Schlagwort-Archive: KicherErbsen

Aus Kichererbsen…??? Marmor-Streuselkuchen mit Aprikosen und Kirsch-Joghurtkuchen.

Jep. Backen mit Elfie, die Spargelelfe MacGyver. Gebt mir ein Streichholz und eine Dose Kichererbsen und ich mach Kuchen draus… Oder so ähnlich. Auf dem Bild versteckt sich jedenfalls ein veganer und glutenfreier Marmor Steuselkuchen, dessen Teig hauptsächlich aus Kichererbsen und Kokosnuss besteht. Klingt komisch, ist/war aber so und schmeckte auch richtig lecker.

 

Im Endeffekt schmeckte es wie ein normaler Rührkuchen. Und ja. Ich kann sagen, man isst ein Stück Kuchen mit einem ganz anderen Genuss, wenn man weiß, dass der Kuchen zum größten Teil aus wirklichen Lebensmitteln besteht, quasi gesund ist oder gesünder ist aber bitte auf gar keinen Fall so schmeckt, gesund. Normalerweise teile ich Essen ungern in Kategorien wie Gesund und Ungesund ein, weil die Dosis bekanntlich das Gift macht, weil der Mensch ja viel komplexer und kein Mensch wie der andere ist…und weil wir ehrlich gesagt eh alle nicht mehr zu retten sind, bei dem ganzen Mist der so durch die Luft fliegt… Aber im Vergleich zu Handelsüblichen Kuchen, mit ihren Auszugsmehlen, verwunderlichen Zusatzstoffen und Raffinade Zuckern… Ich denke, da ist es schon in Ordnung, wenn ich diesen Kuchen hier als gesund bezeichne und gerne nochmal zugreife (n würde).

Kichererbsen, waren also drin, außerdem Kokosmehl und Kokosmilch, gesüßt wurde mit Agavendicksaft, etwas Buchweizenmehl und die obligatorische Zitrone mussten auch noch mit rein und ein bisschen Kakao für den Marmor-Effekt…

 

Naja. Dann war da noch die Schokolade… Über den Gesundheitsgrad von Schokolade lässt sich nun natürlich streiten aber ich finde eine Ganzheitlich ausgewogene, vegane Ernährung sollte den regelmäßigen Konsum der ein oder anderen Tafel schon mit-einschließen. Immerhin reden wir hier von pflanzlich basierter Ernährung, von Peace Food und Schokolade gibt den Nerven doch definitiv Peace, oder? Wie gesagt. Es ist soviel komplexer als das…und hier musste einfach Schokolade mit rein. Punkt. Aus Kichererbsen…??? Marmor-Streuselkuchen mit Aprikosen und Kirsch-Joghurtkuchen. weiterlesen

Containering. Flames went Higher… Mediterrane Salbei-Nudeln mit überbackenen Auberginen, Kichererbsen und Kürbiskernpesto.

Die launische Herbstzeit ist keine Fruchtgemüse Zeit, insbesondere nicht bei uns auf dem Wochenmarkt. Eigene Tomaten, Gurken, Zucchini, Auberginen. Alles abgeerntet und vorbei. Jetzt gibt es Kohl, Wurzelgemüse, Topinambur, schwarzen Rettich…. und Wintersalate wie Endivie, Postelein, Feldsalat oder Zuckerhut… oder diesen tollen asiatisch angehauchten Wildkräuter – Mix-Salat, ach, ich könnt Ewig so weiter aufzählen. Lecker! Jede Jahreszeit bringt ja so ihre ganz eigenen, kleinen kulinarischen Schmankerl mit sich. Mein aller erstes BlogRezept war der Insalata di Bruno Marso, mit Granatapfel und karamellisierten Brotstückchen, ein Wintersalat, unten links zu sehen.

Wo war ich?… Weil wir allerdings ein Kundenfreundlicher Biohof und letztendlich ja dann doch irgendwie ein Unternehmen sind, dass auf dem hart umkämpften Obst-und Gemüse Markt überleben möchte, gibt es auch jetzt noch Tomaten, Auberginen und Co., nur dann halt nicht mehr aus eigener Ernte sondern aus dem Zukauf. Fruchtgemüse im Winter, ein immer wieder heiß diskutiertes Thema, bei uns. Ich habe schon mehrfach darüber geschrieben, doch ich finde man kann es gar nicht oft genug sagen. Die nun herrschenden herbstlichen Temperaturen sind so rein gar nichts für das empfindliche Fruchtgemüse. Man muss die Ware jetzt gut schützen und sie möglichst warm einpacken, sonst bekommen die Tomaten, durch die Kälte, schnell braune Flecken und das Fruchtgemüse wird wabbelig und weich. Wer will schon eine weiche Gurke essen? Ich persönlich würd nicht mal ne feste Gurke essen wollen aber gut…Wer Mangos, Kaki und Datteln auf dem Küchentisch liegen hat sollte da mal nicht mit Steinen werfen. Containering. Flames went Higher… Mediterrane Salbei-Nudeln mit überbackenen Auberginen, Kichererbsen und Kürbiskernpesto. weiterlesen

Koshi! Crossover im regionalen Kohlrabi Blatt.

