Das Blümchen besang den Benjamin so fein

Apfelrosen sind momentan anscheinend wieder schwer angesagt. Zuerst mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, dann etwas zu fest an die Stirn geschlagen. Ja. Klar. Ist ja Apfelzeit…

Wir haben natürlich auch welche gemacht, weil wir gerne basteln und weil es zum Geburtstag schon was besonderes sein darf. Diese hier sind vom letzten Herbst. Schön, nun werden sie doch noch verbloggt. Ist ja auch ein netter Einstieg in den Tag, den Tag mit Rosen zu beginnen meine ich. War auch gar nicht so schwer. Erfordert bloß ein wenig Geduld und ein bisschen Fingerspitzengefühl und vor allem Bastel Lust. Für Kinder wäre das bestimmt auch ein Highlight und ne nette Ergänzung zum Plätzchen backen. Ist doch toll, wenn am Ende ein Blümchen dabei raus kommt und dann darf man das sogar essen…Auch ganz witzig auf dem mittleren Foto, der Pralinenkiste sieht man essbare Erde, getarnt als Blumentopf.  Ach, schön. Da soll noch mal einer sagen Kochen sei langweilig und starr. Herrlich, was da so alles entstehen kann.

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Für die Rosen haben wir die Äpfel geviertelt, entkernt und in Hauchdünne Scheiben geschnitten. Schöne rote Äpfel haben wir genommen. Die Scheiben kamen anschließend in einen Topf mit heißem Zuckerwasser, zum blanchieren…Ich glaub wir haben nicht mal Zitrone drüber geträufelt…Die Äpfel sind jedenfalls nicht braun geworden. Aber wer sicher gehen will…Ja und dann haben wir die Apfel viertel einfach hintereinanderweg, leicht überlappend, in lange Reihen gelegt und aufgerollt. Je dünner die Scheiben sind desto Formabarer sind sie natürlich. Man kann auch noch ein wenig Agave als Kleber dazu geben. ja manche muss man mehrfach rollen bis sie halten. Da denke ich direkt an die Granatapfelmeditation. 😉 Zum Schluss kamen die Rosen dann in die Form, die nicht mit Muffins gefüllt war sondern mit einem zugegebenermaßen gekauften Hefeteig, den wir mit einer Rohrzuckrigen Spekulatius Nusspaste gefüllt und verpaketet haben. Die Rosen werden leicht in den Teig gedrückt und dann wandert das ganze für zwanzig Minuten ab in den Ofen.

Ach, ja. Schön war es, letztes Jahr. Begeistert flöte ich den Benjamin an. Ein Lied von Äpfeln und Rosen.

 

8 Kommentare zu “Das Blümchen besang den Benjamin so fein”

      1. Jennifer von Musenfee
        Wie auch Ich Verehrer Deiner Sprachkraft bin
        Und Synchronizität ist ein kosmisches Geschenk
        Nachdem Mir Deine Granatapfelmeditation zuteil wurde
        Klingelte der Biokistenliferantenmann
        Und o Wunder
        Ein Granatapfel
        Lag mit darin
        Wunder geschehen
        Eben nicht nur in der Kirche
        In Meiner Küche still und leise
        Dafür auf heilsam heilge weise

        Dir dankend
        Joachim von Herzensprung

        Gefällt 2 Personen

    1. Wo ist denn das Foto von deinen Rosen??? Die sind doch sicherlich auch wunderschön geworden.
      Ja, danke. Sie waren ganz lecker…So nen fertig Hefeteig würde ich allerdings nur im Notfall nochmal kaufen 😉

      Gefällt 2 Personen

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