Archiv der Kategorie: Herdküche

Ravioli. Kürbis und Amarettini à la Daniela Terenzi – Nachgekocht und veganisiert.

…Als Glutenfreie Ravioli,

gefüllt mit Kürbis & Keks auf Jalapeño-Tahin Spiegel.

Zunächst aber: Danke. Daniela.

Danke, für dein wundervolles und irgendwie auch verrücktes Rezept, das so ganz anders- kreativ und originell ist und wahrscheinlich meine Weihnachtsvorspeise werden wird. Danielas Rezept ist besonders, ja und doch ist es auch alltagstauglich und nach-kochbar. Und ich denke, das ist ja beim Bloggen die Kunst – andere dazu zu animieren, sich an das Rezept zu wagen.

Ich hab mich getraut. An das Original:

Selbstgemachte Ravioli mit einer Füllung aus Kürbis, Amarettini und Parmesan… Geschwenkt in Salbeibutter. Getoppt mit Parmesanspänen und gehackten Kürbiskernen. Süß und doch Herzhaft.

Eine etwas ungewöhnliche Füllung für eine Ravioli.

Und so interessant. So etwas hab ich ja noch nie gegessen… Und dann war ich auch schon mitten drin in den Ravioli und hier kommt nun meine vegane Sicht von „Kürbis & Amarettini“ – a la Daniela Terenzi.

(Ein Klick führt zum wunderbaren Original-Rezept. Ciao Bella…)

Und Daniela, ich hoffe wirklich, dass der Grund-Vibe deines Rezepts im Folgenden ein bisschen zu dir zurück schwingt.

img_20171004_170234555-2012447924.jpgDinner für Zwei:
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Selbstgemachte Gnocchi oder Schupfnudeln. Total simpel, vegan und glutenfrei.

…Und nochmal so viel leckerer als die erste Variante mit Dinkel und Buchweizenmehl!

So lecker, dass ich ein viertel davon, nach dem kochen, einfach pur weg genascht habe. Und da kann ich auch direkt was zur Haltbarkeit sagen. Ein paar habe ich nämlich noch im Kühlschrank stehen. Heute ist Tag drei nach Produktionsbeginn und sie schmecken nach wie vor wunderbar.

Eigentlich habe ich kein Problem mit Gluten und muss mich auch sonst nicht mit irgendwelchen Lebensmittel Unverträglichkeiten herum schlagen. Als Kind und Jugendliche hatte ich Neurodermitis und durfte deshalb einiges von dem, was Kinder so als Leckereien empfinden, eben nicht essen. Ketchup zum Beispiel. Der ging gar nicht. Nicht mal heimlich, denn es blieb ja nie lange geheim. Pommes ohne Ketchup. Da zieh ich heute noch ne Schnute und denke, Eltern können so grausam sein.     

Um so mehr genieße ich jetzt natürlich, dass ich alles Essen und trinken darf, worauf ich Lust habe, wenn ich Lust darauf habe.

Diese Freiheit ist ein Geschenk.

Ich kann euch jetzt leider keine tolle Story darüber erzählen, wie ich meine Neurodermitis durch die Umstellung auf vegane Ernährung geheilt habe. Denn das lief unabhängig voneinander und auch wenn ich glaube das Ernährung viel kann und der Grundbaustein für Gesundheit ist, so ist sie dann eben auch doch nur das – ein Baustein von vielen. Aber was rede ich da.

Ich bin eine Marktfrau und dies ist ein Kochblog.

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Die Harte und die Zarte …Schupfnudel. Herzhaft. – Vegane Schupfnudeln und ein Teriyaki- Tomaten Türmchen.

Meine ersten selbstgemachten Schupfnudeln, eher charmant als perfekt.

Dafür aber lecker, inklusive höherem Spaßfaktor als beim -ein Päckchen aufreißen.

Und weil ich mich nicht entscheiden konnte ob ich sie herzhaft oder süß zubereiten soll, hab ich einfach beides gemacht, zunächst als Hauptspeise, zusammen mit …Ich traue mich ja kaum es zu sagen, mit – AUBERGINEN.

Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen erst mal nichts mehr mit Auberginen zu veröffentlichen aber dann habe ich diese beiden hier

⇓ gefunden ⇓

Die musste ich einfach haben.

Also gab es Schupfnudeln mit Humus-gebackenen Auberginen

gebastelt zu einem Teriyaki-Tomatentürmchen, garniert mit Zitronenmelisse.

Die Melisse sollte eigentlich nur Deko sein aber im Endeffekt habe ich beinahe ein halbes Bund davon weg gefuttert, weil sie in Kombination mit den Tomaten wirklich fein fand. Bisher hab ich Zitronenmelisse eigentlich nur für Desserts verwendet.

Für diese feine, neue Variante gab es den ebenfalls neuen Herzi Teller.

Und weil der Freitag lang war und ich seit halb vier heute morgen unterwegs bin, geht es nun nicht über Los sondern direkt

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Die Harte und die Zarte …Schupfnudel. Zart. – Vegane Schupfnudeln, mit Zimt und Zucker und gebackenem Apfel-Bananenmus.

