Archiv der Kategorie: Einfach & Lecker

Clean Eating: Veganer Apple Crumble mit Haselnuss Streuseln.

Ohne Butter, Zucker oder Öl – wobei ich mich mit der Bezeichnung „zuckerfrei“ generell ein wenig schwer tue, denn die ganzen Ersatzzucker wie Kokoszucker, Agavendicksaft oder Ahornsirup sind ja auch eine Form von Zucker und auch wenn sie, im Gegensatz zum weißen Zucker, gesunde Inhaltsstoffe bieten, ist das ja kein Freifahrtschein sie in Massen zu konsumieren. Aber gut, die Bezeichnung „zuckerfrei“ bringt halt übersichtlich knapp auf den Punkt, dass in einem Rezept kein herkömmlicher, weißer Zucker enthalten ist

 

und das wiederum finde ich gut, weil es schlicht die Suche in der Masse vereinfacht. Ihr seht einen karamellig nach Haselnuss, Vanille und Zimt duftenden Apple Crumble

ohne Butter, dafür mit Kokoszucker, ohne Öl.

 

Entstanden ist das Rezept aus dem feinen, zart-mürben Streuselkuchen a la Nadine. Ich hab mich gefragt ob man so einen Mürbeteig nicht auch mit Nussmus anstelle von Butter herstellen könnte – man kann… Frau sowieso und weil ich eine nach der Arbeit manchmal faule Marktfrau bin hab ich einfach das Streuselkuchen Rezept genommen und daraus einen schnellen Crumble gemacht. Der schmeckt genau so köstlich wie der Kuchen ist aber nochmal etwas schneller vorbereitet und das Beste – nach dem Backen muss man nicht warten bis er ausgekühlt ist, damit er nicht auseinanderfällt.

 

Ein Win-Win Dessert also.

Und ich hab so viele Streusel auf die Äpfel gepackt, dass es eigentlich beinahe doch schon wieder ein Kuchen war. Eine Tarte Tartin vielleicht.

 

Man hat einen cremige Apfel-Apfelmus Boden, die erste aufliegende Streuselschicht ist nur leicht angebacken und getoppt wird das ganze dann von der keksig-mürben Streuselschicht, die ganz fein nach Haselnuss duftet.

Ich wünschte wirklich ihr wärt live dabei gewesen.

Ich hätte gern geteilt.

Hier das Rezept:  Clean Eating: Veganer Apple Crumble mit Haselnuss Streuseln. weiterlesen

Easy Peasy. Veganer Apfelstreuselkuchen mit Haferlocken-Mürbeteig und Vanille Joghurt Eis.

Ein super einfacher zart mürber Apfelkuchen mit extra viel Apfel-Apfelmus Füllung und noch mehr Streuseln obendrauf denn, wenn schon Kuchen dann aber richtig streuselig und dann bitte auch mit Eis, mit Vanille Joghurt Eis. 

Beide Rezepte sind total simpel und das Eis könnt ihr auch ohne Eismaschine zubereiten. Außerdem ist ist es Bananen-frei. Ich mag zwar Nicecream aber man will ja vielleicht auch mal ne andere Geschmacksrichtung, auf dem Teller haben außer Banane. Mal so, mal so, ist doch schön, wenn man die Wahl hat.

Ich hatte diesmal quasi keine Wahl.

Ich musste diesen Apfelkuchen machen, denn letzte Woche haben wir tatsächlich nochmal deutschen Demeter Elstar bekommen, was wirklich etwas besonderes ist, denn mit den regionalen bzw. deutschen Äpfel war/ist eigentlich jetzt vorbei. Die letzte Apfelernte ist schlecht gewesen wegen der Spät-Fröste im Frühjahr. Da sind viele Blüten erfroren und das muss man sich dann erst mal vorstellen – wie das für einen Bauern ist, wenn plötzlich die halbe Ernte wegbricht, ohne das man etwas dagegen tun kann. Und da soll sich dann bitte nochmal jemand über zu hohe (Apfel)Preise beschweren. Also, ich greife da trotzdem gerne zu, denn mein Geld und ich wir entscheiden ja, wen wir mit unserer Konsumentenpower unterstützen, man denkt ja immer – och, ich als einzlener, was kann ich schon bewegen? – Aber ja, jeder einzelne kann etwas bewegen, indem er kluge Entscheidungen trifft und manche Dinge lieber im Regal stehen lässt.

