Archiv der Kategorie: Salate, Rohkost

Überbackene Auberginen und gefüllte Pita-Taschen mit ReisVleisch.

Nach dem ReisVleisch ist vor dem ReisVleisch. 😉

Ich Sitze gerade im RE1 Richtung Köln, nuckle an meinem Kaffee, versuche in den neuen Tag zu schlüpfen. Meine Sitznachbarn scheinen da irgendwie weniger Probleme zu haben, doch seit Düren sind auch sie in Schweigen verfallen, hängen leise atmend ihren Gedanken nach. Ich denke an ReisVleisch und, ob ich nicht mal endlich versuchen sollte einen Beitrag mit dem Smartphone zu schreiben, auch, bevor der Alltagswusel beginnt. 

Dies ist er.

Hoffentlich.

Gestern gab es meinen Oldie- Goldie,

„Mit pikantem Hummus und Peperoni

überbackene 

Aubergine.“

 

Seit letzter Woche gibt es wunderschöne eigene Aubergine bei uns am Marktstand und dies ist seit Jahren mein Lieblings- Blitzrezept mit Aubergine. Die Zubereitung geht ganz leicht.

Auberginen in Scheiben schneiden, dünn mit Hummus* bestreichen, die Peperoni klein scheiden und auf die Auberginen streuen, etwas andrücken. Die Auberginen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ab damit in den auf 210°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen, für ca. 25 Minuten

*Ich nehme eigentlich immer den pikanten, roten Hummus von ALDI Süd.

Dazu gab es einen knackigen, grünen Salat

Eisberg und Rucola, gemischt mit ein bisschen gewürfelter, roter Zwiebel und ein paar Walnüssen, Hefeflocken. Beim Dressing war ich ganz dezent: Pfeffer, Zitrone, Agavendicksaft. Nur eine leichte Unterstreichung.

Und dann waren da noch die

Pita-Taschen – gefüllt mit ReisVleisch.

 

Meine Kamera zickt im Moment ein bisschen rum, sucht viel und findet nichts … Na, vielleicht war das Vleisch einfach  zu scharf für die Kamera. Das Rezept für das ReisVleisch findet ihr, im letzten Post, oder hier. Überbackene Auberginen und gefüllte Pita-Taschen mit ReisVleisch. weiterlesen

Dieses aufgepeppte junge Gemüse! Gedämpfte Möhrchen und Rote Bete mit Balsamico und Bohnenkraut und – in Sojasauce karamellisierten Nüssen.

Vor ein paar Wochen hat mich eine Kundin vom Wochenmarkt, Petra, ganz lieb gefragt ob ich nicht Lust hätte ihr bei der Zubereitung eines veganen Buffets für ca. 40 Personen zu helfen. Noch bevor sie die Frage überhaupt ganz ausgesprochen hatte, hörte ich mich bereits JA! sagen. Breit grinsend. Einfach aus dem Bauch heraus geantwortet. Aus dem Bauch heraus, Ha! Ha! Da hab ich mich selber ordentlich gewundert denn, ihr wisst das ja nicht aber fremde Menschen machen mir Angst. Ehrlich! Selbst nach fünf Jahren Bursch habe ich immer noch ordentlich Herzflattern vor Hoffesten und Frühlingstreffen. Ich kann das nicht. – Ich will das nicht. – Die denken doch nur, dass ich das kann – Bla bla… Ich weiß natürlich, dass das alles unbegründeter Kokolores ist, doch der Kopf ist in solchen Momenten ein prachtvolles Rumpelstilzchen (aber bitte nicht weitersagen). Im Buffet-Fall jedoch kam die Antwort noch ehe das Hirn sich überhaupt zuschalten konnte. Gut so, denn bei dem Buffet mitzuwirken war eine so schöne Erfahrung! Und das es so wurde lag eindeutig an Petra. Ich weiß nicht ob ihr das kennt aber manchmal trifft man Menschen, bei denen man sich direkt zu Hause fühlt. Mit ihnen zusammen zu sein, fühlt sich irgendwie ganz natürlich an. Mühelos. Mit Petra ist es so. Ihre heitere und warme Art, ihre Liebe zu nachhaltigen Lebensmitteln und die Art und Weise wie sie über das, was sie da tagtäglich in der Küche fabriziert, redet, begeistert mich einfach. Stundenlang könnte ich mit ihr über Gott und die Welt sprechen und Rezepte hin und her tauschen.

