Archiv der Kategorie: Winter

Selbstgemachte Gnocchi oder Schupfnudeln. Total simpel, vegan und glutenfrei.

…Und nochmal so viel leckerer als die erste Variante mit Dinkel und Buchweizenmehl!

So lecker, dass ich ein viertel davon, nach dem kochen, einfach pur weg genascht habe. Und da kann ich auch direkt was zur Haltbarkeit sagen. Ein paar habe ich nämlich noch im Kühlschrank stehen. Heute ist Tag drei nach Produktionsbeginn und sie schmecken nach wie vor wunderbar.

Eigentlich habe ich kein Problem mit Gluten und muss mich auch sonst nicht mit irgendwelchen Lebensmittel Unverträglichkeiten herum schlagen. Als Kind und Jugendliche hatte ich Neurodermitis und durfte deshalb einiges von dem, was Kinder so als Leckereien empfinden, eben nicht essen. Ketchup zum Beispiel. Der ging gar nicht. Nicht mal heimlich, denn es blieb ja nie lange geheim. Pommes ohne Ketchup. Da zieh ich heute noch ne Schnute und denke, Eltern können so grausam sein.     

Um so mehr genieße ich jetzt natürlich, dass ich alles Essen und trinken darf, worauf ich Lust habe, wenn ich Lust darauf habe.

Diese Freiheit ist ein Geschenk.

Ich kann euch jetzt leider keine tolle Story darüber erzählen, wie ich meine Neurodermitis durch die Umstellung auf vegane Ernährung geheilt habe. Denn das lief unabhängig voneinander und auch wenn ich glaube das Ernährung viel kann und der Grundbaustein für Gesundheit ist, so ist sie dann eben auch doch nur das – ein Baustein von vielen. Aber was rede ich da.

Ich bin eine Marktfrau und dies ist ein Kochblog.

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2 Fräulein backen – Herzhaft/Vegan… Würziges Bratkatoffelbrot, mit Wildkräuter-Quark oder Käse überbacken.

Mit Märzen im Herzen ist es September geworden. Eine Katze grinst, lugt träge hinter der Kellertreppe hervor. Sie will hinaus, weiß aber noch nicht ob sie mir vertrauen kann. Kann sie. – Ich lasse sie hinaus, damit sie dort die letzten Sonnenstrahlen und anderes Getier jagen kann. Bald wird das letzte Glühwürmchen das Licht ausknipst haben. Dann wieder herrschen die Schatten, kalt und eisig, lassen sie Kaninchen zur gänzlichen Weiße erstarren – Wir haben keine Zeit! Mein Herr, sie zittern ja. Sehnen uns nach Wärme! Wir eilen mit eng anliegendem Kopf von a nach b aber noch nicht! Nein, noch ist Zeit und sowieso – Es ist Sonntag. Selbst die Sonne hat Zeit.

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Also nehme ich das kleine, zittrige Kaninchen, behutsam setze ich es mir auf den Bauch, wo bereits die Katze zufrieden von einem Ohr zum anderen grinst. Ihre Stimme gleicht einem zarten Schnurren. Sie flüstert…

„Ich bin verrückt. Du bist verrückt. Ich bin verrückt. Du…“*

“ Verrückt ist, wie verschwenderisch sie hier mit Worten umgehen!!“ kreischt das Kaninchen. „Nur ein Satz pro Katze! Nur ein Satz!!! Sie kennen wohl die Regeln nicht, wie!? Sie müssen wohl eine besonders dumme ihrer Art sein, wie!? Dacht‘ ich mir gleich! Das kostet sie jetzt fein was extra! E-X-T-R-A. Zeit wächst doch schließlich nicht wie Sand auf Bäumen! Wenn ich hier nur schnell genug wieder weg komme…“ – Wo wollen sie denn hin, werter Herr Kaninchen? Vielleicht können wir ihnen bei ihrem Weg behilflich sein? –  „Nein!“ protestiert er. „Geht nicht. Geht nicht! Kaputt. Einfach kaputt. So ein Elend und unmöglich. So un-möglich. Ich hab’s glatt vergessen! Diese Katze ist Schuld. (Er deutet auf die Fliege) Sie hat meine Zeit verschwendet und nun ist mir alles… unklar und einerlei.“ – „Da-h-h-nn“gähnt die Katze, „Dann ist es auch egal, wie du weiter gehst* und dann kannst du auch noch ein bisschen bleiben und wir borgen dir einfach etwas von unserer Zeit. Unserer Kartoffel nach haben wir noch mehr als genug davon.“

