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Der Duft_ von Liebe und Kakaobutter. Süßer Mini-Hefekuchen mit Mandel-Nugat ~ a la Vita Est.*

*Alle Rechte liegen bei der genialen Urheberin und Vollzeit (Geschmacks) Göttin, Sabine.

🙂

Endlich hab ich dein Nugat Rezept ausprobiert und eines sage ich dir, nein zweies – Lecker! und, Ich werde es wieder tun. Dann auch, mit Haselnüssen. Die hatten sich nämlich, passend zum Wetter irgendwie in Luft aufgelöst. Deshalb hab ich den/das? Nugat einfach mit Mandeln gemacht.

Das war vor drei Tage und nun ist alles gone with the wind…

…verflüchtigt, im Hunger auf Nugat und Hefeteig.

Das war am Donnerstag. Als der Sturm kam, während ich wieder nach hause ging, wieder nach hause ging, weil alle Märkte abgesagt wurden. Ja, man hätte den Stand aufbauen und den Markt stattfinden lassen können aber, man hätte es eben auch einfach lassen können. Ein offener Marktstand ist schließlich kein in Beton Mauern verpackter Supermarkt. Wenn die Bananen erst mal fliegen, dann fliegen sie und da kann man sich nicht aussuchen, wen oder wessen Birne sie treffen. Wobei Bananen ja noch das harmloseste Beispiel sind. Mehr muss man dazu, denke ich, nicht sagen.

Und dann stand ich da in einer dämmrigen, verlassenen Wohnung, um neun Uhr morgens – wach, voll auf Kaffee und noch immer nervös wegen des gestrigen Back- und Koch-Events bei uns auf dem Hof. Im Kopf das Bild eines leckeren, süßen Rosen-Panettones. Danke dafür, Arno. Ein Panettone ist es aber nicht geworden, denn der braucht Zeit.

Statt dessen habe ich das Süße mit dem Nützlichen verbunden und nochmal einen kleinen Hefekuchen als letzte, wirklich letzte, Backprobe vor Samstag gebacken, Der Duft_ von Liebe und Kakaobutter. Süßer Mini-Hefekuchen mit Mandel-Nugat ~ a la Vita Est.* weiterlesen

– My Guilty Pleasure … – Holy Shit! I Really Thought I was just Voting a Doughnut!!

A little, innocent raw-vegan Doughnut, made of almonds, cashews and rolled oats and then mixed up with some fresh ’n creamy Mozafati dates. My first attempt at making a raw version of a Doughnut.

By adding some Whiskey to this recipe, because sometimes you just have to add a little Whiskey to something,  it is, of course, not raw anymore… But who cares? To be honest to you, the taste of this raw -Doughnut- version doesn’t  remind me of fatty-baked Doughnuts at all. But! Those little loops are deliciously sweet, absolutely satisfying and they have this typically raw taste, which means: You are eating something sweet but it just feels like having a healthy, wholesome meal. Some Good-Mood keepers. I like.

 

I also added some raisins and some spekulatius spice, because i thought it would perfectly match the Whiskey. It did! In the end, by tasting the Doughnut, it turned out to be some kind of….it tastes a bit like a „Chrismasstollen-Doughnut“, even though it does not really taste like a doughnut or a christmasstollen… Yes, it’s confusing, i know. But as i said, it’s all about that taste, baby and having some fun in the kitchen. And, hopefully as you can see, creating this recipe and writing it down, has brought a lot of fun to me and my little kitchen corner.

So, Cheers! Hope you enjoy and, Thank you so much for inspiring me, Mr. Doughnut. Now, I really go for the Dough! – My Guilty Pleasure … – Holy Shit! I Really Thought I was just Voting a Doughnut!! weiterlesen

Johnny’s Drunken Fairy Cake… Libanesischer Grießkuchen mit Sahne-Karamell, Whiskey und Muskatblüte.

Wie wir Sonntag so zu dritt durch den steilsten Weinberg Europas klettern, uns durch die gelb blühenden Reben hangeln, uns Leitern hinauf tasten und Schiefergestein wieder hinab, und wie wir dabei kontinuierlich höher steigen, immer höher, vorbei an Todesfahnen und anderen furchtlosen Wanderern „Daag!-Ja,Hallo.“ dem Gipfelkreuz entgegenblickend, doch eigentlich ohne Ziel, denn wir fühlten uns zunehmend frei von allem, was jenseits dieses Berges liegt. In diesem Moment gibt es nur uns, unsere knarzenden Schritte und die wunderschöne Umgebung, die sich an jenem beinahe letzten Oktobertag Tag noch einmal golden und warm an jedem kleinsten Stein bricht. Es durftet nach Sonne, nach Lebenslust. Ein Anstieg, doch eigentlich ein kleiner Ausstieg. Der Berg duftet. Er riecht nach Italien. Da kletterst du durch einen Weinberg und fühlst dich wie am Mittelmeer. Kein Wunder…

Auf den letzten Metern geht es plötzlich steil Bergauf. Die Oberschenkel beginnen zu brennen, das Herz pocht wie verrückt, unter schnapp-Atmung kann ich nur noch hrmpfh und … denken, doch dann ist es auch schon wieder vorbei. Der Herzschlag beruhigt sich, der Atem zieht gleich. Der Schweiß fühlt sich angenehm kühl an. Und dann sitzen wir da, 100 Meter vor unserem eigentlichen Ziel, in einer kleinen gezimmerten Pavillon mit Weitblick, wir genießen die Aussicht und plötzlich packt Helmut seinen Zauber-Rucksack aus und Sabine und ich können nur staunen, was er da alles aus seinem kleinen Rucksack hervorzieht. Küchengeschirr, einen feinen Couscous-Salat mit Minze und Granatapfel, Falafeln und Brötchen, eine Flasche Wein, eine Quitten-Tarte und einen libanesischen Grießkuchen. Helmut der Große. Allein schon, dass er uns an diesen wunderbaren Ort geführt hat und nun das…Heute denke ich, Zärtlichkeit. Helmut ist ein Mensch, gefüllt mit feinster Zärtlichkeit,  zum Leben, zu den Menschen und auch zu sich selbst. Wie könnte ich da etwas anderes für ihn empfinden?

Johnny’s Drunken Fairy Cake… Libanesischer Grießkuchen mit Sahne-Karamell, Whiskey und Muskatblüte. weiterlesen