Archiv der Kategorie: Alle Rezepte

Ravioli. Kürbis und Amarettini à la Daniela Terenzi – Nachgekocht und veganisiert.

…Als Glutenfreie Ravioli,

gefüllt mit Kürbis & Keks auf Jalapeño-Tahin Spiegel.

Zunächst aber: Danke. Daniela.

Danke, für dein wundervolles und irgendwie auch verrücktes Rezept, das so ganz anders- kreativ und originell ist und wahrscheinlich meine Weihnachtsvorspeise werden wird. Danielas Rezept ist besonders, ja und doch ist es auch alltagstauglich und nach-kochbar. Und ich denke, das ist ja beim Bloggen die Kunst – andere dazu zu animieren, sich an das Rezept zu wagen.

Ich hab mich getraut. An das Original:

Selbstgemachte Ravioli mit einer Füllung aus Kürbis, Amarettini und Parmesan… Geschwenkt in Salbeibutter. Getoppt mit Parmesanspänen und gehackten Kürbiskernen. Süß und doch Herzhaft.

Eine etwas ungewöhnliche Füllung für eine Ravioli.

Und so interessant. So etwas hab ich ja noch nie gegessen… Und dann war ich auch schon mitten drin in den Ravioli und hier kommt nun meine vegane Sicht von „Kürbis & Amarettini“ – a la Daniela Terenzi.

(Ein Klick führt zum wunderbaren Original-Rezept. Ciao Bella…)

Und Daniela, ich hoffe wirklich, dass der Grund-Vibe deines Rezepts im Folgenden ein bisschen zu dir zurück schwingt.

img_20171004_170234555-2012447924.jpgDinner für Zwei:
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Gute Laune Kekse… Mandelkekse aus Kichererbsen – auch als Ausstecherle geeignet. Vegan und Glutenfrei.

Habt ihr Lust auf eine kleine Keks Reise?

Ich liebe diese Kekse. Sie sind wie der perfekte Mann – Vegan. Glutenfrei und einfach zum anbeißen. Lecker.

Und die inneren Werte stimmen auch.

Und ich hoffe, dass ich mit diesem Rezept bzw. Rezepten, denn es sind zwei, ein bisschen Freude und Experimentier.Lust an euch weitergeben kann. Ich meine, Kekse? Aus Kichererbsen? Und der Teig lässt sich sogar ausrollen, damit hab ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Ich finde das echt genial.

Die erste Fuhre habe ich als Ausstecherle gemacht. Sie schmeckten gut, waren schnell gemacht und ich war begeistert, dass sie aus anhieb was geworden sind. Allerdings fehlte mir da noch irgendwas. Das i-Tüpfelchen. Ein bisschen Schokodeko oder ein Zitronenguß wäre gut gewesen. Ich hab sie statt dessen in Marmelade getaucht bzw. mit Birnenscheiben belegt und dann noch etwas Dattelsirup oben drauf gegeben. Lecker, aber ich dachte, da geht noch was.

 

Also habe ich einen zweiten Teig angesetzt

 

und noch ein bisschen hiervon und ein bisschen weniger davon dazu gegeben. Am Ende hatte ich einen Teig, der geschmeckt hat, wie er geduftet hat, nach irgendwas zwischen Amarettini, Waffel, Marzipan und Vanille. Wer schon mal mit Kichererbsen gebacken hat, egal ob süß oder herzhaft, der kennt die fluffig-sahnige Konsistenz die Kichererbsen Patties oder Gebäck verleihen können. Das in Kombination mit den Mandeln, einfach lecker.

 

Der Teig ließ sich ebenfalls ausrollen, doch wieder Ausstecherle machen? Nö. Und muss denn ein Keks immer Rund sein? Nö. Also hab ich Scheiben von der Teigkugel herunter-geschnitten und anschließend ein kleines Muster mit der Gabel hinein-gedrückt.

 

Ich hab sie in kurzer Zeit bei relativ hoher Hitze gebacken, damit sie von außen fest werden und ein wenig Farbe bekommen, von innen aber noch leicht weich sind. Das sind sie, noch leicht weich oder eher fein krümmelig wie geriebene Mandeln, die von Kichererbsen und Zucker umarmt werden…oder so ähnlich – Wichtig ist der Rohrzucker. Die Kekse werden vor dem Backen damit bestreut. Das sieht nicht nur hübsch aus sondern verleiht dem Keks hinterher den gewissen süßen Pfiff.

