Schlagwort-Archive: Haferflocken

Schummel Backen: Nicht gebackene Vanille Tarte + sehr wohl gebackener Rhabarber Crumble = 2 Frauenzimmer backen 1 Kuchen² mit Rhabarber. (Vegan und optional glutenfrei).

Wir backen. Schon vor einiger Zeit, beschlossen, dass Zuckersüße Fräulein Glutenfrei Fliegenpilz und ich bei Gelegenheit ein kleines, gemeinsames Projekt zu starten. Wir überlegten, wie es anzustellen sei, tippten ein paar Mal mit dem Finger gegen die Nasespitze, schnippten sodann schnittig in die Luft, riefen: Wir wollen backen. Jede für sich, doch beide wollen wir backen. Mit Rhabarber als gemeinsame, verbindende Zutat und so wurde es also beschlossen und vom werten Fräulein längst durchgeführt. Ein köstlicher, glutenfreier Rhabarber-Kuchen mit Marzipan ist’s geworden. Zu bewundern hier.

Ich eile nun also einen ganzen Monat später hinter her. Doch nun habe ich es geschafft meinen Teil beizutragen und, weil ich das Fräulein in den letzten Monaten wirklich sehr lieb gewonnen habe und gar nicht genug bekommen kann von ihrer sonnig, herzlichen Art, freue mich nun um so mehr, dass es endlich vollbracht ist. Wir haben etwas getan, gemeinsam, das unsere Blogs ab jetzt verbindet. Wir haben Kuchen gebacken. Mit Rhabarber… 😉

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– Shades of pancake – Linsenpfannkuchen. Vegan, Low Fat, ohne Altersbeschränkung.

Werter Leser,

Solltest du ein Kunde, vielleicht sogar Stammkunde des durchweg Familien-freundlichen Biohof Bursch sein und mir regelmäßig auf unseren Wochenmärkten begegnen, würde ich dich freundlichst darum bitten, die nun folgenden Textzeilen einfach zu überspringen und direkt zum Rezept weiter zu scrollen. Der folgende Text kann unabhängig vom Rezept gelesen werden, garantiert. Es ist nicht nötig, dass du deine sicherlich kostbare Zeit, an eine Marktfrau mit… Dieser Text ist einfach nicht für deinen zarten Augen, deine äußerst feinsinnigen Synapsenverästelungen, bestimmt. Normalerweise duze ich Kunden auch nicht ungefragt aber, ein distanziertes Sie scheint mir hier in Anbetracht der geplanten Zusammenführung von Erotik und Linsen unangemessen. Gegen die eigenen Gedanken ist man häufig eben doch machtlos.

Zeitüberschuss, angeborene Neugierde und ein bestimmter Grad an Wahn, in Folge fiebriger Erkältungstrunkenheit, plus Freundin Uschi bewaffnet mit einem du kannst hier nicht weg Grinsen und facettenreicher DVD, plus ein harmlos aussehender ebook-Reader, führten an jenen unbestimmten point of no return, den Punkt, an dem es kein zurück mehr gab, an dem die Worte  ein paar Wochen später ungefiltert durch das Hirn hindurch direkt in Hand strömten, nur um kurz darauf hart. kratzend auf das blanke Papier aufzuschlagen. Es war so:

Lieber Kunde, Dies ist deine letzte Chance einfach bis zum Rezept weiter zu scrollen. Ich sags ja nur.


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Beschwipster Studentenkuchen.

Ein fein beschwipster Dinkelboden mit Amaretto, Äpfeln & Rosinen
und Studentenfutter Crumble.

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Backen. Ach, ja. Mache ich, im Gegensatz zum Kochen, eigentlich nicht so häufig. Ich habe eine Heiden Respekt vor diesem alten Handwerk. Zu schnell verbrennt da etwas, der Teig misslingt, sofern man nicht präzise genug gearbeitet hat (als er in den Ofen kann war doch noch alles gut), Das Brot gerät zu drisch oder zu feucht oder niemand, außer dir selber, kann das Etwas, das da aus dem Backofen kommt, noch als Brot identifizieren...Ja, backen ist für mich doch sehr anstrengend und irgendwie Nervenaufreibend. Mittlerweile nicht mehr ganz so, wie noch vor ein paar Jahren. Aber die Aufregung, dieses Kribbeln, darüber ob man am Ende etwas in Händen halten wird, das essbar, identifizierbar und im Idealfall sogar lecker ist, diese Aufregung spüre ich nach wie vor, jedes Mal, wenn ich backe.

