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Da hoppelt das Häschen im Kreis… Essbare Osterkörbchen aus Hefeteig.

Osterbacken mit Fräulein Fliegenpilz

Das Fräulein Fliegenpilz und ich kochen Schrägstrich backen gemeinsam – Teil 5. Dieses Mal unter dem Motto: Wir wecken den Frühling, Osterküche. Erschwerend kam diesmal hinzu, dass Arno sich unbedingt einen Zylinder und ein paar herbei gezauberte Kaninchen gewünscht hat.

Puh.

Das Fräulein Fliegenpilz, Kristina hat diese Aufgabe in Form einer sehr fantasievollen und vor allem sehr Bildhaft anmutenden Geschichte gelöst – eine Lesung im schaurig- schönen Ambiente. Eine Geschichte mit Herz und selbstgebackenen, glutenfreie Hefekränzen. Für die Nerven. Die zauberhafte Lesung, samt Kaninchen und Zylinder, findet ihr ⇒ hier. 

Bei mir hat es zum Zylinder im Bild leider nicht mehr gereicht und märchenhafte Geschichten wollen mir im Moment partout nicht einfallen aber mit gar nicht mal so viel Fantasie könnte mein großes Osterkörbchen sicherlich als ZylinderHut durchgehen, So richtig akkurat geworden ist das Körbchen nicht, sind sie beide nicht. Aber was macht das schon. Schulterzuckend, Ich finde sie sind trotzdem super und auch super schön geworden – mit persönlicher Note eben.

 

Mit persönlicher Note – ja! Denn, statt die Körbchen mit Oster- Süßkram zu füllen, den ich eh nicht mag und den ich auch nicht nur für’s Foto kaufen wollte, habe ich ein Osterkörbchen Marktfrauen Art zusammen gestellt, mein „nach dem Markt“ Körbchen, damit ihr mal sehen könnt, wie ich normalerweise von der Arbeit nach Hause komme.  Voll bepackt, nicht im Bild sind leider die Blumen, dafür aber ein kleines Häschen, das was für ein Zufall – Angelika heißt, genau wie die Blumenfrau.

 

Im Körbchen befindet sich ein Teil unseres Wochenangebotes, nämlich Cherrytomaten und Rucola, leckere rote Rettich Sprossen sowie die Mini-kleinsten Avocados die ich je gesehen und in Händen gehalten habe! Die hat mir ein kleines Osterhäschen namens Katrin geschenkt (Hu-hu…). Da hoppelt das Häschen im Kreis… Essbare Osterkörbchen aus Hefeteig. weiterlesen

Frühstücks-Bissen…Vegane Quarkbällchen- Muffins.

Nach einem Originalrezept von Arno von Rosen.

Arno. Ihr kennt ihn doch? Ich kenne ihn und wer ihn kennt, der muss ihn dann auch einfach mögen. Vielseitig, interessiert, liebenswert und mulitalentiert, immer ein offenes Ohr und ein liebes Wort auf den Lippen. Das ist Arno und manchmal frage ich mich, wie man eigentlich, in einem Leben, all die Dinge unterbringen kann, denen er täglich seine Zeit widmet und dann ist da ja auch noch sein kleines Goldstück, der niedliche Küchengast, für den er die Gemüsepuppen und das Herz tanzen lässt.

Arno begleitet mich und meinen Blog von Anfang an, eine Blogfreundschaft für die ich sehr dankbar bin, wegen dir Arno, ja. Aber auch wegen der vielen Leckereien, die regelmäßig diesen besonderen Glanz in meinen Augen erzeugen und die dafür sorgen, dass meine langjährig hart antrainierten, weiblichen Rundungen unterwegs nicht irgendwo verloren gehen. Vielen Dank, auch! 😉 Frühstücks-Bissen…Vegane Quarkbällchen- Muffins. weiterlesen

Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung.

Wo der Winter dem Frühling die Hand reicht.

