Alle Beiträge von Jenny von deMarkt

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Clean Eating: Veganer Apple Crumble mit Haselnuss Streuseln.

Ohne Butter, Zucker oder Öl – wobei ich mich mit der Bezeichnung „zuckerfrei“ generell ein wenig schwer tue, denn die ganzen Ersatzzucker wie Kokoszucker, Agavendicksaft oder Ahornsirup sind ja auch eine Form von Zucker und auch wenn sie, im Gegensatz zum weißen Zucker, gesunde Inhaltsstoffe bieten, ist das ja kein Freifahrtschein sie in Massen zu konsumieren. Aber gut, die Bezeichnung „zuckerfrei“ bringt halt übersichtlich knapp auf den Punkt, dass in einem Rezept kein herkömmlicher, weißer Zucker enthalten ist

 

und das wiederum finde ich gut, weil es schlicht die Suche in der Masse vereinfacht. Ihr seht einen karamellig nach Haselnuss, Vanille und Zimt duftenden Apple Crumble

ohne Butter, dafür mit Kokoszucker, ohne Öl.

 

Entstanden ist das Rezept aus dem feinen, zart-mürben Streuselkuchen a la Nadine. Ich hab mich gefragt ob man so einen Mürbeteig nicht auch mit Nussmus anstelle von Butter herstellen könnte – man kann… Frau sowieso und weil ich eine nach der Arbeit manchmal faule Marktfrau bin hab ich einfach das Streuselkuchen Rezept genommen und daraus einen schnellen Crumble gemacht. Der schmeckt genau so köstlich wie der Kuchen ist aber nochmal etwas schneller vorbereitet und das Beste – nach dem Backen muss man nicht warten bis er ausgekühlt ist, damit er nicht auseinanderfällt.

 

Ein Win-Win Dessert also.

Und ich hab so viele Streusel auf die Äpfel gepackt, dass es eigentlich beinahe doch schon wieder ein Kuchen war. Eine Tarte Tartin vielleicht.

 

Man hat einen cremige Apfel-Apfelmus Boden, die erste aufliegende Streuselschicht ist nur leicht angebacken und getoppt wird das ganze dann von der keksig-mürben Streuselschicht, die ganz fein nach Haselnuss duftet.

Ich wünschte wirklich ihr wärt live dabei gewesen.

Ich hätte gern geteilt.

Hier das Rezept:  Clean Eating: Veganer Apple Crumble mit Haselnuss Streuseln. weiterlesen

In fremde Töpfe geschaut: Teresas Risotto mit Hopfen

Freunde der Sonne,
Heute gibt es kein neues Rezept von mir. Statt dessen möchte ich gerne Danielas neusten Beitrag mit euch teilen. Kleine, leckere Glücksmomente – Bei Daniela findet man ganz viele davon.

Habt einen schönen Abend.
Liebe Grüße, Jenny

linzersmileys

Man lernt nie aus! Das gilt selbstverständlich auch für die Kochkunst. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Das können neue Lebensmittel sein oder auch altbekannte, die auf andere Art und Weise zubereitet werden.
Daher schaue ich gerne in fremde Kochtöpfe. Besonders gerne in solche, in denen begnadete Köchinnen & Köche rühren. Und das müssen nicht unbedingt Profis sein. Wie Teresa, die Mutter meiner Schwägerin Marella …

Nessuno nasce maestro! Questo detto vale naturalmente anche per l’arte di cucinare. C’è da scoprire sempre qualcosa di nuovo. Alimenti sconosciuti, oppure tecniche nuove per la preparazione del cibo quotidiano.
Per questo motivo guardo volentieri „nelle pentole altrui“. Soprattutto in quelle di cuochi dotati – che non devono essere per forza professionisti. Come Teresa, la madre di mia cognata Marella …

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Über die Osterfeiertage war ich in Italien und hatte dort Gelegenheit, in Teresas Kochtöpfe zu schauen, um mir Anregung für die…

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Easy Peasy. Veganer Apfelstreuselkuchen mit Haferlocken-Mürbeteig und Vanille Joghurt Eis.

