Hey There. Let’s Vote For Veggies! – Aubergine gegen Aubergine.

Ich habe drei Arbeitskollegen und zwei Kunden gefragt – …Nennen sie ein Gemüse-Produkt aus eigener Ernte, in das sie jetzt spontan reinbeißen könnten…

Alle haben Tomate geantwortet. Manche waren ein wenig irritiert.

Einstimmig. Tomate.

Hm.

Manche haben sich während der Befragung ein wenig seltsam benommen.

Das ist Nadine.

Nadine hat jetzt auch einen Blog. Sie weiß ganz viel darüber wie man Sachen anbaut, wann und wo und wie und so. Lecker vegan kochen kann sie auch.

Een lecker, lecker Mädche eben.

Aber, wo war ich?

Ach, ja – seltsam benommen… Deshalb habe ich beschlossen die Umfrage als nicht zulässig zu werten und das Votum für ungültig zu erklären.

Statt dessen, antwortet die Marktfrauen Allmacht nun stellvertretend für Alle – Auberginen!

Ach, schön.

Ich freu mich, dass ihr alle die Aubergine genannt habt. Die Königin der Nachtschattengewächse. Irgendwie hab ich es ja schon geahnt aber, dass ihr jetzt wirklich alle für die Aubergine gestimmt habt… Ich bin ganz sprachlos. Toll. Danke und schön, dass ihr mitgemacht habt. Echt super.

 

 Die Welt will Auberginen. Mehr davon. Natürlich. Na, und wo gerade alle so begeistert sind und uns die eggplants nur so aus den Händen reißen, da lasse ich sie doch heute einfach noch mal in einem hundert prozentig fairen Wettkampf gegen sich selbst antreten und frage. Ganz objektiv.

Wem gibst du deine Stimme?


In der deftigen Ecke : Mit Humus und Currypaste überbackene Auberginen – Dazu marinierte Pilze, Ofenkäsebrot und ein Wildkräuterquark.

Der Wildkräuterquark: 1/2 Päckchen Alpro Go on – Quark, vermixt mit 9 Macadamia Nüssen, Saft und Schale einer halben Zitrone, einer Mini Knoblauchzehe, 1 TL Kräutersalz, etwas Pfeffer und einer guten Prise Bockshornklee – Anschließend vermengt mit einer Handvoll gehacktem Asiasalat/Rucola und einer ganz fein gewürfelten kleinen, roten Zwiebel.

Hier steht wie man Quark ganz leicht aus 1.Sojajoghurt oder 2. aus aufgekochter Sojamilch herstellen kann.

Das Käsebrot: würziges Bratkartoffelbrot (Rezept), belegt mit SimplyV Pfeffer Käse- Scheiben (den mag ich am liebsten, weil er auf Mandel- und nicht auf Koksöl-Basis hergestellt wird) und dann ca. 8 Minuten auf der Grillfunktion im Ofen gebacken. Schmelzen…

Herbstmischung: Austernpilze und Champignons, mariniert in wenig Sojasauce, Agavendicksaft, Chipotle (geräuchtertes Jalapeño-Pulver).

Im Ofen gebacken gleichzeitig mit der Aubergine.

Die Aubergine: In dünne Scheiben schneiden, mit Humus und ein wenig roter Currypaste (z.B. Alnatura) bestreichen.

Auberginen und Pilze auf ein Backblech verteilen

Bei 210° Ober-/Unterhitze, ca. 25 Minuten backen, zwischendurch zwei- dreimal die Ofentür öffnen, damit etwas Feuchtigkeit entweichen kann.

(Dünne Auberginen Scheiben bleiben knuspriger, wenn ihr sie nach dem Backen kurz im Ofen oder auf einem Gitter abkühlen lasst.)


