Vegane Dinkel-Milchbrötchen & ein Schoko-Nuss Aufstrich, zum weglöffeln Gut.

Ja, zum weglöffeln gut – Leider. Ein volles Glas Schoko Aufstrich vor die Linse zu bekommen… Hm, schwierig. Eigentlich unmöglich. Genau so unmöglich wie wirklich nur ein Stückchen von der Tafel Schokolade zu essen. Menschen, die so etwas machen, nur ein Stückchen, nur ein Löffelchen…denen fehlt doch einfach das Schokoladen-Gen.

Denn, wenn es einem da so frisch geröstet und schokoladig aus dem Glas entgegen schwirrt, da muss man doch einfach den Löffel ganz tief rein tauchen und probieren, auch um sich davon zu überzeugen, dass der Geschmack sicher hält, was der Duft verspricht. Und dann taucht man den Löffel wieder rein. Und nochmal. Und wieder. Vielleicht noch ein Mal. Nur, um ganz, ganz sicher zu gehen… Und plötzlich starrt man ins Glas und denkt: Ja, Huch. Wo ist denn alles hin? Oh je.

Doch ich war ja nicht allein. Ich hatte Helfer und einen Hasen, die mit am späten Frühstückstisch saßen und nach ein paar Probier-Löffelchen und Messerchen war man sich einig: Das ist aber lecker… Und es riecht ja wirklich wie Nu*****.  Na, da strahlt die Marktfrau doch von einem Ohr zum anderen und wird zur sofort zur Grinsekatze. Danke. Vegane Dinkel-Milchbrötchen & ein Schoko-Nuss Aufstrich, zum weglöffeln Gut. weiterlesen

Hey. Let’s Paint a Picture. Kohlrabi-Ingwer Cremesüppchen im eigenen Häuschen mit grünem Milchschaum und Quinoa-Walnuss Talern.

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So süß, wie die ersten Frühlings-Strahlen – Sweet Bowl… mit Tamarinde.

Da hat der Frühling doch tatsächlich vorab ganz zart an unsere Tür geklopft und uns einen vergnügten Vorgeschmack auf die kommenden Monate gewährt. Der Wochenanfang war einfach so liebenswert, warm und sonnig. Zum ersten Mal seit Monaten konnte ich die (Achtung sexy.) olle Thermounterwäsche im Schrank lassen und statt dessen zu nackter Jeans und Pullover greifen und nachmittags wurde selbst das allmählich zu warm. Herrlich. Nix mehr mit melancholischem purple rain. Statt dessen, leave your hat on aber zieh den Pulli aus, denn hier bin ich nun. Sonnenschein – Hello, it’s me. Und die B-A-n-A-n-a-S im Gefrierschrank wollten ebenfalls raus aus der Kälte und rein in die Sonne.

Ich liebe Bananen. (Ja ich weiß. Liebe ist ein starkes Wort.) Doch in den letzten Monaten habe ich kaum welche gegessen. Im Winter schmecken sie mir einfach nicht so gut, ich hab kaum Hunger drauf und oft reifen sie bei den kalten Temperaturen auch gar nicht mal so gut nach.

Doch kaum schimmerten nun die ersten Sonnenstrahlen durch den Himmel hinab, kein Wintersonne- glitzern sondern breite und warme Sonnenstrahlen, die die so ein wohliges Kribbeln auf der Haut erzeugen und direkt Lust auf Eis und verbummelte Sonnenuntergänge machen…da kam dann auch die Bananenlust zurück.

Ein paar hab ich eingefroren und nachmittags gab es passend zum Sonnenschein ein halb gefrorenes Ingwer-Bananen Eis, mit Blaubeeren, Kakaonibs, Kiwi und Tamarindenpaste. Schnell gemacht und richtig lecker.

