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Aus der veganen Blätter-Küche… Kohlrabi- Power Päckchen gefüllt mit ReisVleisch, an scharfem Paprika Dip.

Ja, ich bin eine Blättermutti.

Mein Herz schlägt höher,

jedesmal,

wenn ich momentan in unsere Sammelkiste schaue.

Rote Bete Grün, Kohlrabiblätter, Mairübchen- und Möhrchengrün.

 Radieschenblätter.

Ich knie vor dieser Kiste und denke:

Uiii.

Anschließend überlege ich, wie ich das alles nur in meinem Kühlschrank unterbringen soll. Doch es klappt ja immer irgendwie. Die Sammel/Grün/Kanninchenkiste, ist momentan wie ein überdimensionierter, loser Smoothiewürfel. Ein Über-Salat. Lebendige Nahrung. Vitalstoff-Power pur…Und ich sehe ja nicht ein, warum nur Kaninchen und der gute, alte Kompost etwas davon haben sollten.

Vor allem der Kunde sollte auch etwas davon haben. Was ich an meinem Job mit am meisten mag ist ja das Reden, sowie das voneinander lernen, ist es, mich über die Mindestanforderung einer Obst- und Gemüse- Bedienung hinaus, mit dem Kunden (auch über die neusten „Blätter-„Rezepte) auszutauschen, die Liebe zum Lebensmittel zu spüren und, ja ich denke man könnte auch sagen, den Kunden und mich selbst in Grünkunde zu schulen, denn nur was man weiß, macht einen bekanntlich heiß-, hungrig – auch auf Grün. Aus der veganen Blätter-Küche… Kohlrabi- Power Päckchen gefüllt mit ReisVleisch, an scharfem Paprika Dip. weiterlesen

Einen Tag danach: Was vom Rac lette übrig blieb.

Veganes Käsefondue trifft Raclette. 

Samstag, 04.30 Uhr

Aufstehen! Kindern wird zärtlich der Arm gestreichelt. Man fährt ihnen sanft durch das Haar oder kitzelt ihnen die Füßchen. Achtsamkeit. Auch ich wünsche mir, Achtsamkeit. Denn auch ich bin ein Kind, meiner Eltern, des Universums. Ich möchte sanft in diese Welt zurück geholt werden. Ich möchte nicht, dass man, während man gerade durchs Wohnzimmer stampft,  nebenbei meinen Namen derart laut brüllt, dass ich schlicht zu Tode erschrockenen hochfahre, verwirrt, gleichzeitig JA!? zurück-brülle. Werwswo? – Ach, so. Ich dachte du wärst wieder eingeschlafen. – Ach, so. Ich dachte, ich werde gefoltert. Andere werden ja einfach geweckt.

07.00 Uhr

Ankunft. Auf der Arbeit, natürlich. Denn, es ist ja der letzte Morgen vor dem heiligen Abend und wir sind Marktweit die einzige und letzte Abfahrt vor der Gemüse-Vollsperre. Nach uns geht nichts mehr. Zwei JahreTage lang. Wer da nicht nochmal hin langt ist selber schuld. Das Tagesziel ist klar definiert. Wir verkaufen, wir beruhigen, wir fühlen mit. Wir atmen gemeinsam und wir schaffen Raum, konkreter, wir schaffen einen Platz an dem der Kunde seine Einkäufe platzieren, während er abseits des Standes a) das verloren geglaubte Portemonnaie, b) den rettenden Einkaufszettel, c) den Ehepartner sucht. Einen Tag danach: Was vom Rac lette übrig blieb. weiterlesen

Stimmungsbilder und ein Frucht-Greenie mit Pfiff und Selleriegrün. (Inklusive Erfrischender Zahnpasta Variante).

Einer meiner aller ersten Beiträge hieß Drei positive Dinge und ein Lächeln für Jedermann. 

