Kräutersalz

Der Affe, Brot und Salz – Eine Rezeptsammlung.

Ich danke meiner kanadischen Brot-Heldin Sabine, für die Rettung dieses Beitrags, den ich veröffentlicht und dann versehentlich wieder gelöscht hatte. Nun ist er wieder da, weil Sabine eine Kopie besaß. Ach, Sabine! …Einer der Nachteile am Bloggen ist sicherlich, dass man nicht mal eben mit 1-10 Stück Kuchen, einer schönen Flasche Wein und einer Großpackung Haselnüsschen bewaffnet, klingeln kommen kann. Aber danke, Danke kann man sagen. Also Danke, Sabine.

Hier ist er nun,

 Der Affe, Brot und Salz…

Die Sonne scheint träge auf uns hinab. Auf uns, die wir geblieben sind. Wir. Das kleine Händchen attributionsloser Menschen, das sich noch nicht nach Norden, Süden, Westen oder Osten verflüchtigt hat. Immer der Nase nach. Und während sich andere nun mit plärrenden Kindern, schlechtem Hotel-Essen und verspäteten Flügen auseinandersetzen müssen, gehe ich hin und esse entspannt noch eine Tomate, eine Aprikose oder ein Blättchen Rucola, während ich weiterhin nach Kunden Ausschau halte. Ein wenig Geröll zieht am Stand vorbei, untermalt, nicht von karger Western-Musik sondern vom zärtlichen Klang der Titanic, hinter uns leiernd dargeboten auf der Panflöte. Nach vorne schauend, sehe ich den Mann mit dem Leierkasten herbei schlurfen. Er ist alt und beinahe kahlköpfig, was er allerdings geschickt unter einem großen, schwarzen Zylinder verbirgt. Sein linkes Bein lahmt ein wenig, doch er geht und geht und schiebt lächelnd den sperrigen Kasten vor sich her. Ein kleines Stoffäffchen sitzt auf seiner rechten Schulter. Jede Woche will ich den Mann fragen wie das Äffchen heißt, doch nie traue ich mich. Das Äffchen gähnt. Ich gähne. Wir verstehen uns.

Abrupt bremsen Mann und Leierkasten ab und das kleine Äffchen fällt beinahe vorne über. Doch dann bekommt es so gerade noch den dicken Schnäuzer seines Herrchens zu fassen und nun wippt es federnd vor dessen Gesicht auf und ab . Das Äffchen baumelt am Schnäuzer, es kreischt und ich frage mich einmal mehr wie der kleine Mann eigentlich heißt… Das Lächeln des Mannes schrumpt zu etwas wölfischem zusammen, während er angestrengt in die Hecke späht, hinter der sich die Fußgängerzone verbirgt. Er hört ihn nun auch, den Klang der Titanic und offensichtlich bereitet ihm die Darbietung genau so viel Freude wie mir. Ja, zeig’s ihm! denke ich.  Der Mann streift sich das Äffchen vom Bart. Er setzt es zurück auf seine Schulter. Dann nickt er einmal kurz, ganz so als hätte er mich gehört. Er flüstert dem Äffchen etwas zu und dann setzt er sich knarzend, mit gebleckten Zähne und einem breiten, breiten Grinsen wieder in Bewegung. Er hält mitten drauf, auf die Fußgängerzone und ich freue mich schon jetzt auf den Showdown. Gegen den Affen hat die olle Birkenstock- Tröte keine Chance.

Dann ist es wieder ruhig. In dem vorbei wehenden Geröll hat sich ein Mensch verfangen. Auch er gähnt. Einen Moment lang blicke ich ihm mitleidig an. Ich nicke ihm kurz zu. Er nickt zurück. Ich will ich mir gerade ein weiteres Blättchen Rucola in den Mund schieben, als ich bemerke, der Mann sieht mich ja noch immer an…  Ja, bitte? – sage ich. Höflich. Er sagt, er möchte gern ein Kilo Aprikosen kaufen. Oh, lecker – denke ich und stelle mir vor wie ich mit dem kleinen Äffchen auf einer hübsch bunten Wiese sitze, wie wir uns gegenseitig Aprikosenhälften zu werfen und versuchen sie mit dem Mund wieder aufzufangen. Ich schiebe mir ein weiteres Blättchen Rucola in den Mund und nehme mir ganz fest vor mir das nächste Mal etwas besonders hübsches anzuziehen und mich dann endlich dem Äffchen vorzustellen. Jemand räuspert sich. Der Mann ist ja immer noch da! Himmel… Und er sieht mich nach wie vor so an. Hm, sage ich. Was denn jetzt mit den Aprikosen sei, fragt er. Haben sie Aprikosen? –  Aprikosen? Ja! Er habe doch eben gesagt, er wolle 1 Kilo Aprikosen kaufen… Kaufen, wo?… Und dann ist der Affe fort. Ach, kaufen! Bei mir, weil ich ja hier arbeite und sie gar nicht aus-versehen und vom Geröll… Na, 1 Kilo Aprikosen, kommt sofort. Brauchen sie eine Tüte? …