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Die Blumen sind arrangiert. Der Tisch ist gedeckt und der Wein steht kalt. Ich sitze ich hier, drehe an einer Haarsträhne, nippe am kalten Kaffee und warte darauf, dass es an der Tür klingelt. Das glutenfreie Fräulein Kristina hat sich angekündigt. Mit im Gepäck hat sie einen köstlich duftenden Wirsingauflauf – mit Kartoffeln, Feta und Linsen, ein paar Partyhütchen und hoffentlich viel gute Laune, denn heute feiern wir. Eine Kartoffelparty. Das war die Vorgabe – Wir kochen, etwas herzhaftes – mit Kartoffeln und anschließend laden wir alle ein. Also euch. Ihr seid die Gäste. Also, hoch vom Sofa und kommt vorbei und weil wir natürlich im Vorfeld wussten, dass es euch super lecker schmecken wird und ihr nach den Rezepten fragen werdet, haben wir die vorsorglich schon einmal notiert.

Aber jetzt kommt doch erst mal rein, ja, lasst die Schuhe ruhig an, ganz wie ihr mögt, und macht es euch gemütlich. Herzlich willkommen zu unserer kleinen Familien-Party. Schön, dass ihr da seid, Gastgebergeschenke bitte dahinten auf den Tisch und jetzt lasst es euch erst mal schmecken, bevor das alles kalt wird. 

Zur Tageskarte:


Wirsingauflauf , Gefüllte Zucchini im Kapern/Senf-Sud, Auberginen-Involtini

und vielleicht gibt es auch noch Waffeln

 

Kristina’s leckeres Rezept für den Wirsingauflauf findet ihr ⇒ hier. Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung. weiterlesen

Viele, viele bunte Hefeteilchen! … Ofen- Berliner, Mini Croissants und kleine (gefüllte) Bällchen.|Veganen Hefeteig mit Süßkartoffeln herstellen.

Habt ihr schon einmal einen Hefeteig mit Süßkartoffeln angesetzt?

Wenn ja, dann könnt ihr vielleicht nachvollziehen warum es mir gerade echt schwer fällt, die passenden Worte zu finden. Zu sagen: Das war lecker! ist nämlich absolut untertrieben. Ich backe ja im Moment total gern und am liebsten mit Hefeteig.

Vor kurzem hab ich im Netz ein Süßkartoffelbrötchen gesehen. Mir ging das Tagelang nicht aus dem Kopf. Die Idee hat mich fasziniert. Und, weil ich zu Karneval Ofen-Berliner gebacken hatte, mit dessen Ergebnis ich aber nicht so hundertprozentig zufrieden war, habe ich das ganze gestern noch mal gebacken.

Und sie waren lecker!

Aber, nochmal nur Ofenberliner zu machen, hätte ich irgendwie langweilig gefunden, also gab es Berliner plus alle Formen und Unformen, die sich gerade so rollen und zupfen ließen.

Durch die Süßkartoffeln bekommt der Teig eine besonders tolle intensiv, gelb-goldene Farbe. Ich konnte mich da gar nicht satt sehen.

Und der Duft! Vanille-Zuckerluft.

Und dann kam auch noch die Sonne raus und ich glaube, ich brauche jetzt eine neue Speicherkarte, denn ich hab beinahe länger fotografiert als gebacken.

Viele, viele bunte Hefeteilchen! … Ofen- Berliner, Mini Croissants und kleine (gefüllte) Bällchen.|Veganen Hefeteig mit Süßkartoffeln herstellen. weiterlesen

Lazy Days… Vegane Lasagne mit Linsenbolo und glutenfreier Bechamel.

Hallo, ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es soweit so gut? Meine Laune kommt und geht gerade irgendwie mit Wind und Wetter. Im eine Moment könnte ich überschäumen vor Energie und im nächsten Moment, will ich mir einfach nur die Decke über den Kopf ziehen und am Strand von Bali Piña Colada, aus hübsch dekorierten Kokosnüssen schlürfen, während mir James… Na, lassen wir das lieber. Ich wäre jedenfalls definitiv bereit für etwas mehr Wärme, einen kleinen Magnolien-Blütenregen, fallende pinke und weiße Blätter, die sich im Lichte der wärmenden Sonnenstrahlen brechen, während es aus dem Wald heraus nach leuchtend grünem Bärlauch duftet. Herrlich. Ja. Riechen kann ich den Frühling jetzt schon – zumindest in Gedanken. Und mit ein bisschen Abstand und Humor, schreibend, mit einer großen Tasse Kaffee vor mir, Hallo ihr… sieht die Welt auch gleich schon wieder freundlicher aus. Und dann verwöhnt man sich, zum Beispiel, mit einer leckeren Lasagne und dann kommt tatsächlich doch noch die Sonne raus schon herrscht wieder Hochsommer im Herzen und die dicken Klamotten werden einem glatt zu warm…

