Von Berserkern, blauen Flecken und Mairübchen mit Erdbeer-Minz-Dressing

Die Spargel- & Erdbeerzeit ist in vollem Gange, bei uns am Marktstand tobt der Bär und mir geht so langsam die Puste aus. Obwohl ich zwei Wecker besitze und einer davon direkt neben meinem Ohr liegt dauert es momentan gerne mal vierzig bis sechzig Minuten bis das Klingeln überhaupt bis zu mir durchdringt und ich wach werde. Ich versuche es mit Humor zu nehmen aber ein bisschen unheimlich ist das schon. Meist schaffe ich es trotzdem pünktlich zur Arbeit. Generell stelle ich den Wecker nämlich so, dass ich entspannt in den Tag starten und noch ein wenig Zeit mit Kaffee trinken und wach werden verplempern kann. Das entfällt zur Zeit! Kaum habe ich die Augen aufgeschlagen, balanciere ich auch schon wieder Spargel- und Erdbeerkisten durch die Gegend, während ich den Leuten erkläre erkläre, dass die Erdbeeren ab der dritten Schale nur noch 3,45€ die Schale kosten. Bitte probieren sie! Oh, Mairübchen ist man am besten roh oder kurz gedünstet. Ja, das Grün können sie mitessen, entweder als Salat oder gedünstet wie Spinat. Ja. Smoothie geht auch…Und zack ist der MarktTag auch schon wieder vorbei. Die Erdbeeren sind futsch. Im Spargelrolli herrscht gähnende Leere. Im Kopf irgendwie auch. Die Woche fliegt nur so dahin. Freie Tage werden hemmungslos vertrödelt und verschlafen. Trotzdem sehe ich das ganze mit einem Augenzwinkern.

Was letztendlich vom Tage übrig bleibt ist nämlich nicht nur die Müdigkeit sondern auch ein kleines bisschen Stolz und ein Gefühl von Zufriedenheit, denn ich bin ja nicht allein. Ich habe Arbeitskollegen denen es ähnlich geht. Wir motivieren uns gegenseitig. Wir wissen die Spargelzeit geht vorbei.

Von Donnerstag bis Samstag arbeite ich mit René und Nadine. Der vierte bis  fünfte Mann bzw. die Frau wechselt, doch die beiden und ich, wir sind der Grundstock. Wir sind an diesen Tagen das Team und wir sind wie ich finde ein super Team. Wir harmonieren perfekt, denn wir arbeiten miteinander, wie füreinander. Da gibt es kein Gemecker und keine Unklarheiten. Jeder erfüllt seinen Teil. Jeder bringt sein ganz Eigenes mit hinter den Stand. René verfügt über die Schnelligkeit und die Körperkraft. Nadine ist über alle Maße aufmerksam und besitzt eine besonders feine Beobachtungsgabe. Ich bin eher das lahme Entlein. Dafür kann ich mich ganz gut mit den Kunden verbinden. Wir ergänzen uns. Es passt einfach, auch zwischenmenschlich. Anscheinend kommt das auch beim Kunden an.

Diesen Freitag zum Beispiel. Da gab es früh morgens schon einen riesen Kunden Andrang vor unserem Stand. Das ging von einem Moment auf den nächsten. Zack. Plötzlich war der Stand voll. Und wir drei dachten: Wow. Ja, wow. Jetzt aber los…

Manchmal bricht in solchen Momenten das absolute Chaos los: Vor dem Stand, weil niemand mehr überblicken kann wer nun als nächster dran war und jeder natürlich der Meinung ist er sei der Nächste. Ein Schelm wer da eine Schar wild zankender Hühner denkt. Hinter dem Stand, weil eine Mehrzahl an Verkäufern, Ware balancierend, auf begrenztem Raum, hin und her flitzt. Man versucht natürlich selbst in der größten Hektik so gut es geht die Ruhe zu bewahren und umeinander herum zu tänzeln, was nebenbei bemerkt oftmals zu äußerst interessanten Choreographien führt, doch immer klappt das natürlich nicht. Zusammenstöße, Seitenhiebe, Tritte, Spinat Backpfeifen. All das kommt vor, besonders wenn Einer hinter dem Stand plötzlich los wetzt wie der letzte Berserker.