Ereignisse während der großen Ferien auf einem Wochenmarkt. Mitten im frisch entleerten Sommer-Zombieland, wo es morgens so angenehm viel ruhiger zu geht als sonst, ist Zeit ausgiebig hin- und zugucken, zu beobachten, den eigenen Gedanken nachzuhängen. Außerdem, immer wenn weniger Betrieb herrscht, lernt man auch die Kunden näher kennen, die sonst eher schweigsam sind. Man unterhält sich und erfährt ein bisschen was übereinander, schlicht, weil niemand dahinter steht und drängelt. Die Omi’s können ganz in Ruhe ihr Kleingeld raus-zählen und ich habe Zeit eine kleine Marktrunde zu drehen. Doch ich komme nicht weiter als bis zum Käsestand. Der Käse-Andreas ruft mich mit den Worten Hey, Frau Heimatlos, komm mal her! zu sich und ich weiß, er will mein Pita-Brot. Ich weiß, er hat ein Bild davon einen Tag zuvor auf Facebook gesehenwp-image-104527718und nun will er probieren, denn das schrieb er bereits gestern unter das Foto. Doch da war längst alles aufgegessen. Das weiß er und trotzdem fragt er jetzt: „Und? Wo ist mein Brot? Das sah ja echt gut aus…“ Wir frotzeln und witzeln noch ein wenig herum und ich denke Na, warte, du wirst schon sehen… Und tatsächlich, eine Woche später halte ich ihm zwei nach Bärlauch und Hefe duftende Brote unter die Nase und er blickt mich mit seinen großen, braunen Kulleraugen an und freut sich, ganz ungläubig. Schön.

Und weil ich in den letzten drei Woche ganz viele, verschiedene Pita/Fladenbrot gebacken habe,  habe ich beschlossen sie nun in einem gesammelten Beitrag zu veröffentlichen, zumal sich die Brote auch alle recht ähnlich sind.

Viel Spaß damit.

Und… nur um die Geschichte zum Abluss zu bringen: Das kleine Äffchen heißt Lucy und ist eine Äff-in. Der Panflöten- Spieler ist auf und davon. Lucy mag keine Aprikosen aber Himbeeren, die mag sie sehr gern.

Zum Brotkörbchen:

Ich knete den Teig mit den Händen, halte ihn dabei eher etwas zu feucht als zu trocken, (denn dann geht es besser). Anschließend lasse ich ihn bei 35°C im Dörrgerät gehen. Falls ihr ein Dörrgerät besitzt – Der Teig geht darin einfach super auf! Ansonsten tut es natürlich auch jeder andere lauschig warme Ort.


– Thema: Brot & Salz –

Fladenbrote mit Sesam

mit Bärlauch-Füllung und selbstgemachtem Kräutersalz

 

 

– Für 5-6 Fladenbrote –

Eine kleine, aromatische Kräuterbombe.

Zutaten:

  • 500g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 3/4 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Rohrohrzucker
  • 190ml lauwarmes Wasser + 60ml lauwarme Sojamilch, gemischt
  • 6 EL Oliven oder Rapsöl
  • 1 1/2 TL Kräutersalz + 1 1/2 EL getrockneter Bärlauch
  • Spritzer Zitrone
  • ein wenig Sojamilch verquirrlt mit Öl zum bestreichen
  • 1 EL Sesam zum bestreuen

Herstellung: 

Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe und Zucker in etwas lauwarmen Wasser auflösen, in die Mulde füllen. Übrige Zutaten um die Mulde herum verteilen, restliche Flüssigkeit dazu geben. Zutaten mit einem Holzlöffel grob miteinander vermengen, dann mit den Händen den Teig solange kneten bis er sich gut von den Fingern löst. Hände anschließend ein wenig bemehlen und 5-6 mittel große Fladen formen. Auf ein leicht gefettetes und mit Mehl bestäubtes Backpapier geben, mit  der Hälfte von dem Sojamilch/Öl Gemisch bestreichen, mit Sesam bestreuen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen, bis die Brote schön aufgegangen sind. Großzügig mit etwas lauwarmen Sojamilch/Wassergemisch bestreichen. Wer mag bestäubt das Brote noch mit ein wenig Mehl.

