Johnny’s Drunken Fairy Cake… Libanesischer Grießkuchen mit Sahne-Karamell, Whiskey und Muskatblüte.

Wie wir Sonntag so zu dritt durch den steilsten Weinberg Europas klettern, uns durch die gelb blühenden Reben hangeln, uns Leitern hinauf tasten und Schiefergestein wieder hinab, und wie wir dabei kontinuierlich höher steigen, immer höher, vorbei an Todesfahnen und anderen furchtlosen Wanderern „Daag!-Ja,Hallo.“ dem Gipfelkreuz entgegenblickend, doch eigentlich ohne Ziel, denn wir fühlten uns zunehmend frei von allem, was jenseits dieses Berges liegt. In diesem Moment gibt es nur uns, unsere knarzenden Schritte und die wunderschöne Umgebung, die sich an jenem beinahe letzten Oktobertag Tag noch einmal golden und warm an jedem kleinsten Stein bricht. Es durftet nach Sonne, nach Lebenslust. Ein Anstieg, doch eigentlich ein kleiner Ausstieg. Der Berg duftet. Er riecht nach Italien. Da kletterst du durch einen Weinberg und fühlst dich wie am Mittelmeer. Kein Wunder…

Auf den letzten Metern geht es plötzlich steil Bergauf. Die Oberschenkel beginnen zu brennen, das Herz pocht wie verrückt, unter schnapp-Atmung kann ich nur noch hrmpfh und … denken, doch dann ist es auch schon wieder vorbei. Der Herzschlag beruhigt sich, der Atem zieht gleich. Der Schweiß fühlt sich angenehm kühl an. Und dann sitzen wir da, 100 Meter vor unserem eigentlichen Ziel, in einer kleinen gezimmerten Pavillon mit Weitblick, wir genießen die Aussicht und plötzlich packt Helmut seinen Zauber-Rucksack aus und Sabine und ich können nur staunen, was er da alles aus seinem kleinen Rucksack hervorzieht. Küchengeschirr, einen feinen Couscous-Salat mit Minze und Granatapfel, Falafeln und Brötchen, eine Flasche Wein, eine Quitten-Tarte und einen libanesischen Grießkuchen. Helmut der Große. Allein schon, dass er uns an diesen wunderbaren Ort geführt hat und nun das…Heute denke ich, Zärtlichkeit. Helmut ist ein Mensch, gefüllt mit feinster Zärtlichkeit,  zum Leben, zu den Menschen und auch zu sich selbst. Wie könnte ich da etwas anderes für ihn empfinden?

Den Grießkuchen fand ich besonders interessant, denn so etwas hatte ich bis dato noch nicht gegessen und ich dachte schon beim essen: Den mach ich! Glutenfrei und mit Whiskey-Karamell. Mit seinen vielen feinen Gewürzen und der leichten Tahin-Note war der Kuchen an sich schon der Knaller, doch ich dachte, so ein kleines zusätzliches Karamell oben drauf…Och, ja.^^ Während wir aßen erzählte Helmut uns, dass am vergangenen Wochenende eine Verkostung von Sonnentor bei uns im Hofladen statt gefunden hatte. Verkostet wurde eben jener Grießkuchen, den wir nun, auf gut 300 Metern Höhe genoßen (und der nach der ganzen Anstrengung wahrscheinlich doppelt so gut schmeckte). Die Verkostung fand im Rahmen einer Werbeaktion für die Kurkuma Latte Vanille-Mischung von Sonnentor statt. Ich will hier keine Werbung für Sonnentor machen, zumal ich die Gewürzmischung für meinen Kuchen auch gar nicht verwendet habe. Doch da meinem Rezept nun mal das von Sonnentor zu Grunde liegt, finde ich es nur höflich und eigentlich auch selbstverständlich, das Originalrezept zu erwähnen und zu verlinken. Denn, neben Fotos gucken, war das Rezept googlen natürlich das erste, was ich gemacht habe. Originalrezept ist nicht vegan. Es wird 1 Ei verwendet. Wahrscheinlich hätte ich es einfach weg lassen können, doch ich habe doch ein wenig Apfelmus verwendet, als Ei-Ersatz, damit der Kuchen schön saftig wird. Der Grießkuchen. Dieser wunderbare und herrlich duftende Grießkuchen. Ein Stückchen Auszeit auf der Zunge, deshalb auch die entspannte Deko, beschwingt vom Nachhall der Berge… Ohne die Karamell-Glasur wäre er nur halb so schön.