Tamarinden mag ich im Moment ebenfalls sehr gern. Es gibt zwei Arten von Tamarinden, Süße und Saure. Meine Tamarindenpaste wurde aus saurer Tamarinde hergestellt und sieht ein bisschen aus wie Melasse oder Rübenkraut. Sie schmeckt leicht dattelig süß und hat einen recht kräftigen, an Zitrone erinnernden Nachgeschmack. Man kann sie auch toll zum verfeinern von herzhaften Gerichten verwenden. Ich mag die Paste total gern und hier mochte ich besonders den zitronigen Kontrast zu der ansonsten ja doch recht süßen Bowl. Muss ja nicht immer Schokosauce sein.
Hier mal ein Bild von frischer, süßer Tamarinde, die hab ich nämlich vor kurzem im Supermarkt gesehen und sofort ein Päckchen davon zum testen mitgenommen.

„Was macht man denn da-mit?“ hat mich die Kassiererin gefragt, während sie skeptisch das Päckchen hin und her wog. „Essen…“ – Es war nicht böse gemeint, doch ich wusste es ja selber nicht so genau. Sie hat zum Glück gelacht und ich hab noch hinterher geschoben, dass man sie wohl knacken müsse und dann einfach so essen könne wie Datteln oder andere Trockenfrüchte und, dass sie sehr lecker sein sollen. Genau das habe ich dann zu hause auch gemacht. Knacken, piddeln (recht viel piddeln) und essen.

Im Gegensatz zu der Paste, ist der Geschmack der frischen Tamarinde süßer, klar, heißt ja auch süße Tamarinde und die Farbe ist viel heller, die Konsitenz erinnert an Fruchtleder und auch die süße Variante hat diesen leicht zitronigen Nachgeschmack. Mich hat es ein bisschen an die sauren Pommes, vom Schul-Büdchen damals, erinnert…

So genug gequatscht. An der Uhr gedreht. So süß, wie die ersten Frühlings-Strahlen – Sweet Bowl… mit Tamarinde. weiterlesen

Veganes Türmchen a la Bolognese mit Sauerkraut und Jalapeno – Cheese Cream.

Feurio – da lief nicht viel in den letzten Tagen, außer der Nase. Die Gedanken reichen auch nur langsam wieder weiter, als bis zum nächsten Taschentuch. Warum auch sollte ich verschont bleiben, wo doch um mich herum jeder! einer nach dem anderen infiziert, sagrotanifiziert, trotzdem eliminiert wurde, und wo sogar mein Bruder sich extra die Mühe gemacht hat, von seiner neu-heimatlichen Mosel weg, den ganzen Weg hin zu mir zu reisen, um eine Woche lang fein säuberlich seine Bazillen, in Form sorgfältig zerknüllter Taschentücher um mich herum zu verteilen. Danke. Tolle Leistung…Ja, der Jens. Der Mittlere. Der, der schon bei der Geburt quer lag… Na, lassen wir das. Ich hab ihn ja trotzdem lieb. Sehr sogar.

Nicht nur mein Bruder – Die Menschen um mich herum verschwanden. Einer nach dem anderen zogen sie ein, ins farblose La La lustlos -Taschentuchland und auch ich hab noch schnell die Pappnos aufgesetzt und mich bereitwillig hinten dran gehangen, an die losgegangene Polonaise der Rotznasen und hängenden Schultern, die röchelnd Paracetamol statt Alkohol einfordern. Doch der Husten verschluckt die Worte. Darauf mal ein dreifach geschnieftes Taschentuch Ha-t-chi, Gesundheit Helaaf! – veganes Hacktörtchen, achje. Veganes Türmchen a la Bolognese mit Sauerkraut und Jalapeno – Cheese Cream. weiterlesen

Eintopf Crossover: Schwarzwurzel, Pastinake und Co. in cremiger Tahin-Senfsoße.

Ungewöhnlich kalte Wetterlagen und Ernteausfälle in Südeuropa führen zu steigenden Obst- und Gemüsepreisen hier zu Lande, im heimischen Gemüseregal, am Biostand. Spitzenreiter sind Paprika, Zucchini und Auberginen mit Preisen von bis zu 10 Euro das Kilo und auch die Tomaten reißen mit ihren 7 Euro pro Kilo ein ganz hübsches, kleines Loch in den mit Knickergeld gefüllten Geldbeutel.