Bei 200° Ober-/Unterhitze im unteren drittel des Ofens ca. 20 Min. backen.

Zum Kräutersalz: Ich habe hier pinkes Himalaya-Salz mit einem Strauß bunt gemischter, frischer Kräuter vorsichtig im Mixer zerhexelt und anschließend auf die Dörrfolie gestrichen. Getrocknet habe ich das grüne Gemisch dann im Dörrgerät bei 43°, ein paar Stunden lang. Alternativ dazu kann man das Kräutersalz im Backofen trocknen. Eine Kundin macht das so. Sie stellt den Ofen auf die kleinste Temperatur und klemmt ein Messer zwischen die Ofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.


– Thema: Dinkel° Pitabrote – 

…mit Kümmel und Sesam

 

 

(Für eine Marktfrau Portion, 2 Pitabrote)

Die Pitabrote sind von allen Backversuchen am schönsten aufgegangen und waren wunderbar aromatisch. Die Kruste war schön zart.

Zutaten:

  • 200g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 TL Rohrohzucker
  • 1/4 Würfel Hefe
  • 1/4 TL Meersalz
  • 1,5 EL Oliven- oder Rapsöl
  • Spritzer Zitrone
  • 100ml lauwarmes Wasser + 60ml Solamilch, gemischt
  • Kümmel und Sesam zum bestreuen der Brote
  • etwas Sojamilch verquirrlt mit ein wenig Öl zum bestreichen

Herstellung:

Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe und Zucker in etwas lauwarmen Wasser auflösen, in die Mulde füllen. Übrige Zutaten um die Mulde herum verteilen, restliche Flüssigkeit dazu geben. Zutaten mit einem Holzlöffel grob miteinander vermengen, dann mit den Händen den Teig solange kneten bis er sich gut von den Fingern löst. Hände anschließend ein wenig bemehlen und 2 Pitabrote formen. Auf ein leicht gefettetes und mit Mehl bestäubtes Backpapier geben, mit  der Hälfte von dem Sojamilch/Öl Gemisch bestreichen, mit Kümmel und Sesam bestreuen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken, an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen bis die Brote schön aufgegangen sind.

Großzügig mit etwas lauwarmen Sojamilch/Wassergemisch bestreichen. Wer mag bestäubt die Brote noch mit ein wenig Mehl.

 Bei 200° Ober-/Unterhitze im unteren drittel des Ofens ca. 20 Min. backen.


 

– Thema: Dinkel°Joghurt Kräuterbrote mit Buchweizenmehl –

Oregano, Kümmel und Sesam

 

 

Für 4 Brötchen-große Fladen

Die Fladen sind nicht so locker geworden wie die übrigen Brote, dafür war der Geschmack schön kräftig und nussig.

Zutaten:

  • 210g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 90g Buchweizenmehl
  • 1/2 Würfel Hefe, eher etwas weniger
  • 3/4 TL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Meersalz
  • 2 EL Oliven- oder Rapsöl
  • 1 größerer EL Sojajoghurt
  • Spritzer Zitrone
  • 160ml lauwarmes Wasser
  • Oregano, Knoblauchpulver
  • Sesam zum bestreuen
  • Ein wenig lauwarmes Sojamilch/Wassergemisch zum bestreichen

Herstellung:

Mehle gemeinsam in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe und Zucker in etwas lauwarmen Wasser auflösen, in die Mulde füllen. Übrige Zutaten (bis auf Kümmel und Sesam) um die Mulde herum verteilen, restliche Flüssigkeit dazu geben. Zutaten mit einem Holzlöffel grob miteinander vermengen, dann mit den Händen den Teig solange kneten bis er sich gut von den Fingern löst. Hände anschließend ein wenig bemehlen und 4 Fladen formen. Auf ein leicht gefettetes und mit Mehl bestäubtes Backpapier geben, mit  der Hälfte von dem Sojamilch/Öl Gemisch bestreichen, mit Kümmel und Sesam bestreuen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen, bis die Brote schön aufgegangen sind. Erneut großzügig mit lauwarmen Sojamilch/Wassergemisch bestreichen.