 

In der würzigen Ecke: Gefüllte Kohlrabi-Powerpäckchen mit überbackenen Auberginen und Tomaten-Krautsalat.

wp-image-975737196Letzte Woche gab es einen Schwung wunderschöner neuer Kohlrabi Knollen. Und mittlerweile weiß wohl jeder der mich länger als zwei Wochen kennt – ich stehe gar nicht mal so auf Knollen, um so mehr aber auf das Grün, die Blätter. Sie sind so lecker, leckerer als Wirsing, Spitz- und Grünkohl zusammen. In ihnen steckt noch viel mehr Power und Vitamin C, als in den Knollen aber ich würde sie genau so lieben, wenn es nicht so wäre. Da werd ich ganz wuschig mit Pulsbeschleunigung, wenn wir besonders schöne Blätter da haben, gerade bei den Roten. Die roten Blättern sind noch ein bisschen würziger als die hellen – Roter Kohlrabi ist eine alte, Samenfeste Sorte die wir anbauen.

Die Blätter waren so knack-frisch, da musste es einfach Kohlrabipäckchen geben.

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Power-Päckchen gefüllt mit Jasmin-/Vollkorn Reis und Mais-Penne. Warum nicht mal dreierlei.

Nach dem Garen hab ich die Reis-Nudeln mit ein wenig roter Currypaste, einem Spritzer Zitrone und ein paar Hefeflocken gewürzt. Wer auch der Meinung ist, dass viele Currypasten irgendwie unangenehm und ranzig schmecken – Die Currypaste von Alnatura kann ich echt empfehlen.

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Das Vorbereiten der Kohlrabiblätter ist denkbar simpel. Sie werden mit dem Messer jeweils bis zur Blattmitte entstrunkt, anschließend kommen sie für ca. drei Minuten in kochendes Salzwasser. Danach gießt ihr das Wasser ab, breitet die Blätter auf einem Küchentuch aus und tupft sie ein wenig trocken und schon könnt ihr sie nach Lust und Laune füllen. In diesem Fall mit den Reis-Nudeln. Etwas Füllung kommt auf das Blatt, die Seiten werde ein wenig eingeklappt und dann rollt ihr das ganze auf wie eine Sushirolle.

Mit Sushi- oder Jasminreis klebt die Masse besser zusammen. Da fällt nicht die Hälfte wieder raus, wenn man kleine Power Scheibchen abschneiden möchte.

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Für Gäste ist das natürlich toll, wenn die Päckchen hübsch aufgeschnitten auf dem Teller präsentiert werden, doch ich finde es genau so nett, Blätter und Füllung separat, vielleicht noch gemeinsam mit ein paar anderen Kleinigkeiten auf den Tisch zu stellen und dann darf jeder sein eigenes Päckchen rollen. Ein bisschen wie beim Raclette.

Zu den Päckchen gab es einen Ruckzuck Tomaten-Krautsalat. Für den hab ich einfach fertigen Krautsalat mit Bursch’s Bester (Aromatomate), zwei Kumato Tomaten (Die sind rot-grün) und einer gewürfelten roten Zwiebel vermengt. Lecker.

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Und natürlich die Königin – Aubergine.

Einmal mit Humus und einmal mit Gartenkräuteraufstrich überbacken.

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   Ich würde sagen – die Aubergine gewinnt.

Liebe & Grüße, Jenny.

 

23 Kommentare zu “Hey There. Let’s Vote For Veggies! – Aubergine gegen Aubergine.”

    1. Finde ich immer wieder total faszinierend, das man einige Lebensmittel nur in bestimmten… Aggregatszuständen mag. Ich hab das bei Pilzen. Champignons mag ich zum Beispiel gar nicht roh. Aber schön, das zeigt, dass alles eine Frage der richtigen Zubereitung ist und man generell gar nicht sagen kann, dass man etwas nicht mag. Bei Petersilie bin ich allerdings schon seit Jahren auf der Suche nach der richtigen Zubereitung. Da wird mir allein vom Geruch manchmal übel. 😀 – Die Tomaten gebacken auf der Aubergine machen sich ebenfalls sehr gut und lecker. 😉
      Danke, Stephfanny. Auch im Namen der Aubergine.
      Liebe Grüße, Jenny

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    1. Hey, vielen lieben Dank. 🙂
      Ich hab es mit den überbackenen Auberginen Rezepten hier definitiv ein bisschen übertrieben aber, was will man machen. Wenn es einen packt, dann packt es einen. Deine Kaninchen teilen doch sicher gern mal das ein oder andere Blatt mit euch. 😉 Lohnt sich wirklich, die Blätter mal zu probieren. Ich esse die manchmal auch roh, als Salatersatz, auf Brot. Lecker, lecker. 😉
      Liebe Grüße, Jenny