Eine Art kleines Spezial über Kohlrabi. Allerdings steht nicht die Knolle im Mittelpunkt sondern ihr Grün. Die Blätter kann man nämlich mitessen. Sehr gut sogar. Es gibt ein paar Bilder und Ideen, einen kurzen Gedankengang zum Thema Gesundheit und Glück, in Zusammenhang mit Ernährung und ein Sushi aus Kohlrabi Blättern gibt es auch.

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Esst mehr Kuchen. Haferkuchen mit Dattelkaramell und knackiger Schokohülle. Einfach und ohne backen.

Ein einfacher  Kuchen mit ungebackenem Boden, Dattelkaramell, geröstetem Buchweizen und knackiger Schokohülle.

Der Boden besteht aus glutenfreien Haferflocken, Kokosraspeln, sowie gerösteten und vermahlenen Kichererbsen. Man sieht es bereits auf dem Bild. Der Boden wird richtig schön fluffig. Eine Freundin dachte es seien Cashews drin. Der Geschmack ist also auch erste „Sahne“.

IMG_20150813_062714 Esst mehr Kuchen. Haferkuchen mit Dattelkaramell und knackiger Schokohülle. Einfach und ohne backen. weiterlesen

Leichter Fenchel/Melonen Salat

 

 

Bei uns auf dem Wochenmarkt spricht plötzlich alles von diesem muss man mal probiert haben, Feta Melonensalat. Die Idee Wassermelone als herzhaften Salat zu essen fand ich durchaus spannend. Als es dann vor ein paar Tagen mal wieder so heiß war, dass man den Herd vor Mitternacht lieber nicht anstellen möchte, da geisterte mir die Feta Melone durch den Kopf und so gab es schließlich diesen überraschend leckeren, kleinen Salat. Ohne Feta. Dafür mit Fenchel und Kichererbsen. Und das war dann alles andere als Käse. Die gemahlenen Kichererbsen passen super zu Salat. Das gibst ein sehr an…na gut sagen wir es halt…Das gibt eine sehr an Parmesan erinnernde Konsistenz. Ach, was ein Käse 😉 Leichter Fenchel/Melonen Salat weiterlesen

Mein großer Freund Buki. Bunt gefüllter knuspriger Buchweizen-Kichererbsen Pfannkuchen

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Ich taufe es „Buki“, einen knusprigen Pfannkuchen bestehend aus Buchweizenmehl und gemahlen, gerösteten Kichererbsen. Beides zu ungefähr gleichen Teilen, etwas Backpulver und Zitronenschale, eine Prise Salz und dann Wasser hinzugeben, bis ein etwas zu flüssig geratener Joghurt Teig entsteht. Ich habe noch ein wenig getrockentes Bohnenkraut und gemahlene Fenchelsamen, in den Teig, mit rein, gegeben.

Dann den Teig schön dünn in der Pfanne ausstreichen. Von beiden Seiten ausbacken.

Buki ist wirklich ein ganz Lieber 😉

Füllung:

bunter Mangold und gebratene Pfifferlinge mit Zwiebelringen, Knobi und Peperoni

geraspelte Möhre

zum bestreichen: scharfer Hummus

Es hat wunderbar geschmeckt aber die geraspelten Möhren…. Das war so lecker in Kombination mit dem Hummus.

Buki mag anscheinend Raspel Möhre und Hummus sehr gern.

Da zeigt sich mal wieder, dass die einfachsten Dinge halt doch die Besten sind.

 

Fingerfood und Feinstaub – Eine Zucchini Landschaft mit Rettich – Johannisbeerjoghurt und ein bisschen Schnickschnack

 

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Zutaten:

Zucchini Johannisbeeren Roter Fingerrettich oder Radieschen Avocado Majoran Agavendicksaft Salz

Zubereitung:

Zucchini rundherum mehrfach einritzen, anschließend in einer geschlossenen Pfanne, in etwas Salzwasser, nach belieben weich dünsten.

Für den Joghurt:

Rettich und etwas Avocado* in Scheiben schneiden. In den Zerkleinerer geben. Zusammen mit einer Handvoll Johannisbeeren, einer Prise Salz, etw. Agavendicksaft, sowie ein wenig Majoran schön cremig mixen. Joghurt in den Kühlschrank geben oder kurz ins Eisfach stellen.

Abgekühlte Zucchini in unterschiedlich große Stücke brechen oder schneiden und in den Joghurt dippen.

Fertig.