Jedenfalls, da lagen sie nun. Wunderschön. Rotbackig leuchtend. Viele kleine Elstar Äpfel die Nadine und mich morgens ganz frech anlächeln. Und wir beide hängen schwärmend über der Kiste.

„Hach, da muss man doch eigentlich noch mal Apfelkuchen backen. Oder?“ – „Ja, ich find schon…“ und so kam es dann auch.

Ich hab Nadine nach einem Rezept gefragt, „Ach, ich mach einfach einen Mürbeboden. Die Äpfel hobel ich ganz fein und mische sie mit Apfelmus und dann kommen noch Streusel oben drauf.“ Das klang gut und tatsächlich habe ich ihren Streuselkuchen sogar schon gegessen, ohne das ich es wusste! Auf unserem Frühlingsfest. Da wird er nämlich jedes Jahr verkauft – veganer Apfelstreuselkuchen a la Nadine, denn Madame hat früher in unserer Backstube gearbeitet, bevor sie (zu meiner großen Freude) auf den Markt gewechselt hat. Witzig, ich hab damals sogar ein Foto von dem Kuchen gepostet. und ihn als besten veganen Apfelkuchen „den ich jemals gegessen habe“ bezeichnet.

Das war nämlich das Jahr in dem ich die Smoothies auf dem Hoffest zubereitet habe und heute schließt sich der Kreis indem ich euch nun meine Version dieses super leckeren Kuchens zeige. Und ich kann euch sagen, der Kuchen ist, ganz wie Nadine gesagt hat – einfach mega 😉 .

Zum Rezept: Easy Peasy. Veganer Apfelstreuselkuchen mit Haferlocken-Mürbeteig und Vanille Joghurt Eis. weiterlesen

Wärmende Buchweizen-Dattelmilch… Und mein peinlicher Mini-TV Auftritt.

Frühstücksköstlichkeiten.

Eine warme und wärmende Buchweizen-Milch, mit Datteln und Ahornsirup gesüßt. – Für etwas mehr Wärme an einem kühlen Frühlings-Morgen –

Denn ich weiß nicht wie es euch geht, doch eigentlich denke ich, dass es vielen wohl genau so geht: Normalerweise trinke ich morgens einen Smoothie, den ich am Abend zuvor zubereitet habe aber bei den winzigen Temperaturen die zur Zeit herrschen, kann ich das einfach nicht. Viel zu kalt. Viele Obstsorten wirken zusätzlich kühlend auf den Körper und wer kann das im Moment schon gebrauchen? Ich jedenfalls brauche da eher etwas warmes, trotzdem Nahrhaftes, eine Alternative zum Müsli oder Brötchen – denn ich fang ja sicherlich nicht an mir morgens um vier, zwischen Wecker klingeln, Zähneputzen und ab zur Bahn, noch schnell ein Brot rein zu zwängen.

Essen ist ja schließlich nicht nur ein Muss sondern auch ein Genuss und der erfordert Zeit und Ruhe und Wärme.

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Das Problem mit den kühlen Smoothies hat jedenfalls dazu geführt, dass ich vor ein paar Jahren damit angefangen habe, mit warmen Smoothies herum zu experimentieren und das war/ist ein wirklich super spannender Prozess. Die Möglichkeiten sind riesig und lecker und genau so unbegrenzt, wie bei den kalten Sommerschwestern.

Pastinaken, Bananen, Süßkartoffeln,  Datteln, Zimt, Ingwer, Kurkuma, Buchweizen, Sesam, Nussmus, Erdmandeln, Kakao, Orange…

All diese diese Zutaten – Plus, lassen sich wunderbar in absolut leckere, wärmende Smoothies verwandeln. Man mixt die Zutaten zusammen – Früher, als ich noch keinen Hochleistungsmixer hatte, hab ich den Smoothie anschließend auf dem Herd noch einmal kurz erwärmt. Heute lasse ich den Mixer einfach etwas länger laufen und dann fülle ich das Ganze in meine Thermoskanne oder in eine leere Pflanzenmilchpackung. Zu hause hab ich’s natürlich ein bisschen netter hergerichtet.

