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Sommernachts- Träume… Auberginenauflauf, vegan und glutenfrei.

Sommerzeit…

Ist Ernte-Zeit.

Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen.

Alles aus eigener Ernte.

Genau so wie die hübschen bunten Möhrchen, Sellerie, Kohlrabi, Rote Bete, Salate …Himbeeren.

Die Liste ist lang.

Und doch hält man manchmal einen fremden

Schatz in Händen.

Darf man das?

Mango, Papaya, Bananen, Aprikosen?

Braucht man das? Haben wir denn nicht genug Fülle?

Oder

ist es einfach eine Frage der

Balance?

Hm.

Zum Rezept:


Zettel’s

– Auberginen- Auflauf mit Tomaten –

Zutaten:

  • 1 große Aubergine
  • 2-3 Tomaten (am besten Fleischtomaten)
  • 1/2 Becher Humus (Pikant)*
  • 1 rote Zwiebel
  • Bohnenkraut, Basilikum
  • Agavendicksaft oder etwas Zucker

Herstellung:

Den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech mit Backpapier auslegen.

Aubergine der Länge nach in ca. 0,5 – 1,0 cm dünne Scheiben schneiden. (Je dünner desto knuspriger – Je dicker desto saftiger, hinterher. Schmeckt beides.) Mit den Tomaten genau so verfahren. Zwiebel schälen, halbieren dünn aufschneiden.

Auberginenscheiben mit Humus bestreichen. Nebeneinander auf das Backblech geben, mit Tomaten und Zwiebel belegen. Zwiebeln mit ein wenig Agavendicksaft bepinseln.

Auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten backen. Zwischendurch 1,2 Mal die Ofen-Tür öffnen, damit ein bisschen Feuchtigkeit entweichen kann.

Mit Bohnenkraut und Basilikum garnieren.

Tipp: Auberginen, die schon leicht schrumpelig sind, eignen sich zum überbacken besonders gut, weil sie weniger Feuchtigkeit besitzen…

Dazu gab es Chili-Tomaten- Bulgur mit Spitzpaprika und buntem Hülsenfruchtmix. ⇑⇑⇑

Guten Appetit.


  •  funktioniert mit eigentlich jedem Aufstrich/ Paste. Bereits getestet und für gut befunden:
  1. Humus Pikant/Natur/Selbstgemacht (Aldi, EDEKA, Reformhaus, ich) ⇒ wird leicht knusprig beim Backen

  2. Streichcreme Gartenkräuter (Alnnatura) ⇒ Die obere Schicht wird beim backen fest, darunter bleibt’s schön cremig. Passt toll, wenn man die gebacken Auberginen zu Stangen- oder Busch Bohnen servieren möchte, wie hier

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Auberginen-Bohneröllchen.

3. Paprika-Hanf Aufstrich (Alnatura) ⇒ tolle rote Farbe, bleibt auch eher cremig. Mild im Geschmack. Ich peppe die Auberginen da gern noch mit etwas Cayenne- und Knobipulver auf, bevor ich sie mit der Paste bestreiche.


„Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.“

William Shakespeare

Liebe Grüße.

Wenn die Nudel dreimal klingelt! Dreierlei Nudeln mit Mohn, Avocado und Zitrone an mediterraner Tomaten Beilage.

Ach, ja… Manchmal bin ich nach der Arbeit recht müde, sitze gähnend im Bus. Mit verschränkten Armen rutsche ich ein wenig tiefer in den Sitz hinein, schließe die Augen und versuche mich ein wenig zu entspannen. In den guten Bussen kann man am Vordersitz die Beine ein wenig höher legen. Herrlich.

Im Treppenhaus treffe ich anschließend auf eine der Trainerinnen vom Family Fitness-Studio, die mich fälschlicherweise für eine Kundin hält und mir bei meinem…Ja, würde mich auch mal interessieren, was für einen Anblick ich ihr da eigentlich geboten habe? Jedenfalls fühlt sie sich dazu animiert mir ein fröhliches: Ach, komm. Wir schaffen das gemeinsam! entgegen zu piepsen, während ich mich an ihr vorbei die Treppen ins Dachgeschoss hoch quäle. Ach, ja? Trägste mich? Kochen wäre auch nicht schlecht und die Wäsche ist auch noch im Keller… Ich hätt da jetzt eher nicht so Lust. Die Turn Uschi war ja eh gerade auf dem Weg nach unten.  Wenn die Nudel dreimal klingelt! Dreierlei Nudeln mit Mohn, Avocado und Zitrone an mediterraner Tomaten Beilage. weiterlesen

Fear and Loathing…Rote Bete Rohkost mit Erdbeeren. Da hebt selbst der Zoll enthusiastisch den Daumen.

