Pink Coconut Curry, vegan

The Pink Coconut Thing – Backofenspargel, Rote Bete und Zucchini in Curry-Kokos Sauce.

Bei Spargel würde mir als erstes, sogar als viertes nicht unbedingt Kokossauce in den Sinn kommen aber ich hatte halt noch eine knappe halbe Dose Kokosnussmilch im Kühlschrank stehen und gestern Abend dachte ich dann warum eigentlich nicht.Letztes Jahr hatte ich das Kokos-Muskat Kartoffel Gratin von Marlies ausprobiert, das wirklich sagenhaft lecker war, einfach weil es herzhaft und so gar nicht penetrant nach Kokosnuss geschmeckt hat, was ich im Vorfeld so ja gar nicht glauben wollte.

Ich mag Kokosnuss, Kokosraspeln, Kokoswasser aber den Geschmack von Dosen-Kokosmilch empfinde ich häufig als irgendwie komisch und unangenehm und deshalb koche ich sehr selten damit.

Doch bestärkt durch die positive Auflauf-Erfahrung, hielt ich gestern Abend die Dose in der Hand, roch daran, zuckte mit den Schultern – Na, gut. Wird schon werden. Ja, Mensch und dann wurde es sogar lecker, also richtig lecker und so Pink, besonders die Zucchini.

Eine gute Entscheidung die noch mit reinzuschnibbel. An sich schmecken Zucchini ja eher mild. Ich mag sie trotzdem, allein schon weil sie Sauce, folglich auch Geschmack, aufsaugen wie ein Schwamm. Ein super Geschmacksträger.

Rezept:

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen

  • 500g nicht zu dünnen grünen Spargel (wegen der Garzeit)
  • 2 mittlere Rote Bete Knollen
  • 1 größeren Zucchino (hier eine helle Sorte)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch, gepresst
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Curry Madras Pulver (Meine Lieblingsmischung, weil sie mich immer an Curryketchup erinnert)
  • 1 EL Hefeflocken
  • 3 Spritzer Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 knappe halbe Dose Kokosmilch (Alnatura 60%)
  • 1 EL Öl

Die Zubereitung geht ganz fix.

  1. Eine geeignete Auflauform mit dem Öl auspinseln.
  2. Vom Spargel die harten Enden abschneiden.
  3. Würzelchen und Strunk von Zucchino und Rote Bete entfernen (die junge ungelagerte Rote Bete muss man nicht schälen). Beides in Scheiben schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen scheiden.
  5. Alles zusammen in die Auflaufform geben.
  6. Die übrigen Zutaten hinzufügen
  7. Die cremige Kokosmilch mit 1/4 Tasse Wasser mischen, über die Gemüsemischung geben.
  8. Alles mit den Händen gut durchmischen.
  9. In den Ofen geben und ca. 20 – 25 Min. garen lassen.

Allein, wo ich jetzt darüber schreibe könnte ich es schon wieder essen.^^ Leider habe ich keinen Spargel mehr da. Hm.

Nachtrag: Das Koks-Curry funktioniert auch wunderbar in Kombination mit anderem Gemüse:

Dazu gab es Räuchertofu, Humus und kleine neue Kartöffelchen, mit denen sich prima die Reste der leckeren Sauce aufschürfen lassen… Guckt ja keiner. 😉

Reis würde hier natürlich auch passen aber Reis gibt es ja immer, frische Kartoffeln nur einmal im Jahr.

Ich persönlich finde „Neue Kartoffeln“ schmecken am besten aus dem Ofen. Sie haben einen höheren Wasseranteil als die Lagerkartoffeln, schmecken auch etwas milder. Im Ofen, mit etwas Olivenöl bepinselt werden sie richtig schön cremig und aromatisch. Beim Kochen hingegen, nimmt man ihnen eher Aroma. Ich schreibe das, weil Kunden zur Zeit ab und an monieren, ihre Kartoffeln wären pampig gewesen und hätten nach nichts geschmeckt. Liebe Kunden, versuchts halt mal mit dem Ofen und gebt der armen Nicola und der Gloria noch eine Chance. 😉 Ich habe die Kartoffeln hier aber mal im Ganzen Gedampfgart, was auch ganz lecker war. Kein Vergleich zum Ofen aber lecker.


Hier gibt es ein weiteres Ofenspargel Rezept, mit Kartoffelplätzchen und grünem Spargel in einer käsigen Curry-Aprikosen Sauce. Auch lecker. Klick.

 

11 Kommentare zu “The Pink Coconut Thing – Backofenspargel, Rote Bete und Zucchini in Curry-Kokos Sauce.”

  1. Was für eine tolle abgefahrene Rezeptidee. Genau richtig, wenn man sich im Küchentief befindet. Aus der Not heraus esse sogar nur Salat, weil es schnell geht und keine Wärme erzeugt 😉 Für dein Rezept würde ich die Hitzequelle sogar mal anwerfen, auch wenn ich mit frischer Rote Bete auf Kriegsfuß stehe, aber die gibt es ja auch fertig gegart 🙂

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    1. Es lohnt sich der jungen Rote Bete eine Chance zu geben lieber Arno. Ich bin eigentlich auch keine großer Bete Fan aber die neue Bete ist ungleich zarter und dezenter im Geschmack , als die spätere Lagerware…
      Ja, verhungern müssen wir wohl nie! 😉
      Liebe Grüße ❤

      Gefällt 1 Person

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