Ein super einfacher zart mürber Apfelkuchen mit extra viel Apfel-Apfelmus Füllung und noch mehr Streuseln obendrauf denn, wenn schon Kuchen dann aber richtig streuselig und dann bitte auch mit Eis, mit Vanille Joghurt Eis. 

Beide Rezepte sind total simpel und das Eis könnt ihr auch ohne Eismaschine zubereiten. Außerdem ist ist es Bananen-frei. Ich mag zwar Nicecream aber man will ja vielleicht auch mal ne andere Geschmacksrichtung, auf dem Teller haben außer Banane. Mal so, mal so, ist doch schön, wenn man die Wahl hat.

Ich hatte diesmal quasi keine Wahl.

Ich musste diesen Apfelkuchen machen, denn letzte Woche haben wir tatsächlich nochmal deutschen Demeter Elstar bekommen, was wirklich etwas besonderes ist, denn mit den regionalen bzw. deutschen Äpfel war/ist eigentlich jetzt vorbei. Die letzte Apfelernte ist schlecht gewesen wegen der Spät-Fröste im Frühjahr. Da sind viele Blüten erfroren und das muss man sich dann erst mal vorstellen – wie das für einen Bauern ist, wenn plötzlich die halbe Ernte wegbricht, ohne das man etwas dagegen tun kann. Und da soll sich dann bitte nochmal jemand über zu hohe (Apfel)Preise beschweren. Also, ich greife da trotzdem gerne zu, denn mein Geld und ich wir entscheiden ja, wen wir mit unserer Konsumentenpower unterstützen, man denkt ja immer – och, ich als einzlener, was kann ich schon bewegen? – Aber ja, jeder einzelne kann etwas bewegen, indem er kluge Entscheidungen trifft und manche Dinge lieber im Regal stehen lässt.

Jedenfalls, da lagen sie nun. Wunderschön. Rotbackig leuchtend. Viele kleine Elstar Äpfel die Nadine und mich morgens ganz frech anlächeln. Und wir beide hängen schwärmend über der Kiste.

„Hach, da muss man doch eigentlich noch mal Apfelkuchen backen. Oder?“ – „Ja, ich find schon…“ und so kam es dann auch.

Ich hab Nadine nach einem Rezept gefragt, „Ach, ich mach einfach einen Mürbeboden. Die Äpfel hobel ich ganz fein und mische sie mit Apfelmus und dann kommen noch Streusel oben drauf.“ Das klang gut und tatsächlich habe ich ihren Streuselkuchen sogar schon gegessen, ohne das ich es wusste! Auf unserem Frühlingsfest. Da wird er nämlich jedes Jahr verkauft – veganer Apfelstreuselkuchen a la Nadine, denn Madame hat früher in unserer Backstube gearbeitet, bevor sie (zu meiner großen Freude) auf den Markt gewechselt hat. Witzig, ich hab damals sogar ein Foto von dem Kuchen gepostet. und ihn als besten veganen Apfelkuchen „den ich jemals gegessen habe“ bezeichnet.

Das war nämlich das Jahr in dem ich die Smoothies auf dem Hoffest zubereitet habe und heute schließt sich der Kreis indem ich euch nun meine Version dieses super leckeren Kuchens zeige. Und ich kann euch sagen, der Kuchen ist, ganz wie Nadine gesagt hat – einfach mega 😉 .

Zum Rezept: Easy Peasy. Veganer Apfelstreuselkuchen mit Haferlocken-Mürbeteig und Vanille Joghurt Eis. weiterlesen

Da hoppelt das Häschen im Kreis… Essbare Osterkörbchen aus Hefeteig.

Osterbacken mit Fräulein Fliegenpilz

Das Fräulein Fliegenpilz und ich kochen Schrägstrich backen gemeinsam – Teil 5. Dieses Mal unter dem Motto: Wir wecken den Frühling, Osterküche. Erschwerend kam diesmal hinzu, dass Arno sich unbedingt einen Zylinder und ein paar herbei gezauberte Kaninchen gewünscht hat.