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    1. Ach, man muss sie ja nicht mit Schlamm überbacken. Lieber Arno, es funktioniert auch mit jedem anderen Aufstrich, der Salz enthält. Wobei es ja viele Variationen von Schlamm gibt. Da ist sicherlich auch eine (vielleicht eigene) Variante dabei, die dir zusagt. 😉
      Der Smoothie hat mich diese Woche fest am Boden gehalten. Nur die Schilder, die hat es ein wenig vom Winde verweht.
      Hab einen schönen und leckeren Sonntag. ❤
      Rohnifer

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  1. Liebe Jenny, deine Befragten haben ja nur nicht mit Aubergine geantwortet weil sie dachten, dass reinbeißen in die rohe Frucht bedeutet. Und da schmeckt sie ja nicht, die wunderschöne Aubergine. Aber sonst – so gern man Tomaten mag – sonst, also gebrachten, gebacken und gekocht, sonst ist die Aubergine ganz vorne. Danke für die herrlichen Anregungen. Ich muss jetzt los zum Gemüsestand. Ich habe nur noch Tomaten zu Hause ;).
    Liebe Grüße

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    1. Haha – Liebe Mitzi, genau das habe ich mir kurz nachdem ich den Beitrag veröffentlicht hatte auch gedacht. Roh sind die ja wirklich ungenießbar und gar nicht gut für uns. Da hätte ich die Frage wohl anders stellen müssen. Das erklärt natürlich einiges! 😉
      Hab einen schönen Sonntag. Ich hoffe der Gemüsestand hat dich gut ausgestattet.

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  2. liebste Jenny, jetzt ist es voellig klar, Du liebst Aubergine, die natuerlich hervorragend mit Tomate harmoniert. Das mit dem Hummus lese ich auch nicht zum ersten Mal bei Dir, habe ich auch schon nachgemacht und war unschlagbar gut mit Tomate:) Ich habe gestern einige Tomaten und Aubergine, mit Knobi und Zwiebeln im Ofen geroestet und dann in meinem neuen fancy Thermomix zur cremigen Suppe verarbeitet. Mit Olivenoel und Basilikum. Die Idee mit den Kohlrabiblaettern finde ich super, aber bei uns ist Kohlrabi eher selten und dann ohne Blatt. Ich kann meine Rote Beete Blaetter eventuell dafuer begeistern. Mal sehen, jetzt mache ich gerade Franzbroetchen, Zimt ist mein Gewuerz……….mh bis denne liebste Jenny mit sonnigen 25C Gruessen aus dem Osten Kanadas.

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    1. Ja, so langsam reicht es mal mit den Aubergine aber eine hab ich noch da. 😉
      Deine Suppe klingt echt lecker. Ofen-Röstaromen sind ja unschlagbar. Beim Gedanken an den Ofen und die Brötchen wird mir auch ganz warm. Schön, denn hier ist es etwas kühl, dafür haben wir Kohlrabiblätter aber keine Rote Bete Blätter mehr… Hm.
      Herzlichen Glückwunsch jedenfalls zum neuen Baby! Ich hatte richtig Herzklopfen als ich meinen Blendtec ausgepackt habe. Könnte aber auch am Preis gelegen haben!
      Vorgestern hab ich Schoko-Haselnusscreme im Mixer gemacht und da hat mein Herz kurz mal ausgesetzt, weil ich es zum ersten Mal geschafft habe das Ding zu überhitzen. Ging aber nach fünf Minuten wieder. Und rate mal auf wen ich da bei Chefkoch gestoßen bin, als ich im Netz nach einem feinen Nugat Rezept gesucht habe. 😉 – Ich will dein Rezept unbedingt mal ausprobieren!
      Gut, das ich weiß, wo ich „diesen Kokosblütenzucker“ herbekomme. 😉
      Grüße,
      mit Zimt & Zucker, zurück und Guten Appetit.
      Auf bald 🙂