Oh, ja bleib und hilf uns. Das quirrlige Fräulein Fliegenpilz hat uns eine würzige Spinat-Quiche gebacken, glutenfrei und nun wollen wir ihr unsererseits etwas herzhaftes zu tun. Ein Bratkartoffelbrot aber ein veganes – Mit Dip und Käse und Blümchen, denn ein kleines Blümchen sollte nicht fehlen.

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Und dir, werter Herr Kaninchen, schenken wir eine neue Kartoffel.

Eine Bratkartoffel die richtig tickt.

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„Verrückt“, schrillt das Kanninchen. „Verrückt! Glutenfrei. Vegan. Sie sind hier ja alle schon ganz wahnsinnig. – So, wie sie, mein Herr.

Wie ich? Ausgerechnet I-c-h? Woher willst DU wissen, dass ICH verrückt bin!? – „Wenn du es nicht wärst,“ stellte die Grinsekatze fest, „dann wärest du nicht hier.“* 

„Aber gleich vegan? Ausgerechnet vegan! Unmöglich – Sie dummes Ding. Und da lachen sie noch! Dabei halten sich eine bunte Katze auf dem Bauch und sehen sie nur! Die Katze trägt eine Fliege. Gerade fliegt sie davon. Da sehen sie! Sie fliegt und hat die Katze geschultert. Unmöglich!“

Ach, wissen sie (aus purer Freude klatsche ich in die Hände) „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“* sage ich und sehe winkend dem Kätzchen hinterher. Sobald sie bei uns angekommen sind, werden sie das begreifen. Heute, Morgen oder Gestern. Ganz wie sie… Oh, wie schön! Da! Sehen sie nur. Ihre Löffel haben bereits angefangen sich blau zu färben… und ihr Näschen leuchtet, ich glaube zart-rosa ist es… mit einem kleinen Tupfer grün.

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Sie werden schon bunter, mein Herr! Nur zu. Nur zu. Dann können wir gleich los legen. Das französisch-farbene Fräulein und der kleine, verrückte Fliegenpilz erwarten uns sicherlich bereits. Husch, husch in die Küche mit ihnen und vergessen sie ihre Löffel nicht. 2 Fräulein backen – Herzhaft/Vegan… Würziges Bratkatoffelbrot, mit Wildkräuter-Quark oder Käse überbacken. weiterlesen

Der Affe, Brot und Salz – Eine einfache Rezeptsammlung.

Ich danke meiner kanadischen Brot-Heldin Sabine, für die Rettung dieses Beitrags, den ich veröffentlicht und dann versehentlich wieder gelöscht hatte. Nun ist er wieder da, weil Sabine eine Kopie besaß. Ach, Sabine! …Einer der Nachteile am Bloggen ist sicherlich, dass man nicht mal eben mit 1-10 Stück Kuchen, einer schönen Flasche Wein und einer Großpackung Haselnüsschen bewaffnet, klingeln kommen kann. Aber danke, Danke kann man sagen. Also Danke, Sabine.