Auf der Arbeit haben wir einen kleinen Heizpilz mit Abdeckung. Kollegen grillen da angeblich gerne mal den ein oder anderen … Na, das wäre ja jetzt reines hören-sagen. Ich stelle da jedenfalls gerne meinen Smoothie drauf und nach ein paar Minuten ist der dann wieder wunderbar warm und dampft verträumt vor sich hin – Ach ne, das war ja ich… Ganz Smoothie-verträumt.

Jedenfalls, das Rezept, das ich euch heute zeige, ist eher ein Milch als ein Smoothie geworden – besteht aus geröstetem Sesam, Buchweizen, Datteln, Gewürzen und Ahornsirup. Man kann noch eins, zwei Bananen mit mixen, hab ich auch schon gemacht aber Gott, die süße Milch war, so wie sie ist, einfach der Gipfel aller Wintermilch Experimente. Peinlich aber wahr – Ich musste beim trinken die ganze Zeit dümmlich vor mich hin grinsen. Wenn das mal jede Mahlzeit schaffen würde. Peinlich ist ein gutes Stichwort: Mein peinlicher, ca. 5 sekunden anhaltender Mini- TV Auftritt.

Gut, so peinlich war es eigentlich gar nicht aber komisch. Komisch war es auf jeden Fall. Sich selbst, so ungeschminkt – denn ich hatte an diesem Tag verschlafen, im Fernsehen zu sehen und vor allem zu hören ist sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie seltsam. Peinlich wird es dann, wenn man direkt am Anfang des Beitrages im Hintergrund eingeblendet wird, wie man sich gerade vor lachen kringelt, mitten, während der Arbeitszeit. Großartig. Ja, ich bin eine wirklich fröhliche Marktfrau. Ab sofort auch wiederholbar, auf Knopfdruck.

Aber was war passiert? Der WDR war angerückt. Vor knapp einem Monat, bei uns, auf dem Bio-Markt in Refrath. Gedreht wurde für die Sendung Hier und Heute, für das neue Format Ullas Marktküche. Die liebe, wirklich super liebe Ulla ist Profi- Köchin und eine Kundin von uns. Sie kocht schon seit Jahren regelmäßig für den WDR bzw. den WDR Hörfunk. Für die Sendung hat sie, zunächst bei uns Händlern auf dem Markt eingekauft, ich wurde zum erstem Mal in meinem Leben professionell ausgeleuchtet, man hat ihr eine kleine Küche mitten auf dem Marktplatz aufgebaut und anschließend wurde dann live gekocht und natürlich auch verkostet. Die Kunden fanden’s klasse und wir Händler hatten ebenfalls unseren Spaß. – Offensichtlich. hm, hm.

6 Stunden Drehzeit, für einen letztendlich 6 minütigen Beitrag. Donnerwetter! Es war ein spannender Tag – spannend so einen Dreh mal live und in Farbe mitverfolgen zu können, spannend zu sehen, dass im Fernsehen hinterher alles irgendwie so ganz anders wirkt, als im Live Moment.

Die meisten Einstellungen wurden so oft mehrfach gedreht. Allein schon wie sie zu uns an den Stand tritt… Ulla und ihre innere Ruhe hatte da echt meine absolute Bewunderung. Normalerweise braucht man beim kochen doch auch eigentlich diese spezielle Art von Flow Zustand oder? Ich stelle mir das jedenfalls echt schwierig vor, wenn man zwischendurch immer wieder abbrechen muss und aus dem Rhythmus gerissen wird. Aber Ulla hat das absolut souverän und entspannt gemeistert und am Ende standen zwei leckere Varianten eines Kartoffel-Lauch Stampfs‘ auf dem Tisch. Aber ganz ehrlich: Mit den Zutaten konnte es ja auch nur lecker werden.

Den Buchweizen-Smoothie hatte ich übrigens auch an dem Tag mit dabei („Hallo – könnten sie bitte diese Verpackung da aus dem Hintergrund entfernen? …Danke.“)

Hm.

Die Sendung samt Rezept könnt ihr euch hier, in der Mediathek angucken ⇒ Ullas Marktküche.