Nach der Backsession hatte ich noch  ein wenig Teig im Kühlschrank übrig, was natürlich total beabsichtigt war und gar nichts mit…

Ach lassen wir das. Jedenfalls gab es dann zwei Tage später also noch eine dritte Keks-Fuhre.

Süße Slowcookie-Gnocchi-Amarettini?

 

Dem Teig hat die lange Ruhezeit jedenfalls nicht geschadet. Im Gegenteil. Er war jetzt so richtig gut durchgezogen. Diesmal habe ich die Kekse abwechselnd mit Rohr- und Kokosblütenzucker bestreut. Allerdings hat mir die Rohrzucker Variante besser gefallen. Der Rohrzucker ist und bleibt auch nach dem backen körniger als der Kokosblütenzucker und ich finde dieser leichte crunch macht hier einfach den kleinen aber feinen Unterschied.

Aber das nicht natürlich Geschmackssache.

 

Der Teig und ich, wir werden jedenfalls definitiv noch eine Menge Spaß miteinander haben. Gestern habe ich zum Beispiel bei Daniela Terenzi ein geniales, weil originelles Rezept für eine Ravioli gefüllt mit Kürbis und Amarettini! gefunden (Klick zum Rezept). Auf die Idee muss ja man auch erst mal kommen. Das möchte ich unbedingt ausprobieren. Vielleicht zu Weihnachten, als Vorspeise. Vielleicht mit diesen Keksen, wenn ich den Mandelanteil noch etwas erhöhe…oder lass ich es einfach so. Hm…

Die Reise war lang und ich brauche jetzt entweder einen neuen Kaffee oder ich leg mich nochmal hin und träume…wahrscheinlich nicht von Keksen.

Zum Rezept:

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Selbstgemachte Gnocchi oder Schupfnudeln. Total simpel, vegan und glutenfrei.

…Und nochmal so viel leckerer als die erste Variante mit Dinkel und Buchweizenmehl!

So lecker, dass ich ein viertel davon, nach dem kochen, einfach pur weg genascht habe. Und da kann ich auch direkt was zur Haltbarkeit sagen. Ein paar habe ich nämlich noch im Kühlschrank stehen. Heute ist Tag drei nach Produktionsbeginn und sie schmecken nach wie vor wunderbar.

Eigentlich habe ich kein Problem mit Gluten und muss mich auch sonst nicht mit irgendwelchen Lebensmittel Unverträglichkeiten herum schlagen. Als Kind und Jugendliche hatte ich Neurodermitis und durfte deshalb einiges von dem, was Kinder so als Leckereien empfinden, eben nicht essen. Ketchup zum Beispiel. Der ging gar nicht. Nicht mal heimlich, denn es blieb ja nie lange geheim. Pommes ohne Ketchup. Da zieh ich heute noch ne Schnute und denke, Eltern können so grausam sein.     

Um so mehr genieße ich jetzt natürlich, dass ich alles Essen und trinken darf, worauf ich Lust habe, wenn ich Lust darauf habe.

Diese Freiheit ist ein Geschenk.

Ich kann euch jetzt leider keine tolle Story darüber erzählen, wie ich meine Neurodermitis durch die Umstellung auf vegane Ernährung geheilt habe. Denn das lief unabhängig voneinander und auch wenn ich glaube das Ernährung viel kann und der Grundbaustein für Gesundheit ist, so ist sie dann eben auch doch nur das – ein Baustein von vielen. Aber was rede ich da.

Ich bin eine Marktfrau und dies ist ein Kochblog.

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Die Harte und die Zarte …Schupfnudel. Herzhaft. – Vegane Schupfnudeln und ein Teriyaki- Tomaten Türmchen.

Meine ersten selbstgemachten Schupfnudeln, eher charmant als perfekt.

Dafür aber lecker, inklusive höherem Spaßfaktor als beim -ein Päckchen aufreißen.

Und weil ich mich nicht entscheiden konnte ob ich sie herzhaft oder süß zubereiten soll, hab ich einfach beides gemacht, zunächst als Hauptspeise, zusammen mit …Ich traue mich ja kaum es zu sagen, mit – AUBERGINEN.

Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen erst mal nichts mehr mit Auberginen zu veröffentlichen aber dann habe ich diese beiden hier

⇓ gefunden ⇓

Die musste ich einfach haben.

Also gab es Schupfnudeln mit Humus-gebackenen Auberginen

gebastelt zu einem Teriyaki-Tomatentürmchen, garniert mit Zitronenmelisse.

Die Melisse sollte eigentlich nur Deko sein aber im Endeffekt habe ich beinahe ein halbes Bund davon weg gefuttert, weil sie in Kombination mit den Tomaten wirklich fein fand. Bisher hab ich Zitronenmelisse eigentlich nur für Desserts verwendet.

Für diese feine, neue Variante gab es den ebenfalls neuen Herzi Teller.

Und weil der Freitag lang war und ich seit halb vier heute morgen unterwegs bin, geht es nun nicht über Los sondern direkt

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Die Harte und die Zarte …Schupfnudel. Zart. – Vegane Schupfnudeln, mit Zimt und Zucker und gebackenem Apfel-Bananenmus.

Ich habe Schupfnudeln selber gemacht,

zum ersten Mal.

🙂

Ging eigentlich ganz leicht.

Weil ich mich nicht entscheiden konnte ob ich sie herzhaft oder süß zubereiten soll, hab ich einfach beides gemacht.

Dies ist die zarte Dessert Variante, zusammen mit Zimt & Zucker und gebackenem Apfel- Bananenmus. Die herzhafte Variante findet ihr (hier.) Die Harte und die Zarte …Schupfnudel. Zart. – Vegane Schupfnudeln, mit Zimt und Zucker und gebackenem Apfel-Bananenmus. weiterlesen

Damals, als wir noch Pizza Freunde waren.

Sagen wir, ich wollte den Unterschied testen zwischen Pan-Pizza und Freihand gebackener. Oder sagen wir, ich wollte Pizza aber nicht zwei Tage hintereinander das Gleiche essen.

Also gab es Pizza Nummer eins als Pan- Pizza.

Neuland für mich.

Die Form wird gut geölt und leicht bemehlt,

als Belag gibt es Spinat und Austernpilze, veganen Käse und Knoblauch.

Als Basis hab ich statt Tomatensauce den hellen Gartenkräuter-Aufstrich von Alnatura verwendet.

Passt gut zum Spinat.

Und nach 30 Minuten Backzeit sitze ich da, esse meine Pan Pizza mit extra dickem Boden

 und muss lächeln.

Darüber, wie ein einfaches Essen oder wie ein einfacher Duft bestimmte Erinnerungen wie aus dem Nichts wieder hervorkramen kann.

Damals in Bochum war’s. Natürlich. Denn, da komm ich ja her.

Wenn man ins Kino wollte, fuhr man in die Stadt, ging ins Union oder Bofimax und schmuggelte seine eigenen Chipstüten mit rein. Und bekam vom Film nicht allzu viel mit, weil man mit wichtigeren Dingen wie Knutschen beschäftigt war. Das war schon ok so. Titanic hatte wir eh alle dreimal nicht- gesehen. Warum? Dem Jetzt-Ich erschließt sich das nicht und doch würde es heute wohl wieder das Knutschen vorziehen. Wie oft kann ein einzelnes Schiff schon untergehen?

Ein bisschen später war Knutschen im Kino eher uncool. Schließlich hatte man das hart verdiente Taschengeld für Karten, Popcorn und Cola an der Kasse gelassen und man hatte dort quälende fünf Minuten durchlebt, in denen man mit schwitzigen Händen, immer wieder den Satz „Oh! Den hab ich wohl vergessen…“ im Geiste, vor der Kassierin, wiederholt hatte. Tarantino im Doppelpack war ein bisschen Schweiß  doch alle Mal wert. Vom Hauptfilm bekam man dann trotzdem wieder nicht allzu viel mit. Weil man abgelenkt wurde. Von zwei stark ineinander verhakten Köpfen. Schmatzend, aufdringlich, genau eine Reihe vor… Natürlich. Eine Reihe vor. Wo, auch sonst!?

