Ich bin, was ich bin, Eine Frau von Format…Sonntags-Rezitation ohne Adil Tawil.

Irgendwo über dem Regenbogen

bin ich 1 Millionen Meilen entfernt von zu Hause.

Tanzend, im Mondlicht

spüre ich den Regen, Purpurfarben

auf meiner Haut.

°

Ich suche nichts.

Ich brauche keinen Held‘.

Ich bin so frei, wie meine Haare.

Scheiße, ich bin keine Abrisskugel.

Ich bin eine stolze Frau.

Nichts anderes zählt.

°

Als ich, zum allerersten Mal dein Gesicht sehe,

da kann ich nicht anders,

als dich unter meiner Haut zu tragen.

Ich will, dass du mich willst.

Du nimmst mir den Atem. Ich trage dich bei mir.

Nichts anderes zählt.

°

Wir sind ein Regenbogen zu den Sternen

Wie wilde Pferde tanzen wir die ganze Nacht

Du sagst, Tod oder Lebendig

Bist du einsam heut‘ Nacht?

Leg deinen Kopf an meine Schulter, denn

Alles was ich tue, tue ich für Dich.

Und bitte, bitte glaub mir. Ich will jetzt wissen,

was Liebe ist.

°

Atemlos gehen wir durch die Nacht.

Die Zeit vergeht

°

Es ist, was es ist.

Diamanten sind vielleicht für immer.

Doch wir sind es nicht.

Zuerst ist es das Herz,

das leise zerbricht,

über die Fremden in der Nacht

über die es nun spricht.

°

Als ich verrückt werde bitte ich dich mir zu erzählen,

wo du letzte Nacht geschlafen hast.

Es sei eine Männerwelt,

hast du lachend gesagt.

– Ja, aber sie sei doch nichts…

Ich bin was ich bin. –

So sei das Leben. Die Welt sei nicht genug.

Da weine ich.

Ich höre den Zug…

°

Und das Liebe Helene ist es,

was Liebe wirklich mit uns macht.

°

Wieder und wieder bitte ich dich…bitte

ich dich, mir mein Herz zurück zu geben.

Soll ich gehen oder soll ich bleiben?

Lehnst du in der Tür,

erfriere ich, sterbend in deinen Armen.

°

Doch diesmal bin ich mir sicher, bevor ich die Tür schließe.

Vögel fliegen hoch. Deshalb,

lasse ich den guten Job in der Stadt hinter mir.

°

Mein Lieber Herr,

Wieder, gehe ich sie entlang,

die einzige Straße die ich kenne.

°

Mama weiß es am besten.

Ich bin eine Wandersfrau und

Eine Frau von Format.

°

Ich will keine Schokolade…


Bildquelle: Auszug aus der Installation von Tim Etchells, am Förderturm des Deutschen Bergbaumuseums Bochum, im Rahmen des Detroit Projektes.

8 Kommentare zu „Ich bin, was ich bin, Eine Frau von Format…Sonntags-Rezitation ohne Adil Tawil.“

  1. Schweigen müsste Ich
    hallt doch das Vernommene noch nach
    Gewaltig und roh
    Wie Sprache sich selbst im Spiegel sieht
    Fäkalien lassen mich aufriechen
    Und Liebschaften brenndender Leidenschaft
    Bin Ich doch ein von Brandwunden Gezeichneter
    Sind immer Abrißbirnen des Stolzes der
    Sich mit Demut misst die längst keine
    Dienstmagt von Unterwürfigkeit ist
    Ach und Eifersucht ist Zweifelgift
    Denn Der sich mir nicht schenkt
    Den hab Ich nur als Schattenbild
    Glückwusch der Schleifstein
    Wetzt den rohen Diamanten
    Mögen auch die Funken stieben
    Und das Quitschen einer Katze
    Wehklagen ähneln der ein Hund
    gerade in`s taube Ohr gezwickt

    Mein ergebenstes Mitgefühl
    leicht lächelnd schokoladensüß
    Ihr Joachim von Inbrunst

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo Du Liebes Herz,
      Ich danke dir sehr…Ich fühle mich tatsächlich geschmeichelt 🙂
      Aber ich habs nichts so mit Preisen. Ich gerate da irgendwie ins stottern und in Verlegenheit…und hier möchte ich mich ja kuschelig verlegenheitsfrei Wohl fühlen 😉
      Trotzdem, Danke. Allein schon, dass du mich gefragt hast… Ich mag deinen Blog sehr gern 🙂
      Lieben Gruß

      Gefällt 1 Person

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