Ich habe Schupfnudeln selber gemacht,

zum ersten Mal.

🙂

Ging eigentlich ganz leicht.

Weil ich mich nicht entscheiden konnte ob ich sie herzhaft oder süß zubereiten soll, hab ich einfach beides gemacht.

Dies ist die zarte Dessert Variante, zusammen mit Zimt & Zucker und gebackenem Apfel- Bananenmus. Die herzhafte Variante findet ihr (hier.) Die Harte und die Zarte …Schupfnudel. Zart. – Vegane Schupfnudeln, mit Zimt und Zucker und gebackenem Apfel-Bananenmus. weiterlesen

Mein Lieblings- Rezept der Woche. Gegrillte Champignons und Krautsalat mit BuschBohnen, Reis und Süßkartoffeln – Vegan, fettarm und so lecker.

Es gibt ja so Gerichte, die macht man ein Mal – im Jahr, im Leben, und nie wieder. Und dann gibt es die kleinen Glücksgriffe. Rezepte, die man einmal ausprobiert und direkt in die Hirn Dauer- Kartei aufnimmt. Speichern unter – lecker? – Ja, bitte.
Das Rezept ist wirklich super easy und was mir hier besonders gefällt: Man kann entweder alle Komponenten einzeln für sich essen oder sie bunt miteinander. Es schmeckt einfach und ist ne Runde Sache. Mein Lieblings- Rezept der Woche. Gegrillte Champignons und Krautsalat mit BuschBohnen, Reis und Süßkartoffeln – Vegan, fettarm und so lecker. weiterlesen

Aus der veganen Blätter- Küche. Kohlrabi- Power Päckchen gefüllt mit ReisVleisch und Hot Pepper Paprika Dip.

Ja, ich bin eine Blättermutti.

Mein Herz schlägt höher,

jedesmal,

wenn ich momentan in unsere Sammelkiste schaue.

Rote Bete Grün, Kohlrabiblätter, Mairübchen- und Möhrchengrün.

 Radieschenblätter.

Ich knie vor dieser Kiste und denke:

Uiii.

Anschließend überlege ich, wie ich das alles nur in meinem Kühlschrank unterbringen soll. Doch es klappt ja immer irgendwie. Die Sammel/Grün/Kanninchenkiste, ist momentan wie ein überdimensionierter, loser Smoothiewürfel. Ein Über-Salat. Lebendige Nahrung. Vitalstoff-Power pur…Und ich sehe ja nicht ein, warum nur Kaninchen und der gute, alte Kompost etwas davon haben sollten.

Vor allem der Kunde sollte auch etwas davon haben. Was ich an meinem Job mit am meisten mag ist ja das Reden, sowie das voneinander lernen, ist es, mich über die Mindestanforderung einer Obst- und Gemüse- Bedienung hinaus, mit dem Kunden (auch über die neusten „Blätter-„Rezepte) auszutauschen, die Liebe zum Lebensmittel zu spüren und, ja ich denke man könnte auch sagen, den Kunden und mich selbst in Grünkunde zu schulen, denn nur was man weiß, macht einen bekanntlich heiß-, hungrig – auch auf Grün. Aus der veganen Blätter- Küche. Kohlrabi- Power Päckchen gefüllt mit ReisVleisch und Hot Pepper Paprika Dip. weiterlesen

Dieses aufgepeppte junge Gemüse! Gedämpfte Möhrchen und Rote Bete mit Balsamico und Bohnenkraut und – in Sojasauce karamellisierten Nüssen.

Vor ein paar Wochen hat mich eine Kundin vom Wochenmarkt, Petra, ganz lieb gefragt ob ich nicht Lust hätte ihr bei der Zubereitung eines veganen Buffets für ca. 40 Personen zu helfen. Noch bevor sie die Frage überhaupt ganz ausgesprochen hatte, hörte ich mich bereits JA! sagen. Breit grinsend. Einfach aus dem Bauch heraus geantwortet. Aus dem Bauch heraus, Ha! Ha! Da hab ich mich selber ordentlich gewundert denn, ihr wisst das ja nicht aber fremde Menschen machen mir Angst. Ehrlich! Selbst nach fünf Jahren Bursch habe ich immer noch ordentlich Herzflattern vor Hoffesten und Frühlingstreffen. Ich kann das nicht. – Ich will das nicht. – Die denken doch nur, dass ich das kann – Bla bla… Ich weiß natürlich, dass das alles unbegründeter Kokolores ist, doch der Kopf ist in solchen Momenten ein prachtvolles Rumpelstilzchen (aber bitte nicht weitersagen). Im Buffet-Fall jedoch kam die Antwort noch ehe das Hirn sich überhaupt zuschalten konnte. Gut so, denn bei dem Buffet mitzuwirken war eine so schöne Erfahrung! Und das es so wurde lag eindeutig an Petra. Ich weiß nicht ob ihr das kennt aber manchmal trifft man Menschen, bei denen man sich direkt zu Hause fühlt. Mit ihnen zusammen zu sein, fühlt sich irgendwie ganz natürlich an. Mühelos. Mit Petra ist es so. Ihre heitere und warme Art, ihre Liebe zu nachhaltigen Lebensmitteln und die Art und Weise wie sie über das, was sie da tagtäglich in der Küche fabriziert, redet, begeistert mich einfach. Stundenlang könnte ich mit ihr über Gott und die Welt sprechen und Rezepte hin und her tauschen.