Insgesamt vier Tage lang haben Petra und ihr Liebster Frank in der Küche gestanden, haben Pestoblumen gebacken, Gemüse geschnippelt, Dips angerührt, Chutneys eingekocht, bis am Ende vierzig Personen begeistert und zufrieden vor sich hin mümmeln konnten. Dieses aufgepeppte junge Gemüse! Gedämpfte Möhrchen und Rote Bete mit Balsamico und Bohnenkraut und – in Sojasauce karamellisierten Nüssen. weiterlesen

Frühlings- Geschichten: Brot. Mit Bärlauch, Zitrone und Balsamico.

Selbst gemachtes Bärlauch- & Zitronenöl und Balsamico, als Perle…

…Oder doch eher Kaviar?  

Nebenbei, eine gute Möglichkeit Zitronenschale haltbar zu machen.

Als im vergangenen Jahr die Bärlauch Saison gestartet ist habe ich zwei meiner Rezepte zu diesem Thema „Vom einfachen und vom Guten – Bärlauch.“ genannt. Damals gab es zwei verschiedene Vrischkäse-Dips, einen hellen, cremig milden und einen würzigen, roten mit getrockneter Tomate.

Der heutige Beitrag könnte denselben Titel tragen. Ein Brot beträufelt mit einem guten Öl, ein wenig Balsamico und ein paar Zitronenzesten, das klingt eher nach Brot- Minimalismus. War es auch und soll ich euch mal was sagen – Es war richtig lecker und ein kleiner Hingucker.

Manchmal verderben eben nicht nur viele Köche, sondern auch zu viele Zutaten den Brei – Äh, das Brot. Die Herstellung aller Komponenten ging  ganz leicht und auch relativ fix.  Frühlings- Geschichten: Brot. Mit Bärlauch, Zitrone und Balsamico. weiterlesen

Rotkohl wie Sauerkraut, Grünkohl mal gar nicht so wie bei Omma, dazu Hummus mit getrockneten Tomaten und Harissa. Und ein neuer Mixer zieht ein.

Fokus zurück auf’s Essen.

Zur Zeit tickt die Blog-Uhr, in einem dem Winterschlaf angepassten Tempo. Die Zeit vergeht nicht langsamer, im Gegenteil. Doch jede kleinste Bewegung kostete plötzlich ein ungleiches mehr an Energie, was einen Zeitlupeneffekt auf den gesamten, sich zunehmend zu einer schnurrenden Rolle krümmen wollenden Habitus nach sich zog. Die Menschin überzogen von einer feinen, kristallinen Eisschicht, unter der die Haut schmerzhaft zu brennen beginnt und die Glieder vor lauter Kälte ganz steif werden. Das ist nicht schön. Zumal alles plötzlich unheimlich schwer fällt. Das Aufstehen. Das Gehen. Das Sprechen. Alles wirkte plötzlich unnatürlich gedehnt und unendlich verlangsamt, selbst das Denken, sogar das Essen. Im Winter kaut es sich langsamer. Die Kälte spinnt also ihr zartes Netz, einen Kokon und genau da passiert es plötzlich: Die Blog-Uhr setzt aus, Stillstand. Stille – War es das jetzt? Die Seele hadert, schimpft sich tot und unproduktiv, doch da taucht die Sonne auf, eine Sonne namens Renate. Ihr warmes Licht wirkt elektrisierend, wärmend. Kreative Prozesse brauchen Zeit sagt sie, während eines Gesprächs, das sich eigentlich um etwas, wirklich, ganz anderes dreht. Es ist ein kleiner Nebensatz, doch er wirkt sofort. Der Himmel taut. Der Kokon schmilzt. Während ich über den gefrorenen Acker Richtung Bahn davon stapfe und noch einen Blick zurück zum Hof werfe, ihn betrachte wie er da so selig, mitten zwischen den ganz kahl gewordenen Birnen-Bäumen schlummert, da packt mich eine Vorfreude, denn ich sehe die Birnen-Bäume von neuem erblühen. Ich höre aufgeregtes Kinderlachen, Fußgetrappel. Ich höre quietschende Schaukeln und einen röhrenden Mixer, der das leise rotierende Glücksrad mühelos übertönt. Vögel flattern auf. Menschen in roten Schürzen schlängeln sich wie Ameisen durch die bunte Schar, in der Menschen warm duftenden Kuchen und bunte Gläschen in ihren Händen halten. Ich sehe einen großen Mann, der auf einem Strohballen steht und eine ausladende Bewegung, einmal um sich herum macht… Ich sehe, rieche und schmecke den Frühling. Der kommt bestimmt und ich begreife nun um so mehr, warum wir ihm zu ehren, jedes Jahr ein Fest feiern. Es ist ein Erwachen nach der Stille. – Danke, Renate.  Rotkohl wie Sauerkraut, Grünkohl mal gar nicht so wie bei Omma, dazu Hummus mit getrockneten Tomaten und Harissa. Und ein neuer Mixer zieht ein. weiterlesen

