Eiserne Masken

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Auf der Arbeit steht meine Tasche meistens links außen unter der Gemüsetheke. Wenn ich etwas daraus brauche, tauche ich kurz ab, beiße flott in meine Banane oder trinke einen Schluck Kaffee und schon geht es weiter. „Wer bekommt bitte?“ Häufig amüsiert, bisweilen gern kommentiert, dieser Vorgang. Spontan auf- und abtauchende Verkäuferinnen, ja das Erheitert die Kundschaft.

Es ist eine Show und manchmal ist es, ja, ein Kasperle Theater. Einmal fragte mich eine Kundin, wie ich so aus dem Nichts wieder auftauchte, ehrlich erschrocken: „Geht es ihnen denn gut?“ Sie dachte, ich sei zusammengebrochen. Schwächeanfall oder so. Ich lachte. Ja, es ist eine fürsorgliche Kundschaft an so einem Bio-Stand.

Als ich neulich so abrupt  wieder auftauche steht da eine Kundin vor mir, bei der ich ehrlich gesagt gleich wieder abtauchen möchte. Es gibt einfach Kunden, die sind…in ihrer Art sehr speziell. Wir bemühen uns wirklich sehr, jeden Kunden mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln. Dasselbe wünschen wir, als Verkäufer, uns schließlich auch. Jeder ist halt so wie er ist. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Jeder hat Gründe für sein warum, weshalb, wieso. Niemand ist ein Engel…mit Ausnahmen. Manche strapazieren in ihrem So-Sein, jedoch arg den Geduldsfaden gutmütiger, bisweilen nach Luft ringender Verkäufer/innen.

Jene Kundin zum Beispiel. Eine ältere Dame, Stammkundin, Mitte, Ende  sechzig, sehr harsches auftreten, schmerz verzerrter Gesichtsausdruck. Sie lächelte nie. In ihrem Tonfall schien sich alles Leiden dieser Welt zu vereinen. Der gemeine Gemüse Kauf, für sie geriet es wohl eher zum unliebsamen Einzug in die Gemüsearena. Ein harter Kampf. Sie war vorbereitet und hatte die Fäuste geballt. Sie freundlich zu bedienen, eher ein wöchentlicher Krampf. „Ist der Salat schön? [Was ist denn für sie schön?] Sind die Radieschen schön? [Sind Sie schön?] Nein, ich wollte aber gerade Möhren! Die will ich nicht! [Ja, du hast sie auch nicht mehr alle Gerade!] Und ständig dieser leidende Tonfall von dabei. Atmen denke ich bei solchen Kunden. Einfach ruhig weiter atmen. Wir bemühen uns wirklich sehr darum unseren Kunden die Beste Ware raus zu suchen. Ich suche so raus, wie ich für mich selber raussuchen würde. Ich frage nach. Wie hätten sie ’s denn gern? Wer geraden Porree will, der bekommt geraden Porree. Wer kleine Kartoffeln will, der bekommt kleine Mini Kartoffeln, egal wie lange es dauert diese aus dem Über- Berg an Kartoffeln herauszufischen. Wer gefalteten Chinakohl haben will, dem falte ich, soweit möglich auch gerne den Chinakohl. Der Kunde ist König. Er muss das schließlich Essen. Er zahlt dafür. Er zahlt für Qualität und Service. Das respektieren wir. Wir versuchen wirklich jeden Wunsch zu erfüllen. Wenn wir Ware mit dabei haben von deren Qualität wir nicht zu hundert Prozent überzeugt sind, dann sagen wir das entweder frei raus, dass wir diese Ware heute nicht empfehlen können. Wir bieten sie günstiger an, mit dem Zusatz, dass sie schnell verbraucht werden solle oder sie kommt erst gar nicht auf den Verkaufstisch. So funktioniert das bei uns. So bindet man Kunden. So schafft man Vertrauen. Der Kunde sieht es. Er sagt es auch gerne mal. Er spricht von einem besonderen Stand, besonders freundlichen Verkäufern „Sie suchen immer so schöne Ware raus.“ Er sieht das Bemühen, das dahinter steckt. Es bestärkt uns, genauso wie es den Kunden bestärkt. Er kommt weiterhin. Manchmal entstehen sogar Freundschaften. Alle gewinnen. Der Weg, ein bunt gepflastertes Blumenmeer…mit kleinen Unebenheiten.