 

Und hier kommt jetzt das Rezept für die leckerste vegane Buchweizenmilch aller Zeiten.


Buchweizen Dattelmilch.

– Geröstet, süß & wärmend.  –

ergibt 1 Liter

Zutaten:

  • 100g Buchweizen
  • 30g Sesam
  • 1 Liter Wasser
  • 6 Datteln (am besten die cremigen Medjools)
  • 1 Espresso Löffel Vanillepaste
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 0,5 TL Ingwer Pulver
  • etwas Zitronenabrieb

  • 2 TL Ahornsirup oder mehr oder weniger

Zubereitung:

Zuerst den Buchweizen in einer beschichteten Pfanne gut anrösten, den Sesam erst zum Schluss mit dazu geben und leicht mit rösten – Sesam wird sehr, sehr intensiv, wenn man ihn zu kräftig röstet.

Eine Prise Salz, Buchweizen und Sesam zusammen mit 1 Litern Wasser in den Mixer geben, 30 Min. quellen lassen, 90 Sek. auf höchster Stufe fein mixen.

Milch durch einen Nussmilchbeutel oder ein feines Sieb filtern. Den Trester kann man zu Keksen, Kuchen oder Waffeln 😉 weiterverarbeiten.

Milch zurück in den gesäuberten Mixer geben, nochmal 60-90 Sek. auf höchster Stufe mit den übrigen Zutaten mixen.

Probieren und gegebenenfalls mit Ahornsirup nochmal nach-süßen.

 

Liebe Grüße, Jenny

Frühstücks-Bissen…Vegane Quarkbällchen- Muffins.

Nach einem Originalrezept von Arno von Rosen.

Arno. Ihr kennt ihn doch? Ich kenne ihn und wer ihn kennt, der muss ihn dann auch einfach mögen. Vielseitig, interessiert, liebenswert und mulitalentiert, immer ein offenes Ohr und ein liebes Wort auf den Lippen. Das ist Arno und manchmal frage ich mich, wie man eigentlich, in einem Leben, all die Dinge unterbringen kann, denen er täglich seine Zeit widmet und dann ist da ja auch noch sein kleines Goldstück, der niedliche Küchengast, für den er die Gemüsepuppen und das Herz tanzen lässt.

Arno begleitet mich und meinen Blog von Anfang an, eine Blogfreundschaft für die ich sehr dankbar bin, wegen dir Arno, ja. Aber auch wegen der vielen Leckereien, die regelmäßig diesen besonderen Glanz in meinen Augen erzeugen und die dafür sorgen, dass meine langjährig hart antrainierten, weiblichen Rundungen unterwegs nicht irgendwo verloren gehen. Vielen Dank, auch! 😉 Frühstücks-Bissen…Vegane Quarkbällchen- Muffins. weiterlesen

Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung.

Wo der Winter dem Frühling die Hand reicht.

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Die Blumen sind arrangiert. Der Tisch ist gedeckt und der Wein steht kalt. Ich sitze ich hier, drehe an einer Haarsträhne, nippe am kalten Kaffee und warte darauf, dass es an der Tür klingelt. Das glutenfreie Fräulein Kristina hat sich angekündigt. Mit im Gepäck hat sie einen köstlich duftenden Wirsingauflauf – mit Kartoffeln, Feta und Linsen, ein paar Partyhütchen und hoffentlich viel gute Laune, denn heute feiern wir. Eine Kartoffelparty. Das war die Vorgabe – Wir kochen, etwas herzhaftes – mit Kartoffeln und anschließend laden wir alle ein. Also euch. Ihr seid die Gäste. Also, hoch vom Sofa und kommt vorbei und weil wir natürlich im Vorfeld wussten, dass es euch super lecker schmecken wird und ihr nach den Rezepten fragen werdet, haben wir die vorsorglich schon einmal notiert.

Aber jetzt kommt doch erst mal rein, ja, lasst die Schuhe ruhig an, ganz wie ihr mögt, und macht es euch gemütlich. Herzlich willkommen zu unserer kleinen Familien-Party. Schön, dass ihr da seid, Gastgebergeschenke bitte dahinten auf den Tisch und jetzt lasst es euch erst mal schmecken, bevor das alles kalt wird. 