Wenn nur einer von uns in Hektik verfällt bringt das manchmal Unruhe ins gesamte Team. Dann ist wirklich Chaos! Hinter fühlt man sich wie durch den Fleischwolf gedreht. Kein schönes Gefühl. Zumal ich persönlich ja auch der Meinung bin das die Berserker Taktik langfristig gesehen die Falsche ist. Klar, man möchte den Kunden und vor allem die Kunden dahinter nicht warten lassen. Doch Meiner Meinung nach gilt in erster Linie: Wer dran ist, ist dran. Jeder Kunde hat ein Recht darauf seinen Einkauf in Ruhe und gänzlich zu erledigen. Unser Hof Motto lautet ja auch: Bio erleben und genießen! Ich finde, dies sollte man auch im größten Stress nicht vergessen. Blindlinks das Tempo zu erhöhen, von a nach b zu hechten und sich die nächst beste Ware zu greifen, führt letztendlich nirgendwo hin, außer dazu, dass der Kunde sich unwohl fühlt und die Woche darauf eventuell so einiges an Ware zu reklamieren hat. Im besten Fall muss man ja sagen. Im besten Fall reklamiert er. Im schlimmsten Fall kommt er halt einfach nicht wieder und erledigt seine Einkäufe künftig lieber woanders. Das ist jetzt natürlich ein extrem Beispiel. Wir sind ein alteingesessener Betrieb. Die Kunden kommen zahlreich, denn sie wissen sowohl die qualitativ hochwertige Ware, als auch die engagierten Verkäufer zu schätzen. Dafür nehmen sie auch ein paar Minuten Wartezeit gern in Kauf, meistens.

Doch, es gibt sie. Es gibt die extrem Situationen und gerade jetzt zur Hauptsaison gibt es ab und an einen Berserker im Team, was nicht selten zu unvorhersehbaren Unfällen führen kann. Unvergessen ist beispielsweise der Moment vor zwei Jahren, als Egon, hinter Marcus stehend ausrutschte und diesen mit sich in die Tiefe riss. Da staunt der Kunde ja nicht schlecht, wenn zwei Verkäufer plötzlich wie vom Erdboden verschluckt sind. Der verwunderten Verkäuferin liegt da plötzlich ein ineinander gekeiltes Herren Knäuel zu Füßen und nach einer kurzen Schrecksekunde fällt einem nichts besseres ein, als darauf hin zu weisen, dass für so was nun doch wirklich keine Zeit sei.

Diesen Freitag gab es keinen Berserker, dafür gab es einen spontanen Verkäufer Ausfall und obwohl uns einer fehlte und der Stand plötzlich brechend voll war, arbeiteten wir effektiver und ruhiger, als wir es manchmal mit vier oder fünf Leuten tun.  Der Kune arbeitete mit. Es gab  eher eine ganz zivilisierte Schlangenbildung. Das hatte es auf diesem speziellen Markt noch nie gegeben. Normalerweise kommen die Leute kreuz und quer, von allen Seiten. Wir konnten da bloß staunen, kurz natürlich. Dann wurde zügig weiter gearbeitet. Zügig aber ruhig. Da gab es keine blinde Hektik, keine Zusammenstöße und keine blauen Flecken. Statt dessen bekam jeder Kunde nach und nach seine Ware. Kleine Möhrchen, große Möhrchen, ganz wie er wollte. Statt Spinat Backpfeifen verteilten wir lieber die ein oder andere Erdbeere und auch das Lachen kam nicht zu kurz. Zwei Stunden später eilte schließlich doch noch ein vierter Verkäufers-Mann mit Hut zur Rettung herbei, ab da wurde der Verkauf dann nochmal sichtlich entspannter. Hinterher waren wir natürlich trotzdem ziemlich geschafft, doch wir fühlten uns gut. Ende gut alles gut sozusagen.

Im Nachhinein dachte ich, was für ein Glück ich habe den Großteil der Woche mit zwei so tollen Kollegen zusammen arbeiten zu dürfen. Die Spargel- und Erdbeerzeit ist anstrengend. Ja. Doch wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeitet nimmt man es sportlich, denn man weiß: Wir schaffen das gemeinsam. Wir sind ein Team.