Puh.

Das Fräulein Fliegenpilz, Kristina hat diese Aufgabe in Form einer sehr fantasievollen und vor allem sehr Bildhaft anmutenden Geschichte gelöst – eine Lesung im schaurig- schönen Ambiente. Eine Geschichte mit Herz und selbstgebackenen, glutenfreie Hefekränzen. Für die Nerven. Die zauberhafte Lesung, samt Kaninchen und Zylinder, findet ihr ⇒ hier. 

Bei mir hat es zum Zylinder im Bild leider nicht mehr gereicht und märchenhafte Geschichten wollen mir im Moment partout nicht einfallen aber mit gar nicht mal so viel Fantasie könnte mein großes Osterkörbchen sicherlich als ZylinderHut durchgehen, So richtig akkurat geworden ist das Körbchen nicht, sind sie beide nicht. Aber was macht das schon. Schulterzuckend, Ich finde sie sind trotzdem super und auch super schön geworden – mit persönlicher Note eben.

 

Mit persönlicher Note – ja! Denn, statt die Körbchen mit Oster- Süßkram zu füllen, den ich eh nicht mag und den ich auch nicht nur für’s Foto kaufen wollte, habe ich ein Osterkörbchen Marktfrauen Art zusammen gestellt, mein „nach dem Markt“ Körbchen, damit ihr mal sehen könnt, wie ich normalerweise von der Arbeit nach Hause komme.  Voll bepackt, nicht im Bild sind leider die Blumen, dafür aber ein kleines Häschen, das was für ein Zufall – Angelika heißt, genau wie die Blumenfrau.

 

Im Körbchen befindet sich ein Teil unseres Wochenangebotes, nämlich Cherrytomaten und Rucola, leckere rote Rettich Sprossen sowie die Mini-kleinsten Avocados die ich je gesehen und in Händen gehalten habe! Die hat mir ein kleines Osterhäschen namens Katrin geschenkt (Hu-hu…). Da hoppelt das Häschen im Kreis… Essbare Osterkörbchen aus Hefeteig. weiterlesen

Wärmende Buchweizen-Dattelmilch… Und mein peinlicher Mini-TV Auftritt.

Frühstücksköstlichkeiten.

Eine warme und wärmende Buchweizen-Milch, mit Datteln und Ahornsirup gesüßt. – Für etwas mehr Wärme an einem kühlen Frühlings-Morgen –

Denn ich weiß nicht wie es euch geht, doch eigentlich denke ich, dass es vielen wohl genau so geht: Normalerweise trinke ich morgens einen Smoothie, den ich am Abend zuvor zubereitet habe aber bei den winzigen Temperaturen die zur Zeit herrschen, kann ich das einfach nicht. Viel zu kalt. Viele Obstsorten wirken zusätzlich kühlend auf den Körper und wer kann das im Moment schon gebrauchen? Ich jedenfalls brauche da eher etwas warmes, trotzdem Nahrhaftes, eine Alternative zum Müsli oder Brötchen – denn ich fang ja sicherlich nicht an mir morgens um vier, zwischen Wecker klingeln, Zähneputzen und ab zur Bahn, noch schnell ein Brot rein zu zwängen.

Essen ist ja schließlich nicht nur ein Muss sondern auch ein Genuss und der erfordert Zeit und Ruhe und Wärme.

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Das Problem mit den kühlen Smoothies hat jedenfalls dazu geführt, dass ich vor ein paar Jahren damit angefangen habe, mit warmen Smoothies herum zu experimentieren und das war/ist ein wirklich super spannender Prozess. Die Möglichkeiten sind riesig und lecker und genau so unbegrenzt, wie bei den kalten Sommerschwestern.

