Hey there. Let’s Paint a Picture… Kohlrabi-Ingwer Cremesüppchen, vegan, im eigenen Häuschen – mit grünem Milchschaum und Quinoa-Walnuss Talern.

Das alltägliche Bild.

Bauarbeiten. Ausfälle. Verspätungen. Warten und schmerzende Füße. Andere. Genervte. Menschen. Menschen die man riechen kann, ob man will oder nicht, denn wir stehen da, wie ein zu dicht geschnürter Frühlingsstrauß der jeden Moment aus seinem Gebinde zu platzen droht, weil er viel zu überladen ist, weil der Absender allein Wort Minimalismus ausspuckt, als sei es eine Krankheit.

Nach dem dritten Versuch, Die Türen schließen. Der Sauerstoff hat es leider nicht geschafft. Die Wärme aber, die konnte sich noch rein quetschen. Nun dehnt sie sich abrupt aus. Ich würde gerne meine Hände gegen meine Wangen pressen, wenigstens eine. Ich kann aber nicht. Die stark gelockte Vorderfrau verhindert es. Oder Nebenfrau? Ich weiß nicht. Sie steht so dicht an mir und hinter mir bohrt sich bereits die Wand in meinen Rücken. Ihre blonden Löckchen streifen dauernd durch mein Gesicht. Sie kann den Kopf einfach nicht stillhalten. Er schnellt vor und zurück, vor nud zurück. Er ist wie ein pickendes Huhn. Er pickt die Worte aus ihrem Hirn heraus und stopft sie, durch ihren Mund hindurch, ganz selbstvergessen in ihr Handy. Mein Gott, sie kann ihren Kopf wirklich nicht still halten. Der Mensch am anderen Ende der Leitung hat anscheinend nicht viel beizutragen. Vielleicht ist die Verbindung längst abgebrochen, doch um das zu bemerken müsste sie ja mal Luft holen. Statt dessen atmet sie lieber uns das letzte bisschen Sauerstoff weg und vegetieren bloß noch träge vor uns hin. Mir wird ganz schlecht von dem stechend süßen Geruch, den ihr Körper mit jeder Bewegung verströmt. Ich kann nicht weg. Aber wenigstens kann ich meinen Kopf unnatürlich nach links gebogen halten. Das tut zwar weh, hält mir das Huhn aber weitestgehend vom Leib. Ich starre bloß noch auf das kleine aufgemalte Feuerlöscher Zeichen, spüre flach atmend in meine schmerzenden Füße hinein und bewege mich ansonsten nicht. Hoffentlich ist es bald vorbei. Ein sich wiederholendes Mantra. Ansonsten herrscht dumpfe Leere im Kopf. Das Menschenknäuel verursacht einen Knoten da oben. Ich kann nichts mehr denken, dabei hätte ich ja gerade jetzt mal Zeit. Ungefähr eine halbe Stunde, gefühlte zwei Tage. Zeit, um über wichtiges oder grundsätzliches nachzudenken aber es geht nicht. Ich starre auf den aufgemalten Feuerlöscher und will, dass es bald vorbei ist. Ob es den anderen da auch so geht? Denkst du denn da genauso, in etwa so wie ich? Na, gut. Vielleicht kann ich doch an was anderes denken. Bei dem Gedanken muss ich schmunzeln und zwei Gegen- und Fernverkehrs- Überholungen später ist es dann wirklich vorbei. Während ich mich energisch durch das Menschenknäuel drücke und schließlich aus der Tür falle, pappe ich dem Löckchen noch einen Atomkraft? Nein Danke! Aufkleber auf den schicken Rücken, die schon seit Tagen in meiner Tasche vor sich hin knittern. Nickend. So gefällt sie mir schon deutlich besser.

