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Mein Lieblings- Rezept der Woche. Gegrillte Champignons und Krautsalat mit BuschBohnen, Reis und Süßkartoffeln – Vegan, fettarm und so lecker.

Es gibt ja so Gerichte, die macht man ein Mal – im Jahr, im Leben, und nie wieder. Und dann gibt es die kleinen Glücksgriffe. Rezepte, die man einmal ausprobiert und direkt in die Hirn Dauer- Kartei aufnimmt. Speichern unter – lecker? – Ja, bitte.
Das Rezept ist wirklich super easy und was mir hier besonders gefällt: Man kann entweder alle Komponenten einzeln für sich essen oder sie bunt miteinander. Es schmeckt einfach und ist ne Runde Sache.

Die Champignons habe ich zuerst leicht mariniert mit (wirklich wenig): Cayennepfeffer, Agavendicksaft, Sojasauce und einem Löffelchen Hefeflocken. Danach habe ich sie für ca. 15 Minuten im Ofen gegrillt. – Ich glaube, ich habe noch nie so leckere Pilze gegessen! Es war einfach zu wenig. Also gab es einen Tag später nochmal welche, diesmal allerdings Austernpilze und das hat mir dann beinahe noch besser geschmeckt, als die Zubereitung mit den Champignons, weil die Austernpilze die Aromen irgendwie noch besser aufgesogen haben. Für mich ist der Austernpilz eh das Buttercremetörtchen unter den Pilzen. Einfach genial.

Kleiner Nachtrag: Vor dem Backen noch eine geschnittene, rote Zwiebel unter die Pilze mischen. Für den extra Kick. 😌

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Aus Kichererbsen…??? Marmor-Streuselkuchen mit Aprikosen und Kirsch-Joghurtkuchen.

Jep. Backen mit Elfie, die Spargelelfe MacGyver. Gebt mir ein Streichholz und eine Dose Kichererbsen und ich mach Kuchen draus… Oder so ähnlich. Auf dem Bild versteckt sich jedenfalls ein veganer und glutenfreier Marmor Steuselkuchen, dessen Teig hauptsächlich aus Kichererbsen und Kokosnuss besteht. Klingt komisch, ist/war aber so und schmeckte auch richtig lecker.

 

Im Endeffekt schmeckte es wie ein normaler Rührkuchen. Und ja. Ich kann sagen, man isst ein Stück Kuchen mit einem ganz anderen Genuss, wenn man weiß, dass der Kuchen zum größten Teil aus wirklichen Lebensmitteln besteht, quasi gesund ist oder gesünder ist aber bitte auf gar keinen Fall so schmeckt, gesund. Normalerweise teile ich Essen ungern in Kategorien wie Gesund und Ungesund ein, weil die Dosis bekanntlich das Gift macht, weil der Mensch ja viel komplexer und kein Mensch wie der andere ist…und weil wir ehrlich gesagt eh alle nicht mehr zu retten sind, bei dem ganzen Mist der so durch die Luft fliegt… Aber im Vergleich zu Handelsüblichen Kuchen, mit ihren Auszugsmehlen, verwunderlichen Zusatzstoffen und Raffinade Zuckern… Ich denke, da ist es schon in Ordnung, wenn ich diesen Kuchen hier als gesund bezeichne und gerne nochmal zugreife (n würde).

Kichererbsen, waren also drin, außerdem Kokosmehl und Kokosmilch, gesüßt wurde mit Agavendicksaft, etwas Buchweizenmehl und die obligatorische Zitrone mussten auch noch mit rein und ein bisschen Kakao für den Marmor-Effekt…

 

Naja. Dann war da noch die Schokolade… Über den Gesundheitsgrad von Schokolade lässt sich nun natürlich streiten aber ich finde eine Ganzheitlich ausgewogene, vegane Ernährung sollte den regelmäßigen Konsum der ein oder anderen Tafel schon mit-einschließen. Immerhin reden wir hier von pflanzlich basierter Ernährung, von Peace Food und Schokolade gibt den Nerven doch definitiv Peace, oder? Wie gesagt. Es ist soviel komplexer als das…und hier musste einfach Schokolade mit rein. Punkt. Aus Kichererbsen…??? Marmor-Streuselkuchen mit Aprikosen und Kirsch-Joghurtkuchen. weiterlesen

Pizza „Mimit“ oder auch: Ich kann das loslassen.