Gone Girl… Niemand sucht das Mädchen.

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Die Schrippen kippen. Feldsalat auf angegrillter Ananas mit „Mozzarella“ Balasamico und Walnüssen.

Der beste (vegane) Mozzarella den ich bisher gegessen habe!

Denn geschmacklich ist er nicht nur irgendwie „ok“ oder „eine ganz gute Alternative.“ Für mich ist dieser Mozzarella die Alternative schlecht hin.

Es gibt ja Rezepte die sind gut und dann gibt Rezepte die schmecken einfach so unfassbar lecker, dass man gar nicht genug davon bekommen kann und Tagelang nichts anderes mehr essen will. So ging es mir mit dem Mozzarella, Tagelang…

Mozzarella pur ist zwar auch lecker aber irgendwie ein bisschen langweilig. Dehalb gibt es ihn hier in einer Schrippen-freien Variante (wobei der Mozzarella auf knusprig geröstetem Brot ebenfalls super schmeckt) mit Feldsalat, gegrillter Ananas, Walnüssen und Räuchertofu, eine kleine Hommage an die Tofu-Ananas Spießer vom Silvester-Raclette.

Die Schrippen kippen. Feldsalat auf angegrillter Ananas mit „Mozzarella“ Balasamico und Walnüssen. weiterlesen

Kartoffelsalat? Jedenfalls schön bunt, mit Chicoree – Endivie, Sauerkraut und Orange und ein wenig mediterranem Flair.

Da ist es nun. Burschs Bestes Sauerkraut.

Hier in einer herbstlichen Salat-Variante, mit einem Dressing aus Senf, Ahornsirup und ein wenig Sojamilch.

Meiner Meinung nach ist es nicht nur unser Bestes sondern überhaupt das Beste Sauerkraut und ich habe da wirklich schon einige probiert. Jedes Sauerkraut schmeckt ein bisschen anders. Manche sind eher knackig andere etwas weicher. Manche schmecken mild, einige schmecken ziemlich sauer. Unseres schmeckt einfach nur lecker. Es hat eine milde Säure, ist nicht zu hart, dadurch sehr angenehm im Biss. Wenn ich es verwende nasche ich meist schon während der Zubereitung, die Hälfte direkt aus dem Päckchen. Ich käme nie auf die Idee Sauerkraut zu kochen. Einige Kunden fragen manchmal ob sie das Sauerkraut noch kochen müssten oder ob es fertig sei? Bloß nicht kochen! Es ist fertig. Man sollte Sauerkraut generell nicht kochen sondern es lediglich erwärmen. Gestern gab es gebratenen Chicorée mit karamellisierten Zwiebeln und Sesam und eben Sauerkraut. Da ist es völlig ausreichend, das Sauerkraut zum Schluss einfach unterzuheben. Das Besondere an einem Sauerkraut ist ja, dass es sich dabei um ein roh – fermentiertes Produkt handelt, das voller B Vitamine, natürlicher Milchsäuren und Vitamin C steckt. Beim kochen würden all diese Eigenschaften verloren gehen. Man würde es schlicht tot – kochen. Das kann man schon so sagen… Die Sauerkraut-Päckchen, die man im Supermarkt bekommt sind übrigens oft pasteurisiert und nicht mehr roh…