Mich erst einmal ausgiebig streckend und die frische Luft einsaugend – Da fährt er hin, der ganze Ärger. Was bleibt ist wie immer die Freude darüber angekommen zu sein. Trotzdem. Muss es denn immer so ein Vanille-Löckchen sein? Wie wäre es denn mal mit einem, schlicht nach frischer Wäsche duftenden, Breitschultrigen Kurzhaar Wuschelkopf? Einer an den man sich gerne mal ran-drücken würde… Ja, wie wäre es denn mal damit??? Hm.

Zum Rezept:


So nervig das Pendeln zur Zeit auch sein mag. Der Weg lohnt sich. Frühling auf dem Wochenmarkt… Eigene Kräuter, Radieschen, Rucola, Rübstiel, zarte Pflücksalate, Pak Choi, Spinat. Der Marktstand blüht. Die Arbeit gleicht einem Lauf durch einen wunderschönen Park. Da stehen wir nun und sind eingefasst in ein wunderschönes Gemälde, in eine einmalige Farbpracht, die weit über unseren eigenen Stand hinausreicht. Um uns herum zwitschern die Vögel, die es sich zwischen den satten, grünen Blättern gemütlich gemacht haben. Pinke und weiße Magnolien stehen im Kontrast zum stechend blauen Himmel, ergänzt durch DAS herbei-gekarrten Blütenmeer der Nachbarin. Farbprächtige Pflänzchen, wohin das Auge sieht. Man kann gar nicht anders, als sich ein bisschen wie Alice im Wunderland zu fühlen. Passend dazu ist Ende des Monats Blumenmarkt in Schlebusch, worauf ich mich schon sehr freue. Wenn ich an die Arbeit denke, kribbelt es gerade einfach ordentlich im Bauch und ich könnte den ganzen Tag damit verbringen draußen zu sein, Äpfelchen an kleine Kinder zu verteilen, schöne Ware herauszusuchen und Rezepte auszutauschen.

Die Idee Kohlrabi-Suppe im eigenen Häuschen zu servieren, darauf hat mich quasi Arno von Rosen mit seinem Spargel im Brot-Topf gebracht. Arnos wundervoller Blog ist zwar nicht (nur) vegan aber ich folge ihm trotzdem, denn seine Rezepte sind mindestens genauso liebenswert wie er selbst. Ich kann da manchmal nur staunen… Er liebt, was er tut und was er tut ist großartig. Das gilt nicht nur für das Kochen. Ich empfände es generell als Einschränkung nur veganen Blogs zu folgen. Andere Menschen haben schließlich auch tolle Ideen und mit ein bisschen Übung lässt sich das Meiste ja auch veganisieren.

Wir hatten jedenfalls am Dienstag knack-frische, große Kohlrabi da und ich dachte direkt, Die sind super, um sie zu füllen! Ich esse selten Suppe aber die hier ist einfach fantastisch geworden, cremig, auch ohne Schaum aber der hat der Suppe am Ende den gewissen extra Fluff gegeben. Richtig gut.

…Hier nun also „schon“

Ein scharfes Kohlrabi-Ingwer Cremesüppchen mit grünem Milchschaum

und Quinoa.Walnuss Talern 

Cremesüppchen.

( Ich habe nur eine Kohlrabi verwendet aber die Menge reicht locker für 2 Portionen. )

  • 300g Kohlrabi (Netto, ohne Schale)
  • 100g Petersilienwurzel
  • 1 Kartoffel, mehlig kochend (geschält, 80g)
  • 1 größere Schalotte
  • 1 Stück Ingwer, gerieben (20g)
  • Abrieb einer halben Zitrone + 1 EL Saft
  • Agavendicksaft
  • Himalaya-Vanille.Salz*, Pfeffer, Muskat
  • 50g Cashewkerne
  • 300ml warmes Wasser

Die Kohlrabi aushöhlen. Das funktioniert prima mit einem Esslöffel. Man das Gemüse.Fleisch schön gleichmäßig ausheben und die Schälchen-Kanten hinterher nochmal glatt nachschleifen 😉 Gemüse.Fleisch beiseite legen.