Pastinaken, Bananen, Süßkartoffeln,  Datteln, Zimt, Ingwer, Kurkuma, Buchweizen, Sesam, Nussmus, Erdmandeln, Kakao, Orange…

All diese diese Zutaten – Plus, lassen sich wunderbar in absolut leckere, wärmende Smoothies verwandeln. Man mixt die Zutaten zusammen – Früher, als ich noch keinen Hochleistungsmixer hatte, hab ich den Smoothie anschließend auf dem Herd noch einmal kurz erwärmt. Heute lasse ich den Mixer einfach etwas länger laufen und dann fülle ich das Ganze in meine Thermoskanne oder in eine leere Pflanzenmilchpackung. Zu hause hab ich’s natürlich ein bisschen netter hergerichtet.

Auf der Arbeit haben wir einen kleinen Heizpilz mit Abdeckung. Kollegen grillen da angeblich gerne mal den ein oder anderen … Na, das wäre ja jetzt reines hören-sagen. Ich stelle da jedenfalls gerne meinen Smoothie drauf und nach ein paar Minuten ist der dann wieder wunderbar warm und dampft verträumt vor sich hin – Ach ne, das war ja ich… Ganz Smoothie-verträumt.

Jedenfalls, das Rezept, das ich euch heute zeige, ist eher ein Milch als ein Smoothie geworden – besteht aus geröstetem Sesam, Buchweizen, Datteln, Gewürzen und Ahornsirup. Man kann noch eins, zwei Bananen mit mixen, hab ich auch schon gemacht aber Gott, die süße Milch war, so wie sie ist, einfach der Gipfel aller Wintermilch Experimente. Peinlich aber wahr – Ich musste beim trinken die ganze Zeit dümmlich vor mich hin grinsen. Wenn das mal jede Mahlzeit schaffen würde. Peinlich ist ein gutes Stichwort: Mein peinlicher, ca. 5 sekunden anhaltender Mini- TV Auftritt.

Gut, so peinlich war es eigentlich gar nicht aber komisch. Komisch war es auf jeden Fall. Sich selbst, so ungeschminkt – denn ich hatte an diesem Tag verschlafen, im Fernsehen zu sehen und vor allem zu hören ist sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie seltsam. Peinlich wird es dann, wenn man direkt am Anfang des Beitrages im Hintergrund eingeblendet wird, wie man sich gerade vor lachen kringelt, mitten, während der Arbeitszeit. Großartig. Ja, ich bin eine wirklich fröhliche Marktfrau. Ab sofort auch wiederholbar, auf Knopfdruck.

Aber was war passiert? Der WDR war angerückt. Vor knapp einem Monat, bei uns, auf dem Bio-Markt in Refrath. Gedreht wurde für die Sendung Hier und Heute, für das neue Format Ullas Marktküche. Die liebe, wirklich super liebe Ulla ist Profi- Köchin und eine Kundin von uns. Sie kocht schon seit Jahren regelmäßig für den WDR bzw. den WDR Hörfunk. Für die Sendung hat sie, zunächst bei uns Händlern auf dem Markt eingekauft, ich wurde zum erstem Mal in meinem Leben professionell ausgeleuchtet, man hat ihr eine kleine Küche mitten auf dem Marktplatz aufgebaut und anschließend wurde dann live gekocht und natürlich auch verkostet. Die Kunden fanden’s klasse und wir Händler hatten ebenfalls unseren Spaß. – Offensichtlich. hm, hm.

6 Stunden Drehzeit, für einen letztendlich 6 minütigen Beitrag. Donnerwetter! Es war ein spannender Tag – spannend so einen Dreh mal live und in Farbe mitverfolgen zu können, spannend zu sehen, dass im Fernsehen hinterher alles irgendwie so ganz anders wirkt, als im Live Moment.

Die meisten Einstellungen wurden so oft mehrfach gedreht. Allein schon wie sie zu uns an den Stand tritt… Ulla und ihre innere Ruhe hatte da echt meine absolute Bewunderung. Normalerweise braucht man beim kochen doch auch eigentlich diese spezielle Art von Flow Zustand oder? Ich stelle mir das jedenfalls echt schwierig vor, wenn man zwischendurch immer wieder abbrechen muss und aus dem Rhythmus gerissen wird. Aber Ulla hat das absolut souverän und entspannt gemeistert und am Ende standen zwei leckere Varianten eines Kartoffel-Lauch Stampfs‘ auf dem Tisch. Aber ganz ehrlich: Mit den Zutaten konnte es ja auch nur lecker werden.