Man solle jeden Abend drei positive Dinge aufschreiben, für die man an diesem Tag dankbar gewesen sei. So lautete die Regel des Spiels, das mein nun nicht-mehr Arbeitskollege Marcus und ich eine Zeit lang jeden Abend per Mail spielten. Wir spielten und es war schon ein bisschen faszinierend, was es mit uns machte, wie uns das Spiel zu jener Zeit tatsächlich ein Stück weit positiv veränderte. Dankbarkeit tut gut. Anders kann ich es nicht sagen. Ich kann wirklich empfehlen so etwas mal auszuprobieren. Egal ob mit  (Motivations)partner oder ganz im Stillen, für sich allein. Es ist eine Erfahrung, die sich lohnt wie ich finde. (Eine der Hauptgründe warum ich blogge ist übrigens, damit ich „Ich finde“ so oft schreiben kann wie ich will. Liebe Grüße an meine Sowi Lehrer Herrn S. )

Oh ha. Ich merke, ich muss mich ein bisschen bremsen, denn der Kopf will mal wieder von Hölzken auf Stöcksken hopsen, dabei wollte ich mich heute gestern in Worten kurz fassen, ein paar Bilder zeigen und beweisen, dass Sellerie-Grün Vorrangig wirklich keine! Mülleimer Dekoration, sondern richtig lecker ist.

Ich möchte heute gestern, an diesem wunderschönen Spätsommertag ein wenig Dankbarkeit zeigen. Das habe ich, wie ich finde schon länger nicht mehr getan und das, obwohl ich ja weiß, wie gut so etwas tut. Einfach mal Danke sagen und…

Aber zuerst das Rezept, denn wer hier sonst nichts will, der  hat’s dann schon hinter sich und kann schnell weiterziehen. Der laue Sommerabend lockt ja auch ganz schön. Es duftet geradezu herrlich durch die offene Balkontür. Nach Sommer, nach Wind, Wärme…Und irgendwas mit Knoblauch vom Nachbarn… Stimmungsbilder und ein Frucht-Greenie mit Pfiff und Selleriegrün. (Inklusive Erfrischender Zahnpasta Variante). weiterlesen

Gefüllte Paprika mit Walnussreis, Zaziki und Ofen-Bete.

Ein komplizierter Esser war ich nie, doch seit ich als Marktfrau arbeite und ein bisschen nachjustiert habe, was die Ernährung betrifft, hat sich mein Geschmacksempfinden doch ein wenig verändert bzw. sensibilisiert. Vor einigen Jahren bekam ich einmal eine Präsentkorb geschenkt, so groß wie ein Wäschekorb, voll mit Keksen, Schokolade und Pralinen. Das Ergebnis eines Geburts-Tages, denn ich hatte einen gewissen ruf. Wie Pipi Langstrumpf im Süßigkeiten Laden, genau so fühlte so dieser Korb an, den ich fest umschlossen auf meinem Schoss hielt, während die Augen wie Sterne leuchteten. Meine einstige Mitbewohnerin nannte mich gerne das Trap – Trap Monster, ein kleines Monster in Adiletten das vorzugsweise Nachts, durch die Flure schlurfte und schnurr-stracks auf den Nutellaschrank zu trippelte, bewaffnet mit einem Löffeln und der losen Absicht zu vernichten, meist restlos, was schließlich dazu führte, dass das Monster eines nachts den Schrank öffnete und statt des Nutellas einen Post-it mit der Aufschrift: „Hier stand mal ein Nutella Glas.“ vorfand, während die Mitbewohnerin wahrscheinlich gerade selig schlummernd ein Glas im Arm hielt…

Und auch einer meiner Ehemaligen wurde es nicht müde Freunden und Familie die gruselige Geschichte einer unvergesslichen Nacht zu erzählen, in der er aufwachte und sich, statt neben seiner Freundin, neben einem Monster wiederfand, das an der Bettkante sitzend, leffzende und knisternde Geräusche von sich gab, während es sich vorgebeugt, im Schutze der Dunkelheit, über eine Packung Celebrations her machte. Schmatzend…Kauend… Was machst du da? … Hm. Essen? Seitdem sprach er von mir als  I am Legend, der Infizierten… Schon peinlich. Irgendwie. Das Positive an der Sache war, dass sich danach eine Art Allianz zwischen meiner Mitbewohnerin und meinem Freund bildete, obwohl die beiden sich eigentlich gar nicht ausstehen konnten. Essen verbindet eben doch. Schön.