Meine Lippen sind mittlerweile blutig geknabbert, von all dem, was ich nicht sage. Ich schweige und kaue, schweige und kaue. Ich höre – Irgendwie gibts ja im Moment ja nichts…Man, ist das alles teuer…Wer soll das bezahlen?…Wer hat soviel Geld?…Eintopf Crossover: Schwarzwurzel, Pastinake und Co. in cremiger Tahin-Senfsoße. weiterlesen

Gehen zwei Tomaten über die Straße… – Törööö Ketchup, mit Agavendicksaft gesüßt, vegan und leicht scharf. Dazu Blumenkohl Schteaks.

Ein Rezept, das mich schon beim fotografieren zum Lachen bringt – Das sind mit die schönsten. Ich muss lachen, weil ein simpler Ketchup eine Erinnerung weckt, die eigentlich schon längst, – längst, tief im Synapsenschrank verschwunden war. Doch nun stehe ich vor diesem Ketchup, verrenke mich, versuche den bestmöglichen Winkel und das richtige Licht einzufangen. Plötzlich kommt mir dieser Witz in den Sinn

  • Gehen zwei Tomaten über die Straße. Wird die eine von einem Auto überfahren. Seufzt die andere: Komm, Ketchup. Geh’n wir rüber zur Pommes-Bude… – 

Eigentlich ist der einzige Witz an den ich mich spontan erinnern könnte, wenn ich nun müsste, den ich aufsagen würde, wobei ich ihn hier ja Gott sei Dank nicht wirklich auf-sagen muss, denn Witze erzählen kann ich so gar nicht und lustig finde ich die meisten auch nicht. Gehen zwei Tomaten über die Straße… – Törööö Ketchup, mit Agavendicksaft gesüßt, vegan und leicht scharf. Dazu Blumenkohl Schteaks. weiterlesen

Rotkohl wie Sauerkraut, Grünkohl mal gar nicht so wie bei Omma, dazu Hummus mit getrockneten Tomaten und Harissa. Und ein neuer Mixer zieht ein.

Fokus zurück auf’s Essen.

Zur Zeit tickt die Blog-Uhr, in einem dem Winterschlaf angepassten Tempo. Die Zeit vergeht nicht langsamer, im Gegenteil. Doch jede kleinste Bewegung kostete plötzlich ein ungleiches mehr an Energie, was einen Zeitlupeneffekt auf den gesamten, sich zunehmend zu einer schnurrenden Rolle krümmen wollenden Habitus nach sich zog. Die Menschin überzogen von einer feinen, kristallinen Eisschicht, unter der die Haut schmerzhaft zu brennen beginnt und die Glieder vor lauter Kälte ganz steif werden. Das ist nicht schön. Zumal alles plötzlich unheimlich schwer fällt. Das Aufstehen. Das Gehen. Das Sprechen. Alles wirkte plötzlich unnatürlich gedehnt und unendlich verlangsamt, selbst das Denken, sogar das Essen. Im Winter kaut es sich langsamer. Die Kälte spinnt also ihr zartes Netz, einen Kokon und genau da passiert es plötzlich: Die Blog-Uhr setzt aus, Stillstand. Stille – War es das jetzt? Die Seele hadert, schimpft sich tot und unproduktiv, doch da taucht die Sonne auf, eine Sonne namens Renate. Ihr warmes Licht wirkt elektrisierend, wärmend. Kreative Prozesse brauchen Zeit sagt sie, während eines Gesprächs, das sich eigentlich um etwas, wirklich, ganz anderes dreht. Es ist ein kleiner Nebensatz, doch er wirkt sofort. Der Himmel taut. Der Kokon schmilzt. Während ich über den gefrorenen Acker Richtung Bahn davon stapfe und noch einen Blick zurück zum Hof werfe, ihn betrachte wie er da so selig, mitten zwischen den ganz kahl gewordenen Birnen-Bäumen schlummert, da packt mich eine Vorfreude, denn ich sehe die Birnen-Bäume von neuem erblühen. Ich höre aufgeregtes Kinderlachen, Fußgetrappel. Ich höre quietschende Schaukeln und einen röhrenden Mixer, der das leise rotierende Glücksrad mühelos übertönt. Vögel flattern auf. Menschen in roten Schürzen schlängeln sich wie Ameisen durch die bunte Schar, in der Menschen warm duftenden Kuchen und bunte Gläschen in ihren Händen halten. Ich sehe einen großen Mann, der auf einem Strohballen steht und eine ausladende Bewegung, einmal um sich herum macht… Ich sehe, rieche und schmecke den Frühling. Der kommt bestimmt und ich begreife nun um so mehr, warum wir ihm zu ehren, jedes Jahr ein Fest feiern. Es ist ein Erwachen nach der Stille. – Danke, Renate.  Rotkohl wie Sauerkraut, Grünkohl mal gar nicht so wie bei Omma, dazu Hummus mit getrockneten Tomaten und Harissa. Und ein neuer Mixer zieht ein. weiterlesen