Und der nächste Urlaub kommt bestimmt…

Das heutige Rezept widme ich René und Nadine. Die beiden ernähren sich HCLF vegan.

Das Dressing ist Ölfrei und schnell zubereitet. Grundlage ist eine Agaven-Senf Sauce, die mit Erdbeeren und Minze verfeinert wird. Es schmeckt ziemlich süß und erdbeerig fruchtig, was ganz wunderbar mit den milden und saftigen Mairübchen harmoniert. Die Minze verleiht dem ganzen dann noch eine leicht frische Note.  Am besten schmeckt das Dressing, wenn man es vor dem Verzehr noch ein wenig ziehen lässt.

Es schmeckt übrigens auch ganz wunderbar zu frischem Blattsalat.

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Das Rezept ist allerdings nichts für Zucker Phobiker.


 

Mairübchen mit Erdbeer-Minz-Dressing (HCLF) 

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Die Mairübchen werden schlicht in Scheiben geschnitten oder gehobelt.

Für das Dressing kommen in den Mixer (Dressing ausreichend für zwei große Schüsseln Salat):

1 gehackte rote Zwiebel

2 große El mittel-scharfer Senf

13 aromatische Erdbeeren

Saft und Abrieb von 1,5 mittleren Zitronen

Eine Handvoll frischer Minze

Salz oder Sojasauce, Pfeffer, eine Prise Cayenne Pfeffer, Kurkuma, Knoblauchpulver

Ca. 5-7+ EL Agavendicksaft

Ein paar EL Wasser für die Konsistenz

Alles gut durchmixen. Mindestens 15Minten im Kühlschrank ziehen lassen. Das Dressing über die Mairübchen geben. Mit ein paar Blättern Minze dekorieren.

High Carb in allen Ehren aber für mich musste noch eine Handvoll frisch gerösteter Sesam und Leinsamen oben drauf.

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16 Kommentare zu „Von Berserkern, blauen Flecken und Mairübchen mit Erdbeer-Minz-Dressing“

  1. Sehr schön Jenny, ein so appetitliches Dressing mag ich gerne. Aber über die 13 Erdbeeren musste ich schmunzeln, hat das was zu bedeuten? Ich persönlich finde Stückzahlen immer kritisch, denn wie auch bei Erdbeeren kann die Größe enorm schwanken, also grobe Gewichtsangaben, oder Cup- finde ich praktisch, auch Saft 1 Zitrone ist sehr relativ, wie wir alle wissen. Aber das soll keine Kritik sein, fiel mir nur bei der schönen Zahl 13 auf. Ich selber komme damit sicher zurecht, aber für Ungeübte kann da vieles schief gehen.
    Übrigens finde ich es sehr wichtig, dass es am Markt nicht so hektisch zugeht, ich möchte da auch mein Vergnügen haben und nicht wie bei Lidl an der Kasse, wie eine Blöde mich beeilen, dass ich die Ware auch ja schnell genug in den Wagen bekomme.Also in der Ruhe liegt die Kraft, obwohl ich mir schon vorstellen kann, dass es für Euch ziemlich anstrengend ist. Aber ich denke, viele Kunden danken Euch auch diesen enormen Einsatz.
    Lieben Gruß Marlies

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    1. Hallo du Liebe,
      Es gibt einen Unterschied zwischen sinnlosen rum Gemäkel und konstruktiver Kritik. Was du bezüglich der Mengenangaben sagst finde ich sehr nachvollziehbar. Ich muss mir da mal was einfallen lassen und die Mengen abmessen. Du weißt ja, ich mache die Mengen meist nach Gefühl, weil ich Angst habe, dass es sonst nicht klappt. Das mit dem Cup ist ne gute Idee.
      Die Erdbeer Zahl war beabsichtigt. 😉
      Ich mag solche Zahlen, auch Schnaps-zahlen und Uhrzeiten. Ich glaube, dass sie Glück bringen. 😀
      Danke für deine Unterstützung. Du sagst es! Wir sind nicht der LIDL, auch wenn das so manch einem nicht klar zu sein scheint.
      Mit der Marktarbeit ist es wie mit deinem Garten. Wenn man weiß wofür man es tut, nimmt man ein bisschen Anstrengung in Kauf.
      Ich hab schon das göttliche Bild von deinem Spargel Gericht bei FB gesehen und werde es mir gleich mal genauer anschauen. Sieht echt toll aus!
      Liebsten Gruß
      Jenny