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*Die Avocado dient dazu eine schöne cremige Konsistenz zu bekommen. Außerdem nimmt sie dem Rettich ein wenig von seiner Schärfe, denn diese kleine Fingerrettiche sind schon ganz schön scharf. Zuerst denkt man: Och ja. Aber je mehr man davon isst…desto mehr beginnt es in der Nase zu brennen. Je mehr Avocado desto weniger Schärfe.

 

PS: Der Feinstaub auf dem Teller, das sind geröstete KicherErbsen aus dem türkischen Lädchen, die dem Haferparmesan starke Konkurenz machen. Sehr Lecker.

Knuspriges aus dem Backofen. Kochen für Menschen mit Kaplumon- Intoleranz*

 

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*Kaplumon- Intoleranz

Unter Kaplumon-Intoleranz / Kaplumonaminose versteht man die Unverträglichkeit von Kontoplus und Lebensstil, deren Ursache ein Mangel aufbauender Enzyme Sparoxidase(SAO) und/oder Kaplumon-M-Spartransferase (KMST) bzw. ein Missverhältnis zwischen Zufuhr und Abbau des Kontoplus darstellt. Diese Theorie wurde in den 1990er Jahren im Rahmen der Erforschung des biogenen Konsums  entwickelt. Nach Ansicht einiger Autoren ist die Kaplumon-Intoleranz nicht angeboren, sondern ein erworbenes Krankheitsbild, von dem knapp 98 % der europäischen Bevölkerung betroffen sei. 80 % der erkrankten Patienten sind weiblichen Geschlechts, mittleren Alters. Die Krankheitssymptome können am Monatsanfang verschwinden, treten jedoch spätestens nach dem Monatsdrittel wieder auf…

Die Kaplumon-Intoleranz ist weder eine Allergie noch eine nichtimmunologische Unverträglichkeit, sondern eine Aufbaustörung. Sie ist möglicherweise Folge oder Begleiter anderer Unverträglichkeiten oder Allergien wie z.b der SEKS (Sommerschen Erdbeer Kaufstörung).

 

Hier nun ein Kaplumon geeignetes, knuspriges Lieblingsrezept

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Mit scharfem Hummus überbackene Aubergine und knusprige Ofenkartoffeln 

(Plus Variation mit mariniertem Ofengemüse)

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Zutaten:

Kartoffeln (wir nehmen Frühkartoffeln, vorwiegend festkochende oder mehlige, weil die so schön cremig werden, im Ofen.)

Auberginen nach belieben

Außerdem ein Päckchen Hummus (Diesen kann man ganz leicht selber herstellen. Noch leichter ist es, auf dem Heimweg noch schnell in den Discounter mit A*** Süd zu springen und dort neben den verboten günstigen, kann- das- wirklich- noch- BIO- sein?- Kartoffeln, sowie den, natürlich bei weiten nicht so aromatischen, konventionellen Auberginen, noch ein Päckchen, erstaunlich leckeren, veganen Hummus, den es dort in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt, zum Monatsendpreis zu erwerben…

Zubereitung:

Kartoffeln putzen, kleinschneiden. (Zur Frage Schale oder nicht Schale?: In der Schale stecken viele Nährstoffe und vor allem viel Aroma, andererseits ist die Kartoffelschale schwerer verdaulich…)

Kartoffeln auf ein Backblech geben, evtl. mit Öl bepinseln, klappt aber auch ohne. Bei 180°C backen, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben.

Während dessen, die Aubergine(n) längst in Streifen schneiden. Je dünner man schneidet, desto knuspriger werden die Auberginen. Dickere Scheiben werden hingegen schön saftig…Anschließend die Scheiben, nach Gusto mit dem Hummus bestreichen. Durch das Salz im Humus, tritt das Wasser aus den Auberginen Scheiben. Dadurch werden sie bereits weicher, so dass man die Scheiben nicht vorgaren muss.

Danach verteilt man die Auberginen auf einem Backblech und gibt sie in den Ofen, entweder mit zu den Kartoffeln in den Backofen (Dann am besten die Kartoffeln eine Etage tiefer schieben) oder man backt sie davor oder danach. Die Auberginen brauchen, je nach Dicke ca. fünfzehn bis zwanzig Minuten bis der Hummus knusprig ist. Einfach ab und zu mal einen Blick in den Backofen werfen.

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Gemüse Option: Paprika in Streifen schneiden, Zuckerschoten in ein separates Schälchen geben. Beides mit Zitrone, Knoblauch, Sojasauce, sowie etwas Agave marinieren. Die Paprika auf ein Blech geben. Ca. 15-20 Minuten gemeinsam mit den Auberginen backen. Fünf Minuten vor Ende die Zuckerschoten dazu geben.

Ein paar Spritzer Zitrone, sowie ein paar Kräuter nach Wahl über die Kartoffeln geben.

Pöttchen Senf & Ketchup dazu,

Fertig.