Die Lasagne Zubereitung war jedenfalls definitiv eine gute Laune Kochsession, auch wenn das Ergebnis eigentlich nicht ganz so geworden ist, wie ich es wollte. Die Lasagne war komplett glutenfrei. Ich hab die Lasagneplatten selber gemacht, aus gemahlenem Maisgrieß. Das Ergebnis konnte mich aber irgendwie nicht so richtig überzeugen. Es war ok aber insgesamt fand den Geschmack der Platten dann doch irgendwie Teigig… Ich hab keine Nudelmaschine. Lazy Days… Vegane Lasagne mit Linsenbolo und glutenfreier Bechamel. weiterlesen

Schnelles (Dinkel-) Baguette.

Nach Art des „magischen“ Baguette.

Ich bin im Netz mehrfach auf Rezepte für dieses schnelle und unkomplizierte Baguette gestoßen und, weil ich wie gestern erwähnt momentan zwar im Backfieber bin aber überhaupt nichts dagegen habe, wenn es auch mal was schneller geht, dachte ich, ich probiere das einfach mal aus.

Und das Ergebnis ist wirklich großartig geworden. Ich präsentiere, nun, mein Dinkel-  Baguette im Schnee …

… Die Lichtverhältnisse waren an diesem Tag eher trist, deshalb hab ich das Baguette einfach mit auf den Balkon genommen.

Auf dem Bild seht ihr außerdem ein paar Ofenberliner mit Whiskey-Buttercreme Füllung, die ich parallel zu den Baguettes gebacken hatte. Die Berliner waren ebenfalls gut, hätten aber noch ein bisschen mehr aufgehen dürfen. Ich backe sie nochmal und dann gibt es auch ein Rezept. Allein die Cremefüllung ist ein eigenes Rezept wert. Die ist echt gut geworden.

Nach den Schneefotos waren die Baguettes dann jedenfalls perfekt temperiert, und Bissbereit.

Wie gesagt, das Licht war nicht so gut. Ich hoffe, man kann trotzdem sehen, wie locker und knusprig das Brot geworden ist. Echt lecker… Wobei ich gestehen muss, dass mir die italienische Ciabatta Variante (mit ein wenig Olivenöl) vielleicht noch einen ticken besser gefällt aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Alles andere wäre ja auch langweilig.

Die Arbeitsschritte sind  recht simpel. Schnelles (Dinkel-) Baguette. weiterlesen

Mein Herz tanzt – vor Nervosität… Ich koche bei uns auf dem Hof, vor echten Menschen! Grünkohl mal anders.

Mittwoch Nachmittag.

Mit feuchten Händen. Der Koffein- Tacho… gesprengt. Mit Mehl gepuderten Haaren schreibe ich nun diesen Beitrag, denn ich habe gerade die letzte Probe vor dem großen Samstag hinter mich gebracht. Samstag! Atmen, Jenny. Atmen.

Samstag kochen und backen wir zu dritt bei uns auf dem Hof für die Kunden und für jeden, der Lust hat dabei zu sein. Parallel zum normalen Hofladenbetrieb werden mein Kollege Chander, die Ökotrophologin (Kundin, Köchin, Autorin und quasi Über-Frau) Edith Gätjen und ich, gemeinsam in der hauseigenen Backstube kochen und backen und hoffentlich eine Menge Spaß dabei haben. Jetzt gerade sehne mich eher nach der Sicherheit meines Marktstandes. Jetzt gerade würde ich die ganze Sache am liebsten wieder abblasen. Einfach einen ganz normalen Samstag haben. Doch, wie heißt es bei Marquis, so schön: „Ich musst nicht alles glauben, was ich denke.“ Eben. Eigentlich freue mich nämlich auf dieses Ereignis und diese Freude lasse ich mir nicht vermiesen, schon gar nicht von so einer blöden, kleinen Stimme, die nichts kann, außer – eine blöde, kleine Stimme zu sein. Uh, tolle Leistung. Bleiben wir also bei, ich freue mich total auf die Herausforderung, darauf, dass ich mal etwas anderes, etwas neues machen darf. Viel Besser.