Rote Bete Rohkost mit Cherrytomaten/Erdbeeren

Spargel und Dill

Ein echter Hingucker und absolut lecker! Die tolle Handy Kamera konnte gar nicht einfangen, wie intensiv Purpur Pink der Salat geleuchtet hat. Minutenlang habe ich hypnotisch auf den Teller gestarrt. Gut, dass Salat nicht kalt werden kann 😉

Den Teller musste ich hinterher nur noch pro forma spülen, so blitz blank war er…

Während des Essens lachten mich plötzlich die Erdbeeren so schelmisch an, also habe ich mal vorsichtig probiert, wie das in Kombination mit dem Salat schmeckt. Aber hallo. Lecker! Und weil das so gut war habe ich sie in das Rezept mit aufgenommen. Deshalb sind sie auf den Fotos nicht zu sehen. Eine spontan Improvisation sozusagen.

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Zutaten:

frische Rote Bete Knollen

Cherrytomaten

weißen Spargel

Erdbeeren

Dill

Sößchen:

Zitrone & Salz

( bzw. wir haben einfach die Lake der grünen

 A***tura Oliven genommen,

die besteht nämlich aus eben dem)

 Agavensirup

Pfeffer

Anleitung:

Rote Bete raspeln oder fein hobeln (dann kann man sie wunderbar roh essen)

Spargel schälen und in Stücke schneiden

In eine Schüssel geben und mit den Zutaten für das Sößchen vermengen (wir haben dezent dosiert, also einen Schuss Lake, ca. einen Esslöffel Agave drei Umdrehungen aus der Pfeffermühle).

Erdbeeren und Tomaten ebenfalls in Mundgerechte Stücke schneiden, dazu geben

Dill hacken, vorsichtig dosieren, weil der Geschmack sehr dominant, außer man ist Dill Liebhaber, mit zum restlichen Salat geben und ggf. noch einmal abschmecken.

Das ist echt ein lecker Salätchen geworden 😉

Roh schmecken Rote Bete und Spargel noch einmal ganz anders als gekocht. Die rote Bete ist roh viel milder und gar nicht so erdig im Geschmack, wie die Zubereitete. Der Spargel ist ebenfalls viel milder, ganz saftig und wunderbar süß, mit einem leicht herben Nachgeschmack, der sich allerdings in dem liebliche Salat verliert. Richtig lecker war’s.

 

Wenn die Qualität stimmt. BioHofs bestes Gemüse. Gedünstete Zucchini und Zimt – Tomaten

Wenn die Qualität stimmt, dann braucht es nicht viel um ein leckeres Essen auf den Teller zu zaubern. Es braucht nicht viele Zutaten und es braucht nicht viel Zeit.

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So geschehen letzten Sommer. Im Sommer gibt es bei uns auf dem BioHof und auf den Wochenmärkten fast alles an Gemüse aus eigenem Anbau. Alles bedeutet, dass sogar das Fruchtgemüse aus eigenem Anbau stammt. Da weiß man wo es herkommt und besonders weiß man das da die Qualität stimmt. Gerade im Winter ist das besonders was Fruchtgemüse, also Zucchini, Gurken, Paprika, Tomaten und Auberginen so ne Sache. Die mögen unser kaltes Wetter so gar nicht. Da lassen die ganz schnell das Köpfchen hängen. Sprich, die Ware wird weich und oder fleckig. Es ist schon eine Schande, was da manchmal alles aussortiert wird. Das gibt gerade bei Mitarbeiter Meetings immer wieder Anstoß zu hitzigen Diskussionen. Das Ergebnis ist leider stets das selbe. Der Kunde verlangt nach Tomaten und Gurken und… auch im Winter. Keine Tomaten, kein Kunde, Kein Umsatz und irgendwann kein BioHof mehr. Also, keine Diskussion, denn kein BioHof,…keine Option. Immerhin, im Winter gibt es ganz viel Kohl, Kartoffeln, Rettiche, Topinambur, Wintersalate und Sauerkraut, auch aus eigener Demeter Herstellung. Nebenbei, ein besseres Sauerkraut habe ich bisher noch nie gegessen. Es ist Winter. Da gibt es halt deftigeres.