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      1. Ach, Du bist so zuckersuess liebste Jenny. Wir haben noch Sommer bei satten 27 Grad und nacheste Woche bin ich in Rom und verlaengere den Sommer. Dann im kalten Hamburg…….aber zu Besuch bei meinen Kinder. Da geht die Sonne auf. Allerliebsten Gruss Sabine

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  3. Auberginen gehen bei mir eigentlich nur überbacken oder sehr, sehr, sehr gut gewürzt ansonsten sieht es für das etwas freudlose Gemüse leider schlecht aus… Deine Rezeptideen werden üblerweise warten müssen… Zumindest dieses, denn ich bin schon froh wenn ich den Herd zum Laufen bekomme und in anbetracht dessen, dass der Ofen hier weder Gradzahlen noch Timer mehr besitzt wird das Backen tatsächlich zum Abenteuer.

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    1. Oh – was ist denn da los mit deinem Ofen??? – Ja, Auberginen sind nicht das aromatischte Gemüse aber du sagst es ja quasi schon, sie nehmen toll andere Aromen auf und die cremige Konsistenz ist echt einmalig. ❤ 😉
      Ich wünsche deinem Ofen baldige Genesung! Klingt ja echt gruselig.

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    1. Hallo Moskitoflügelschlag,
      Danke, das ist echt ein interessanter Einwand. Ich kenne diese Diskussion von Hefe, die manche als nicht vegan ansehen und sie nicht essen, weil sie quasi „lebendig“ sind. Allerdings heißt es, dass Pilze weder „Pflanzen noch Tiere sind, sondern ein eigenes Reich bilden“… Hm. Also, ich denke da liegt es einfach im persönlichen ermessen ob man (Hefe)Pilze nun in die eigene Ernährung integrieren möchte oder nicht. Das gleiche gilt ja streng genommen auch für fermentierte Produkte wie Sauerkraut, Sojajoghurt…
      Objektiv gesehen, kann sich eh niemand 100 prozentig vegan ernähren, (denn alles lebt ja irgendwie) – Muss ja auch nicht, denn das ganze ist ja schließlich kein Wettbewerb. Für mich gehen (Hefe)Pilze jedenfalls als klar.
      Danke für den Denkanstoß. Echt Interessant mal eingehender über das Thema nachzudenken und sich zu überlegen, wo man selber eigentlich steht.
      Liebe Grüße, Jenny

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      1. Hallo Jenny,

        die Hefen hätte ich als nächstes gebracht, kann aber natürlich noch ein Stück tiefer. Ich persönlich habe ein ungutes Gefühl beim Nachdenken über die letztlichen Ziele der veganen Ernährungsphilosophie bekommen. Sinnbildlich als ich in einem Nahrungsmitteldiscounter in Deutschland auf einmal all die veganen „Ersatzprodukte“ gesehen habe, häufig mit dem Anspruch Fleischersatz sein zu wollen. Sicher moralisch vordergründig korrekt und mit einem griffigen Slogan a la veggie ist ok versehen, de facto aber voller chemischer Zusatzstoffe waren, die Menschen dick und krank machen. Zumindestens mir ging es gesundheitlich besser, all dies unnatürliche Zeugs nicht mehr zu essen.

        Ich begann mich zu fragen, warum vegane Lebensweise auf einmal gesellschaftlich gehyped wurde? Ich fand keine kulinarischen Kulturen in der Geschichte der Menschheit, die vegan kochten. Vegetarismus kam vor und ist meines Erachtens auch vorteilhaft für den Menschen. Der Unterschied ist aber, dass für eine vegane Kochweise oft moralische Punkte wichtiger sind als eine gesamtheitliche Betrachtingsweise. So ist es für einige in der Tat wichtig, wie du sagst, nichts lebendiges essen zu wollen. In der Umkehrung heißt das, das Nahrungsideal ist es, nur tote Nahrung zu essen. Und genau das ist industrielle Fertignahrung und Veganismus bedient hier Ziele der Nahrungsmittelindustrie, die alles andere als nun moralisch sind.