So wie jene Kundin eben. Sie gehörte einer kleinen aber feinen Minderheit an, der man es, wie man sieht, nur schwer recht machen konnte. Ein Dornenröschen. Unsere Ware schien seltenst ihren hohen Ansprüchen zu genügen. Sie meckerte über ungerade Möhren, genau wie über zu kleine Kohlrabi, der Salat war ihr hingegen zu groß und die Äpfel. Unsere einzigartig leckeren Äpfel. „ Daas nennen sie Aroma? Früher hatten sie da aber ganz andere Sorten.“ [Gleich werde ich dich schlagen. Ich schwöre es. ich werde dich schlagen und ich werde es genießen! Versprochen.] Und wieder, dieses kontinuierlich leiernde Leiden in ihrer Stimme. A t m e n. Es ist ihr Leid. Ich atme einfach. Ich sehe das Meer. Es ist so schön.  So warm.  So sonnig. Der Strand… Alles ist gut. Ja, so konnte ich Gedanken bisweilen Gedanken sein lassen und einfach meine Arbeit machen. Aber geärgert hat mich ihr Auftreten schon. Ich konnte diese Art, ihre Art einfach nicht nachvollziehen.

Außerdem reklamierte sie gerne Ware und ihre Reklamationen überschritten dabei bei weitem das vertretbare Maß an Reklamationen. Man könnte sagen sie hat für ein Leben genug reklamiert. Das Heft ist voll. In einem Winter hatte sie ungelogen, drei Wochen lang, hintereinander, wieder und wieder einen schwarzen Rettich reklamiert, den ich ihr drei Mal hintereinander Wort, wenn gleich mittlerweile nicht ganz Wut los, ersetzt hatte. Auch eine Verkäuferin hat Grenzen. In der darauf folgenden Woche…Freitagmorgen. Wenig Betrieb. Ich sah sie schon von weitem, erhabenen Schrittes, auf unseren Stand zu steuern. Ja, sie schritt daher wie eine Königin daher, allerdings wie eine die Haus und Hof bereits vor langer Zeit verloren hatte, was sich auch in ihrer verkrampften Haltung wiederspiegelte. Eine alte Königin, der nur noch ihr stolzer Gang und ein verzerrter Gesichtsausdruck geblieben war. „Da kommt sie.“ Sagte ich zu meinem Kollegen. „Na, dann.“ Sagte der lächelnd. „Mach du.“ bat ich. „Nö“ sagte er, „Trainings Stunde.“ Ich, seufzend. „Bah, wenn die heute wieder den Rettich reklamiert…Ich verkaufe der keinen mehr. Echt nicht. Ich verbiete ihr das!“ Er sah mich mitleidslos grinsend an und klopfte mir auf die Schulter „Atmen. Weißte ja.“ Ja, atmen. Das tat ich und zwar ganz, ganz Tief.  Es war ein Spiel. Schwierige Kunden. Eine Art Persönlichkeits Schulung. Ein Training. Ihr Zorn ist, ist ihr Zorn. Ich nehme nichts persönlich. Ich werde diese Prüfung meistern. Nichts ist immer, auch nicht dieser Kunde. Hinterher werde ich stolz auf mich sein. Ich wachse an dir,… du Otto. Und los… Aus ernst mach Spiel. So halten wir es, denn das Problem ist, sobald sich ein Kunde, als „Trainingskunden“ offenbart hat, spürt man sofort einen gewissen inneren Widerstand, sobald der Kunde an den Stand tritt. Man tritt ihm gegenüber, in der Erwartung, dass wieder irgendetwas Dramatisches passiert. Was tut man also, wenn man den Kunden erblickt? Man versucht ihm möglichst nicht gegenüber treten zu müssen. Man schielt auf die Kollegen. Man zählt Kunden durch und das Wechselgeld dreimal nach. Hätten sie es vielleicht noch ein bisschen kleiner? Gerne in Cent Stücken. Ja, lassen sie sich Zeit. Wir brauchen wirklich ganz dringend Cent Stücke. Ach, ich wollte ja auch schon die ganze Zeit mal die Bon Rolle wechseln. Einen Moment bitte. Hui, ich fürchte, ich muss mal dringend wo hin…Tut mir leid. Manchmal klappt es und das Los fällt auf einen Anderen. Doch irgendwann ist jeder mal dran. Muss ja auch. Soll ja gerecht bleiben.  Wenn man nen guten Tag hat, dann gibt man sich dafür auch gerne mal freiwillig dran. „Komm, ich mach schon“ „Ja, danke.“