Pikant. Cremig & knusprig. Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und mit Humus überbacken. Dadurch, dass die Auberginen-Scheiben vor dem backen mit Humus bestrichen werden, können sie einfach roh mit in den Ofen geschoben werden. 

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Koshi! Crossover im regionalen Kohlrabi Blatt.

Eine Art kleines Spezial über Kohlrabi. Allerdings steht nicht die Knolle im Mittelpunkt sondern ihr Grün. Die Blätter kann man nämlich mitessen. Sehr gut sogar. Es gibt ein paar Bilder und Ideen, einen kurzen Gedankengang zum Thema Gesundheit und Glück, in Zusammenhang mit Ernährung und ein Sushi aus Kohlrabi Blättern gibt es auch.

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Vom Einfachen und vom Guten.Bärlauch.

Zweimal herrlich cremiger Bärlauch Aufstrich. Einmal mild, würzig und zart cremig. Einmal herzhaft und pikant, mit einem Hauch La Dolce Vita.

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Die Frischkäse Grundmasse besteht hier tatsächlich aus nur einer Zutat, nämlich Sojamilch. Die wird einfach in etwas Zitronensaft kurz aufgekocht. Dabei gerinnt die Masse und wird ganz Soja krümelig. Man lässt das ganze etwas abkühlen und lässt sich der Sojakäse in einem Küchentuch ganz leicht auspressen. Man erhält eine feste und bereits jetzt recht cremige Frischkäse Basis. Anschließend kann man die Masse nach belieben herzhaft oder süß weiter verarbeiten.

Die Zubereitung ist Kinderleicht. Bei einem 1 Liter verwendeter Soja Milch hält man hinterher ca. 250g Käse Grundmasse in Händen. Ein unschlagbar günstiger Preis, wie ich finde. Den hier verwendeten Bärlauch gibt es kostenlos im Wald und der kleine Spaziergang und das kribbelige Gefühl, das sich beim sammeln von Wildkräutern einstellt ist eh unbezahlbar.

Anschließend habe ich dann noch eine gute Handvoll gemahlener Cashews und 1 EL Hefeflocken unter die Masse gemischt und ganz ehrlich, ich fand es unfassbar wie cremig und geschmeidig der Frischkäse geworden ist und dabei war er ja auch noch so schön fest. Konsistenz und Geschmack sind hier wirklich perfekt. Während ich die Aufstriche  verfeinert habe, habe ich nebenbei immer wieder die Reste aus dem Mixbehälter gedippt. Es war so verboten lecker. Eine echte Entdeckung.

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Grundmasse: Sojafrischkäse, ein paar Cashews, Hefeflocken, etwas Salz, Pfeffer und Zitrone

Den Bärlauch zu sammeln war ein riesen Spaß. Ich war zwar schon oft Wildkräuter sammeln, doch selten hatte ich dabei so nette Gesellschaft wie dieses Mal, denn: Vom Einfachen und vom Guten.Bärlauch. weiterlesen

„Bonjour Tristesse“ – Tri wer? Ich sagte doch Trester. Es ist ein Trester Brot. – Ah,oui…?

Jawohl. Ein Brot, gebacken aus Saftresten. Klingt komisch. Schmeckt aber richtig lecker. Hinzu gesellen sich dann noch ein paar Saaten und Kerne, Dinkelmehl und ein paar getrocknete Tomaten. Knusprig, würzig und fix gemacht. Und das Beste. Man muss sich hierbei nicht an genaue Mengenangaben halten und gebacken ist das Ganze in 15 Minuten. Klingt doch nett.