Gone Girl… Niemand sucht das Mädchen.

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„Hui, Buh!“ herbei ploppte Versatile und küsste, mit Verlaub, Lady Ratherford die Hand, welche beim Anblick ihres unlängst verstorbenen, dritten Gatten sofort in eine tiefe Ohnmacht fiel… (Dass Lord V. tot sein musste, wusste die jüngste Lady Ratherford ja nur allzu gut.)

…Aber totgesagte leben ja bekanntlich länger.

Und so geistert Lord V. weiterhin gackernd umher und wirft uns putzmunter kleine Awarde an den Kopf, der Schelm… Der Liebster oder Liebsten Award, Gott hab ihn selig, scheint derweil ins ewige Licht gegangen zu sein.

Tatsächlich handelt es sich aber nur um eine Auszeichnung, die allerdings wie aus dem Nichts daher geflogen kommt, plötzlich ist er da, der Versatile Blogger Award

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natürlich benannt nach dem großen Lord V. und seinem Jahrhundert Blog: „Styleshot – Von Schuss bis Schafott – Natürlich. Bequem & lässig durch alle Todesarten.“ Leider ist der Blog weder verlink- noch öffentlich einsehbar. Man muss wohl einen ganz besonderen Draht haben … „Hui, Buh!“ herbei ploppte Versatile und küsste, mit Verlaub, Lady Ratherford die Hand, welche beim Anblick ihres unlängst verstorbenen, dritten Gatten sofort in eine tiefe Ohnmacht fiel… (Dass Lord V. tot sein musste, wusste die jüngste Lady Ratherford ja nur allzu gut.) weiterlesen

Die Schrippen kippen. Feldsalat auf angegrillter Ananas mit „Mozzarella“ Balasamico und Walnüssen.

Der beste (vegane) Mozzarella den ich bisher gegessen habe!

Denn geschmacklich ist er nicht nur irgendwie „ok“ oder „eine ganz gute Alternative.“ Für mich ist dieser Mozzarella die Alternative schlecht hin.

Es gibt ja Rezepte die sind gut und dann gibt Rezepte die schmecken einfach so unfassbar lecker, dass man gar nicht genug davon bekommen kann und Tagelang nichts anderes mehr essen will. So ging es mir mit dem Mozzarella, Tagelang…

Mozzarella pur ist zwar auch lecker aber irgendwie ein bisschen langweilig. Dehalb gibt es ihn hier in einer Schrippen-freien Variante (wobei der Mozzarella auf knusprig geröstetem Brot ebenfalls super schmeckt) mit Feldsalat, gegrillter Ananas, Walnüssen und Räuchertofu, eine kleine Hommage an die Tofu-Ananas Spießer vom Silvester-Raclette.

Die Schrippen kippen. Feldsalat auf angegrillter Ananas mit „Mozzarella“ Balasamico und Walnüssen. weiterlesen