Schlagwort-Archive: Zucchini

The Pink Coconut Thing – Backofenspargel, Rote Bete und Zucchini in Curry-Kokos Sauce.

Bei Spargel würde mir als erstes, sogar als viertes nicht unbedingt Kokossauce in den Sinn kommen aber ich hatte halt noch eine knappe halbe Dose Kokosnussmilch im Kühlschrank stehen und gestern Abend dachte ich dann warum eigentlich nicht.Letztes Jahr hatte ich das Kokos-Muskat Kartoffel Gratin von Marlies ausprobiert, das wirklich sagenhaft lecker war, einfach weil es herzhaft und so gar nicht penetrant nach Kokosnuss geschmeckt hat, was ich im Vorfeld so ja gar nicht glauben wollte.

Ich mag Kokosnuss, Kokosraspeln, Kokoswasser aber den Geschmack von Dosen-Kokosmilch empfinde ich häufig als irgendwie komisch und unangenehm und deshalb koche ich sehr selten damit.

Doch bestärkt durch die positive Auflauf-Erfahrung, hielt ich gestern Abend die Dose in der Hand, roch daran, zuckte mit den Schultern – Na, gut. Wird schon werden. Ja, Mensch und dann wurde es sogar lecker, also richtig lecker und so Pink, besonders die Zucchini. The Pink Coconut Thing – Backofenspargel, Rote Bete und Zucchini in Curry-Kokos Sauce. weiterlesen

Wenn die Nudel dreimal klingelt! Dreierlei Nudeln mit Mohn, Avocado und Zitrone an mediterraner Tomaten Beilage.

Ach, ja… Manchmal bin ich nach der Arbeit recht müde, sitze gähnend im Bus. Mit verschränkten Armen rutsche ich ein wenig tiefer in den Sitz hinein, schließe die Augen und versuche mich ein wenig zu entspannen. In den guten Bussen kann man am Vordersitz die Beine ein wenig höher legen. Herrlich.

Im Treppenhaus treffe ich anschließend auf eine der Trainerinnen vom Family Fitness-Studio, die mich fälschlicherweise für eine Kundin hält und mir bei meinem…Ja, würde mich auch mal interessieren, was für einen Anblick ich ihr da eigentlich geboten habe? Jedenfalls fühlt sie sich dazu animiert mir ein fröhliches: Ach, komm. Wir schaffen das gemeinsam! entgegen zu piepsen, während ich mich an ihr vorbei die Treppen ins Dachgeschoss hoch quäle. Ach, ja? Trägste mich? Kochen wäre auch nicht schlecht und die Wäsche ist auch noch im Keller… Ich hätt da jetzt eher nicht so Lust. Die Turn Uschi war ja eh gerade auf dem Weg nach unten.  Wenn die Nudel dreimal klingelt! Dreierlei Nudeln mit Mohn, Avocado und Zitrone an mediterraner Tomaten Beilage. weiterlesen

Die Sauce ist der Knaller! Gemüseschnecke und Nudeln mit scharfer Bananen – Erdnuss Sauce

Für Freunde der flotten Küche

***

Das Gemüse wird ganz simpel gedünstet,

Die Nudeln gekocht.

Dann der Schatz:

Die Sauce.

Nein.

DIE! Sauce!

Soo

Lecker!

*

1 Banane

eine Handvoll

gemahlene

 Erdnüsse*

1/2 TL Curry

etwas Kurkuma

1/2 Knoblauchzehe

ein Schuss Sriacha

(Chilisauce)

oder mehr

*

Alles gemeinsam

fein gemixt.

Fertig.

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*Hier: geröstete, pikant gewürzte Erdnüsse, aus der Knabber-Abteilung im Supermarkt.

Fingerfood und Feinstaub – Eine Zucchini Landschaft mit Rettich – Johannisbeerjoghurt und ein bisschen Schnickschnack

 

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Zutaten:

Zucchini Johannisbeeren Roter Fingerrettich oder Radieschen Avocado Majoran Agavendicksaft Salz

Zubereitung:

Zucchini rundherum mehrfach einritzen, anschließend in einer geschlossenen Pfanne, in etwas Salzwasser, nach belieben weich dünsten.

Für den Joghurt:

Rettich und etwas Avocado* in Scheiben schneiden. In den Zerkleinerer geben. Zusammen mit einer Handvoll Johannisbeeren, einer Prise Salz, etw. Agavendicksaft, sowie ein wenig Majoran schön cremig mixen. Joghurt in den Kühlschrank geben oder kurz ins Eisfach stellen.

Abgekühlte Zucchini in unterschiedlich große Stücke brechen oder schneiden und in den Joghurt dippen.