Hier ist er nun,

 Der Affe, Brot und Salz…

Die Sonne scheint träge auf uns hinab. Auf uns, die wir geblieben sind. Wir. Das kleine Händchen attributionsloser Menschen, das sich noch nicht nach Norden, Süden, Westen oder Osten verflüchtigt hat. Immer der Nase nach. Und während sich andere nun mit plärrenden Kindern, schlechtem Hotel-Essen und verspäteten Flügen auseinandersetzen müssen, gehe ich hin und esse entspannt noch eine Tomate, eine Aprikose oder ein Blättchen Rucola, während ich weiterhin nach Kunden Ausschau halte. Ein wenig Geröll zieht am Stand vorbei, untermalt, nicht von karger Western-Musik sondern vom zärtlichen Klang der Titanic, hinter uns leiernd dargeboten auf der Panflöte. Nach vorne schauend, sehe ich den Mann mit dem Leierkasten herbei schlurfen. Er ist alt und beinahe kahlköpfig, was er allerdings geschickt unter einem großen, schwarzen Zylinder verbirgt. Sein linkes Bein lahmt ein wenig, doch er geht und geht und schiebt lächelnd den sperrigen Kasten vor sich her. Ein kleines Stoffäffchen sitzt auf seiner rechten Schulter. Jede Woche will ich den Mann fragen wie das Äffchen heißt, doch nie traue ich mich. Das Äffchen gähnt. Ich gähne. Wir verstehen uns. Der Affe, Brot und Salz – Eine einfache Rezeptsammlung. weiterlesen

– Shades of pancake – Linsenpfannkuchen. Vegan, Low Fat, Glutenfrei – ohne Altersbeschränkung.

Werter Leser,

Solltest du ein Kunde, vielleicht sogar Stammkunde des durchweg Familien-freundlichen Biohof Bursch sein und mir regelmäßig auf unseren Wochenmärkten begegnen, würde ich dich freundlichst darum bitten, die nun folgenden Textzeilen einfach zu überspringen und direkt zum Rezept weiter zu scrollen. Der folgende Text kann unabhängig vom Rezept gelesen werden, garantiert. Es ist nicht nötig, dass du deine sicherlich kostbare Zeit, an eine Marktfrau mit… Dieser Text ist einfach nicht für deinen zarten Augen, deine äußerst feinsinnigen Synapsenverästelungen, bestimmt. Normalerweise duze ich Kunden auch nicht ungefragt aber, ein distanziertes Sie scheint mir hier in Anbetracht der geplanten Zusammenführung von Erotik und Linsen unangemessen. Gegen die eigenen Gedanken ist man häufig eben doch machtlos.

Zeitüberschuss, angeborene Neugierde und ein bestimmter Grad an Wahn, in Folge fiebriger Erkältungstrunkenheit, plus Freundin Uschi bewaffnet mit einem du kannst hier nicht weg Grinsen und facettenreicher DVD, plus ein harmlos aussehender ebook-Reader, führten an jenen unbestimmten point of no return, den Punkt, an dem es kein zurück mehr gab, an dem die Worte  ein paar Wochen später ungefiltert durch das Hirn hindurch direkt in Hand strömten, nur um kurz darauf hart. kratzend auf das blanke Papier aufzuschlagen. Es war so:

Lieber Kunde, Dies ist deine letzte Chance einfach bis zum Rezept weiter zu scrollen. Ich sags ja nur.


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Vegane Dinkel-Milchbrötchen & ein Schoko-Nuss Aufstrich, zum weglöffeln Gut.

Ja, zum weglöffeln gut – Leider. Ein volles Glas Schoko Aufstrich vor die Linse zu bekommen… Hm, schwierig. Eigentlich unmöglich. Genau so unmöglich wie wirklich nur ein Stückchen von der Tafel Schokolade zu essen. Menschen, die so etwas machen, nur ein Stückchen, nur ein Löffelchen…denen fehlt doch einfach das Schokoladen-Gen.

Denn, wenn es einem da so frisch geröstet und schokoladig aus dem Glas entgegen schwirrt, da muss man doch einfach den Löffel ganz tief rein tauchen und probieren, auch um sich davon zu überzeugen, dass der Geschmack sicher hält, was der Duft verspricht. Und dann taucht man den Löffel wieder rein. Und nochmal. Und wieder. Vielleicht noch ein Mal. Nur, um ganz, ganz sicher zu gehen… Und plötzlich starrt man ins Glas und denkt: Ja, Huch. Wo ist denn alles hin? Oh je.