Wer mag bestäubt die Brote noch mit ein wenig Mehl.

 Bei 200° Ober-/Unterhitze im unteren drittel des Ofens ca. 20 Min. backen.


 – Thema: Bunt gefülltes Dinkel° Joghurt Fladenbrot –

mit gelber Spitzpaprika,

Jalapeños

und Oregano 

 

 

– Ergibt ein Fladenbrot –

Hier ist die Kruste besonders zart geworden. Richtig toll. Die Fladenbrote waren mild-aromatisch und sind schön locker geworden.

Zutaten:

  • 300g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Rohrohzucker
  • 1/2 – 1 TL Meersalz
  • 2 EL Oliven- oder Rapsöl
  • 1 EL Sojajoghurt
  • 2-3 kleine, gelbe oder gelb-rote Spitzpaprika, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Jalapeños rot und/oder grün, halbiert oder geviertelt
  • 1,5 EL getrockneter Oregano
  • Optional: Knoblauchpulver
  • 156ml lauwarmes Wasser
  • ein wenig lauwarmes Sojamilch-Ölgemisch zum bestreichen

Herstellung:

Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe und Zucker in etwas lauwarmen Wasser auflösen, in die Mulde füllen. Übrige Zutaten um die Mulde herum verteilen, restliche Flüssigkeit dazu geben. Zutaten mit einem Holzlöffel grob miteinander vermengen, dann mit den Händen den Teig solange kneten bis er sich gut von den Fingern löst. Hände anschließend ein wenig bemehlen und ein Fladenbrot formen. Auf ein leicht gefettetes und mit Mehl bestäubtes Backpapier geben, mit  der Hälfte von dem Sojamilch/Öl Gemisch bestreichen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen bis das Brot schön aufgegangen sind. Erneut großzügig mit lauwarmen Sojamilch/Wassergemisch bestreichen.

Wer mag bestäubt das Fladenbrot noch mit ein wenig Mehl.

 Bei 190° Ober-/Unterhitze im unteren drittel des Ofens ca. 25 Min. + backen.

Ja, ich befinde mich gerade mitten in einer endlosen Brotphase. Die letzten Brote habe ich vorgestern Abend gebacken. Diesmal in einer kernigen Varianten,als Beilage zu einem Palm-Herzen Salat. wp-image--45328304Ich veröffentliche diesen Beitrag ja nun zum zweiten Mal. Jemand hat mich mittlerweile darauf aufmerksam gemacht, dass für die Gewinnung von Palmherzen Palmen sterben müssen, was mir so nicht klar war. Das Internet sagt dazu, dass Palmherzen ein Abfallprodukt, der zu anderen Zwecken gefällten Palme sind… was ja irgendwie auch nicht viel besser ist. Ich mag den Gedanken, dass meine Rezepte vielleicht ein kleines bisschen glücklich machen und will nicht mit Kettensägen, Äxten oder Waldrodung in Verbindung gebracht werden. Von daher lasse ich das Bild stehen, gegessen ist schließlich gegessen. Lecker waren sie aber noch einmal möchte ich sie nicht essen. Gibt ja auch genug anderes. Die Brote jedenfalls bestanden vorgestern hauptsächlich aus Buchweizenmehl, weil nur noch ein Rest Dinkelmehl da war. Da bin ich froh, dass ich kein Problem mit Gluten habe, denn die Brote sind wegen des hohen Buchweizen-Anteils kaum aufgegangen. Falls da jemand einen Tipp haben sollte, wie man sie trotzdem schön groß und luftig bekommt. Ich bin ganz Ohr.

Ich hoffe euch hat meine Jubiläums-Brotsammlung gefallen.

Dies war mein🎈150ter Beitrag🎈. Darauf esse ich jetzt mit Lucy eine Banane…wenn sie lieb ist.

Liebe Grüße. 