Im Frühling geht es dann aber los mit der leichteren Küche. Aktuell gibt es erste zarte Kohlrabi, Mairübchen, sowie Rübstiel und ganz zarten Wirsing, die man beide auch ganz wunderbar als Salat zubereiten kann. Außerdem gibt es diverse andere Salate aus eigenem Anbau, Rucola und Pflücksalat zum Beispiel sowie ganz viele leckere Kräuter, Fingerrettiche, Radieschen, die haben wir dieses Jahr sogar in der weißen Variante angebaut. Sie schmecken leicht milder als die roten, besonders ihr grün ist etwas zarter im Biss. Sehr lecker. Spargel und Erdbeeren gibt es jetzt natürlich auch aus eigenem Anbau. Da haben wir gerade Hochsaison. Die Leute kommen in Strömen an unseren Stand. Zu Recht. Unser Spargel und unsere Erdbeeren sind einfach der Wahnsinn. Der grüne Spargel ist so zart und frisch grün, lecker im Geschmack, den kann man einfach so roh knabbern. Abends esse ich momentan häufig einfach ein bis zwei Schalen unserer Erdbeeren mit ein paar Datteln oder und einer ein paar Kugeln Bananeneis dazu. Schnell gemacht, einfach und gut. Tolles Abendessen.

Das neuste sind Gurken. Die haben wir nun seit einer Woche aus eigenem Anbau. Es kommt mir was früh vor aber der Folientunnel und unser extrem Nährstoffreicher Boden machen es möglich.

Im Sommer freue ich mich besonders auf die Zucchini und die Tomaten aus eigenem Anbau. Besonders die Tomaten sind nämlich genau wie das Sauerkraut, der Spargel und die Erdebeeren…ach, ja eigentlich wie alles, was wir selber anbauen…einfach göttlich. Die zugekauften Sachen sind ebenfalls meist von ziemlich guter Qualität. Wenn man das mal mit dem Sortiment in den Supermärkten vergleicht….naja. Unsere Tomaten jedenfalls. Wow.  Süß, saftig, dabei vollmundig aromatisch. Dafür gab es sogar schon Preise. Die sind schon echt extrem lecker. Ich mag besonders unsere alten, Samenfesten Sorten. Berner Rosen zum Beispiel. Eine ganz Saftige alte Fleischtomate ist das. Da könnte ich mich rein legen. Die zerfließen im Mund. Die genießt man am besten pur. Und das schönste ist: Das gängige Klischee vom teuren Bio Gemüse…gerade die Tomaten wiederlegen es. Preise von zum Teil 2,45€ das Kilo. Das ist alles andere als teuer. Da ist selbst der Discounter, der ja seltenst Kilo Preise auszeichnet nicht günstiger, von der Qualität mal ganz abgesehen…Unsere Tomaten sind jedenfalls eine wahre Wonne. Und, weil ich mir nun selber den Mund ganz wässrig geredet habe gibt es nun ein Rezept aus dem vergangenen Spät Sommer. Alles aus eigenem Anbau,bis auf den Zimt natürlich:

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zwei Zucchini

zwei bis drei Tomaten

eine Handvoll Liebstöckel, Basilikum o.ä.

etwas Zimt und eine Prise Salz

Die Zucchini halbieren und mit etwas Wasser in einer geschlossenen Pfanne, im leicht dampfenden Wasser etwas weich dünsten. Etwas abkühlen lassen. Tomaten achteln und Scheibenweise auf den Zucchini verteilen. Mit jeweils einer Prise Salz und etwas Zimt würzen. Zum Schluss mit frisch gezupfte Kräuter dekorieren.

Guten Appetit.