So auch an diesem Morgen. Atmen. Guten Morgen. Wie ich es sage, sehe ich bereits, wie sie aus ihrer Handtasche ein kleines Plastiktütchen mit schwarz weißem Inhalt zieht. Es kann nicht sein denke ich, blinzele, atme, atme, atme. Mein Herzmuskel spannt sich an. Ich…atme weiter, weiter, weiter. „Der Rettich!“ setzt sie an. Ich halte die Luft an. „Jetzt schauen sie sich das Mal an. Wie der von innen aussieht. Der hat ja überall so Löcher. Der ist auch ganz trocken. Das kann man nicht essen.“ Wieder diese weinerliche Stimme. „Mensch sie haben aber auch ein Pech mit den Rettichen.“ Sage ich ausatmend, nehme die Tüte, begutachte sie, befördere sie Elanvoll in unsere Müllkiste. Mein Kollege hüstelt. Ich werfe ihm einen Blick zu. Er besieht sich das Dach.

„Wir verkaufen ja wirklich viele von denen aber keiner hat so ein Pech damit wie sie.“ Sage ich weiter. Ich bemühe mich um Neutralität, doch mein Gesicht glüht bereits. Ich bin nicht gut darin mich zu verbergen. Mein Gesicht verrät mich. Blöde Sache. Ja und nein. Ihr Gesicht, ich sehe in ihr Gesicht. Auch sie kann sich nicht verbergen. Ich sehe das Leid darin. Es ist nicht gespielt. Es ist ein Rettich. Ein dämlicher kleiner schwarzer Rettich, doch das Leiden ist echt. Der Rettich, er bedeutet ihr viel. Der Rettich. Ich. Nehme ihn anscheinend  auch ganz schön ernst? Es ist ein Rettich! Warum rege ich mich so über einen achtzig Cent Rettich auf, über diese Frau? …Ein Gedanke taucht auf, flüchtig. Nicht jetzt. Beiseite geschoben. Doch, mein Herzmuskel entspannt sich. Ich entspanne mich. „Gute Frau“ sage ich. „Wollen sie es nicht vielleicht mal mit etwas anderem versuchen. Der Rettich und sie. Irgendwie soll es wohl nicht sein…Wir haben heute sehr schöne Radieschen da. Wie wäre es damit? Ich würde ihnen ein Bund schenken.“ Kurzes Schweigen. Sie sieht mich eindringlich an. Hoffnung keimt auf. „Nein.“ Sagt sie. „Ich will keine Radieschen.“ Der Herzmuskel zuckt ein wenig. Ich sehe ihr Leiden. Es ist ihres. „Möchten sie einen neuen Rettich?“ –„Ja!“

Also nicke ich und gebe ich ihr anstandslos einen weiteren, neuen Rettich und sie zieht grimmig von dannen. Ja,  ihnen auch einen schönen Tag. „Haste gut gemacht.“ Sagt mein Kollege und knufft meine Schulter.  Ich bin irgendwie traurig. „ Diese Frau. Warum hat sie denn nicht mal was anderes genommen? Ich hätte ihr doch was anderes gegeben. Warum ist sie bloß so fixiert auf diesen Rettich? “ Frage ich ihn. Er lächelt mich an. „Wir können es ihr nur wieder und wieder anbieten. Irgendwann wird sie dann vielleicht die Radieschen nehmen.“ Ich nicke, bin aber noch immer ein wenig traurig.