Solche nächtlichen Vorfälle gehören der Vergangenheit an. Die meisten dieser Süßigkeiten schmecken mir heute entweder nicht mehr oder sie sind nicht vegan oder ich habe einfach für mich begriffen, dass meinem allgemeinen mentalen Befinden nicht allzu förderlich sind und schlafe statt dessen lieber durch und esse dann morgens mehr. Aber, wenn heute jemand an mich heran tritt, beinahe widerwillig drei Aprikosen kauft und dabei sagt er oder sie sei ja so eine Süße/r,  beim Fruchtzucker müsse man ein wenig aufpassen, dann muss ich gelegentlich (schmunzelnd) den Kopf schütteln, denke an vergangene Nächte und frage mich und manchmal auch den Kunden ob es nicht mehr Sinn machen würde jetzt ein Kilo Aprikosen, als später dann ein Glas Nutella zu essen. Aber gut, jeder Jeck ist anders und jeder Jeck hat seinen eigenen Weg beziehungsweise seinen eigenen Ernährungsguru mit wissenschaftlich untermauerter These, mit der jener seinen nächsten Jamaica Urlaub gut finanziert sieht…

So, und eigentlich wollte ich auf Paprika und Zaziki zu sprechen kommen und frage mich kurz wie ich auf die Süßigkeiten kam…Endet es nicht immer im Dessert…Ach, ja. Es ging um die sensibilisierten Geschmacksempfindungen. Seit ich als Marktfrau arbeite esse ich ein beinahe jedes Obst und Gemüse, was ich zwar vorher auch schon tat aber nun richte ich mich mehr nach dem Jahreszeitenrad. Wenn’s auf den Punkt gereift und auf die persönlich richtige Art zubereitet ist schmeckt es gleich viel besser und aromatischer. Sogar Gurken. Ich sagte es schon vor einiger Zeit: Gurken erinnern mich geschmacklich immer ein bisschen an unreife Melonen und gehören nicht zu meinen Lieblingssorten, doch gepaart mit Erdbeeren und einem süßen Agaven-Senf Dressing

oder wie heute in Form von Zaziki sieht die Sache ganz anders und zudem viel appetitlicher aus. Lecker! Das Zaziki Rezept ist heute mal eine Art Familienrezept, nach Mutti und war ursprünglich ein Salatdressing, ohne Gurke. Danke Mama. Die Gurkenwelt fürchtet dich nun.

Was am Ende des Tages übrig bleibt ist die arme Petersilie. Weit abgeschlagen und allein zurückgelassen. Die fasse ich nicht an, denn da wird mir allein vom Geruch schon übel. Ich hungere, derweil ein kleines Monster, eigentlich schlummernd, träge ein Auge öffnet. Etwas überlebt ja immer… Gefüllte Paprika mit Walnussreis, Zaziki und Ofen-Bete. weiterlesen

„Sellerie! Das ist Orange. Ihr solltet heiraten!“

Gelbe Bete, Sellerie und Süßkartoffel, an Sellerie Haselnuss Orangendressing.

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Ach, ja. In der Küche verhält es sich manchmal wie im wahren Leben. Da steht man ab und an ein wenig unschlüssig in der Gegend rum und weiß gar nicht so recht, wohin die Reise gehen soll. Zögerlich gibt man sich einen Ruck und fängt einfach an. Man schnippelt mal hier. Man rührt mal da und am Ende steht man vor einem fertigen Teller und stellt überrascht fest, dass man tatsächlich irgendwo angekommen ist. Vorläufig zumindest. Bis zum nächsten Abenteuer. 😉

Mein Abenteuer drehte sich in dem Fall um Sellerie und Orange.

