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Farbausklang 2016 . Wir tanzen und ich wünsch dir noch ’n richtig Geiles Leben.

Bock auf ein kleines Silvester Amuse-Gueule? Ich schon. Die Kanzlerin hält ihre Neujahrsansprache, Ich zeig euch lieber was es gestern Abend bei uns so zu essen gab und behaupte mal, das hier ist spannender, leckerer sowie, fröhlicher und bunt. Farbausklang 2016 . Wir tanzen und ich wünsch dir noch ’n richtig Geiles Leben. weiterlesen

Liebe.

Essen ist Liebe.

Essen ist ein Grundbedürfnis. Doch es stillt nicht bloß unseren Hunger. Es bringt uns an einen Tisch. Es verbindet uns. Gemeinsame Gespräche werden geführt, manchmal bis tief in die Nacht hinein. Entscheidungen werden getroffen. Es wird herzhaft gelacht, getrunken, neue Ideen entspinnen sich zwischen drei Gängen und Espresso danach. Manchmal wird leise geweint oder hartnäckig starrend, in das Rotweinglas, geschwiegen. Oft genießt man mit rot glühenden Wangen das trubelige Geschehen, während man ein andermal vielleicht lieber ganz für sich allein in der Küche steht, den Löffel im Takt der Musik schwingt, sich an den Klängen zischender Töpfe erwärmt, sich schweigend im Schneiden der Zwiebel verliert. Der Duft der Küche, beruhigend, still, manchmal auch schrill. Vielfältig. So, wie das Leben. So, wie die Liebe. Kochen ist Liebe.

 Und nun, da ich es formuliert habe stelle ich erstaunt fest, dass es sich mit meiner Arbeit auf dem Wochenmarkt und dem Schreiben genauso verhält. Ich versinke darin. Ich verliere die Zeit. Ich bin glücklich. Das ist es, wonach ich so lange gesucht habe. Hier versuche ich diese drei, für mich so wichtigen Lebensbereiche miteinander zu verbinden.

Vor sechs Jahren, als meine letzte Beziehung so dramatisch zerbrach wie sie begonnen hatte, da hatte ich plötzlich nichts mehr, das mich von mir selbst ablenkte und so dachte ich plötzlich, während ich in einem letzten dramatischen Akt, unser gemeinsames Bett in seine Einzelteile zerlegte, ich versuche jetzt zur Abwechslung mal das Glück in mir selbst zu finden, statt es dauernd im Außen zu suchen. Wo ist die Liebe in mir? Was kann ich denn eigentlich? Was will ich? Wie schaffe ich es das Ding im Spiegel wieder in eine lächelnde, zufriedene Frau zu verwandeln? All das künstlich geschaffene Leiden und der maßlose Konsum. All die Betäubungen. Schluss damit! Es muss einen anderen Weg geben. Glück. Ja, es ist verführerisch, die Verantwortung für das eigene Glück an etwas oder jemand anderen zu übertragen, sich abzulenken. Man muss dann halt nur die die kurze Halbwertszeit solch einer Art von Glück mit einberechnen. Aber was ist schon sicher im Leben… Liebe. weiterlesen

Ich bin, was ich bin, Eine Frau von Format…Sonntags-Rezitation ohne Adil Tawil.

Irgendwo über dem Regenbogen

bin ich 1 Millionen Meilen entfernt von zu Hause.

Tanzend, im Mondlicht

spüre ich den Regen, Purpurfarben

auf meiner Haut.

°

Ich suche nichts.

Ich brauche keinen Held‘.

Ich bin so frei, wie meine Haare.

Scheiße, ich bin keine Abrisskugel.

Ich bin eine stolze Frau.

Nichts anderes zählt.

°

Als ich, zum allerersten Mal dein Gesicht sehe,

da kann ich nicht anders,

als dich unter meiner Haut zu tragen.

Ich will, dass du mich willst.

Du nimmst mir den Atem. Ich trage dich bei mir.

Nichts anderes zählt.

°

Wir sind ein Regenbogen zu den Sternen

Wie wilde Pferde tanzen wir die ganze Nacht

Du sagst, Tod oder Lebendig

Bist du einsam heut‘ Nacht?

Leg deinen Kopf an meine Schulter, denn

Alles was ich tue, tue ich für Dich.

Und bitte, bitte glaub mir. Ich will jetzt wissen,

was Liebe ist.

°

Atemlos gehen wir durch die Nacht.

Die Zeit vergeht

°

Es ist, was es ist.

Diamanten sind vielleicht für immer.

Doch wir sind es nicht.

Zuerst ist es das Herz,

das leise zerbricht,

über die Fremden in der Nacht

über die es nun spricht.

°

Als ich verrückt werde bitte ich dich mir zu erzählen,

wo du letzte Nacht geschlafen hast.

Es sei eine Männerwelt,

hast du lachend gesagt.

– Ja, aber sie sei doch nichts…

Ich bin was ich bin. –

So sei das Leben. Die Welt sei nicht genug.

Da weine ich.

Ich höre den Zug…

°

Und das Liebe Helene ist es,

was Liebe wirklich mit uns macht.

°

Wieder und wieder bitte ich dich…bitte

ich dich, mir mein Herz zurück zu geben.

Soll ich gehen oder soll ich bleiben?

Lehnst du in der Tür,

erfriere ich, sterbend in deinen Armen.

°

Doch diesmal bin ich mir sicher, bevor ich die Tür schließe.

Vögel fliegen hoch. Deshalb,

lasse ich den guten Job in der Stadt hinter mir.

°

Mein Lieber Herr,

Wieder, gehe ich sie entlang,

die einzige Straße die ich kenne.

°

Mama weiß es am besten.

Ich bin eine Wandersfrau und

Eine Frau von Format.

°

Ich will keine Schokolade…


Bildquelle: Auszug aus der Installation von Tim Etchells, am Förderturm des Deutschen Bergbaumuseums Bochum, im Rahmen des Detroit Projektes.

Zu Dir

Ein Tag im Frühling.

°

Blicke, in die Ferne.

Die Vögel kehren zurück.

schweifen, suchen, klagen,

vergebens.

Erreichen, rudernd hin und her

°

Heute. Es ist Tag.

Zeit.

Hörst du mich kommen.

°

Erreiche, rudernd hin und her.

Gleich umarme ich dich

Dunkelheit.

Hier unten

das

°

Ende