Aber wenigstens saß man nun im netten Ambiente nämlich im Casablanca, einem kleinen, im 50er Jahre Stil gehaltenen unabhängigen Kino, mit viel Beinfreiheit und vielen schummerigen, kleinen Tischlampen und das machte dann mindestens genau so viel her wie der Film. Und das Jetzt-Ich denkt – Klar, ein echter Gentleman hätte dort geknutscht…

Mit den ersten Führerscheinen kam die mobile Freiheit, kam das UCI. Kam die UCI- Kinowelt. Im Ruhrpark.

Vorher ging man zu Pizza Hut, plauderte über LK-Fächer, mündliche Prüfungen Nebenjobs und Silvesterpartys. Man diskutierte wichtige Fragen wie Playa oder Deltapark. Oder doch Bermuda3eck? Und wer fährt?

Geknutscht wurde weniger. Dafür wurde umso mehr gekuschelt – Im Auto,

wenn sechs Leute versuchten, sich in einen Baby blauen Corsa mit eher fragwürdiger Diddle Maus auf der Ablage zu quetschen… Der rote, kleine Fiesta von Michael versprühte da definitiv mehr Rock n Roll, doch der war nach Holland nie wieder derselbe gewesen, also ließen wir den kleinen Fiesta lieber in Ruhe… was allerdings nichts an seinem abrupten und rostigen Ende während einer kalten März Nacht, mitten auf der Wattenscheider Straße, änderte.

Immerhin ritt er dabei beinahe zwar nicht in den Sonnenunter- aber immerhin Aufgang.

Beinahe. Ein beinahe romantisches Ende.

Und nun sitze ich hier vor meiner extra dicken Pizza

und denke an Nadine, Maren, Michael, Bianca und Sabine…

Und Gina.

Das ist eine ganz besondere Erinnerung. Doch darum geht es hier ja nicht. Es geht um Pizza.

Einmal Pan- und einmal Freestyle.

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Hey There. Let’s Vote For Veggies! – Aubergine gegen Aubergine.

Ich habe drei Arbeitskollegen und zwei Kunden gefragt – …Nennen sie ein Gemüse-Produkt aus eigener Ernte, in das sie jetzt spontan reinbeißen könnten…

Alle haben Tomate geantwortet. Manche waren ein wenig irritiert.

Einstimmig. Tomate.

Hm.

Manche haben sich während der Befragung ein wenig seltsam benommen.

Das ist Nadine.

Nadine hat jetzt auch einen Blog. Sie weiß ganz viel darüber wie man Sachen anbaut, wann und wo und wie und so. Lecker vegan kochen kann sie auch.

Een lecker, lecker Mädche eben.

Aber, wo war ich?

Ach, ja – seltsam benommen… Deshalb habe ich beschlossen die Umfrage als nicht zulässig zu werten und das Votum für ungültig zu erklären.

Statt dessen, antwortet die Marktfrauen Allmacht nun stellvertretend für Alle – Auberginen!

Ach, schön.

Ich freu mich, dass ihr alle die Aubergine genannt habt. Die Königin der Nachtschattengewächse. Irgendwie hab ich es ja schon geahnt aber, dass ihr jetzt wirklich alle für die Aubergine gestimmt habt… Ich bin ganz sprachlos. Toll. Danke und schön, dass ihr mitgemacht habt. Echt super.

 

 Die Welt will Auberginen. Mehr davon. Natürlich. Na, und wo gerade alle so begeistert sind und uns die eggplants nur so aus den Händen reißen, da lasse ich sie doch heute einfach noch mal in einem hundert prozentig fairen Wettkampf gegen sich selbst antreten und frage. Ganz objektiv.

Wem gibst du deine Stimme? Hey There. Let’s Vote For Veggies! – Aubergine gegen Aubergine. weiterlesen

2 Fräulein backen – Herzhaft/Vegan… Würziges Bratkatoffelbrot, mit Wildkräuter-Quark oder Käse überbacken.

Mit Märzen im Herzen ist es September geworden. Eine Katze grinst, lugt träge hinter der Kellertreppe hervor. Sie will hinaus, weiß aber noch nicht ob sie mir vertrauen kann. Kann sie. – Ich lasse sie hinaus, damit sie dort die letzten Sonnenstrahlen und anderes Getier jagen kann. Bald wird das letzte Glühwürmchen das Licht ausknipst haben. Dann wieder herrschen die Schatten, kalt und eisig, lassen sie Kaninchen zur gänzlichen Weiße erstarren – Wir haben keine Zeit! Mein Herr, sie zittern ja. Sehnen uns nach Wärme! Wir eilen mit eng anliegendem Kopf von a nach b aber noch nicht! Nein, noch ist Zeit und sowieso – Es ist Sonntag. Selbst die Sonne hat Zeit.