Es war das vorerst letzte Mal, dass ich sie sah…

Drei Monate später:

…Ein Schluck Kaffee. Ich tauche auf. Da steht sie vor mir. Der erste Impuls. Wieder abtauchen sofort. Doch, nein. Der zweite Gedanke. Es ist ihr Schmerz, nicht meiner. Außerdem ist Frühling. Da gibt es keine schwarzen Rettiche mehr. Guten Morgen. „Guten Morgen.“ Oh ho. Das fängt ja positiv an. Einen Salat hätte sie gerne, sagt sie. [Ja, ja. Ich weiß schon. Einen schönen] …sagt sie nicht. Einen kleinen hätte sie gerne. Ein kleiner reiche. Sie brauche nun nicht mehr so viel, nun da sie allein…Oh. Ich starre auf den Salat. Der Kopf hat Pause. Ich frage ganz frei heraus. An der Art, wie sie es formuliert hat, sie…Ich merke es ist okay, wenn ich sie frage…ihr Mann? Gestorben… Nach langer Krankheit. Die letzten Jahre… Eine anstrengende Zeit. Nun sei er fort und sie allein in diesem schrecklichen, großen Haus. So groß… So leer, ganz ungewohnt so leer… Der herzmuskel. Wieder, ich sehe sie an. Ja, das Leiden, es ist echt… Der Herzmuskel pocht. Ich schäme mich ein wenig. Es ist anders. Ich verstehe… Ich verstehe was sie meinen, sage ich. Es ist nicht leicht. Da Lächelt sie mich an. Sie lächelt gütig…Ob ich auch allein sei, will sie wissen. Ich nicke. Ja, ich sei auch allein. Ich sei es freiwillig, nun aber das Gefühl… Ich kenne es. Es sei anders und doch sei es gleich. Ich muss tatsächlich schlucken. Der Hals wird so komisch eng, ungewohnt nach so langer Zeit. Wir verstehen uns.

…Ob ich ihr nun, ein Bund Radieschen schenken dürfe. Sie nickt vorsichtig. Ich nicke zurück.

Seitdem schenken wir uns ein kurzes Lächeln, wenn wir uns sehen. Über den Rettich…ach scheiß auf den Rettich.

Ich mag unsere Kunden. Jeden Kunden. Doch die Trainingskunden, die mag ich besonders. Manchmal sagt man mir, Ich sei zu geduldig, zu verständnisvoll. „Der Mann, ein Brechmittel.“- Ach, bitte. Sogar Kunden sagen das manchmal zu mir. „Man sie müssen ja schon einges aushalten hier.“- Och, ja. Solche Aussagen entlocken mir meist nur noch ein mildes Lächeln. Ich bleibe weiterhin freundlich. Zu Jedem. Weil ich es kann. Bis zur magischen Grenze. Ich respektiere. Ich schenke Aufmerksamkeit. Ich nehme mir Zeit. Denn die Erfahrung zeigt, irgendwann zahlt es sich aus. Gerade schwierige Menschen, gerade die, die man im ersten Moment nicht versteht, Menschen, die Ärger und Zorn in uns auslösen, bei denen gibt es viel zu lernen, vielleicht sogar das Meiste. Auch über sich selbst. Solche Menschen gewähren immer auch einen Einblick auf die eigenen Denk- und Handlungsweisen. Sie sind der Blick in die Vergangenheit, den Moment, die Zukunft. Es ist ein Perspektiv Wechsel. Wir sind Alle gleich und doch sind wir so unterschiedlich in unserem Sicht auf die Welt, in unserem Denken und in unserer Handlungsweise. Eine von uns mag zum Beispiel eine bestimmte Kundin so gar nicht. Sie sei so unsicher, sagt sie,  sie stehe aber nicht dazu. Sie versuche es mit Gelassenheit zu überspielen. Das gefiele ihr nicht. Ach du, denke ich. Könntest du dich nur selber sehen. Du bist ja die, von der du sprichst. Niemand, außer ihr nimmt die Kundin auf diese Art wahr. Ich wünsche ihr, das sie das eines Tages versteht, so wie ich es bei der Dame begriffen habe.