Kürzlich erschien ein Artikel über das Bursch Sauerkraut im General-Anzeiger Bonn, um zu zeigen, wie es bei uns af dem Hof, irgendwo zwischen Tradition und Moderne, hergestellt wird und wie es tatsächlich noch (das wusste ich bisher auch nicht) von Fußeskraft, mit sauber beschuhten Füßen gestampft wird. Auf dem Leitbild des Artikels thront Wassili, gekleidet wie der Tatortreiniger, munter steht er mitten im Sauerkraut. Alter Schwede. Auf dieses Bild war ich jetzt aber nicht vorbereitet! Herrlichst…#TatortBursch… So… Kurz gesammelt und ein Tränchen weggewischt: Ende November haben wir jedenfalls eine Aktion bei uns auf dem Hof, bei der Mann bzw. Frau sein/ihr eigenes Sauerkraut stampfen kann, dann allerdings ganz traditionell mit Stampfer und Steinguttopf. Ja, das ist ne feine Sache aber, so etwas habe ich ja schon einmal gemacht. Sauerkraut. Vor zwei Jahren, mit Helmut dem ganz sicher besten Gastgeber der Welt. Doch gemeinsam mit Wassili Spuren zu hinterlassen, hm, ja, das wär schon was… Wer die ganze Review zum Rheinischen Tatort gerne mal lesen möchte: Hier entlang, bitte.

 Einmal Sauerkraut selber Stampfen… Ich kann das wirklich sehr empfehlen. Es ist eigentlich ganz simpel, macht richtig Spaß und durch das Hobeln und Stampfen bekommt man richtig toll definierte Arme. Kartoffelsalat? Jedenfalls schön bunt, mit Chicoree – Endivie, Sauerkraut und Orange und ein wenig mediterranem Flair. weiterlesen

Grünkohl² Einmal als Ofenchip „Honey-Mustard-Style“ und einmal als roh-marinierter Salat, mit Rotkohl und Pilzen.

„Keine Ahnung, keine Meinung, kein Konzept. Keine Lust, um aufzustehen…“

Der Wetterumschwung drückt in diesem Jahr doch arg auf die Stimmung. Wie schön wäre es sich einrollen zu können, wie ein kleines Murmeltier, und zu schlafen, so lange zu schlafen, bis die ersten hellen Strahlen sich wieder ihren Weg durch das triste Grau brechen.Warme Strahlen, die einem liebevoll das Näschen kitzeln, sanft flüstern: Wach auf, kleines Murmeltier. Ich bin wieder hier… Genug Speck hätte ich mir jedenfalls schon angefuttert. Winterschlaf, kein Problem. Ach, ob schlafend oder wachend, die kleine Speck-Schicht zahlt sich jetzt schon aus, allein schon, weil sie besser wärmt als jede Thermowäsche. Die Speck-Schicht ist immer da, 24 Stunden lang. Die lange Unterwäsche muss man ja irgendwann auch wieder ausziehen. Und dann steht man da und braucht eine halbe Ewigkeit bevor man sich überhaupt erst überwinden kann, in oder aus den Klamotten zu schlüpfen. Beim Natur-Speck ist das anders. Er ist permanent tragbar,  atmungsaktiv und individuell passgenau, denn er schmiegt sich wohlwollend an jede Körperform an. Pflegeleicht ist er dazu. Nur, egal ob Herzhaft oder süß, jeder Natur-Speck ist hungrig, und will regelmäßig gefüttert werden, sonst schrumpft er. Kalte Hände und/oder Füße können da erste Warnzeichen sein. Mein Modell, eine klassische Damen Ausführung, mit Namen „Die kleine vegane Nougat-Praline“ mag es besonders gern süß. Egal ob kleine Marzipan-Kartöffelchen, Bratapfel-Kuchen mit Vanillesauce, Schokoladenfondue, Stollen mit Marzipan und Rumrosinen, Erdnussbutter, Datteln, Eierlikör oder Crêpe mit zart-schmelzender schokoladiger Füllung; Es geht ihr gut. Die Augen der kleinen Nougat-Praline leuchten nur all zu schnell.