Insgesamt vier Tage lang haben Petra und ihr Liebster Frank in der Küche gestanden, haben Pestoblumen gebacken, Gemüse geschnippelt, Dips angerührt, Chutneys eingekocht, bis am Ende vierzig Personen begeistert und zufrieden vor sich hin mümmeln konnten. Dieses aufgepeppte junge Gemüse! Gedämpfte Möhrchen und Rote Bete mit Balsamico und Bohnenkraut und – in Sojasauce karamellisierten Nüssen. weiterlesen

– Shades of pancake – Linsenpfannkuchen. Vegan, Low Fat, Glutenfrei – ohne Altersbeschränkung.

Werter Leser,

Solltest du ein Kunde, vielleicht sogar Stammkunde des durchweg Familien-freundlichen Biohof Bursch sein und mir regelmäßig auf unseren Wochenmärkten begegnen, würde ich dich freundlichst darum bitten, die nun folgenden Textzeilen einfach zu überspringen und direkt zum Rezept weiter zu scrollen. Der folgende Text kann unabhängig vom Rezept gelesen werden, garantiert. Es ist nicht nötig, dass du deine sicherlich kostbare Zeit, an eine Marktfrau mit… Dieser Text ist einfach nicht für deinen zarten Augen, deine äußerst feinsinnigen Synapsenverästelungen, bestimmt. Normalerweise duze ich Kunden auch nicht ungefragt aber, ein distanziertes Sie scheint mir hier in Anbetracht der geplanten Zusammenführung von Erotik und Linsen unangemessen. Gegen die eigenen Gedanken ist man häufig eben doch machtlos.

Zeitüberschuss, angeborene Neugierde und ein bestimmter Grad an Wahn, in Folge fiebriger Erkältungstrunkenheit, plus Freundin Uschi bewaffnet mit einem du kannst hier nicht weg Grinsen und facettenreicher DVD, plus ein harmlos aussehender ebook-Reader, führten an jenen unbestimmten point of no return, den Punkt, an dem es kein zurück mehr gab, an dem die Worte  ein paar Wochen später ungefiltert durch das Hirn hindurch direkt in Hand strömten, nur um kurz darauf hart. kratzend auf das blanke Papier aufzuschlagen. Es war so:

Lieber Kunde, Dies ist deine letzte Chance einfach bis zum Rezept weiter zu scrollen. Ich sags ja nur.


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Hey there. Let’s Paint a Picture… Kohlrabi-Ingwer Cremesüppchen, vegan, im eigenen Häuschen – mit grünem Milchschaum und Quinoa-Walnuss Talern.

Hey there. Let’s Paint a Picture… Kohlrabi-Ingwer Cremesüppchen, vegan, im eigenen Häuschen – mit grünem Milchschaum und Quinoa-Walnuss Talern. weiterlesen

Veganes Türmchen a la Bolognese mit Sauerkraut und Jalapeno – Cheese Cream.

Feurio – da lief nicht viel in den letzten Tagen, außer der Nase. Die Gedanken reichen auch nur langsam wieder weiter, als bis zum nächsten Taschentuch. Warum auch sollte ich verschont bleiben, wo doch um mich herum jeder! einer nach dem anderen infiziert, sagrotanifiziert, trotzdem eliminiert wurde, und wo sogar mein Bruder sich extra die Mühe gemacht hat, von seiner neu-heimatlichen Mosel weg, den ganzen Weg hin zu mir zu reisen, um eine Woche lang fein säuberlich seine Bazillen, in Form sorgfältig zerknüllter Taschentücher um mich herum zu verteilen. Danke. Tolle Leistung…Ja, der Jens. Der Mittlere. Der, der schon bei der Geburt quer lag… Na, lassen wir das. Ich hab ihn ja trotzdem lieb. Sehr sogar.

Nicht nur mein Bruder – Die Menschen um mich herum verschwanden. Einer nach dem anderen zogen sie ein, ins farblose La La lustlos -Taschentuchland und auch ich hab noch schnell die Pappnos aufgesetzt und mich bereitwillig hinten dran gehangen, an die losgegangene Polonaise der Rotznasen und hängenden Schultern, die röchelnd Paracetamol statt Alkohol einfordern. Doch der Husten verschluckt die Worte. Darauf mal ein dreifach geschnieftes Taschentuch Ha-t-chi, Gesundheit Helaaf! – veganes Hacktörtchen, achje. Veganes Türmchen a la Bolognese mit Sauerkraut und Jalapeno – Cheese Cream. weiterlesen