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Also nehme ich das kleine, zittrige Kaninchen, behutsam setze ich es mir auf den Bauch, wo bereits die Katze zufrieden von einem Ohr zum anderen grinst. Ihre Stimme gleicht einem zarten Schnurren. Sie flüstert…

„Ich bin verrückt. Du bist verrückt. Ich bin verrückt. Du…“*

“ Verrückt ist, wie verschwenderisch sie hier mit Worten umgehen!!“ kreischt das Kaninchen. „Nur ein Satz pro Katze! Nur ein Satz!!! Sie kennen wohl die Regeln nicht, wie!? Sie müssen wohl eine besonders dumme ihrer Art sein, wie!? Dacht‘ ich mir gleich! Das kostet sie jetzt fein was extra! E-X-T-R-A. Zeit wächst doch schließlich nicht wie Sand auf Bäumen! Wenn ich hier nur schnell genug wieder weg komme…“ – Wo wollen sie denn hin, werter Herr Kaninchen? Vielleicht können wir ihnen bei ihrem Weg behilflich sein? –  „Nein!“ protestiert er. „Geht nicht. Geht nicht! Kaputt. Einfach kaputt. So ein Elend und unmöglich. So un-möglich. Ich hab’s glatt vergessen! Diese Katze ist Schuld. (Er deutet auf die Fliege) Sie hat meine Zeit verschwendet und nun ist mir alles… unklar und einerlei.“ – „Da-h-h-nn“gähnt die Katze, „Dann ist es auch egal, wie du weiter gehst* und dann kannst du auch noch ein bisschen bleiben und wir borgen dir einfach etwas von unserer Zeit. Unserer Kartoffel nach haben wir noch mehr als genug davon.“

Oh, ja bleib und hilf uns. Das quirrlige Fräulein Fliegenpilz hat uns eine würzige Spinat-Quiche gebacken, glutenfrei und nun wollen wir ihr unsererseits etwas herzhaftes zu tun. Ein Bratkartoffelbrot aber ein veganes – Mit Dip und Käse und Blümchen, denn ein kleines Blümchen sollte nicht fehlen.

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Und dir, werter Herr Kaninchen, schenken wir eine neue Kartoffel.

Eine Bratkartoffel die richtig tickt.

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„Verrückt“, schrillt das Kanninchen. „Verrückt! Glutenfrei. Vegan. Sie sind hier ja alle schon ganz wahnsinnig. – So, wie sie, mein Herr.

Wie ich? Ausgerechnet I-c-h? Woher willst DU wissen, dass ICH verrückt bin!? – „Wenn du es nicht wärst,“ stellte die Grinsekatze fest, „dann wärest du nicht hier.“* 

„Aber gleich vegan? Ausgerechnet vegan! Unmöglich – Sie dummes Ding. Und da lachen sie noch! Dabei halten sich eine bunte Katze auf dem Bauch und sehen sie nur! Die Katze trägt eine Fliege. Gerade fliegt sie davon. Da sehen sie! Sie fliegt und hat die Katze geschultert. Unmöglich!“

Ach, wissen sie (aus purer Freude klatsche ich in die Hände) „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“* sage ich und sehe winkend dem Kätzchen hinterher. Sobald sie bei uns angekommen sind, werden sie das begreifen. Heute, Morgen oder Gestern. Ganz wie sie… Oh, wie schön! Da! Sehen sie nur. Ihre Löffel haben bereits angefangen sich blau zu färben… und ihr Näschen leuchtet, ich glaube zart-rosa ist es… mit einem kleinen Tupfer grün.