Eigentlich sollte es gestern Schwarzwurzeln geben aber irgendwie hatte ich da so überhaupt gar keinen Hunger drauf. Kochen war auch irgendwie doof. Also stand ich einen Moment lang etwas unschlüssig in der Küche und überlegte. Hmm. Salat? Ja. Weißkohl? Ach, nee. Nicht schon wieder. Mal was Neues..Süßkartoffel vielleicht. Da hatte ich gestern schon Lust drauf. Die gelbe Bete müsste auch mal langsam weg…Sieht bestimmt hübsch zusammen aus…Ja. Und der Sellerie? Wie war das noch gleich? Was hatte sie Freitag nochmal gesagt?…

Sie, das war eine Kundin, die ich Freitag bedient hatte. Die Idee Sellerie mit Orange zu kombinieren stammte von ihr. Sie erzählte mir von einer Sellerie Orangensuppe, die sie am Wochenende nach-kochen wollte. Da bin ich sofort hellhörig geworden, weil ich bis dato noch nie von einer solchen Suppe gehört hatte. Die Idee beides miteinander als Salat zu kombinieren kannte ich schon von ein paar Arbeitskollegen. Hatte ich aber bis dato nie ausprobiert. Das Gespräch erinnerte mich wieder daran. Hinterher habe ich mich dann ganz überschwänglich und mehrfach bei ihr bedankt und ihr noch ne Orange dazu geschenkt :-D. Ich bin ja immer dankbar für Neue Anregungen.

Ja, und da stand ich nun in meiner kleinen Kombüse. Das kleine Zutaten Puzzle geisterte mir durch den Kopf. Also fing ich einfach an es zusammen zu setzen…Das kam am Ende dabei heraus:

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Die Kundin bekommt  nächsten Freitag definitiv noch ne Orange von mir. Es war so lecker. Fruchtig und süß, gleichzeitig aber auch würzig und nussig und der Ingwer…Perfekt. Alle Zutaten haben einfach perfekt zusammen gepasst. Also, so was leckeres…Ich bin noch immer ganz fasziniert. 🙂 „Sellerie! Das ist Orange. Ihr solltet heiraten!“ weiterlesen

Geschickt kombiniert. Fruchtig frischer Obstsalat mit Chicoree oder auch: Wo sind all die Bitterstoffe hin?

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Süß, sauer, salzig, bitter, umami. Das sind die fünf geläufigen Geschmackssinne. Neuerding gibt es noch den…Na ich weiß nicht wie ich es beschönen soll, den „Fettsinn“. Der wurde zuletzt entdeckt. Außerdem geht man davon aus, dass noch unendlich viele weitere Geschmacksrezeptoren auf der Zunge existieren. Wer sich für das Thema eingehender interessiert der klickt mal hier.

Jedenfalls sind diese, unsere eigenen, (Geschmacks)Sinne Grundlage dafür, dass wir von der Industrie geschmacklich gesehen, pardon, verarscht werden. Zu salzig, zu süß, zu fettig, Unmengen an Glutamat…Kennt man ja. Isst man trotzdem. Für die Industrie gilt: Hauptsache der Rubel rollt. Wer an guten Zutaten spart, statt dessen eine gute Portion billiger Geschmacksverstärker oben drauf legt, verdient mehr… Geschickt kombiniert. Fruchtig frischer Obstsalat mit Chicoree oder auch: Wo sind all die Bitterstoffe hin? weiterlesen

Geständnisse einer Marktfrau…Von Pendlern und Apfel Befühlern.