  • Schalotte und Petersilienwurzel fein würfeln, in einem Topf bei mittlerer Hitze, in etwas Öl (Kokosöl) anschwitzen, aufpassen, dass nichts verbrennt, sonst wird die Suppe hinterher eventuell braun.
  • Sobald die Zwiebeln glasig sind mit etwas Agavendicksaft ablöschen, kurz karamellisieren lassen,
  • gewürfelte Kartoffel dazugeben, zwei, drei Minuten mitrösten,
  • mit Wasser ablöschen, Salzen, Pfeffern und eine gute, sehr gute Prise Muskat dazu reiben. Deckel auflegen Hitze etwas runter schalten.
  • Fünf Minuten dünsten lassen, dann die gewürfelte Kohlrabi, geriebenen Ingwer und Zitrone dazu geben. Weitere 5 Minuten dünsten.

Etwas abkühlen lassen, gemeinsam mit den Cashews pürieren oder besser im Mixer cremig aufmixen, und nochmal abschmecken. Suppe in das/die Kohlrabischälchen füllen.

Milchschaum

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  • Das Grün von einer Kohlrabi (oder 3 gr. Blätter)
  • 1 Schalotte
  • 25g Petersilienwurzel
  • Reissirup
  • Pfeffer, Himalaya-Vanille.Salz*, Muskat, Schabzigerklee
  • 200ml Sojamilch

Zwiebel und Petersilienwurzel fein würfeln, in etwas Öl andünsten, mit Reissirup karamellisieren lassen, zum Schluss das Grün fein hacken und unterheben, es bekommt nun in der Pfanne eine Richtig leuchtend grüne Farbe. Vom Herd ziehen, mit der Sojamilch übergießen, würzen, im Mixer pürieren, durch einen Nussmilchbeutel streichen, in einen Milchaufschäumer geben oder nochmal kräftig aufmixen.

Jeweils 2-3 EL Schaum über jedes Cremesüppchen geben. Hebt man den Schaum nun unter die Suppe, wird sie super fluffig und ich war echt überrascht, dass Kohlrabi und Ingwer so gut miteinander harmonieren.

Quinoa.Walnuss Taler 

Für 8 Taler:

  • 1 Cup buntes Quinoa ( Trockenmasse, ca. 230ml) / fertig gegart
  • 1 große Möhre (120g)
  • 10 ganze Walnüsse
  • 1 große (für Schalottenverhältnisse riesen) Schalotte
  • 1 1/2 EL goldene Leinsamen (gemahlen oder geschrotet)
  • 1 guter TL mittel-scharfer Senf
  • 1 EL Tamari (glutenfreie Sojasauce)
  • Salz, Pfeffer, Muskat,
  • 1 EL Öl + etwas mehr zum bepinseln (hier Bärlauchöl)

Quinoa in eine Schüssel geben. Die Schalotte würfeln, die Möhre fein raspeln, Nüsse grob hacken. Dazu geben. Alle Zutaten miteinander vermengen (Geht am besten mit den Händen). Anschließend Senf, Leinsamen und Öl unterheben und die Masse mit den Gewürzen abschmecken.

  • 3 EL Grünkernmehl (schmeckt lecker nussig und hat einen höheren Fettanteil als anderen Mehle) und
  • 4 EL Wasser

unterheben.

  • Die Masse zu einer kompakten Rolle formen (so kann man die Taler hinterher einfach in Scheiben runterschneiden) und 10 Minuten ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Quinoa-Rolle nun in 8 ca. 2,5 cm dicke, gleich große Scheiben aufschneiden
  • von beiden Seiten mit Öl bepinseln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  • ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen, nach der Hälfte der Zeit die Taler einmal wenden.

*Himalaya-Vanille.Salz: Total simpel selbst gemacht. Dazu hab ich einfach das Himalaya-Salz in eine alte Vanillemühle gefüllt. Schon nach kurzer Zeit duftet und schmeckt es nach Vanille. Alternativ kann man auch eine ausgekratze Vanille- Schote in das Salz stecken.