Kennt ihr das Gefühl, wenn sich zarte Karamellfäden zwischen euren Fingern entlang spinnen, die den Duft von Muskatblüte und Whiskey verströmen? Und dann der erste Bissen, der zweite, der dritte… Ein schönes Gefühl. Ich kann das wirklich sehr empfehlen. Dazu gab es ein kleines Quittenherz mit einer Schokoganache und passend eingefärbten Kokosstreuseln. Gefärbt habe ich mit ein wenig Kurkuma uns etwas Rote Bete Schale.

Ihr seht hier dasselbe Karamell in zwei verschiedenen Temperierungen. Je kälter es wird, desto heller und fester wird das Karamell. Was bleibt, ist der Vor-Geschmack von Muskatblüte, gefolgt von einer feinen Vanille & Whiskey-Note. Auf dem Teller seht ihr im Vordergrund das erkaltete Karamell, was quasi dekonstruierte Sahne-Karamell Bonbons, auch Muh-Muhs genannt, darstellt. Mit Schuss natürlich!

Nun aber zum Rezept:


Glutenfrei & Vegan

– Johnny’s Drunken Fairy Cake –

Menge ausreichend für eine große Auflaufform 

Grießkuchen: Die Konsistenz sollte hinterher in etwa der eines Brownies entsprechen

Eine Tasse (meine Kaffeetasse) entspricht einem amerikanischen CUP =  ca. 23oml

  • 2 Tassen Maisgrieß (Polenta)
  • 2 Tassen Maismehl
  • 1 geh. EL Weinsteinbackpulver
  • Gewürzmischung: 1 gestr. EL Kurkuma, 1 gestr. TL Zimt,  1 TL gem. Vanille, 2 TL Kakao 100%, 1 Teebeutel Bio-Schokoladentee-Mischung (Zimt, Süßholz, Kakao…orientalisch sollte es halt sein) 1 gute Prise Salz, 1 Prise Muskatblüte, etwas frisch geriebener Ingwer
  • 1 Zitrone, Saft u. Abrieb
  • 1 Clementine, Saft u.Abrieb
  • 3 EL Apfelmus
  • 1 Tasse Roh-Rohrzucker + 3 EL Ahornsirup
  • 2 Tassen Pflanzenmilch (Soja-Reis) + 1/2 Tasse Wasser
  • 1 knappe Tasse Alba-Öl (schmeckt nach Butter, alternativ ein mildes Pflanzenöl, man einen Teil des Öls durch Nussmus ersetzen)
  • Tahin zum Ausstreichen der Form + ein wenig Rohrzucker

Die Liste liest sich lang, doch die Zubereitung geht fix. Alle trockenen Zutaten (erster Block) miteinander vermengen. In einer separaten Schüssel, die feuchten Zutaten anrühren und unter die Mehlmischung heben. Der Teig ist relativ flüssig. Auflaufform dünn mit Tahin ausstreichen und mit etwas Zucker bestreuen, Teig anfüllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 25-30Min. backen. Der Teig sollte  nicht zu durch gebacken sein. Fertigen Kuchen auf ein Kuchengitter oder den Backofen -Rost stürzen. Mithilfe eines Zahnstöchers viele, kleine Löcher in den Kuchen pieksen, Das Karamell läuft hinter in die Löcher. (Die Tahin-Zucker-Schicht bleibt leider nicht am Kuchen haften, doch so hat man vorne weg schon mal was leckeres zu naschen. Unbedingt probieren und nicht einfach weg waschen.)