Zunächst war ich ziemlich planlos, was ich Samstag nun kochen soll, weil ich so viele aber lose Ideen im Kopf hatte. Edith, die ja auch eine Kundin von uns ist, hat das ganze vor ein paar Wochen, ein wenig für mich, kanalisiert. „Du könntest doch Pizzaschnecken machen?“ Edith und Chander werden ein Gemüsegericht kochen. Dazu etwas brotiges, als Ergänzung – Die Idee gefiel mir, zunehmend besser. Ich hab die Ideen-Fäden dann noch ein paar Tage weiter, da oben spinnen lassen und letztendlich, nachdem ich wusste ich möchte unbedingt etwas mit Grünkohl machen, kamen diese beiden Rezepte dabei raus.

Herzhafte Pestoblume – mit geräuchertem Grünkohl Pesto

 

und eine

Süße Hefeschnecke mit Grünkohl-Anis Pesto, Apfel und Walnuss

 

Meine Grundlegenden Überlegungen bei der Rezeptfindung waren:

Ich will was mit Grünkohl oder Sauerkraut machen. Das Rezept soll möglichst ohne fancy Zutaten oder Ersatzprodukte auskommen. Es soll zeitlich machbar und für andere leicht nach-kochbar sein. Dekorativ sollte es sein. Schmecken muss es! Und ja, irgendwie sollte es auch etwas Neues sein, etwas, dass man so bisher vielleicht noch nicht gegessen hat.

Zuerst wollte Pizzaschnecken, einmal mit Grünkohl-Pesto und einmal mit Sauerkraut machen. Aber dann dachte ich:

Ach, zweimal Schnecken ist doch langweilig… Ich könnte statt dessen eine Pestoblume machen. Und, Gibt es im Netz eigentlich ein Rezept für ein Dessert mit Grünkohl? Nein. (Auf einem amerikanischen Blog habe ich schließlich doch ein Rezept für kale-cupcakes gefunden) Vielleicht ein süßes Pesto? Wie ein Basilikum Pesto… Nur eben mit Grünkohl. Grünkohl, einmal als herzhafte Pestoblume und einmal ganz anders, als süße Hefeschnecke. Das wär doch was…  Mein Herz tanzt – vor Nervosität… Ich koche bei uns auf dem Hof, vor echten Menschen! Grünkohl mal anders. weiterlesen

Vegane Vitaminchen_ Krautsalat ~ Aus Rot- und Grünkohl.

Hallo. Da bin ich schon wieder. 🙂 Im Moment leide ich an akuter Salat Lust. Nach all den Blatt-, Feld und Postelein Salaten wurde es nun doch mal langsam Zeit für was Neues. Und weil ich so Lust auf Rotkohl hatte, habe ich daraus, zusammen mit dem Grünkohl (der eigentlich für Chips bestimmt war – noch so ein Suchtfaktor diesen Winter ;-))

einen

Grün-/ Rotkohlsalat,

mit Pecannüssen, Äpfeln und Anis

zubereitet.

Um die Vitamin-Power komplett zu machen, hab ich das Ganze mit einem, Zitronen Orangen Dressing mariniert.

Der Salat an sich ist flott gemacht, man kann ihn direkt essen – Lecker ist natürlich auch, wenn man ihn ein paar Stunden durchziehen lässt. Dann zieht er noch etwas mehr leckeren Saft und wird auch etwas weicher.

Ich mag beide Varianten gern.

Anis ist wahrscheinlich nicht Jedermanns Sache aber ich finde ausprobieren lohnt sich trotzdem. Manchmal mag man Dinge ja doch, wenn man sie einfach mal anders zubereitet oder neu kombiniert. Vegane Vitaminchen_ Krautsalat ~ Aus Rot- und Grünkohl. weiterlesen

Gute Laune Kekse… Mandelkekse aus Kichererbsen – auch als Ausstecherle geeignet. Vegan und Glutenfrei.

Habt ihr Lust auf eine kleine Keks Reise?

Ich liebe diese Kekse. Sie sind wie der perfekte Mann – Vegan. Glutenfrei und einfach zum anbeißen. Lecker.

Und die inneren Werte stimmen auch.