Zur Tageskarte:


Wirsingauflauf , Gefüllte Zucchini im Kapern/Senf-Sud, Auberginen-Involtini

und vielleicht gibt es auch noch Waffeln

 

Kristina’s leckeres Rezept für den Wirsingauflauf findet ihr ⇒ hier. Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung. weiterlesen

Vegane Vitaminchen_ Krautsalat ~ Aus Rot- und Grünkohl.

Hallo. Da bin ich schon wieder. 🙂 Im Moment leide ich an akuter Salat Lust. Nach all den Blatt-, Feld und Postelein Salaten wurde es nun doch mal langsam Zeit für was Neues. Und weil ich so Lust auf Rotkohl hatte, habe ich daraus, zusammen mit dem Grünkohl (der eigentlich für Chips bestimmt war – noch so ein Suchtfaktor diesen Winter ;-))

einen

Grün-/ Rotkohlsalat,

mit Pecannüssen, Äpfeln und Anis

zubereitet.

Um die Vitamin-Power komplett zu machen, hab ich das Ganze mit einem, Zitronen Orangen Dressing mariniert.

Der Salat an sich ist flott gemacht, man kann ihn direkt essen – Lecker ist natürlich auch, wenn man ihn ein paar Stunden durchziehen lässt. Dann zieht er noch etwas mehr leckeren Saft und wird auch etwas weicher.

Ich mag beide Varianten gern.

Anis ist wahrscheinlich nicht Jedermanns Sache aber ich finde ausprobieren lohnt sich trotzdem. Manchmal mag man Dinge ja doch, wenn man sie einfach mal anders zubereitet oder neu kombiniert. Vegane Vitaminchen_ Krautsalat ~ Aus Rot- und Grünkohl. weiterlesen

Mein Lieblings- Rezept der Woche. Gegrillte Champignons und Krautsalat mit BuschBohnen, Reis und Süßkartoffeln – Vegan, fettarm und so lecker.

Es gibt ja so Gerichte, die macht man ein Mal – im Jahr, im Leben, und nie wieder. Und dann gibt es die kleinen Glücksgriffe. Rezepte, die man einmal ausprobiert und direkt in die Hirn Dauer- Kartei aufnimmt. Speichern unter – lecker? – Ja, bitte.
Das Rezept ist wirklich super easy und was mir hier besonders gefällt: Man kann entweder alle Komponenten einzeln für sich essen oder sie bunt miteinander. Es schmeckt einfach und ist ne Runde Sache. Mein Lieblings- Rezept der Woche. Gegrillte Champignons und Krautsalat mit BuschBohnen, Reis und Süßkartoffeln – Vegan, fettarm und so lecker. weiterlesen

Sommernachts- Träume… Auberginenauflauf, vegan und glutenfrei.

Sommerzeit…

Ist Ernte-Zeit.

Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen.

Alles aus eigener Ernte.

Genau so wie die hübschen bunten Möhrchen, Sellerie, Kohlrabi, Rote Bete, Salate …Himbeeren.

Die Liste ist lang.

Und doch hält man manchmal einen fremden

Schatz in Händen.

Darf man das?

Mango, Papaya, Bananen, Aprikosen?

Braucht man das? Haben wir denn nicht genug Fülle?

Oder

ist es einfach eine Frage der

Balance?

Hm.

Zum Rezept:


Zettel’s

– Auberginen- Auflauf mit Tomaten –

Zutaten:

  • 1 große Aubergine
  • 2-3 Tomaten (am besten Fleischtomaten)
  • 1/2 Becher Humus (Pikant)*
  • 1 rote Zwiebel
  • Bohnenkraut, Basilikum
  • Agavendicksaft oder etwas Zucker

Herstellung:

Den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech mit Backpapier auslegen.

Aubergine der Länge nach in ca. 0,5 – 1,0 cm dünne Scheiben schneiden. (Je dünner desto knuspriger – Je dicker desto saftiger, hinterher. Schmeckt beides.) Mit den Tomaten genau so verfahren. Zwiebel schälen, halbieren dünn aufschneiden.