Doch ich war ja nicht allein. Ich hatte Helfer und einen Hasen, die mit am späten Frühstückstisch saßen und nach ein paar Probier-Löffelchen und Messerchen war man sich einig: Das ist aber lecker… Und es riecht ja wirklich wie Nu*****.  Na, da strahlt die Marktfrau doch von einem Ohr zum anderen und wird zur sofort zur Grinsekatze. Danke. Vegane Dinkel-Milchbrötchen & ein Schoko-Nuss Aufstrich, zum weglöffeln Gut. weiterlesen

Veganes Türmchen a la Bolognese mit Sauerkraut und Jalapeno – Cheese Cream.

Feurio – da lief nicht viel in den letzten Tagen, außer der Nase. Die Gedanken reichen auch nur langsam wieder weiter, als bis zum nächsten Taschentuch. Warum auch sollte ich verschont bleiben, wo doch um mich herum jeder! einer nach dem anderen infiziert, sagrotanifiziert, trotzdem eliminiert wurde, und wo sogar mein Bruder sich extra die Mühe gemacht hat, von seiner neu-heimatlichen Mosel weg, den ganzen Weg hin zu mir zu reisen, um eine Woche lang fein säuberlich seine Bazillen, in Form sorgfältig zerknüllter Taschentücher um mich herum zu verteilen. Danke. Tolle Leistung…Ja, der Jens. Der Mittlere. Der, der schon bei der Geburt quer lag… Na, lassen wir das. Ich hab ihn ja trotzdem lieb. Sehr sogar.

Nicht nur mein Bruder – Die Menschen um mich herum verschwanden. Einer nach dem anderen zogen sie ein, ins farblose La La lustlos -Taschentuchland und auch ich hab noch schnell die Pappnos aufgesetzt und mich bereitwillig hinten dran gehangen, an die losgegangene Polonaise der Rotznasen und hängenden Schultern, die röchelnd Paracetamol statt Alkohol einfordern. Doch der Husten verschluckt die Worte. Darauf mal ein dreifach geschnieftes Taschentuch Ha-t-chi, Gesundheit Helaaf! – veganes Hacktörtchen, achje. Veganes Türmchen a la Bolognese mit Sauerkraut und Jalapeno – Cheese Cream. weiterlesen

Eintopf Crossover: Schwarzwurzel, Pastinake und Co. in cremiger Tahin-Senfsoße.

Ungewöhnlich kalte Wetterlagen und Ernteausfälle in Südeuropa führen zu steigenden Obst- und Gemüsepreisen hier zu Lande, im heimischen Gemüseregal, am Biostand. Spitzenreiter sind Paprika, Zucchini und Auberginen mit Preisen von bis zu 10 Euro das Kilo und auch die Tomaten reißen mit ihren 7 Euro pro Kilo ein ganz hübsches, kleines Loch in den mit Knickergeld gefüllten Geldbeutel.

Meine Lippen sind mittlerweile blutig geknabbert, von all dem, was ich nicht sage. Ich schweige und kaue, schweige und kaue. Ich höre – Irgendwie gibts ja im Moment ja nichts…Man, ist das alles teuer…Wer soll das bezahlen?…Wer hat soviel Geld?…Eintopf Crossover: Schwarzwurzel, Pastinake und Co. in cremiger Tahin-Senfsoße. weiterlesen

Gehen zwei Tomaten über die Straße… – Törööö Ketchup, mit Agavendicksaft gesüßt, vegan und leicht scharf. Dazu Blumenkohl Schteaks.