Und ich hoffe, dass ich mit diesem Rezept bzw. Rezepten, denn es sind zwei, ein bisschen Freude und Experimentier.Lust an euch weitergeben kann. Ich meine, Kekse? Aus Kichererbsen? Und der Teig lässt sich sogar ausrollen, damit hab ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Ich finde das echt genial.

Die erste Fuhre habe ich als Ausstecherle gemacht. Sie schmeckten gut, waren schnell gemacht und ich war begeistert, dass sie aus anhieb was geworden sind. Allerdings fehlte mir da noch irgendwas. Das i-Tüpfelchen. Ein bisschen Schokodeko oder ein Zitronenguß wäre gut gewesen. Ich hab sie statt dessen in Marmelade getaucht bzw. mit Birnenscheiben belegt und dann noch etwas Dattelsirup oben drauf gegeben. Lecker, aber ich dachte, da geht noch was.

 

Also habe ich einen zweiten Teig angesetzt

 

und noch ein bisschen hiervon und ein bisschen weniger davon dazu gegeben. Am Ende hatte ich einen Teig, der geschmeckt hat, wie er geduftet hat, nach irgendwas zwischen Amarettini, Waffel, Marzipan und Vanille. Wer schon mal mit Kichererbsen gebacken hat, egal ob süß oder herzhaft, der kennt die fluffig-sahnige Konsistenz die Kichererbsen Patties oder Gebäck verleihen können. Das in Kombination mit den Mandeln, einfach lecker.

 

Der Teig ließ sich ebenfalls ausrollen, doch wieder Ausstecherle machen? Nö. Und muss denn ein Keks immer Rund sein? Nö. Also hab ich Scheiben von der Teigkugel herunter-geschnitten und anschließend ein kleines Muster mit der Gabel hinein-gedrückt.

 

Ich hab sie in kurzer Zeit bei relativ hoher Hitze gebacken, damit sie von außen fest werden und ein wenig Farbe bekommen, von innen aber noch leicht weich sind. Das sind sie, noch leicht weich oder eher fein krümmelig wie geriebene Mandeln, die von Kichererbsen und Zucker umarmt werden…oder so ähnlich – Wichtig ist der Rohrzucker. Die Kekse werden vor dem Backen damit bestreut. Das sieht nicht nur hübsch aus sondern verleiht dem Keks hinterher den gewissen süßen Pfiff.

Nach der Backsession hatte ich noch  ein wenig Teig im Kühlschrank übrig, was natürlich total beabsichtigt war und gar nichts mit…

Ach lassen wir das. Jedenfalls gab es dann zwei Tage später also noch eine dritte Keks-Fuhre.

Süße Slowcookie-Gnocchi-Amarettini?

 

Dem Teig hat die lange Ruhezeit jedenfalls nicht geschadet. Im Gegenteil. Er war jetzt so richtig gut durchgezogen. Diesmal habe ich die Kekse abwechselnd mit Rohr- und Kokosblütenzucker bestreut. Allerdings hat mir die Rohrzucker Variante besser gefallen. Der Rohrzucker ist und bleibt auch nach dem backen körniger als der Kokosblütenzucker und ich finde dieser leichte crunch macht hier einfach den kleinen aber feinen Unterschied.

Aber das nicht natürlich Geschmackssache.

 

Der Teig und ich, wir werden jedenfalls definitiv noch eine Menge Spaß miteinander haben. Gestern habe ich zum Beispiel bei Daniela Terenzi ein geniales, weil originelles Rezept für eine Ravioli gefüllt mit Kürbis und Amarettini! gefunden (Klick zum Rezept). Auf die Idee muss ja man auch erst mal kommen. Das möchte ich unbedingt ausprobieren. Vielleicht zu Weihnachten, als Vorspeise. Vielleicht mit diesen Keksen, wenn ich den Mandelanteil noch etwas erhöhe…oder lass ich es einfach so. Hm…

Die Reise war lang und ich brauche jetzt entweder einen neuen Kaffee oder ich leg mich nochmal hin und träume…wahrscheinlich nicht von Keksen.

Zum Rezept:

Gute Laune Kekse… Mandelkekse aus Kichererbsen – auch als Ausstecherle geeignet. Vegan und Glutenfrei. weiterlesen