 

29 Kommentare zu „Hey there. Let’s Paint a Picture… Kohlrabi-Ingwer Cremesüppchen, vegan, im eigenen Häuschen – mit grünem Milchschaum und Quinoa-Walnuss Talern.“

  1. Allerliebste Alice, ach allerliebste Alice. Dir eine kleine Vorgabe gegeben zu haben erfüllt mich mit Freude und in deinem Gedenken gab es jetzt kürzlich mehrere Varianten mit Gemüsefüllung und dein Kohlrabi sieht einfach nur großartig aus. Mir ist meine Lobhudelei über deinen Stil, dein Herz, deine Leidenschaft und deinen Blog wirklich ein bisschen peinlich, weil ich selber ebenfalls nur als Mensch wahrgenommen werden möchte und jede Glorifizierung kategorisch ablehne, was mir nicht immer gelingt und doch …, ich meine es immer ernst mit meinen Kommentaren und ich weiß, dass dies den anderen hier genauso geht. Wie schön finde ich die Idee mit dem Aufkleber auf Hühnchens Rücken, in dankbarem Gedenken an meinen Zettel auf des Sportlehrers Rücken auf den ich schrieb, „Klopf mir auf die Schulter wenn ich ein Esel bin!“ Wie sehr hatte er sich über die Anerkennung seiner Kollegen gefreut, zuerst …, aber lieber wünsche ich dir kurzweilige Pendelfahrten, vergnügliche Kunden und einen federleichten Gang. Dein Fan Arno 🙂 ❤

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    1. Lieber Arno,
      Ich verstehe was du meinst. Es ist auch für mich ein schmaler Grad meine Lobhudelei so zu formlulieren, dass sie nicht so klingt, weil es keine ist, weil jedes Wort ja auch so gemeint ist. Trotzdem möchte man jemandem den man mag ja auch gern besondere Worte zukommen lassen, was schwieriger ist, wenn Mimik und Gestik fehlen. Aber ich denke wir bekommen das gut hin. 🙂
      Die Idee etwas zu füllen hatte ich schon länger aber dein Rezept hat mir dann endlich den nötigen Popotritt gegeben. Ich mag dieses Rezept sehr, weil es zeigt, dass auch (ich mag dieses Wort ja nicht so gern) Omnivore und vegan lebende Menschen sich gegenseitig inspirieren und miteinander harmoniesieren können. Wie du so schön sagst, es geht um „Herz“, „Stil“ und „Leidenschaft“ und nicht um zwei gespaltenen Lager.
      … Also ich hatte ja tatsächlich durchweg nur nette Sportlehrer!
      Mein Mitgefühl! 😀
      Liebe Grüße, Rohnifer 😉 ❤

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      1. *LOL* Guten Morgen liebe Rohnifer, der war ja nie fies zu mir, hat aber immer die Mädels wie ein Stück Fleisch behandelt. Da dachte ich, so eine kleine Rache könnte seinen Charakter bilden 😀 Ich wurde übrigens nicht erwischt 😉 Dir einen sonnigen Tag 🙂 ❤

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  2. Das hast du und Arno gemeinsam. Ihr kocht, jeder auf seine Weise, mit grosser Freude, Leidenschaft und Kreativität. Dass selbst ich, als Kochmuffel schon so manchesmal mit einer neuen Einkaufsliste losmarschiert bin.
    Und jetzt im Frühling mag ich die Märkte sehr, mehrheitlich wegen den Blumen. Doch jetzt kommt der Spargel dazu und die kulinarische Welt ist fast vollkommen.