 

15 Kommentare zu “Der Affe, Brot und Salz – Eine Rezeptsammlung.”

  1. liebste Jenny, es freut mich sehr, dass dieser Beitrag erschienen ist, tolle Rezepte und wie schon oft, eingebunden in eine skurille Geschichte. Es ist auch sehr schoen eine blogger Freundschaft zu haben und Teil eines Lebens zu sein, dass man nicht wirklich kennt. Anyway, den Wein hole ich mir sicher mal ab 😀

    Gefällt 3 Personen

    1. Das ist wahrscheinlicher als, dass ich ihn dir vorbei bringe aber wer weiß. 😁 blogger-mates sind toll. Die bringen immer was zu essen mit.
      Das machen meine Freunde nicht. Die lassen sich lieber bekochen! 😉 Danke, Sabine. Zum 1001ten Mal. Danke, dass du den Beitrag und vor allem den Text gerettet hast. ❤👐
      Hab einen schönen Tag…

      Gefällt 3 Personen

  2. ❤ Ein heimatloser Beitrag! Endlich! Der letzte ist gefühlt hundert Jahre her und ich hatte schon Sehnsucht 😀 Aber diese wundervolle Affen-Geschichte entschädigt mich grade für alles!

    Und jetzt… Frau Heimatlos: Wo ist mein Brot?? Ich kanns hier förmlich riechen und möchte es jetzt gerne verspeisen!

    Alles muss man selber machen ey.

    PS: Glückwunsch zum 150.! 😉

    Gefällt 3 Personen

    1. Ja, also Brot hab ich gerade keins mehr da aber ich könnte dir ein Bonbon anbieten mit Kirschgeschmack oder ein Wassereis – Leider nur weißes, weil da keiner dran geht. 😉
      Ach, komm Sue! Du möchtest diese einmalige Möglichkeit doch sicherlich nutzen, um deine Backkenntnisse zu vertiefen! …in Bild und Ton. Wann gibt’s denn mal ein Video? °-°
      Und, Danke! – Mit seinen 150 hat der Blog sich definitiv besser gehalten als seine Besitzerin. Liebe Grüße! 😉

      Gefällt 2 Personen

      1. Ok, ich nehm das Wassereis und fühle mich besänftigt, selbst wenn es ein weißes ist ^^ Hmjaa… so ne verplante Sue beim Backen ihres ersten (!) Brotes ist sicher interessant anzuschauen (sonst back Stefan immer das Brot!). WENN es ein solches Video geben wird bist DU schuld, dass du´s nur weißt 😀

        Gefällt 1 Person

  3. Schon 150? Sie sind wie im Flug vergangen und jeder Beitrag wurde herbeigesehnt. Schön, dass Bine deine Geschichte retten konnte, die ich natürlich längst im Vorgucker gelesen hatte 😉 Deine Brote sehen alle aus wie aus einem Bäckermärchen und du backst toll mit Dinkel. Dieses Mehl bereitet mir echte Sorgen, da es so schnell mit Hefe reagiert und unglaublich schnell fluffig wird 😀 Ich wünsche mir noch gaaaaaanz viele Beiträge mit zauberhaften Geschichten und eine gute Banane habe ich immer für Luca da 🙂 Ich wünsche dir fabelhafte Regen- und Sonnentage liebste Rohnifer ❤

    Gefällt 4 Personen

    1. Oh, Danke Arno. Das mit dem Dinkel ist ja schönes Kompliment. 🙂 Gefühlte hundert Brote habe ich gebacken um ‚Hefeteig‘ zu üben . Ich denke, dass ich den Dreh nun wirklich raus habe aber, dass mir mal jemand sagt, ich würde toll backen, hätte ich so auch nicht gedacht. Ich bin gerade richtig, ein bisschen stolz. Und froh. 🙂 Was meinst du denn mit fluffig? Du kriegst doch alles gebacken.
      Deinen Wunsch teile ich! – Und ich werde gerne versuchen dem Nachzukommen, nur wahrscheinlich nicht im Flug. 😉
      Wie geht es mit deinen Texten voran?
      Sonnendurchflutete Grüße zurück,
      Rohnifer. ❤

      Gefällt 1 Person

      1. Meine Dinkelbrote werden noch zu locker und zu schnell groß. Vielleicht reduziere ich die Hefe und/ oder gebe weniger Ruhezeit für den Teig. Die Texte sind fertig, ebenso wie das neue Cover. Eines fehlt noch, aber im September dürfte es soweit sein und alle drei Bände erscheinen neu bzw. in Erstauflage 😉 Ich wünsche dir ein fabelhaftes Wochenende liebe Rohnifer ❤

