Nudeln. Leicht selbstgemacht

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Einmal Ravioli aus Buchweizenmehl und

frisch gemahlenem Buchweizen

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Und einmal Fantasienudeln aus Mais- und Buchweizenmehl

und ein wenig Flohsamen…

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…und Wasser natürlich.

…jeweils soviel Wasser hinzugeben, dass ein geschmeidiger Teig entsteht, der nicht mehr an den Fingern klebt. Und dann heißt es: Kneten als gäbe es kein Morgen mehr.

Für zwei Personen

Teig eins besteht zu gleichen Teilen aus jeweils ca. 50-70g gem. Buchweizen- bzw. BuchweizenMehl.

Teig zwei besteht zu gleichen Teilen aus jeweils 50-70g Buchweizen- bzw. Maismehl + ca. 1EL Flohsamenschalen

Teig eins haben wir einen Tag im Kühlschrank ruhen lassen. Teig Zwei…gar nicht.

So oder so, Buchweizenteig ist nicht Ohne. Man hat einen geschmeidigen Teig, der jedoch sehr schnell nach trocknet.  Ich habe das Problem ganz pragmatisch mit einem, griffbereit gestellten, Schälchen Wasser gelöst.

Teig eins:

Habe ich auf der bemehlten Arbeitsplatte ausgerollt und anschließend habe ich mit einem Glas Kreise ausgestochen. Ich wollte die Ravioli eigentlich mit Wilmersburger füllen aber, beim ersten Mal… wenn es schief gegangen wäre… Wär der ganze teure Käse für die Katz gewesen. Also habe ich Kichererbsen mit ein wenig Zitronensaft und einem Spritzer Agave püriert und danach mit ordentlich Bohnenkraut, Curry, Kurkuma, Paprikapulver, Zitronenschale und einer Prise Salz gewürzt. Das gab eine gut formbare Masse.

Davon habe ich jeweils einen Klacks auf die Mitte der Kreise gegeben, die eine Teighälfte über die andere geklappt und die Enden mit der Gabel angedrückt. Fertig. Ravioli. Denkste.

Dann die ersten Risse. Oh, je. Das hält nie und nimmer. Kurz überlegt. Ein Schälchen Wasser geholt. Pinsel reingetunkt und den Ravioli damit den Bauch gestreichelt. Risse weg. Problem gelöst 😉

Abschließend habe ich die Ravioli in siedendem Salzwasser, bei etwas mehr als mittlerer Hitze gebadet. Nach fünf Minuten schwammen sie bereits oben aber ich habe sie noch länger drin gelassen. Waren recht dicke Ravioli.

Geschmacksprobe: Nichts für Nudelweicheier. Al Dente, Nussig, tolle Nudel.

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Teig zwei:

Habe ich gar nicht ausgerollt aber erstmal das Schälchen Wasser bereit stellen. Man lernt ja dazu 😉

Ein Ministück von der Teigkugel abstechen, die Fingerchen nochmal kurz ins Wasser tauchen und nun auf der Handfläche eine geschmeidige Kugel in Murmelgröße rollen. Dann mit dem großen Daumen eine Mulde hineindrücken. Fertig. Abschließend wieder in siedendem Salzwasser bei etwas mehr als mittlerer Hitze ca. 10 Min. + kochen lassen, je nachdem wie dick die Nüdelchen sind.

Geschmacksprobe: Ähnlich wie Nudel eins aber irgendwie geschmeidiger.

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Teig Zwei habe ich mit dem Pikanten Hummus vom A*** gefüllt, sowie mit simpel gedünstetem Blumenkohl, Möhren und dicken Bohnen. Warum? Weil ich schon immer Mal so richtig schick Essen gehen wollten, so mit 16 Gängen und TamTam und Miniportiönchen und so. Dieser Wunsch wartet noch immer auf seine Verwirklichung. Also befand ich, es sei nun an der Zeit, meinen ersten, eigenen ,“Mini Löffel“ zu entwerfen, in sechzehnfacher Ausführung 😉

Ich nenne ihn:

Eine Nudel geht um die Welt- Italien. Orient. Deutschland.

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3 Kommentare zu „Nudeln. Leicht selbstgemacht“

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