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„Entschuldigung? Darf ich mal anfassen?“ Hä? Ich blicke auf. Aus einem Reflex heraus, halte ich dem Kunden den Apfel hin. Den wollte ich eigentlich eben meiner letzten Kundin schenken. Die Frage irritiert mich ein wenig aber hier treten immerhin Leute an unseren Stand, die ziehen kleine Anhänger hervor,  mit denen sie den Biologischen Gehalt ausländischer Waren auspendeln. Rechts Dreh: „GUT“ –  links Dreh: „Kontaminations-Stufe ROT“. Ungenießbar. Vielleicht war es auch anderes herum. Ich habe es vergessen. Hauptsache der Kunde weiß es. Als vergangene Woche einer so an den Stand trat, sein Pendel zückte und damit die spanischen Bio Paprika, auf ihren Kontaminationsgehalt überprüfte, da reagierten einige der umstehenden Kunden leicht pikiert. Manche verstummten, andere starrten betreten in die Luft und rückten ein Stück vom Pendler ab. Mich rühren solche Aktionen eigentlich nicht mehr. Doch, hier ergriff mich eine leichte Panik. Das lag am Wetter. Es war an jenem Tag recht windig. Wind Böen fegten unablässig über unseren Marktstand hinweg. Das beunruhigte mich. Würde der Wind, an dieser Stelle, das Pendel Ergebnis nicht verfälschen? Konnte man an einem solchen Tag überhaupt zuverlässig, außer Haus, pendeln? Diese Fragen bewegten mich, doch ich hielt mich schweigend zurück, verfolgte den Vorgang mit stummer Besorgnis. Es folgte ein Links Dreh. „Gut“. Erleichterung, auf allen Seiten. Das Thema ließ mich trotzdem nicht los. Geständnisse einer Marktfrau…Von Pendlern und Apfel Befühlern. weiterlesen

Salat ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird. Herbstlicher Asia – Mix Salat mit Birne, Räuchertofu und Topinambur

Es grünt so grün, wenn des Herbstes Düfte blühn. Rot golden blüht es von den Bäumen, saftig und grün, grünt es aus dem Acker.

Von überall her lacht er uns zur Zeit entgegen. Der Feldsalat. Lecker, nussig süß und fein mild. Den mag fast jeder gern. Rezepte schießen wie Pilze aus dem Boden. Mal klassisch, mit Apfel und Walnuss, mal ver-pesto-t, mal als Zutat für den Smoothie.

Auch wir bauen ihn an. Der Feldsalat ist eines unserer meist gekauften Produkte. Doch, was soll ich sagen: Mein Biohof wär nicht mein Biohof, wenn er neben dem Herbstklassiker nicht noch eine innovative Alternative böte, den Kunden aber auch uns, die wir ja selber treue Kunden sind. Asia Salat nennen wir ihn. Ein Wildkräutersalat Salat ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird. Herbstlicher Asia – Mix Salat mit Birne, Räuchertofu und Topinambur weiterlesen

Spieglein, Spieglein an der Wand… Die Vegane Pest zog einst durch unser Land.

Na, da war gestern endlich mal was los bei uns auf der Arbeit. Reibungstechnisch gesehen meine ich. Da steht, nein, da baut sich doch tatsächlich dieses Kundenpärchen vor mir auf. Wie eine geschlossene großäugige Wand stehen sie da vor mir und dann sagen sie es. Endlich. Ich hatte es schon so lange nicht mehr gehört: „Vegan? Sind sie jetzt auch so Eine? Das ist aber nicht gesund. Ich hoffe sie wissen, dass sie ihre Gesundheit gefährden.“ Der Vogel wird hellhörig. Er hört auf an seiner Kaki zu knabbern. Wie ein Pfeil kommt er angeschossen und lässt sich auf meinem Vogelnest nieder. Ja, auch wir sind eine Wand. Ich spüre wie er schwer ein und ausatmet. Beschwichtigend tätschle ich ihm den Kopf. Ich kläre das.

Was tue ich also? Spieglein, Spieglein an der Wand… Die Vegane Pest zog einst durch unser Land. weiterlesen