Zum gelingenden Backen braucht es meiner Meinung nach, vor allem, Zweierlei. Nämlich: Zeit & Innere Ruhe.

Es braucht Zeit, sich auszuprobieren und sich ein paar Grundkenntnisse anzueignen. Es braucht Zeit, um ein gutes Gefühl für die verschiedenen Teige und ihre Konsistenzen zu entwickeln. Und, es braucht Zeit, sich ein gesundes Back-Selbstbewusstsein anzutrainieren (Noch fünf Minuten. Nein! Die Brötchen kommen raus! Genau Jetzt.Jetzt!) Vor allem aber braucht es, meiner Meinung nach, die Fähigkeit, innerlich ruhig und gelassen zu bleiben, um beim ersten Fehlversuch nicht direkt wieder das Back-Handtuch, weit von sich, zu werfen. Was soll ich sagen…? Ich war ruhig und nun bin ich sogar gelassen. Der Kuchen ist etwas geworden. Er ist sogar sehr lecker geworden.  Ich danke den Back-Göttern und gönne mir noch ein Stück. Vielleicht werde ich ja gleich noch ein wenig meditieren, nachdem ich mir das Mehl aus den Haaren gewaschen habe…

 

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Da ich einen dicken Boden wollte ist der Kuchen etwas kleiner geraten als eine 26er Springform.

Für den Hefeteig-Boden:

200g Dinkelvollkornmehl, 25g Amaranth (gepufft), 2EL gemahlene Haferflocken, 4EL gemahlene Kokosflocken, 1/2 Pck.Trockenhefe, 3-4EL Agavendicksaft, Saft und Abrieb einer halben, großen Orange, eine Prise Salz, 100ml Pflanzenmilch (Hier Reismilch, da schön süß)
Außerdem: geriebene Tonkabohne, 1TL Zimt, 1/2TL Muskatblüte (vorsichtig dosieren, sehr intensiv)

Die trockenen Zutaten und die Gewürze miteinander vermischen Orangenabrieb und Saft, Agavendicksaft dazu geben. Beginnen einen Hefeteig herzustellen. (Da muss man ein wenig Ausdauer und Muskelkraft aufwenden, es sei denn natürlich man hat eine Küchenmaschine. Ich besitze zwar eine, knete aber trotzdem lieber von Hand.) Pflanzenmilch nach und nach hinzugeben und so lange weiterkneten bis ein glänzender und geschmeidiger Teig entstanden ist. Beiseite stellen. Abgedeckt, an einem warmen Ort mindestens 30min. gehen lassen. Erneut kneten, Kreisförmig (oder so ähnlich 😉 ) ausrollen, Rund herum den Rand ein wenig hochziehen. Mit einem Zahnstocher den Teig mehrfach einstechen (damit der Schwips schön in den Boden ziehen kann).


 

Für den beschwipsten Belag:

3 kleine bis mittlere Äpfel (hier süß-sauere Elstar und Topaz, die werden beim backen schön mürbe und der Topaz bekommt eine schöne, gold-gelbe Farbe), 2EL Rosinen, Saft und Abrieb einer Zitrone, 3EL Amaretto, 3EL Ahornsirup (oder Süße nach Wahl), Zimt, etwas geriebene Tonkabohne, eine Prise Kurkuma.

Die Äpfel vierteln und entkernen, klein schneiden, zusammen mit den Zutaten für den Schwips in eine Schüssel geben, verrühren. Mindestens eine halbe Stunde beschwipsen lassen. Gegebenenfalls zwischendurch umrühren. Äpfel und Rosinen, sowie 3/4 des Schwips, gleichmäßig auf dem Hefeboden verteilen.


 

Beschwipster Crumble:

50g Studentenfutter (ohne die Rosinen), 1EL gemahlene Haferlocken, 1EL Kokosflocken, 1EL Amaranth, der Rest vom Schwips

Studentenfutter, im Zerkleinerer oder von Hand (grob) klein hacken. Gemeinsam mit den anderen Zutaten zu dem restlichen Schwips geben. Mit der Hand verkrümmeln. (Bei Bedarf noch einen Schuss Süße oder ein paar Nüsse dazu geben). Den Crumble, gleichmäßig über dem Belag verteilen.


 

Backen:
Im vorgeheizten Ofen, bei 180ºC , mittlerer Einschub, 25-30min. fertig backen.