        Gefällt 1 Person

      2. Ich möchte alle drei haben! Aber mit Widmung. 🙂 Meinst du das ginge? Wird es die Bücher als Hardcover geben? Eigentlich lese ich ja nur noch e-books aber in diesem besonderen Fall würde ich dann doch lieber das Hardcover in Händen halten. 🙂
        Aktuell lese ich gerade „Der siebte Tod“ von Paul Cleave. Also, wenn du dich für abgedrehte Thriller interessierst kann ich dir den Mann wärmstens empfehlen. Ich weiß nicht, wann ich mich beim lesen das letzte Mal derart amüsiert habe. Ach, doch, bei Gone Girl. – Aber das hier ist echt noch mal ne Nummer origineller.^^

        Ich verstehe jetzt was du meinst mit dem Dinkelteig. Danke. Ja, das Problem hatte ich insbesondere bei den Kräuterfladenbroten auch. Nach der Gehzeit sind sie etwas zusammen gefallen, doch nach dem Backen sahen sie gerade deshalb richtig gut aus. Ich dachte es läge an der Temperaturschwankung, weil der Teig ja aus dem warmen Dörrgerät kam und es an dem Tag eher kühl war…Aber vielleicht liegt es ja wirklich am Dinkelmehl.
        Ich versuche mittlerweile immer mit möglichst wenig Hefe zu backen und den Teig dafür länger gehen zu lassen.
        In vielen Rezepten wird ja z.B. auf 500g Mehl ein ganzer Würfel Hefe verwendet. Ich nehme lieber weniger, denn ich finde gerade, wenn man die Brote nicht so lange gehen lassen will, schmeckt die Hefe bei Überdosierung am Ende unangenehm durch. Darüber habe ich Dienstag noch mit Helmut gefachsimpelt (Das ist der, der sich einen eigenen Steinofen gebaut hat) Er meinte auch, dass ein gutes Brot vor allem Zeit braucht und nicht viel Triebmittel. Bei den Minimengen Hefe die er zum Teil für seine Brote verwendet, glaubt man erst gar nicht, das da ein vernünftiges Brot bei raus kommen kann. Doch es kann. – Unglaublich, was Helmut da mittlerweile alles zaubert aber er will ja einfach nicht bloggen. 😦 😉
        Ich wünsche dir ebenfalls ein fabelhaftes Restwochenende. ❤

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      3. Natürlich bekommst du die drei Paperback-Ausgaben mit Widmung 😉 Ich nehme nur bei 1 kg Mehl einen ganzen Würfel, lasse das Brot dreimal gehen und knete es ausgibig. Bisher ist mein Lieblingsmehl Roggen, aber ich will imer etwas Neues versuchen. Danke für die Buchempfehlung. Mittlerweile lese ich nicht mehr viele Bücher, da mir seit wp einfach die Zeit dazu fehlt und ich nach einem ganzen Tag mit Texten mein Gehirn streikt und Leerlauf benötigt 😀 Nächste Woche ist wieder Sommer und da wünsche ich dir eine leckere Woche mit vielen guten Ideen liebe Rohnifer ❤

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  4. Ist es nicht wunderbar? Diese Sommerträgheit, dieses morgendliche Entspannt sein, diese Stille und diese Entspannung, die man erleben darf, wenn man nicht mit dem ganzen anderen Tross auf der Autobahn oder im Flieger in irgend so eine Urlaubshochburg tingelt und sich dort dann von den Mitreisenden nerven lässt, wegen derer man doch eigentlich das sinkende Schiff verlassen hatte. 😉 Ich kann Dich gut verstehen! Und wie schön, dass sich Dein Marktkollege auch sooo sehr über diese Brote gefreut hat. Brotbacken (ob nun mit oder ohne Gluten) hat auch immer etwas sehr erdendes, finde ich, nicht wahr? Man hat so ein gutes Gefühl, wenn man den Teig knetet, gehen lässt, backt – und dann duftet es so verführerisch und man ist ganz selig.
    Übrigens:
    Verständnislose Blicke von Kollegen, wenn ich erzählt habe, dass ich auf einer einsamen Insel im Urlaub war und „immer wieder dahin fahre“? „Und dann musst Du ja auch selbst kochen!“ oh ja, und wie gerne ich das tu! Wenn ich meine Lieben in Ruhe und mit ganz viel Freude bekochen kann, ist das für mich wunderbar. Und natürlich habe ich es wieder getan. 🙂
    Meine Liebe! Ich freue mich, wieder von Dir wieder zu lesen ❤

    Gefällt 2 Personen

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