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The Pink Coconut Thing – Backofenspargel, Rote Bete und Zucchini in Curry-Kokos Sauce.

Bei Spargel würde mir als erstes, sogar als viertes nicht unbedingt Kokossauce in den Sinn kommen aber ich hatte halt noch eine knappe halbe Dose Kokosnussmilch im Kühlschrank stehen und gestern Abend dachte ich dann warum eigentlich nicht.Letztes Jahr hatte ich das Kokos-Muskat Kartoffel Gratin von Marlies ausprobiert, das wirklich sagenhaft lecker war, einfach weil es herzhaft und so gar nicht penetrant nach Kokosnuss geschmeckt hat, was ich im Vorfeld so ja gar nicht glauben wollte.

Ich mag Kokosnuss, Kokosraspeln, Kokoswasser aber den Geschmack von Dosen-Kokosmilch empfinde ich häufig als irgendwie komisch und unangenehm und deshalb koche ich sehr selten damit.

Doch bestärkt durch die positive Auflauf-Erfahrung, hielt ich gestern Abend die Dose in der Hand, roch daran, zuckte mit den Schultern – Na, gut. Wird schon werden. Ja, Mensch und dann wurde es sogar lecker, also richtig lecker und so Pink, besonders die Zucchini. The Pink Coconut Thing – Backofenspargel, Rote Bete und Zucchini in Curry-Kokos Sauce. weiterlesen

Einfache Mini Thai Pizzen mit Dinkel Buchweizenboden & Cashew Hefeschmelz

 

 

Kaum zu glauben. Nach all den Jahren…Mein erster Hefeschmelz und überhaupt erst das zweite Mal, das ich Pizza selber mache. So lecker! Und so hübsch. Ich glaube, ich könnte ein ganzes Album aus den Fotos zusammen basteln. 😀 So viele Fotos habe ich noch nie gemacht. Den Boden habe ich aus Dinkel- und Buchweizenmehl hergestellt. Ich liebe den herzhaften und würzigen Geschmack von Buchweizen. Statt Tomatensauce habe ich Thai Currypaste auf die Böden gestrichen. Einfache Mini Thai Pizzen mit Dinkel Buchweizenboden & Cashew Hefeschmelz weiterlesen

Rock’N Roll Betty! CurryNudeln mit Nektarinen, Spargel und Erbsen und veganem Haferparmesan

 

Curry Nudeln mit Nektarinen

Spargelspitzen und Erbsen und wem das noch nicht reicht:

Mit Haferparmesan!

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Was man alles braucht: Nudeln, Erbsen (hier TK), Spargelspitzen, Nektarinen, Haferflocken

Zum marinieren:

2-3 TL Harissa Paste(je nach Schmerzgrenze), 3-4 getrocknete Tomaten (Hier gekräuterte) 2 Knoblauchzehen, Saft und Schale von 2 Zitronen, Salz oder Sojasauce, sowie Currypulver und Agavendicksaft (alles nach Belieben)

Zuerst die Marinade zubereiten:

Dafür alle Zutaten, bis auf das Currypulver,  in den Universal-Zerkleinerer geben bzw. das Küchengerät der Wahl geben und zu einem etwas flüssigerem  Pesto verarbeiten, sonst bekommt man es nicht so richtig mit den Nudeln vermengt. Nudeln kochen. Während dessen Nektarinen kleinschneiden, zwei Händchen Haferflocken fein mahlen, Spargelspitzen bereit stellen. Ich habe sie roh mit dazu gegeben, wollte sie aber eigentlich kurz vor Ende der Garzeit mit in den Nudeltopf geben. Stattdessen habe ich die Spargelspitzen und die TK Erbsen einfach unter die heißen Nudeln gemischt. Das hat vollkommen ausgereicht und ich schätze das nächste Mal würde ich es direkt so machen. Nun das Pesto unter die Nudeln heben und das Ganze mit ordentlich Currypulver und zwei EL von den Haferflocken würzen. Gut durchmischen. Ggf.nachwürzen (Wir sind keine großen Salz Fans aber hier musste nochmal ein guter Schuss Sojasauce und etwas Zitrone dran) Zum Schluss die Nektarinen mit drunter mischen. Ich habe die Hälfte der Nektarinen „aggressiv“ mit den Nudeln vermengt, damit sie ordentlich Saft abgeben. Die andere Hälfte habe ich vorsichtig drunter gehoben, damit noch was fürs Augen und was bissfestes übrig bleibt.