        In Zukunft wird Fleisch gentechnisch günstig hergestellt werden können und es wird ein riesen Markt sein und die Menschen sollen gewöhnt werden, solche Kunstnahrung als normal oder besser sogar als moralisch überlegen zu sehen. Vegane Ernährungsphilosophie dient hier als Steigbügelhalter.

        Davon unabhängig finde ich all die Bilder in dem Artikel und besonders den Wildkräuterquark oder besser Wildkräutersojaquark sehr verführerisch einmal kosten zu wollen.

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      2. Vielen Dank für das liebe Kompliment. 🙂 Der Quark war wirklich lecker, sehr aromatisch und cremig. UND danke so sehr für das konstruktive Gespräch. Manchmal schreiben hier Leute was kritischen, „verbitten sich“ dann aber jegliche Antwort. Das verstehe ich nicht und finde es auch ehrlich gestanden ein bisschen doof.
        Der Nahrungsmittel Industrie sind die Menschen piep egal. Die denken nur an ihren Gewinn und an Profit Maximierung. Egal ob vegan oder Bio. Beides ist gerade chic und im Trend und, also ein Wachstumsmarkt. Deshalb vertreiben viele Firmen Vegan und „normal“ oder Bio und konvetionell mittlerweile parallel, was ethisch natürlich fragwürdig ist und die angebotenen Produkte nicht gesünder macht, nur weil plötzlich Veggie oder Bio drauf steht. Eine gesunde Ernährung, egal ob vegan oder omnivor, fußt auf einer möglichst ausgewogenen und möglichst Natur-belassenen Lebensmitteln, da stimme ich dir voll und ganz zu… Ich fürchte dank Menschen wie Attila Hildmann u.ä. ist „vegan und Bio“ irgendwie gerade für einige das neue Weight Watchers. Soviel zum Thema woher der Hype (auch) kommt.
        Aber andererseits kenne ich Menschen, die sich seit 20 Jahren vegan ernähren, weil sie einfach sagen, dass sie die Zustände innerhalb der Industrie, wie Massentierhaltung und Ausbeutung (nicht nur die der Tiere, sondern auch die der Menschen) nicht unterstützen möchten. Das ist ein ethischer Aspekt, klar. Jeder Mensch fußt seine Entscheidungen doch auf einer persönlichen Ethik, oder? Und ich schätze, vergangene Kulturen mussten sich nicht mit Themen wie Massentierhaltung, Pestizid Verwendung und billig Produktion auseinandersetzen. All das sind ja Begleiterscheinungen der Industrialisierung. Der Veganismus ist ja quasi eine Kultur-bedingte Weiterentwicklung des Vegetarismus, vielleicht weil es einfach nötig war ist, Genau so wie Bio, also nachhaltiges Bio und Fair trade, die der konventionellen Produktion etwas entgegen setzen wollen. Und man darf ja auch die Menschen nicht vergessen, die einfach kein Fleisch oder keinen Käse mögen. Ich mag ab und an ein Sojaschnitzel essen oder einen Mandelkäse. In Maßen. Versalzenes Fertig Gyros und Mikrowellen Gerichte brauche und will ich nicht. Wollte ich auch früher nicht.
        Denn du sagst es, Nahrung sollte lebendig und bereichernd sein. Nur leider ist das ja oftmals heute nicht mehr so, egal ob wegen der Fertig-Produkte, künstlicher Lebensmittel oder gespritzem Obst- und Gemüse… Ob vegan oder omnivor, man muss halt einfach auf sich und das, was Körper, Geist und Seele gut tut achten. 🙂
        Du scheinst deinen Weg durch den Lebensmittel- Dschungel gefunden zu haben. Das ist schön. Mich macht das manchmal echt traurig, wenn ich sehe, was die Leute sich so alles auf das Kassenband packen, weil sie einfach nicht wissen, wie verzuckert, versalzen und künstlich viele Produkte sind.
        Da freut sich dann nur der Apotheker.
        Liebe Grüße,
        (Sorry, der Tag war lang und mir fällt es wirklich schwer dieses weite Thema möglichst knapp zu formulieren. Tut mir leid, falls der ein oder andere Satz etwas…holzig klingt.)
        Jenny 🙂

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