Den Buchweizen-Smoothie hatte ich übrigens auch an dem Tag mit dabei („Hallo – könnten sie bitte diese Verpackung da aus dem Hintergrund entfernen? …Danke.“)

Hm.

Die Sendung samt Rezept könnt ihr euch hier, in der Mediathek angucken ⇒ Ullas Marktküche.

 

Und hier kommt jetzt das Rezept für die leckerste vegane Buchweizenmilch aller Zeiten.


Buchweizen Dattelmilch.

– Geröstet, süß & wärmend.  –

ergibt 1 Liter

Zutaten:

  • 100g Buchweizen
  • 30g Sesam
  • 1 Liter Wasser
  • 6 Datteln (am besten die cremigen Medjools)
  • 1 Espresso Löffel Vanillepaste
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 0,5 TL Ingwer Pulver
  • etwas Zitronenabrieb

  • 2 TL Ahornsirup oder mehr oder weniger

Zubereitung:

Zuerst den Buchweizen in einer beschichteten Pfanne gut anrösten, den Sesam erst zum Schluss mit dazu geben und leicht mit rösten – Sesam wird sehr, sehr intensiv, wenn man ihn zu kräftig röstet.

Eine Prise Salz, Buchweizen und Sesam zusammen mit 1 Litern Wasser in den Mixer geben, 30 Min. quellen lassen, 90 Sek. auf höchster Stufe fein mixen.

Milch durch einen Nussmilchbeutel oder ein feines Sieb filtern. Den Trester kann man zu Keksen, Kuchen oder Waffeln 😉 weiterverarbeiten.

Milch zurück in den gesäuberten Mixer geben, nochmal 60-90 Sek. auf höchster Stufe mit den übrigen Zutaten mixen.

Probieren und gegebenenfalls mit Ahornsirup nochmal nach-süßen.

 

Liebe Grüße, Jenny

Frühstücks-Bissen…Vegane Quarkbällchen- Muffins.

Nach einem Originalrezept von Arno von Rosen.

Arno. Ihr kennt ihn doch? Ich kenne ihn und wer ihn kennt, der muss ihn dann auch einfach mögen. Vielseitig, interessiert, liebenswert und mulitalentiert, immer ein offenes Ohr und ein liebes Wort auf den Lippen. Das ist Arno und manchmal frage ich mich, wie man eigentlich, in einem Leben, all die Dinge unterbringen kann, denen er täglich seine Zeit widmet und dann ist da ja auch noch sein kleines Goldstück, der niedliche Küchengast, für den er die Gemüsepuppen und das Herz tanzen lässt.

Arno begleitet mich und meinen Blog von Anfang an, eine Blogfreundschaft für die ich sehr dankbar bin, wegen dir Arno, ja. Aber auch wegen der vielen Leckereien, die regelmäßig diesen besonderen Glanz in meinen Augen erzeugen und die dafür sorgen, dass meine langjährig hart antrainierten, weiblichen Rundungen unterwegs nicht irgendwo verloren gehen. Vielen Dank, auch! 😉 Frühstücks-Bissen…Vegane Quarkbällchen- Muffins. weiterlesen

Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung.

Wo der Winter dem Frühling die Hand reicht.

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Die Blumen sind arrangiert. Der Tisch ist gedeckt und der Wein steht kalt. Ich sitze ich hier, drehe an einer Haarsträhne, nippe am kalten Kaffee und warte darauf, dass es an der Tür klingelt. Das glutenfreie Fräulein Kristina hat sich angekündigt. Mit im Gepäck hat sie einen köstlich duftenden Wirsingauflauf – mit Kartoffeln, Feta und Linsen, ein paar Partyhütchen und hoffentlich viel gute Laune, denn heute feiern wir. Eine Kartoffelparty. Das war die Vorgabe – Wir kochen, etwas herzhaftes – mit Kartoffeln und anschließend laden wir alle ein. Also euch. Ihr seid die Gäste. Also, hoch vom Sofa und kommt vorbei und weil wir natürlich im Vorfeld wussten, dass es euch super lecker schmecken wird und ihr nach den Rezepten fragen werdet, haben wir die vorsorglich schon einmal notiert.