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      1. Stimmt ja Jenny, ich mache die Mengen für mich auch immer auch Gefühl, aber das kann ich dann ja nicht als Rezept Posten, weil das wirklich nicht jeder kann und gerade denen möchte ich ja Hilfe und Anregung geben. Mir fällt das genaue Rezept-Schreiben ziemlich schwer, schließlich koche ich jetzt quasi seit meinem 4.Lebensjahr, und dies Jahr werde ich 64 (!!! oh wie furchtbar) da habe ich einfach so viel Erfahrung, was eine Zwanzigjährige ja gar nicht haben kann, so vieles ist für mich selbstverständlich, wovon dann andere überhaupt keine Ahnung haben. Das habe ich so bei fb mitbekommen, wenn ich mich so wunderte, was für Fragen manchmal kamen. Und nun habe ich es ein bisschen beherzigt.
        Lieben Gruß marlies

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      2. Liebe Marlies,
        Deine Gerichte wirken keinen Tag älter als vierzig. 😉 Nee, mal im Ernst. Man merkt deinen Rezepten definitiv an, dass du eine Menge Erfahrung in der Küche hast. Sie funktionieren und sie schmecken, wobei das mit dem Geschmack natürlich recht subjektiv ist. Ich lasse mir gerne Tipps von dir geben, denn ich möchte, dass auch meine Rezepte funktionieren und schmecken.
        Vielen lieben Dank also. Ich werde deinen Rat beherzigen.
        Lieben Feiertagsgruß,
        Jenny

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      3. Hier ist kein Feiertag Jenny!!!!
        Macht aber nichts, für mich ist eh jeder Tag gleich, ich bin dabei den Garten noch ein bisschen hübsch zu machen, wenn meine Mutter nächste Woche da ist.
        Ich ärgere mich immer, wenn ich Bilder mit Rezepten sehe und schon beim Lesen weiß, das stimmt so nie, das kann nicht klappen, da wird oft gemogelt und da ich ja auch Fotografin bin, weiß ich Bescheid. Darum ist das gerade für mich ein wichtiges Kriterium, dass das Rezept funktioniert, gut schmecken kann es nicht jeden, das ist klar, aber so was weiß ich ja eigentlich, wenn ich die Zutaten lese.Ein Beispiel, ich sehe tolle Torten, aber immer nur als ganzes fotografiert, da weiß ich schon, die bekommst Du nie heil angeschnitten, da fällt alles auseinander. Darum wird mein Kuchen auch immer im Anschnitt gezeigt, weil ich so etwas sehen möchte, auch wenn das dann nicht ganz so perfekt ist.
        Dann wünsche ich Dir einen wunderschönen Tag, hier ist es leider recht trüb und leicht nieselig, die Heizung musst ich auch schon wieder anstellen, aber es soll besser werden.
        Lieben Gruß Marlies

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      4. Na, mogeln ist ja ganz schön kurzfristig gedacht, oder? Wenn ich dem Kunden schlechte Ware einpacke kommt er nicht wieder. Wenn ich Rezepte anbiete, die auseinanderfallen…
        Da darf man sich hinterher nicht wundern.
        Bist du etwa gelernte Fotografin, Marlies?
        Na, ich freue mich, dass hier Feiertag ist. Das Wetter ist herrlich sonnig. Ich schreibe jetzt einen Beitrag (Ich habe deine Mac Cheese Sauce ausprobiert und damit gebacken) und dann mache ich einen ausgiebigen Spaziergang. Ich wollte mal sehen, was der Holunder macht. 😉
        Vielleicht zieht das schöne Wetter ja später zu euch rüber.
        Ich wünsche es dir.
        Lieben Gruß, die 3te.
        Jenny