Auberginenscheiben mit Humus bestreichen. Nebeneinander auf das Backblech geben, mit Tomaten und Zwiebel belegen. Zwiebeln mit ein wenig Agavendicksaft bepinseln.

Auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten backen. Zwischendurch 1,2 Mal die Ofen-Tür öffnen, damit ein bisschen Feuchtigkeit entweichen kann.

Mit Bohnenkraut und Basilikum garnieren.

Tipp: Auberginen, die schon leicht schrumpelig sind, eignen sich zum überbacken besonders gut, weil sie weniger Feuchtigkeit besitzen…

Dazu gab es Chili-Tomaten- Bulgur mit Spitzpaprika und buntem Hülsenfruchtmix. ⇑⇑⇑

Guten Appetit.


  •  funktioniert mit eigentlich jedem Aufstrich/ Paste. Bereits getestet und für gut befunden:
  1. Humus Pikant/Natur/Selbstgemacht (Aldi, EDEKA, Reformhaus, ich) ⇒ wird leicht knusprig beim Backen

  2. Streichcreme Gartenkräuter (Alnnatura) ⇒ Die obere Schicht wird beim backen fest, darunter bleibt’s schön cremig. Passt toll, wenn man die gebacken Auberginen zu Stangen- oder Busch Bohnen servieren möchte, wie hier

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Auberginen-Bohneröllchen.

3. Paprika-Hanf Aufstrich (Alnatura) ⇒ tolle rote Farbe, bleibt auch eher cremig. Mild im Geschmack. Ich peppe die Auberginen da gern noch mit etwas Cayenne- und Knobipulver auf, bevor ich sie mit der Paste bestreiche.


„Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.“

William Shakespeare

Liebe Grüße.

Überbackene Auberginen und gefüllte Pita-Taschen mit ReisVleisch.

Nach dem ReisVleisch ist vor dem ReisVleisch. 😉

Ich Sitze gerade im RE1 Richtung Köln, nuckle an meinem Kaffee, versuche in den neuen Tag zu schlüpfen. Meine Sitznachbarn scheinen da irgendwie weniger Probleme zu haben, doch seit Düren sind auch sie in Schweigen verfallen, hängen leise atmend ihren Gedanken nach. Ich denke an ReisVleisch und, ob ich nicht mal endlich versuchen sollte einen Beitrag mit dem Smartphone zu schreiben, auch, bevor der Alltagswusel beginnt. 

Dies ist er. Hoffentlich. Überbackene Auberginen und gefüllte Pita-Taschen mit ReisVleisch. weiterlesen

Aus der veganen Blätter- Küche. Kohlrabi- Power Päckchen gefüllt mit ReisVleisch und Hot Pepper Paprika Dip.

Ja, ich bin eine Blättermutti.

Mein Herz schlägt höher,

jedesmal,

wenn ich momentan in unsere Sammelkiste schaue.

Rote Bete Grün, Kohlrabiblätter, Mairübchen- und Möhrchengrün.

 Radieschenblätter.

Ich knie vor dieser Kiste und denke:

Uiii.

Anschließend überlege ich, wie ich das alles nur in meinem Kühlschrank unterbringen soll. Doch es klappt ja immer irgendwie. Die Sammel/Grün/Kanninchenkiste, ist momentan wie ein überdimensionierter, loser Smoothiewürfel. Ein Über-Salat. Lebendige Nahrung. Vitalstoff-Power pur…Und ich sehe ja nicht ein, warum nur Kaninchen und der gute, alte Kompost etwas davon haben sollten.

Vor allem der Kunde sollte auch etwas davon haben. Was ich an meinem Job mit am meisten mag ist ja das Reden, sowie das voneinander lernen, ist es, mich über die Mindestanforderung einer Obst- und Gemüse- Bedienung hinaus, mit dem Kunden (auch über die neusten „Blätter-„Rezepte) auszutauschen, die Liebe zum Lebensmittel zu spüren und, ja ich denke man könnte auch sagen, den Kunden und mich selbst in Grünkunde zu schulen, denn nur was man weiß, macht einen bekanntlich heiß-, hungrig – auch auf Grün. Aus der veganen Blätter- Küche. Kohlrabi- Power Päckchen gefüllt mit ReisVleisch und Hot Pepper Paprika Dip. weiterlesen