 

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Den herrlich würzigen Duft genießen und auffuttern. 🙂

 

 

 

 

Setz Dich. Nimm dir nen Keks. Haferkekse

Haferkekse, gebacken aus den Zutaten für den Geburtstags Kuchens + 1Päckchen Vanillezucker und etwas Zitronenabrieb. Die Zubereitung dauert keine fünf Minuten. Den Rest macht dann der Backofen.

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Statt den Boden in die Springform zu drücken haben wir kleine, flache Kekse daraus geformt, diese dann noch mit Rosinen und Schokostückchen gespickt und dann kamen die Kekse auf das mit Backpapier ausgelegte Gitter in den Ofen.

Ca. 20Minuten bei 180°C Umluft backen.

Die noch warmen Kekse in eine Papiertüte  gepackt, ab zur Arbeit. Endlich auch mal andere Menschen geruchsbelästigt, im Bus. Entschuldigung!? Könnten sie wohl die  Finger von der Tüte…Danke. Beim Umsteigen schon mal einen an der Haltestelle genascht. Hm, lecker. Auf dem Markt gab es dann den Rest, in Himbeermarmelade getunkt, Pöttchen Kaffee dazu. Och, ja… Wer bekommt denn bitte?…Nee…Tut mir leid. Die Kekse leider nicht.

 

Esst mehr Kuchen. Haferkuchen mit Dattelkaramell und knackiger Schokohülle. Einfach und ohne backen.

Ein einfacher  Kuchen mit ungebackenem Boden, Dattelkaramell, geröstetem Buchweizen und knackiger Schokohülle.

Der Boden besteht aus Haferflocken, Kokosraspeln, sowie gerösteten und vermahlenen Kichererbsen. Man sieht es bereits auf dem Bild. Der Boden wird richtig schön fluffig. Eine Freundin dachte es seien Cashews drin. Der Geschmack ist also auch erste „Sahne“.

IMG_20150813_062714 Esst mehr Kuchen. Haferkuchen mit Dattelkaramell und knackiger Schokohülle. Einfach und ohne backen. weiterlesen

Rock’N Roll Betty! CurryNudeln mit Nektarinen, Spargel und Erbsen und veganem Haferparmesan

 

Curry Nudeln mit Nektarinen

Spargelspitzen und Erbsen und wem das noch nicht reicht:

Mit Haferparmesan!

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Was man alles braucht: Nudeln, Erbsen (hier TK), Spargelspitzen, Nektarinen, Haferflocken

Zum marinieren:

2-3 TL Harissa Paste(je nach Schmerzgrenze), 3-4 getrocknete Tomaten (Hier gekräuterte) 2 Knoblauchzehen, Saft und Schale von 2 Zitronen, Salz oder Sojasauce, sowie Currypulver und Agavendicksaft (alles nach Belieben)

Zuerst die Marinade zubereiten:

Dafür alle Zutaten, bis auf das Currypulver,  in den Universal-Zerkleinerer geben bzw. das Küchengerät der Wahl geben und zu einem etwas flüssigerem  Pesto verarbeiten, sonst bekommt man es nicht so richtig mit den Nudeln vermengt. Nudeln kochen. Während dessen Nektarinen kleinschneiden, zwei Händchen Haferflocken fein mahlen, Spargelspitzen bereit stellen. Ich habe sie roh mit dazu gegeben, wollte sie aber eigentlich kurz vor Ende der Garzeit mit in den Nudeltopf geben. Stattdessen habe ich die Spargelspitzen und die TK Erbsen einfach unter die heißen Nudeln gemischt. Das hat vollkommen ausgereicht und ich schätze das nächste Mal würde ich es direkt so machen. Nun das Pesto unter die Nudeln heben und das Ganze mit ordentlich Currypulver und zwei EL von den Haferflocken würzen. Gut durchmischen. Ggf.nachwürzen (Wir sind keine großen Salz Fans aber hier musste nochmal ein guter Schuss Sojasauce und etwas Zitrone dran) Zum Schluss die Nektarinen mit drunter mischen. Ich habe die Hälfte der Nektarinen „aggressiv“ mit den Nudeln vermengt, damit sie ordentlich Saft abgeben. Die andere Hälfte habe ich vorsichtig drunter gehoben, damit noch was fürs Augen und was bissfestes übrig bleibt.

Die restlichen Haferflocken, gemeinsam mit ein paar Hefeflocken, etwas Pfeffer und einer Prise Salz klein mahlen und über die Nudeln streuen… Rock’N rOLl pur 😉