Sie lässt sich gerne füttern. Geschickt und schnell passt sie sich jeder Temperatur und jedem Kuchen-Buffet an, ein Vorzeigemodell…

Hm… Ach, Vielleicht möchte ich den Winter doch nicht verschlafen. Der Duft von Zimt und Muskat in der Luft, der erste Schnee der sanft vom Himmel rieselt, Freiheit und die Welt, die sich ganz heimelig in einem, mal schummerigen, mal grellen Kerzenmeer entzündet. Besinnlichkeit und Nächstenliebe, ja manchmal, und mittendrin eine selbst-wärmende kleine, vegane Nougat-Praline… Wäre ja eigentlich schade, das alles zu verpassen. Grünkohl² Einmal als Ofenchip „Honey-Mustard-Style“ und einmal als roh-marinierter Salat, mit Rotkohl und Pilzen. weiterlesen

Herr: Es ist Zeit. Herbstzeit mit Kürbissen und Co.

Er ist noch nicht ganz angekommen, doch heute klopfte er hier zum ersten Mal an die Tür. Seine Gesten, noch sind sie zaghaft. Sie wirken unentschlossen und unsicher, ganz so wie der heutige Tag, der irgendwie auch nicht so recht weiß was er will, ob er noch ein leicht unterkühlter Spätsommertag sein oder doch lieber trist und farblos den Herbst einläuten möchten. Nur golden, das merkt man ihm sofort an, golden möchte er heute nicht sein. Dazu war die Reise vielleicht zu lang oder zu beschwerlich. Vielleicht auch zu nervlich? Ob der Herbst mit der DB anreist? Die Entscheidung, wie er dieses Jahr daher kommen möchte kann man ihm jedenfalls nicht abnehmen. Doch, man kann ihm die Tür öffnen. Man kann ihm sagen, wie toll es sei, dass er da sei…Und wie schön, du hast wieder Kürbisse mitgebracht…und Äpfel!

Ja, man kann ihn darin bestärken einzutreten. Er ist kein einfacher Gast. Eher ein launischer. So kommt er mal trist und schwermütig, dann wieder golden und leuchtend daher. Wer könnte es ihm verübeln? Fühlt er sich ja immer irgendwie ein bisschen zwischen den Stühlen. Da kann ich bloß mit den Schultern zucken. Und? Das Gefühl kennen wir doch alle…  

Da hebt er den Blick, sieht mir aus rost-golden Augen entgegen.  Ein kleines Funkeln. Ein scheues Lächeln und ein kaum merkliches Nicken. – Ja, ich hab dich vermisst.

Wir schlendern durch die Diele, während ich ihm erkläre, dass es ja nicht nur die Kürbisse seien. Nein…

 Egal ob der Soja-Latte am Nachmittag…

…Oder das Stöbern in Opas gesammelten Jahrzehnten des Bücherclubs. In ein leichtes Jäckchen gehüllt liest es sich zu dieser Jahreszeit ganz nett auf dem Balkon…

An diesem so lala Tag, an dem die Sonne immer wieder unablässig versucht sich durch die Wolkendecke zu brechen, freue ich mich. der Herbst ist da. Gemeinsam mit ihm kehrt ein wenig mehr Gemütlichkeit in meinen Alltag ein.

Seine Launenhaftigkeit…

Dieses leichte kribbeln darüber, was der morgige Tag mit ihm bringen wird…

Ach, ich vertraue da einfach auf den Zauber und auf das Versprechen, das in seinen rost-goldenen Augen liegt.

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