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Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung.

Wo der Winter dem Frühling die Hand reicht.

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Die Blumen sind arrangiert. Der Tisch ist gedeckt und der Wein steht kalt. Ich sitze ich hier, drehe an einer Haarsträhne, nippe am kalten Kaffee und warte darauf, dass es an der Tür klingelt. Das glutenfreie Fräulein Kristina hat sich angekündigt. Mit im Gepäck hat sie einen köstlich duftenden Wirsingauflauf – mit Kartoffeln, Feta und Linsen, ein paar Partyhütchen und hoffentlich viel gute Laune, denn heute feiern wir. Eine Kartoffelparty. Das war die Vorgabe – Wir kochen, etwas herzhaftes – mit Kartoffeln und anschließend laden wir alle ein. Also euch. Ihr seid die Gäste. Also, hoch vom Sofa und kommt vorbei und weil wir natürlich im Vorfeld wussten, dass es euch super lecker schmecken wird und ihr nach den Rezepten fragen werdet, haben wir die vorsorglich schon einmal notiert.

Aber jetzt kommt doch erst mal rein, ja, lasst die Schuhe ruhig an, ganz wie ihr mögt, und macht es euch gemütlich. Herzlich willkommen zu unserer kleinen Familien-Party. Schön, dass ihr da seid, Gastgebergeschenke bitte dahinten auf den Tisch und jetzt lasst es euch erst mal schmecken, bevor das alles kalt wird. 

Zur Tageskarte:


Wirsingauflauf , Gefüllte Zucchini im Kapern/Senf-Sud, Auberginen-Involtini

und vielleicht gibt es auch noch Waffeln

 

Kristina’s leckeres Rezept für den Wirsingauflauf findet ihr ⇒ hier. Wenn Zwei Fräulein sich gegenseitig einladen, gibt es was… Gefüllte Zucchini mit Kartoffelkruste und dazu Auberginen-Involtini mit getrockneten Tomaten und einer veganen Ricotta-Walnuss Füllung. weiterlesen

– Petite fleur pour Dips – Kleine, herzhafte Brotblümchen zum Dippen und ein scharfes Chipotle Rahm- Pfännchen mit Kürbis, Spitzkohl und Räuchertofu

Uff! Umgezogen. Nach exakt vier Jahren und vier Monaten habe ich Montag meine ersten, richtig eigenen Wohnungsschlüssel wieder abgegeben. Ein komisches Gefühl, befreiend, ja, doch es ziepte auch ein bisschen. Ich wollte umziehen. Es war Zeit. Doch die Erinnerungen und die Wärme, die jedem Winkel dieses Lichtdurchfluteten Ortes anhaften, der Blick über die hellen Lichter der Stadt… Der Gang durch Wälder, die so lange einfach nur zuhören konnten… Es war schwer. Es war schwer als ich einzog, denn damals war mir das Herz gebrochen worden. Das Herz ist stark. Es kann auf so viele unterschiedliche Arten brechen und trotzdem, wenn man es lässt, wird es immer wieder ganz wundersam neu zusammenwachsen. 


Damals fühlte ich einen Schmerz, den ich wirklich nicht weiter empfehlen kann. Es war Schmerz in meiner Seele, in meinem Gedanken aber auch in jeder Faser meines Körpers. Ich spürte ihn mit jedem Schritt den ich tat, den ich nicht nicht tat. Er war tatsächlich aus mir heraus gerissen worden. Er war weg und dann wieder da. Er war ein aggressiver Splitter, den ich nicht zu fassen bekam… nicht zu fassen bekommen wollte. Also brachte ich mehrere Städte zwischen uns. Ich fand einen Ort, hell und warm, voller Geborgenheit. An einem Winterabend vor vier Jahren, wohlig eingekuschelt in meinen neuen Ort, konnte ich den Schmerz zum ersten Mal als das ansehen, was er gewesen war. Eine brotlose Kunst, künstlich von uns am Leben erhalten…
Danach besorgte ich mir eine neue Telefonnummer, obwohl das eigentlich eher symbolisch war. Der Splitter war raus.  – Petite fleur pour Dips – Kleine, herzhafte Brotblümchen zum Dippen und ein scharfes Chipotle Rahm- Pfännchen mit Kürbis, Spitzkohl und Räuchertofu weiterlesen