Die restlichen Haferflocken, gemeinsam mit ein paar Hefeflocken, etwas Pfeffer und einer Prise Salz klein mahlen und über die Nudeln streuen… Rock’N rOLl pur 😉

Fingerfood. Kaltes Zucchini – Pilz Curry auf rote Bete Blatt

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Und sie wollen das wirklich nicht essen???“

„Nein.“

„Sind sie sicher?“

„Ja.“

„Ich mach das jetzt ab…?!“

„Ja, bitte!!!“

„Na, gut.“ … „Es tut mir zwar in der Seele weh…aber wenn sie es wirklich nicht wollen…dann nehm ich das jetzt und sage Daahnke.“ Jenseits aller vielleicht ein klitzeklein bisschen übertriebener Fassungslosigkeit und Entrüstung war die Maske zu Boden gekracht und zerbröselt. Ein ehrlich gemeintes, strahlendes Lächeln umspielte nun mein Gesicht. Ein heiliger Moment war’s. Ich verstand. Es war nicht irgendwas, dass ich da in meinen zittrigen Händen hielt. Nein, es war die visuelle Vitaminspritze des Morgens. Es war DER Moment des Tages. Es war das erste Bund Rote Bete Grün Pur, in der neuen Saison, das ich da so fest umklammert hielt. Der Kunde wollte es nicht, trotz mehrfachen nachfragens. Nun gehörte es mir. Mir, ganz allein. Man. Ich war berührt. Heroisch, wenngleich etwas ungläubig hielt ich es in die Höhe, das rot grüne Gold. Mein Ssschaatz 😉

Ein paar Sekunden lang stand ich bloß so da, betrachtete andächtig mein grünes Glück, ließ es, ganz versunken, ein wenig in der Morgensonne glitzern. So schön. Dann erinnerte ich mich plötzlich: Die Arbeit rief und mein Kunde starrte mich bereits eindringlich- irritiert und mit schrägem Kopf an. Oh! Also flux eine Tüte geschnappt, das grün rote Glück sanft darin eingebettet und weiter ging’s im lustigen Bedien Verein. Ja, bitteschön.

Also noch einmal:

Die Gerüchte stimmen!

Rote Bete Blätter kann man essen. Nein, die sind nicht giftig. Echt jetzt. Ja, auch die Stiele. Ja, das schmeckt wirklich. Ja, da steckt ganz viel gesundes drin. Gerüchtweise befinden sich in den Blättern sogar mehr Nährstoffe als in den Knollen. Ja, ich weiß. Das muss man erst einmal verarbeiten, wo man das bisher ja immer so achtlos weg geschmissen hat oder an die Kaninchen verfüttert hat. Man kann Rote Bete Blätter zubereiten und verwenden wie Mangold oder Spinat. Man nimmt sie zum Beispiel für Lasagne oder man verwendet sie alternativ als Pizza oder Burger Beigabe oder man nimmt sie anstelle von Wraps oder Weinblättern, um lustige Sachen in den Blättern verschwinden zu lassen.

Grob kleingehackt hackt, in etwas Wasser oder Öl gedünstet, kann man die Schätzges gut in Nudel, Reis oder Kartoffelgerichten…. unterbringen.

Wem das alles zu aufwendig ist, der gibt sie schlicht roh mit den Salat. Man sieht.

Man sieht, man könnte sie quasi die ganze saisaon lang, jeden Tag mit Rote Bete Grün vollstopfen, ohne zweimal das gleiche Essen zu müssen… Herrlich, was.

So. Jetzt aber. Das Rezept.

 

Kaltes Pilzcurry auf Rote Bete Blatt

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                                                                              Zutaten:

                                                          =>  Eine Dose Champignons

Eine geraspelte Zucchini

Eine (große) Knobizehe

Rote Bete Blätter nach Belieben

Für das Sößchen:

Eine Handvoll Cashew Kerne

eine Handvoll Hefeflocken,

ein guter TL Currypulver, etvl. etwas Kurkuma

ein paar Spritzer Zitronensaft +Abrieb

Ein Schuss Sojasauce + 1-2EL Agavensirup

Zubereitung:

Dose öffnen, Pilze abtropfen lassen und gemeinsam mit der geraspelten Zucchini in eine Schüssel geben. Knobizehe pressen. Dazu geben. Die Sojasauce dazu geben. Alles kurz miteinander vermischen. Kurz warten. Cashew Kerne, gemeinsam mit dem Curry, dem Kurkuma, sowie der Zitronenschale im Mixer oder Universal-Zerkleinerer fein vermahlen währenddessen: Durch die Sojasauce tritt nun das Wasser aus Zucchini und Pilzen aus. Das ist die Basis für die Sauce. Cashwew-Curry Gemisch und Zitronensaft dazu geben. Mit Hefeflocken abbinden und mit Agavesirup abschmecken. Wenn zu flüssig, mehr Hefeflocken dazu. Wenn zu fest, etw. Wasser oder Zitronensaft dazu.

Rote Bete Blätter auf einem Teller verteilen und das Pilzcurry Portionsweise obendrauf geben. In die Hand nehmen und genießen.