Das Training, es zahlt sich aus. Früher oder später, hinter dem schrecklichen Durcheinander, zeigt er sich. Es braucht etwas Zeit. Ein wenig Geduld dazu. Ich mag den Moment, wenn ich dahinter blicken darf und ich kann bestätigen, da gibt es nichts zu fürchten. Was dahinter zum Vorschein kommt, ist schlicht ein Mensch. Ein Mensch, auf der Suche nach Liebe. Ein Mensch, mit dem wir vielleicht mehr gemein haben als wir im ersten Moment sehen können…

RB.

13 Kommentare zu “Eiserne Masken”

  1. Rettichscharfe Jennifer
    Ich liebe Knoblauch und wer sagt Ich stinke der verstänkert nur das Seelenfeld
    Eine spannende Selbsterfahrunfsheilungstudie für die Zeitschrift Psychlogie Heute Im Ernst
    So am Nerv lebendige Lebenskunde Der Kunde und Ich oder Die Gemüsevekäuferin als Therapeutin

    Eigentlich gibt es kein Wort Das Erlebte spricht für sich und doch war Ihre gebrochen sein
    echt Ich kann Dir nur sein wie Ich mir bin
    Und der Tod Ihr ein Öffner Du Hebamme einer Steißlage und das Neugeborene schreit nicht stumm
    Es lächelt
    Joachim
    Ehemals Sterbebegleiter
    Und Hausgeburtenvater gratuliert Euch

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    1. Rettichscharfe Jennifer? Herzhaft in den Morgen gelacht 😀
      Seine Worte, so viel schöner als schwer lastende, gülden schimmernde Federn.
      Ja, einmal erlebt, Wortlos verstandene Ewigkeit gefunden. Das Glück der Herz Geborenen. Im Erleben spiegelt sich die Welt. Die erlebte Welt, sterbend lernend
      Ein Versuch anderen so zu sein, wie sie sich selbst. Ein schöner Spiegel positiven Erlebens , zeigt den Weg der umso schöner, wenn er einmal beschritten.
      Am Knoblauch nascht sie gern von Zeit zu Zeit. Umso schöner, in dem Wissen, dass Glocken weiterhin gemeinsam schwingen,
      selbst in frei heraus gesprochener Knoblauch Antipathie
      Auch, wenn sie dann lieber in den scharfen Rettich beißt.
      Joachim von Herzem,
      er würde es verstehen 😉

      Rettichscharfe Grüße
      in den lachenden
      Morgen
      Danke mein Herr
      von Herzen

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    1. Na, die Herren amüsieren sich ja recht fein in ihrer Abwesenheit.

      Wie schön, wenn sie sich hier, bei ihr so wohlfühlen. Von Herzen Rosen Dank 🙂

      Nichts desto trotz; Ob blumig wild oder Vitaminig Vogelscharf,
      mit Stern oder ohne.
      Sie fühlt sich sehr wohl an dem Ort, an dem sie ja gerade erst angekommen.
      Genießend, schenkend, den Moment.
      Und nicht an künftigen Frühling denkend, trotzdem dankend
      den Herren für Herzensmomente 😉
      Alles hat seine Zeit…

      Danke 🙂

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      1. Wie ist s denn mit der Minne
        Sie trotzet gleich in zweier Sätze
        Wortverlauf Übt hier Gewalt
        Ein Freier ungstüm
        Ich muß lachen
        So wird mein Schwert
        Ihn zu Besinnung bringen
        Die hehre Jungfrau wohl
        In Ihrem Hort zu lassen
        Der wohl Ihr stilles
        Herzenskämmerlein
        Nur ist
        Mag Frühling sein
        Jetzt steht der Winter
        Vor dem Tor
        Der Uns verinnigt
        Der Sonne um Mitternacht
        Verehrung zu entbieten
        Da Feuer still im Herde brennt

        Joachim von der Vogelweide

        Gefällt 2 Personen

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