Whiskey/Muskat Karamell: Je länger das Karamell einkocht, desto cremiger und fester wird es hinterher

  • 1 Tasse Roh-Rohrzucker + 2 EL Kokosblütenzucker
  • 3/4 Packung Soja Cuisine + 2EL Albaöl (alternativ ein Stück vegane Butter)
  • 1 Pinnchen Whiskey (3-4EL)
  • 1/2 TL Vanille
  • 1/4 TL  Muskatblüte

In einem Topf Zucker, Cuisine + Öl und die beiden Gewürze miteinander verrühren, vorsichtig, bei etwas mehr als mittlerer Hitze aufkochen lassen, Hitze ein wenig reduzieren. Unter gelegentlichem rühren einkochen lassen, bis die Mischung eine goldene Farbe bekommt und leicht am Löffel kleben bleibt. Dann den Whiskey einrühren und noch 1 Minuten weiter köcheln lassen. Nun hat man Sirup. Ich habe das Karamell noch ein paar weiter einköcheln lassen, bis die Masse eine leicht cremig, sämige Konsistenz hatte.

Das warme Karamell über den vorbereiteten Kuchen gießen und mit einem Löffel darauf verteilen. Am besten sofort servieren.

 

Danke Helmut, ein Gläschen auf dich. Auf uns.

 

25 Kommentare zu „Johnny’s Drunken Fairy Cake… Libanesischer Grießkuchen mit Sahne-Karamell, Whiskey und Muskatblüte.“

  1. Liebste Rohnifer, ich weiß natürlich nicht wie doppelt so gut nach 300 Höhenmetern schmeckt, aber du hast es so zauberhaft elegant geschrieben, dass es sich mindestens dreimal so lecker liest 🙂 Den Grieskuchen finde ich wirklich interessant und mir schwebte sofort eine weihnachtliche Version davon vor 😉 Jetzt kommen wohl ein paar wirklich novembrige Tage auf uns zu und ich wünsche dir frierfreie Markttage 🙂

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    1. Zauberhaft elegant 🙂 so wie deine Komplimente.^^ Danke du Lieber Arno, du. Die Wanderung war wirklich zauberhaft. Ich kann die nächste kaum erwarten.
      Ich hoffe du hast dich muckelig warm eingekuschelt, denn ist es jetzt wirklich auch sehr kalt und diesig. Da helfen nur ein paar Kerzen, dicke Socken und Herzenswärme. 🙂
      Ich freue mich immer wie eine Honigkuchen-Marktfrau, wenn dich eines meiner Rezepte dazu inspiriert etwas neues auszuprobieren. Das ist eigentlich noch schöner als nach kochen 🙂 Ich hab die Schnüss jetzt aber erst mal voll von all dem Kuchen…denke ich. 😉
      Und schon wieder ist es Zeit dir ein schönes und kuscheliges Wochenende zu wünschen. Die Zeit rennt…hoffentlich auch schnell durch den Winter.
      Liebe Grüße, Rohnifer ❤ 🙂

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  2. Das liest sich ja mal wieder wunderbar lecker – und wunderbar idyllisch ❤
    Ich hab ja auch das Glück in einer Gegend zu wohnen, die als "Toskana Deutschlands" bezeichnet wird 😉 Nun fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein Stückchen von deinem Küchlein!

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    1. Die Toskana Deutschlands? Da bin ich ein bisschen neidisch. Ich war zwar erst einmal in der Toskana aber das gereicht. Wenn ich mich für ein Häuschen entscheiden müsste, würde ich das in der Toskana nehmen, nicht nur wegen der schönen Landschaft.^^
      Ich tausche gerne ein Stück Grießkuchen gegen ne Kürbisschnitte 😉

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  3. Ja liebe Jenny, wer so hoch klettert, der Sonne so nah, darf auch Werbung fuer Sonnentor machen. Wenn ich in Deutschland bin, nehme ich mir immer so einige Gewuerze von Sonnentor mir (z.B. die Bluetenmischung oder das Lebkuchengewuerz). Da gibt’s dann auch noch von Herbaria ‚Querbeet“ das ist eine lecker super Wuerze, nicht nur fuer Suppen. Ist ja keine Werbung, nur Empfehlungen. Der Griesskuchen erinnert mich an die vielen Urlaube in Griechenland, einen vom Blech mit Honig/Zuckersirup drauf. Da kommen gleich Bilder hoch von Sonne, Steine, Meer…..mit einem kalten, regnerischen Gruss, diesmal aus Wendake, Quebec.