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Sie werden schon bunter, mein Herr! Nur zu. Nur zu. Dann können wir gleich los legen. Das französisch-farbene Fräulein und der kleine, verrückte Fliegenpilz erwarten uns sicherlich bereits. Husch, husch in die Küche mit ihnen und vergessen sie ihre Löffel nicht. 2 Fräulein backen – Herzhaft/Vegan… Würziges Bratkatoffelbrot, mit Wildkräuter-Quark oder Käse überbacken. weiterlesen

Mini Pancake Törtchen mit Beeren, Zucker-Mandelblättchen und Veganer Marshmallow- Mousse.

Zwei Fräulein schwingen sich auf, um einen Kuchen zu backen. Schon wieder!

Und das smarte Fräulein Fluesvamp war auch wieder schneller als das dusselige Marktweib. Hm. Ja – wenn sie nicht von der Erbse gefallen ist, dann schnarcht sie noch heute. Gähnt und träumt von… Stachelbeeren.

Denn mit Stachelbeeren backen hieß unsere Aufgabe. Den köstlichen glutenfreien Bienenstich mit Stachelbeeren von Kristina, könnt ihr längst hier bewundern. Und hier und dort gibt es unsere erste Backprobe zum Thema Rhabarber. Rhabarber! Den gibt es ja schon lange nicht mehr. Kann es wirklich so lange her sein, dass wir gebacken haben? Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass mein Zeitglas kaputt ist. Das da oben, im Kopf. Und Schuld ist der Hängeschrank in der Küche, weil ich mich ständig daran stoße, an der blöden Kante. Jedes! Mal! denke ich, Das war’s jetzt. Noch einmal stoßen und ich bin ein Schaf.

Doch bisher hatte ich Glück. Die Zeit hat alle Kopfwunden wieder geheilt, sich selbst aber wohl irgendwie dafür dran geben oder zumindest einen Sprung bekommen. Die Zeit rieselt raus, immerzu und plötzlich ist gestern schon drei Monate her, der Kontoauszug zeigt dauernd Monatsende an, der Kalender aber immer den elften. Wie, schon elf, eben war doch noch morgen…  Dafür steht das Essen jeden Abend in gefühlten fünf Minuten auf dem Tisch, jeder zweite Tag ist Sonntag. Frei. Schon wieder Feierabend. Zeit für… Und deshalb bin ich mit dem Stachelbeer-Kuchen auch gar nicht spät dran, denn das Fräulein und ich haben ja erst letzte Woche beschlossen, dass wir wieder gemeinsam backen wollen, mit Stachelbeeren – Doch die Stachelbeer-Saison hat dieses Jahr kurioserweise nur einen Tag lang gedauert, echt verrückt, und deshalb war ich gezwungen zu improvisieren.   

Es ist ein Mini Pancake Törtchen geworden,

mit Vanille- gezuckerten Mandelblättchen, Beeren in Kirschgelee und einer ganz lockeren, süßen Marshmallow Mousse.

Die Mousse habe ich aus Aquafaba gemacht.

Zuerst dachte ich, sie sei etwas zu süß,

doch in Kombination mit dem Sauerkirschgelee und den leicht säuerlichen Beeren war sie wunderbar.

Ein wenig geschmolzene Schokolade musste sein.

Zartbitter

gemischt mit ein wenig, veganer weißer = Vollmandel-Milch?

Beeren und Schokolade.

Ich finde die Kombination einfach großartig!

Die Beeren hab ich einfach Natur-belassen. Ich finde so schmecken sie am besten. In Mousse und Co. stecken ja genug zusätzliche Süße.

Die Pancakes sind eigentlich dünne bis hauchzarte Crêpes,

Ofen-Crêpes! Denn die Aufgabe lautete ja backen. 👏

Durch das Schichten werden die zarten Crêpes zu Pancakes, deshalb ist es am Ende namentlich ein Pancake-Törtchen geworden.

Den Crêpe Teig habe ich ganz dünn

auf zwei Backbleche ausgestrichen und anschließend, nach dem Backen,

mit einem Dessert-Ring 26 Mini Crêpes ausgestochen.

Zuerst habe ich überlegt ob ich das ganze nicht einfach zu einer großen Pfannkuchen Buiskuit-Rolle formen soll aber das Törtchen hat letztendlich gewonnen.

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Den halben Teig habe ich mit Kakao eingefärbt,

Two-tone look.

Dachte ich hinterher.

Liegt ja gerade sehr im Trend.