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    1. Der Spargel! Ich liebe den Grünen und hab schon so hunger drauf, doch ich warte brav bis der eigene da ist. Ursprünglich hieß es, er komme erst nach Ostern (wir beheizen die Böden nicht oder so) aber, wenn das Wetter einigermaßen hält gibt es ihn zum ersten Mal in meiner Marktfrauen Karriere pünktlich ZU Ostern. 😀
      Und vielen Lieben Dank. Zu sagen, dass wir auf „unsere eigene Weise“ kochen ist für Arno und mich, glaube ich, mit das Größte Kompliment und wenn dann sogar der Kochmuffel loszieht und sich animiert fühlt… Einfach, Danke Erika ❤
      Ich kann mich auch nicht satt sehen an den vielen, bunten Blümchen, Das Wetter war die letzte Woche über nicht so sonnig aber an den graueren Tagen kommen die bunten Farben immer besonders gut zur Geltung, weil der Kontrast dann größer ist. Ich bin da manchmal wie hypnotisiert.^^
      Eine schöne (Markt)Woche wünsche ich dir.
      Gruß, Jenny

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      1. Meine Mutter hatte extra bayr. teuren Heizungs-Spargel gekauft. Er war gut, aber nicht zu vergleichen mit Echtem! Ich warte auch noch – gerne. Ich wünsche dir auch eine schöne Woche und liebe Grüsse

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    1. Liebes Blümchen,
      das stimmt doch gar nicht. Deine Sache sehen doch auch immer sehr schön aus und die Baby-Torte. ❤ …Jeder Kochlöffel rührt anders und das ist auch gut so. 😉
      Vielleicht magst du deine Frikadellen hier verlinken? Dann können wir hier so eine Art Buletten- Sammlung aufmachen. 😀
      Liebe Grüße, Jenny

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      1. Eine Hand, die so viele fein- und scharfsinnige Texte auf’s Papier fließen lässt, wird, mit ein wenig Übung, sicherlich auch eine Kohlrabi aus ihrem Häuschen befreit bekommen.
        Du könntest dir zum Beispiel die Linie, entlang derer du aushöhlen möchtest, mit einem scharfen vorzeichnen und die Kohlrabi, einmal rundherum, kreisförmig einschneiden und das Fleisch anschließend mit dem Esslöffel heraus-hebeln. So müsste es besser klappen.
        Toll, dass du es überhaupt versucht hast. Ich hoffe die erschwerenden Umstände haben den Genuss nicht allzu sehr geschmälert.
        Frohe Ostern,
        Jenny

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      2. Das ist sehr freundlich von dir. Aber das Schreiben erfordert deutlich weniger praktisches Handgeschick. Ich werde es nach den Tagen mit deinem Tipp nochmals versuchen, denn duie Suppe ict echt lecker. Dir, herrliche Köchin, ebenso frohe Ostertage!

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  3. Ich bin ein Suppenkasper, und nun weiß ich auch, wie meine nächste Suppe aussieht!
    Das hast Du sehr fein angerichtet Jenny, da möchte man gleich loslegen, das mit dem Milchschaum dauert mir wohl momentan etwas zu lange, aber ich habe es gespeichert, für später.
    Ja jetzt geht es wieder los mit den schönen Markttagen, ich freue mich schon auf meinen neuen Markt in Uelzen, und da ich dieses Jahr ja nicht selber anbaue, werde ich das auch brauchen.
    Ich wünsche Dir schöne,sonnige Osterfeiertage,
    Lieben Gruß Marlies

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    1. Hey Marlies 🙂
      Den Milchschaum fand ich für sich alleine genommen auch gar nicht mal so spannend aber in Verbindung mit der Suppe hat er eben diesen unheimlichen Fluff-Effekt, und das fand ich dann doch wieder spannend. Aber die Suppe schmeckt auch ohne super lecker! Die Schärfe war diesmal genau richtig, sie war gut da aber es gab keine Schweißausbrüche und man hat die Kohlrabi noch gut durch geschmeckt, dazu die Muskatnuss… Ich freue mich natürlich sehr, wenn du Zeit findest die Kombination mal auszuprobieren. Ich bin gespannt, wie dir der neue Markt gefällt. Vielleicht berichtest du ja mal ein wenig. Wie schade, dass es dieses Jahr keine Düsentriebsche Eigen-Ernte geben wird aber klar, sich parallel zum Umzug noch um die Garten.Herichtung zu kümmern wäre wahrscheinlich selbst für Daniel D. zu viel gewesen…Da freuen sich dann die Markt-Händler. 😉
      Ach, da haben schon wieder Ostern! Ich wünsch dir auch ein paar schöne Feiertage. Pass auf dich auf.
      Lieben Gruß, Jenny