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    1. Hallo Sabine, Das ist aber ein ganz liebes Kompliment! Ein Kuchen der dich an Sonne und Meer denken lässt, herrlich. 🙂 Genau wie der Zusammenhang mit Sonne und Sonnentor. War mir in dem Moment gar nicht so bewusst. 😀 Ich hab kein Problem damit, Dinge die ich verwende und für gut befinde namentlich im Blog zu erwähnen. Wie du sagst, es sind Empfehlungen, die meinen persönlichen Geschmack widerspiegeln. Das gehört für mich zum Bloggen mit dazu und hier gehörte es nun mal zur Geschichte mit dazu. Die Blütenmischung wollte ich ursprünglich für das Quittenherz verwenden. Die finde ich wirklich gut. Der Faulheit und dem Feiertag sei’s geschuldet, dass es dann doch Kokosflocken geworden sind.
      Sonne, Steine und Meer hätte ich jetzt auch gern. Hier sieht es nicht viel besser aus, als bei euch. Zeit, die Kerzen auszupacken. 😉
      Liebe Grüße, Jenny

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  4. Auf Helmut! Den dieser Grieskuchen ist schon alleine beim Lesen lecker! Wenn er so riecht, wie ich glaube….herrlich. Bei mir vielleicht mit Ei. Ich geh so gerne in unseren Stall, rieche das Heu und die Hühner und meistens teilen sie ihre schönen Eier bereitwillig. Da fängt das Backen schon heimelig an. 😊
    So ein Zauberrucksack ist schon etwas feines. Und schmecken tut alles, nach körperlicher Anstrengung noch mal besser.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Mitzi, Bei den Hühnern tippe ich jetzt aber mal auf deine Eltern oder? Ansonsten müsste der Begriff Großstadt-Huhn ja nochmal ganz neu definiert werden. 😀 Helmut hat ebenfalls eigene Hühner. Ich finde wer so liebevoll mit seinem Garten und den Tieren, die in ihm leben umgeht, wer soviel Zeit, Liebe und Achtung investiert, dem sei das Frühstücks-Ei herzlichst gegönnt. Demeter bedeutet ja vorrangig, nachhaltig mit den Ressourcen der Natur umzugehen und sich und achtsam in ihren Lauf einzufügen. Eigenen Hühner zu halten ist großartig und entspricht voll und ganz dem Demeter Gedanken.
      Der Rucksack hat mich doch sehr an Karla Kolumnas Handtasche erinnert! Die wollte ich schon damals gerne haben. 😀 Der Kuchen hat wirklich wunderbar nach Weihnachten gerochen und mit Whiskey koche ich jetzt definitv öfter! 😉
      Liebe Grüße, Jenny

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      1. Ich fürchte, an manchen Tagen, bin ich eindeutig ein Großsstadt Huhn ;).
        Aber sonst bin ich bei tierischen Lebensmitteln ganz bei dir. Neulich wollte ich unbedingt etwas kochen und brauchte Eier. Ich habe sie letztendlich im Supermarkt gekauft und dabei gemerkt, dass es mir damit wie mit Fleisch geht. Was nicht in der Sonne stand, mag ich nicht verzehren. Das fühlt sich falsch an. Ich werde mich in nächster Zeit mal damit beschäftigen müssen, was man als Eiersatz für Nachspeisen benutzen kann. Apfelmus zum Beispiel klingt lecker.
        Karlas Handtasche…..die hat mir auch schon als Kind gefallen :).
        Liebe Grüße

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      2. Apfelmus ist super! Ich hatte mein erstes veganes aha-Erlebnis mit Apfelmus, weil es den Kuchen so wunderbar saftig macht. Für mich war das damals eine tolle alternative zu Eiern, die ich fast nie im Haus hatte. 😉 Ein bis zwei Eier kann man mit Apfelmus locker ersetzen…