Doch im zweiten Moment kam mir der Gedanke, dass das Fräulein Fliegenpilz und ich ja auch irgendwie Two tone sind, denn obwohl wir viel gemeinsam haben und gerne mal im Gleichklang schwingen, wir gemeinsam backen und immer ein bisschen kleines-bisschen Büllerbü sind, besitzt doch jede ihre eigene Klangfarbe.

Am Ende wurde dann geschichtet, mit Gelee bestrichen, mit Beeren belegt und wieder geschichtet und ganz oben auf gab es das Krönchen, die Marshmallow- Mousse.  Durch das klebrige Gelee sind die Beeren schön geblieben, wo sie sein sollten. Im Törtchen, auf dem Törtchen. Sehr gut.

Für das kleine bisschen extra Knusper sorgten dann die Zucker- Mandelblättchen und die Schokolade.

Sag’s mit Törtchen.

Für

dich

mein Fräulein Fliegenpilz.

Ich mag dich.

Und ich freue mich, wenn wir dann beim nächsten Mal etwas herzhaftes in Angriff nehmen.

😉

Zum Rezept: 

Mini Pancake Törtchen mit Beeren, Zucker-Mandelblättchen und Veganer Marshmallow- Mousse. weiterlesen

Sommernachts- Träume… Auberginenauflauf, vegan und glutenfrei.

Sommerzeit…

Ist Ernte-Zeit.

Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen.

Alles aus eigener Ernte.

Genau so wie die hübschen bunten Möhrchen, Sellerie, Kohlrabi, Rote Bete, Salate …Himbeeren.

Die Liste ist lang.

Und doch hält man manchmal einen fremden

Schatz in Händen.

Darf man das?

Mango, Papaya, Bananen, Aprikosen?

Braucht man das? Haben wir denn nicht genug Fülle?

Oder

ist es einfach eine Frage der

Balance?

Hm.

Zum Rezept:


Zettel’s

– Auberginen- Auflauf mit Tomaten –

Zutaten:

  • 1 große Aubergine
  • 2-3 Tomaten (am besten Fleischtomaten)
  • 1/2 Becher Humus (Pikant)*
  • 1 rote Zwiebel
  • Bohnenkraut, Basilikum
  • Agavendicksaft oder etwas Zucker

Herstellung:

Den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech mit Backpapier auslegen.

Aubergine der Länge nach in ca. 0,5 – 1,0 cm dünne Scheiben schneiden. (Je dünner desto knuspriger – Je dicker desto saftiger, hinterher. Schmeckt beides.) Mit den Tomaten genau so verfahren. Zwiebel schälen, halbieren dünn aufschneiden.

Auberginenscheiben mit Humus bestreichen. Nebeneinander auf das Backblech geben, mit Tomaten und Zwiebel belegen. Zwiebeln mit ein wenig Agavendicksaft bepinseln.

Auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten backen. Zwischendurch 1,2 Mal die Ofen-Tür öffnen, damit ein bisschen Feuchtigkeit entweichen kann.

Mit Bohnenkraut und Basilikum garnieren.

Tipp: Auberginen, die schon leicht schrumpelig sind, eignen sich zum überbacken besonders gut, weil sie weniger Feuchtigkeit besitzen…

Dazu gab es Chili-Tomaten- Bulgur mit Spitzpaprika und buntem Hülsenfruchtmix. ⇑⇑⇑

Guten Appetit.


  •  funktioniert mit eigentlich jedem Aufstrich/ Paste. Bereits getestet und für gut befunden:
  1. Humus Pikant/Natur/Selbstgemacht (Aldi, EDEKA, Reformhaus, ich) ⇒ wird leicht knusprig beim Backen

  2. Streichcreme Gartenkräuter (Alnnatura) ⇒ Die obere Schicht wird beim backen fest, darunter bleibt’s schön cremig. Passt toll, wenn man die gebacken Auberginen zu Stangen- oder Busch Bohnen servieren möchte, wie hier

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Auberginen-Bohneröllchen.

3. Paprika-Hanf Aufstrich (Alnatura) ⇒ tolle rote Farbe, bleibt auch eher cremig. Mild im Geschmack. Ich peppe die Auberginen da gern noch mit etwas Cayenne- und Knobipulver auf, bevor ich sie mit der Paste bestreiche.


„Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.“

William Shakespeare

Liebe Grüße.