Ein Rezept, das mich schon beim fotografieren zum Lachen bringt – Das sind mit die schönsten. Ich muss lachen, weil ein simpler Ketchup eine Erinnerung weckt, die eigentlich schon längst, – längst, tief im Synapsenschrank verschwunden war. Doch nun stehe ich vor diesem Ketchup, verrenke mich, versuche den bestmöglichen Winkel und das richtige Licht einzufangen. Plötzlich kommt mir dieser Witz in den Sinn

  • Gehen zwei Tomaten über die Straße. Wird die eine von einem Auto überfahren. Seufzt die andere: Komm, Ketchup. Geh’n wir rüber zur Pommes-Bude… – 

Eigentlich ist der einzige Witz an den ich mich spontan erinnern könnte, wenn ich nun müsste, den ich aufsagen würde, wobei ich ihn hier ja Gott sei Dank nicht wirklich auf-sagen muss, denn Witze erzählen kann ich so gar nicht und lustig finde ich die meisten auch nicht. Gehen zwei Tomaten über die Straße… – Törööö Ketchup, mit Agavendicksaft gesüßt, vegan und leicht scharf. Dazu Blumenkohl Schteaks. weiterlesen

Rotkohl wie Sauerkraut, Grünkohl mal gar nicht so wie bei Omma, dazu Hummus mit getrockneten Tomaten und Harissa. Und ein neuer Mixer zieht ein.

Fokus zurück auf’s Essen.

Zur Zeit tickt die Blog-Uhr, in einem dem Winterschlaf angepassten Tempo. Die Zeit vergeht nicht langsamer, im Gegenteil. Doch jede kleinste Bewegung kostete plötzlich ein ungleiches mehr an Energie, was einen Zeitlupeneffekt auf den gesamten, sich zunehmend zu einer schnurrenden Rolle krümmen wollenden Habitus nach sich zog. Die Menschin überzogen von einer feinen, kristallinen Eisschicht, unter der die Haut schmerzhaft zu brennen beginnt und die Glieder vor lauter Kälte ganz steif werden. Das ist nicht schön. Zumal alles plötzlich unheimlich schwer fällt. Das Aufstehen. Das Gehen. Das Sprechen. Alles wirkte plötzlich unnatürlich gedehnt und unendlich verlangsamt, selbst das Denken, sogar das Essen. Im Winter kaut es sich langsamer. Die Kälte spinnt also ihr zartes Netz, einen Kokon und genau da passiert es plötzlich: Die Blog-Uhr setzt aus, Stillstand. Stille – War es das jetzt? Die Seele hadert, schimpft sich tot und unproduktiv, doch da taucht die Sonne auf, eine Sonne namens Renate. Ihr warmes Licht wirkt elektrisierend, wärmend. Kreative Prozesse brauchen Zeit sagt sie, während eines Gesprächs, das sich eigentlich um etwas, wirklich, ganz anderes dreht. Es ist ein kleiner Nebensatz, doch er wirkt sofort. Der Himmel taut. Der Kokon schmilzt. Während ich über den gefrorenen Acker Richtung Bahn davon stapfe und noch einen Blick zurück zum Hof werfe, ihn betrachte wie er da so selig, mitten zwischen den ganz kahl gewordenen Birnen-Bäumen schlummert, da packt mich eine Vorfreude, denn ich sehe die Birnen-Bäume von neuem erblühen. Ich höre aufgeregtes Kinderlachen, Fußgetrappel. Ich höre quietschende Schaukeln und einen röhrenden Mixer, der das leise rotierende Glücksrad mühelos übertönt. Vögel flattern auf. Menschen in roten Schürzen schlängeln sich wie Ameisen durch die bunte Schar, in der Menschen warm duftenden Kuchen und bunte Gläschen in ihren Händen halten. Ich sehe einen großen Mann, der auf einem Strohballen steht und eine ausladende Bewegung, einmal um sich herum macht… Ich sehe, rieche und schmecke den Frühling. Der kommt bestimmt und ich begreife nun um so mehr, warum wir ihm zu ehren, jedes Jahr ein Fest feiern. Es ist ein Erwachen nach der Stille. – Danke, Renate.  Rotkohl wie Sauerkraut, Grünkohl mal gar nicht so wie bei Omma, dazu Hummus mit getrockneten Tomaten und Harissa. Und ein neuer Mixer zieht ein. weiterlesen

Gone Girl… Niemand sucht das Mädchen.

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