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    1. Hallo Liebe Erika,
      Ja, ich bin sicher, du kennst das Gefühl wie ein kleines Stück essbares nach einer langen Wanderung schmeckt.^^ Den Helmut leihe ich dir gerne mal aus, wenn er mag. Doch ich bin sicher, er mag. Der ist schon so viele Wanderwege gegangen und kein Ende ist in Sicht. So ist das wohl, wenn man erst mal auf den Geschmack gekommen ist. Ich bin sicher, ihr hättet eine tolle Zeit zusammen. Helmut kann so schön erzählen…Und verhungern würdet ihr definitiv nicht!^^
      Also mir hat es bei dem Kuchen vor allem die Glasur angetan. Ich trinke ja sehr selten mal ein Glässchen aber mit Alkohol kochen ist wirklich ein riesen Spaß. 🙂
      Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich dir, Jenny

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      1. Liebe Jenny, auf das Angebot komme ich zurück und lausche gerne Helmuts Geschichten. Wandern ist endlos, solange einen die Füsse tragen.
        Ich wünsche dir auch einen schönen Abend und ein gemütliches Wochenende
        Liebe Grüsse Erika

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  5. Oh wie wunderbar das sich liest! Ich möchte mir Helmut, den Gourmet-Wanderer auch mal ausleihen! Das klingt nach einer wunderbaren Tour, Seele aufatmen lassen, sich erden, genießen und in die Weite schauen – traumhaft schön! Und dann noch dieser Kuchen – ein Gedicht!!! Hmmmm 😋
    Liebe Jenny – ein traumhaftes Wochenende für Dich! Mach es Dir gemütlich 😘

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    1. Hallo du liebe Quittenfee 😉
      Die Wanderung war soo schön. Helmut ist ein hervorragender Gastgeber, egal ob mobil oder daheim. Ich kann ihn dir (als Reiseführer) sehr ans Herz legen. Wirklich ein einzigartiger Mensch…Dein Eltern-Tochter Tag klang aber auch wunderschön! Familienzeit ist wichtig und es klingt so als hättet ihr ein sehr inniges Verhhältnis. ❤ Meine Familie ist sehr verstreut, deshalb halte ich mich im Alltag an meine kleine Bio-Familie, die mir mittlerweile genau so lieb und wichtig geworden ist. 🙂 Total schön übrigens, dass dich mein Geburtstags-Kuchen zu einem eigenen Rezept inspiriert hat. Ich sagte es bereits zu Arno: Für mich ist das ein riesen Kompliment und beinahe noch schöner als wenn jemand das Rezept einfach "nur" nach kocht. Es zeugt einfach von großer Kreativität, etwas eigenes aus einem Rezept entstehen zu lassen. Es ist ein riesiges und wunderschönes Kompliment, das mir graue Tage ein wenig heimeliger erscheinen lässt. – Das Wetter drückt nämlich tatsächlich ein bisschen auf meine Stimmung. Um so dankbarer bin ich für sonnige Fräuleins, die mir mit ihren warmen Strahlen den Tag erhellen. ❤
      Liebe Grüße Fräulein Sonnenschein. 🙂 Rohnifer

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  6. Hallöchen Kuchen-Königin! Das kann ich echt voll verstehen: es ist ein tolles Gefühl, für jemanden Inspiration zu sein. Nachkochen ist auch toll, aber die Weiterentwicklung ist doch großartig! Das macht ein kleines bisschen stolz 😉.
    Ja, ich habe ein sehr inniges Verhältnis zu meinen Eltern. Wir sehen uns regelmäßig und telefonieren oft. Ritual ist sonntags nach dem Frühstück. Ich brauche das sehr, denn auch meine Eltern sind Wohlfühlmenschen, die mir viel beigebracht haben und auch für mich immer wieder Inspiration sind. Das ist glaub ich selten. Aber es gibt auch bestimmte Freunde, bei denen das so ist. Bei denen fühlt man sich wohl, akzeptiert und neumodisch ausgedrückt: gewertschätzt!
    Ich kann das voll nachvollziehen, dass Deine Biohofgemeinschaft für Dich Familie ist! Und man bekommt in solchen besonderen Verhältnissen/Beziehungen immer etwas Positives mit, lernt Neues und empfindet Glück. So geht’s mir!
    Liebe Jenny, ich muss leider weiter arbeiten, wünsche Dir einen wunderschönen Tag!
    Das Fräulein Sonnenschein im Schneegestöber (aber mit Punktehut🍄)😉

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