Aber jetzt kommt doch erst mal rein, ja, lasst die Schuhe ruhig an, ganz wie ihr mögt, und macht es euch gemütlich. Herzlich willkommen zu unserer kleinen Familien-Party. Schön, dass ihr da seid, Gastgebergeschenke bitte dahinten auf den Tisch und jetzt lasst es euch erst mal schmecken, bevor das alles kalt wird. 

Zur Tageskarte:


Wirsingauflauf , Gefüllte Zucchini im Kapern/Senf-Sud, Auberginen-Involtini

und vielleicht gibt es auch noch Waffeln

 

Kristina’s leckeres Rezept für den Wirsingauflauf findet ihr ⇒ hier. Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung. weiterlesen

Am Rande des Wahnsinns – gibt es Waffeln und ein Pflaster… Hafer- Amaranth Waffeln, vegan, total durchgeknallt, wie Belgische Waffeln.

Das Rezept ist Zucker- und Ölfrei und wenn ihr glutenfreie Haferflocken verwendet sind die Waffeln – glutenfrei.

Ihr seht hier mein gestriges Frühstück, das quasi ein Motto Backen war, denn nach dem ereignisreichen Dienstag hatte ich gestern definitiv irgendwie einen an der Waffeln und deshalb brauchte ich zum Frühstück auch ein wenig … Soulfood

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und außerdem einen ausgiebigen, langen Spaziergang (und der tat so. gut.), denn mir tut ehrlich gesagt noch immer der Hintern weh, vom vielen rum sitzen, vorgestern. Das ist doch echt nichts für eine Marktfrau. Rumsitzen. Ich muss Waffelteig anrühren oder Obst anfassen können, mit Kunden reden oder notfalls auch mal mit den Kartoffeln. Egal, hauptsache ich kann was tun. Aber sitzen, zuhören, Pflästerchen aufkleben. Repeat. Sitzen, zuhören …

Das ist nichts für eine Marktfrau. Retten und gerettet werden – anfassen und wieder-angefasst werden. Immer wieder und wieder und gleichzeitig doch irgendwie sterben – so war das vorgestern, bei der Ersten Hilfe – Fortbildung, irgendwo, in einer öffentlichen Einrichtung, im Verkehrs-entruhigten Nirvana von Bonn. Und hätte man mich nicht eingesammelt, ich würde wahrscheinlich noch immer wippend und Nägel kauend beim Bäcker im Knauber sitzen und mit glasigen Augen auf multi lackierte Holzlatten – nur heute 20% günstiger – starren. Ich sag es nie …

Doch, ich sag es jetzt. Ich sage voraus, dass ich in zwei Jahren entweder krank, Hochschwanger oder auf Expedition oder alles gleichzeitig sein werde, sofern der nächste Kurs nicht von Batman selbst oder von Rettungs-Assistent Daniel 36, kerniger Holzhacker Single mit Niveau und Entertainerqualitäten aus Köln, geleitet wird.

Ernsthaft. So ein Erste Hilfe Kurs ist wichtig und richtig und gut. Vielleicht kann man sich auf den Ernstfall eh nicht vorbereiten aber es ist ja gut, wenn man dann, wenn Situation E eintritt, wenigstens schon mal theoretisch weiß, was zu tun ist. Ich hab da Dienstag sicherlich viel gelernt und wieder aufgefrischt aber zurück bleibt trotzdem auch das Gefühl in einer neun stündigen, unnötig in die Länge gezogenen Pflichtvorlesung gesessen zu haben. Auf dem Platz wird man für so was ausgebuht.

Egal, wenn nach jedem enervierenden Tag so ein ⇓ Rezept ⇓ entstehen würde, würde ich glatt noch einmal in den Kurs zurück gehen…

Vielleicht.