Dreimal habe ich dieses Brot, beziehungsweise meine kleinen Brotkissen, wie ich sie liebevoll nenne, mittlerweile gebacken und sie sind trotz frei Schnauze Zubereitung jedes Mal super geworden. Geschmack und Konsistenz sind einfach unglaublich toll. Außen knusprig innen fluffig, dabei vollmundig und würzig. Ich habe die Kissen zum Teil einfach so geknabbert ohne Dip oder Belag…Die Zubereitung geht ganz fix, vorausgesetzt natürlich man hat bereits einen Trester zur Hand. Ansonsten empfiehlt es sich noch schnell einen zu produzieren, denn der Saft ist ebenfalls richtig, richtig lecker und erfrischend.

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Also, selbst wenn euch die Brotkissen nicht ansprechen: Ich finde es lohnt sich definitiv mal mit Saft Trester herum zu experimentieren. Viel zu schade den dauernd zu weg zu kippen. Kuchen, Kekse, Wraps oder eben Brot. Es gibt so viele Möglichkeiten den Trester weiter zu verarbeiten… „Bonjour Tristesse“ – Tri wer? Ich sagte doch Trester. Es ist ein Trester Brot. – Ah,oui…? weiterlesen

Petersilienwurzel Dip.

Ein frisch-würziger, nussfreier Dip, bestehend aus Petersilienwurzel, Qvark und Hefeflocken. Die Idee dazu Petersilienwurzel zu verDippen habe ich auf dem tollen Blog von Neuland – we go vegan gefunden. Danke dafür. 🙂 Kleiner Tipp: Der Dip eignet sich hervorragend zum überbacken, wo er eine Feta-artige Konsistenz bekommt.  

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Ich bin ja immer wieder erstaunt und begeistert, wenn ich in meinen Reader schaue und dort auf Rezepte  und Lebensmittel Kombinationen stoße, die ich so, in der Form, noch nicht kannte und, die ich demnach, wahrscheinlich auch so, nie ausprobiert hätte. Der Petersilienwurzel Dip ist, nach Arnos Gemüseschnitzel, ja bereits das zweite Gericht, innerhalb kurzer Zeit, auf das ich durch einen anderen Blog nicht bloß aufmerksam gemacht worden bin sondern, das mich direkt so fasziniert hat, dass ich direkt zur tat schreiten wollte. Bei Arno war es die Panade. Hier war es die Idee Petersilienwurzel zu verdippen, die ich super spannend fand. Ich liebe Petersilienwurzel. Ich liebe es, allein schon, wenn meine Hände nach ihr duften. Das ist besser als jedes Parfum. Ich mag ihren süß würziger Geschmack. Manchmal knabbere ich sie einfach so. Ja, die gemeine Petersilienwurzel. Manchmal macht sie mich ganz kirre. Und, weil ich von dem Dip mindestens genau so begeistert bin, wie von Arnos Gemüseschnitzel, wird dieser Post nun etwas länger, weil ich gerne einfach mal Danke sagen möchte.


 

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„Papa. Wenn ich groß bin will ich auch mal Spießer werden.“

Bananenspieße. Allerdings, nicht aus der Bananenfrucht hergestellt sondern aus ihrer Schale!

Verrückt.

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Die Idee dazu habe ich beim stöbern im Netz gefunden. Wie es bei Obst und Gemüse so oft der Fall ist, stecken auch hier in der Schale mindestens genau so viele Nährstoffe wie in der eigentlichen Frucht…Deshalb kann sie auch genau so verwendet werden, wie die Frucht.

Ich habe die Außenseite der Schale mit etwas Zimt und Reis-Sirup bestrichen, sie der Länge nach in Streifen geschnitten und dann aufgerollt. Danach kamen sie auf das, mit Backpapier ausgelegte, Backblech.

Gebacken: Ca. 20 Min., auf mittlerer Schiene, bei 175ºC. 

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Ich habe sie sowohl roh, als auch gebacken, als auch in der ungezuckerten Variante probiert.

Roh, mit ein wenig Zimt und Sirup bestrichen hat mir die Schale am besten geschmeckt. So zubereitet fand ich sie richtig lecker.