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      5. In ganz jungen Jahren habe ich eine Fotografenlehre gemacht und später auch ein eigenes Farb-Fachlabor gehabt, aber das war natürlich nicht digital anno 1975….heute ist alles ganz anders, aber durch das Bloggen habe ich wieder Freude am Fotografieren bekommen, durch den Stress damals war ich etwas ab davon.
        Alos bei uns sind nur wenige grüne Holunderblüten zu sehen,aber bei Euch ist die Vegetation ja deutlich weiter, also viel Erfolg.
        LiebenGruß die?te
        Marlies

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  2. Oh wie schön ist Pana …, äh, ich meine dein Markttreiben. Als Kunde kann ich nur sagen, dass mir Wartezeiten wurscht sind, denn ich habe mich ja für den Stand entschieden 😉 Deine Erdbeer-Minz Sauce klingt echt lecker und wir sehr bald ein Gericht von mir verfeinern 🙂 Ich wünsche dir einen erholsam leckeren Abend liebe Rohnifer 🙂 ❤

    Gefällt 2 Personen

    1. Lieber Arno,
      So einen Kunden wie dich wünscht sich jede Marktfrau!
      Geduldig. Gourmet kompetent und freundlich. Ja, bitte. Sehr gern 🙂
      Ich weiß ja, dass du ein großer Himbeer Fan bist. Ich bin sicher die Erdbeere würde dir auch zusagen. Ich freue mich natürlich riesig, wenn du das Dressing ausprobierst. 🙂
      Vielen lieben Dank
      Gruß, Jenny ❤

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      1. Sooooooo, gestern habe ich endlich die letzte Portion Himbeersirup verbraucht, den ich so gerne als Dressinggrundlage verwende, nächste Woche mache ich dann Erdbeersirup für ein weiteres Jahr leckeres Dressing, dank der „Queen of Leckerness“ 🙂 ❤

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  3. Seit geraumer Zeit verfolge ich fasziniert dein „veganes Kochbuch“, nicht nur der Rezepte wegen, auch wegen der ap­pe­tit­lichen Präsentation. Was ich mich schon immer gefragt habe und jetzt frage ich dich: Wie gehst du vor, wenn du eines deiner ausgefeilten Rezepte entwickelst? Dokumentierst du Schritt für Schritt? Das scheint mir notwendig bei neuen Kompositionen. Oder experimentierst du so lange, bis die Mischung stimmt und weißt dann auswendig, was du gemacht hast? Dann noch anrichten und fotografieren. Das scheint mir viel Arbeit zu sein.
    Kompliment!

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Jules,
      Erst einmal, vielen Lieben Dank für deine charmanten Komplimente. Mir gefällt die Kombination aus Alltagstexten und Rezepten sehr. Und ja! Es steckt tatsächlich viel Zeit in den einzelnen Beiträgen. Manchmal fällt es mir, neben der Arbeit, schwer mich zu disziplinieren, überhaupt und dann auch noch einigermaßen ansprechend anzurichten, einen Text zu verfassen. Doch, ich fühle mich hier so pudelwohl und das Schreiben macht soviel Spaß, dass es mir jede Mühe wert scheint. 🙂
      Ich sollte Schritt für Schritt dokumentieren! Die erfahrene Marlies von „Homestead-Notes“ gab mir kürzlich den Rat, bei den Mengenangaben exakter zu sein, damit die Rezepte besser nachvollziehbar werden und leichter nach zu kochen sind, womit sie vollkommen recht hat.
      Ich muss mich da einfach mehr disziplinieren. Ich koche seit Kindertagen und mache die Rezepte meist einfach nach Gefühl.
      Bei den exakten Mengenangaben hapert es dann leider oftmals.
      Kochen und bloggen sind eine Herzensangelegenheit aber beides ist auch ein Handwerk! Ich werde versuchen dies zukünftig mehr zu beherzigen und die Qualität der einzelnen Rezepte zu steigern.
      Die Wortzahl einzugrenzen, dazu bin ich hingegen nicht bereit. 😉
      …Um so schöner, dass ich hier so wertvolle Tipps und Anregungen bekomme und so liebevolle, motivierende Worte, wie die deinen. 🙂
      Lieben Gruß
      Jenny

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