 

Zum Rezept: Am Rande des Wahnsinns – gibt es Waffeln und ein Pflaster… Hafer- Amaranth Waffeln, vegan, total durchgeknallt, wie Belgische Waffeln. weiterlesen

Viele, viele bunte Hefeteilchen! … Ofen- Berliner, Mini Croissants und kleine (gefüllte) Bällchen.|Veganen Hefeteig mit Süßkartoffeln herstellen.

Habt ihr schon einmal einen Hefeteig mit Süßkartoffeln angesetzt?

Wenn ja, dann könnt ihr vielleicht nachvollziehen warum es mir gerade echt schwer fällt, die passenden Worte zu finden. Zu sagen: Das war lecker! ist nämlich absolut untertrieben. Ich backe ja im Moment total gern und am liebsten mit Hefeteig.

Vor kurzem hab ich im Netz ein Süßkartoffelbrötchen gesehen. Mir ging das Tagelang nicht aus dem Kopf. Die Idee hat mich fasziniert. Und, weil ich zu Karneval Ofen-Berliner gebacken hatte, mit dessen Ergebnis ich aber nicht so hundertprozentig zufrieden war, habe ich das ganze gestern noch mal gebacken.

Und sie waren lecker!

Aber, nochmal nur Ofenberliner zu machen, hätte ich irgendwie langweilig gefunden, also gab es Berliner plus alle Formen und Unformen, die sich gerade so rollen und zupfen ließen.

Durch die Süßkartoffeln bekommt der Teig eine besonders tolle intensiv, gelb-goldene Farbe. Ich konnte mich da gar nicht satt sehen.

Und der Duft! Vanille-Zuckerluft.

Und dann kam auch noch die Sonne raus und ich glaube, ich brauche jetzt eine neue Speicherkarte, denn ich hab beinahe länger fotografiert als gebacken.

Viele, viele bunte Hefeteilchen! … Ofen- Berliner, Mini Croissants und kleine (gefüllte) Bällchen.|Veganen Hefeteig mit Süßkartoffeln herstellen. weiterlesen

Lazy Days… Vegane Lasagne mit Linsenbolo und glutenfreier Bechamel.

Hallo, ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es soweit so gut? Meine Laune kommt und geht gerade irgendwie mit Wind und Wetter. Im eine Moment könnte ich überschäumen vor Energie und im nächsten Moment, will ich mir einfach nur die Decke über den Kopf ziehen und am Strand von Bali Piña Colada, aus hübsch dekorierten Kokosnüssen schlürfen, während mir James… Na, lassen wir das lieber. Ich wäre jedenfalls definitiv bereit für etwas mehr Wärme, einen kleinen Magnolien-Blütenregen, fallende pinke und weiße Blätter, die sich im Lichte der wärmenden Sonnenstrahlen brechen, während es aus dem Wald heraus nach leuchtend grünem Bärlauch duftet. Herrlich. Ja. Riechen kann ich den Frühling jetzt schon – zumindest in Gedanken. Und mit ein bisschen Abstand und Humor, schreibend, mit einer großen Tasse Kaffee vor mir, Hallo ihr… sieht die Welt auch gleich schon wieder freundlicher aus. Und dann verwöhnt man sich, zum Beispiel, mit einer leckeren Lasagne und dann kommt tatsächlich doch noch die Sonne raus schon herrscht wieder Hochsommer im Herzen und die dicken Klamotten werden einem glatt zu warm…

Die Lasagne Zubereitung war jedenfalls definitiv eine gute Laune Kochsession, auch wenn das Ergebnis eigentlich nicht ganz so geworden ist, wie ich es wollte. Die Lasagne war komplett glutenfrei. Ich hab die Lasagneplatten selber gemacht, aus gemahlenem Maisgrieß. Das Ergebnis konnte mich aber irgendwie nicht so richtig überzeugen. Es war ok aber insgesamt fand den Geschmack der Platten dann doch irgendwie Teigig… Ich hab keine Nudelmaschine. Lazy Days… Vegane Lasagne mit Linsenbolo und glutenfreier Bechamel. weiterlesen