      Gefällt 2 Personen

      1. Ja dieses Jahr wird mal ganz anders werden, und ich werde mir richtigen Zeit für alles lassen, ein bisschen habe ich mich schon an dieses Bummeln gewöhnt,
        Übrigens habe ich heute einen schönen Kohlrabi mitgebracht, ich glaube, das wird mein Suppchen.
        Genieß die freien Tage und vernasch nicht zu viele Ostereier,
        Lieben Gruß
        Marlies

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  4. Meine liebe Marktfrau! Ich habe das Rumpeln gehört, das Rumpeln des Zuges, das unaufhörliche Gackern des blondgelockten Huhns, das Wippen der Hühnerlocken gesehen und das Vanille-Parfüm gerochen. Die Stimme war schrill, nervenaufreibend und durchdringend. Du Ärmste! Ich hätte Dir gerne einen breitschultrigen Kurzhaarschnitt – extra wuschelig und wunderbar nach Bio-Weichspüler duftend – vorbei geschickt…war gerade keiner griffbereit…leider!
    Das Seminar war seeeeehr inspirierend und wohltuend – ich sende Dir herzliche Nordseegrüße 🇩🇰🇩🇰

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    1. Oh, Du bist in Dänemark ❤ Lumi Lumi, lass es dir gut gehen. 🙂
      Ja, der Bio-Weichspüler Mann hätte mir tatsächlich besser gefallen. Weichspüler klingt so wohlig, zart und leise. 😀 Nun ja, ein paar Versuche hab ich wohl noch. Heute war es ganz entspannt. Osterferien!
      Liebe Grüße und eine schöne Zeit wünsch ich dir noch. Wie lange bist du denn weg?
      Gruß, Jenny – Marktfrau i.D.

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  5. Du lieber Himmel, da warst du ja echt nicht zu beneiden. Hab beim Lesen ja schon selber Platzangst bekommen! Worum ich dich allerdings beneide sind deine Taler und dein Süppchen, sieht sehr verlockend aus! 😀

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  6. hahahaha, yes, ich schmeiss mich nieder, die Aufkleber Nr. schleicht sich durch mehrere Leben. Wir haben in der Schule auch den Lehrern „Tierschwaenze“ mit einer Waescheklammer an den unteren Rand vom Mantel geklippt und sind um ihn herumgelaufen wie Kleinvieh. I like your sense of humor, Jenny!

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    1. Haha, ja, kleben scheint wirklich ein Generationen-übergreifendes Thema zu sein. In meiner Bachelorarbeit hab ich damals über verschiedene Menschentypen und die Verbindung von Ich und Du geschrieben… Das Kleben als Kulturgut und als Generationen-übergreifendes Mittel, zur Interaktion und kanalisation der eigenen Gefühle, im Rahmen von Stressbewältigung wäre aber auch ein spannendes Thema gewesen.
      Kennst du Barbara? https://www.facebook.com/ichwillanonymbleiben/photos/a.733065560059136.1073741827.733040930061599/1249055185126835/?type=3&theater

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      1. hoho Danke! Cool! Kenn ich noch nicht. Das sieht gut aus. Mein Mann, als Soziologe hat Artikel ueber Humor als Ueberlebenstraining geschrieben. Ohne den Witz und das waeren die First Nations schon ausgestorben. Die Welt und sich selbst nicht so ernst nehmen hilft schon mal… keep smiling

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