Die gebackene Variante fand ich gut, allerdings brauchte ich da einen Moment, um mich an den ungewohnten, süß herben Geschmack und die etwas fester Konsistenz zu gewöhnen, die die Schale im Backofen bekommt. Ehrlich gesagt fand ich die Bananenschnecken lecker aber für sich alleine genommen, auch ein wenig langweilig… Da muss man wohl ein wenig experimentieren.

Vielleicht gebe ich sie demnächst mal mit ins Müsli oder mach was schokoladiges drum herum, um das ganze ein wenig aufzupeppen. Oder falls jemand von euch sich da mal dran wagt oder eine kreative Eingebung haben sollte?

Roh, wird es die Bananenschale ab jetzt definitiv öfters geben. Ich wollte eh bald mal wieder ein Lebkuchen – Bananenbrot backen, da werde ein wenig von der Schale mit rein geben und den Rest, den nasche ich dann einfach so 😉  Ach, schön.

Fazit:

Bananenschale. kein Ausrutscher.

Einfach & Lecker Genießen. 😀


Natürlich empfiehlt sich der Verzehr der Schale nur bei unbehandelten Obst und Gemüse Sorten.


„Sellerie! Das ist Orange. Ihr solltet heiraten!“

Gelbe Bete, Sellerie und Süßkartoffel, an Sellerie Haselnuss Orangendressing.

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Ach, ja. In der Küche verhält es sich manchmal wie im wahren Leben. Da steht man ab und an ein wenig unschlüssig in der Gegend rum und weiß gar nicht so recht, wohin die Reise gehen soll. Zögerlich gibt man sich einen Ruck und fängt einfach an. Man schnippelt mal hier. Man rührt mal da und am Ende steht man vor einem fertigen Teller und stellt überrascht fest, dass man tatsächlich irgendwo angekommen ist. Vorläufig zumindest. Bis zum nächsten Abenteuer. 😉

Mein Abenteuer drehte sich in dem Fall um Sellerie und Orange.

Eigentlich sollte es gestern Schwarzwurzeln geben aber irgendwie hatte ich da so überhaupt gar keinen Hunger drauf. Kochen war auch irgendwie doof. Also stand ich einen Moment lang etwas unschlüssig in der Küche und überlegte. Hmm. Salat? Ja. Weißkohl? Ach, nee. Nicht schon wieder. Mal was Neues..Süßkartoffel vielleicht. Da hatte ich gestern schon Lust drauf. Die gelbe Bete müsste auch mal langsam weg…Sieht bestimmt hübsch zusammen aus…Ja. Und der Sellerie? Wie war das noch gleich? Was hatte sie Freitag nochmal gesagt?…

Sie, das war eine Kundin, die ich Freitag bedient hatte. Die Idee Sellerie mit Orange zu kombinieren stammte von ihr. Sie erzählte mir von einer Sellerie Orangensuppe, die sie am Wochenende nach-kochen wollte. Da bin ich sofort hellhörig geworden, weil ich bis dato noch nie von einer solchen Suppe gehört hatte. Die Idee beides miteinander als Salat zu kombinieren kannte ich schon von ein paar Arbeitskollegen. Hatte ich aber bis dato nie ausprobiert. Das Gespräch erinnerte mich wieder daran. Hinterher habe ich mich dann ganz überschwänglich und mehrfach bei ihr bedankt und ihr noch ne Orange dazu geschenkt :-D. Ich bin ja immer dankbar für Neue Anregungen.

Ja, und da stand ich nun in meiner kleinen Kombüse. Das kleine Zutaten Puzzle geisterte mir durch den Kopf. Also fing ich einfach an es zusammen zu setzen…Das kam am Ende dabei heraus:

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Die Kundin bekommt  nächsten Freitag definitiv noch ne Orange von mir. Es war so lecker. Fruchtig und süß, gleichzeitig aber auch würzig und nussig und der Ingwer…Perfekt. Alle Zutaten haben einfach perfekt zusammen gepasst. Also, so was leckeres…Ich bin noch immer ganz fasziniert. 🙂 „Sellerie! Das ist Orange. Ihr solltet heiraten!“ weiterlesen