Fertig.

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*Die Avocado dient dazu eine schöne cremige Konsistenz zu bekommen. Außerdem nimmt sie dem Rettich ein wenig von seiner Schärfe, denn diese kleine Fingerrettiche sind schon ganz schön scharf. Zuerst denkt man: Och ja. Aber je mehr man davon isst…desto mehr beginnt es in der Nase zu brennen. Je mehr Avocado desto weniger Schärfe.

 

PS: Der Feinstaub auf dem Teller, das sind geröstete KicherErbsen aus dem türkischen Lädchen, die dem Haferparmesan starke Konkurenz machen. Sehr Lecker.

Fingerfood. Kaltes Zucchini – Pilz Curry auf rote Bete Blatt

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Und sie wollen das wirklich nicht essen???“

„Nein.“

„Sind sie sicher?“

„Ja.“

„Ich mach das jetzt ab…?!“

„Ja, bitte!!!“

„Na, gut.“ … „Es tut mir zwar in der Seele weh…aber wenn sie es wirklich nicht wollen…dann nehm ich das jetzt und sage Daahnke.“ Jenseits aller vielleicht ein klitzeklein bisschen übertriebener Fassungslosigkeit und Entrüstung war die Maske zu Boden gekracht und zerbröselt. Ein ehrlich gemeintes, strahlendes Lächeln umspielte nun mein Gesicht. Ein heiliger Moment war’s. Ich verstand. Es war nicht irgendwas, dass ich da in meinen zittrigen Händen hielt. Nein, es war die visuelle Vitaminspritze des Morgens. Es war DER Moment des Tages. Es war das erste Bund Rote Bete Grün Pur, in der neuen Saison, das ich da so fest umklammert hielt. Der Kunde wollte es nicht, trotz mehrfachen nachfragens. Nun gehörte es mir. Mir, ganz allein. Man. Ich war berührt. Heroisch, wenngleich etwas ungläubig hielt ich es in die Höhe, das rot grüne Gold. Mein Ssschaatz 😉

Ein paar Sekunden lang stand ich bloß so da, betrachtete andächtig mein grünes Glück, ließ es, ganz versunken, ein wenig in der Morgensonne glitzern. So schön. Dann erinnerte ich mich plötzlich: Die Arbeit rief und mein Kunde starrte mich bereits eindringlich- irritiert und mit schrägem Kopf an. Oh! Also flux eine Tüte geschnappt, das grün rote Glück sanft darin eingebettet und weiter ging’s im lustigen Bedien Verein. Ja, bitteschön.

Also noch einmal:

Die Gerüchte stimmen!

Rote Bete Blätter kann man essen. Nein, die sind nicht giftig. Echt jetzt. Ja, auch die Stiele. Ja, das schmeckt wirklich. Ja, da steckt ganz viel gesundes drin. Gerüchtweise befinden sich in den Blättern sogar mehr Nährstoffe als in den Knollen. Ja, ich weiß. Das muss man erst einmal verarbeiten, wo man das bisher ja immer so achtlos weg geschmissen hat oder an die Kaninchen verfüttert hat. Man kann Rote Bete Blätter zubereiten und verwenden wie Mangold oder Spinat. Man nimmt sie zum Beispiel für Lasagne oder man verwendet sie alternativ als Pizza oder Burger Beigabe oder man nimmt sie anstelle von Wraps oder Weinblättern, um lustige Sachen in den Blättern verschwinden zu lassen.

Grob kleingehackt hackt, in etwas Wasser oder Öl gedünstet, kann man die Schätzges gut in Nudel, Reis oder Kartoffelgerichten…. unterbringen.

Wem das alles zu aufwendig ist, der gibt sie schlicht roh mit den Salat. Man sieht.

Man sieht, man könnte sie quasi die ganze saisaon lang, jeden Tag mit Rote Bete Grün vollstopfen, ohne zweimal das gleiche Essen zu müssen… Herrlich, was.

So. Jetzt aber. Das Rezept.

 

Kaltes Pilzcurry auf Rote Bete Blatt

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                                                                              Zutaten:

                                                          =>  Eine Dose Champignons

Eine geraspelte Zucchini

Eine (große) Knobizehe

Rote Bete Blätter nach Belieben

Für das Sößchen:

Eine Handvoll Cashew Kerne

eine Handvoll Hefeflocken,

ein guter TL Currypulver, etvl. etwas Kurkuma

ein paar Spritzer Zitronensaft +Abrieb

Ein Schuss Sojasauce + 1-2EL Agavensirup

Zubereitung:

Dose öffnen, Pilze abtropfen lassen und gemeinsam mit der geraspelten Zucchini in eine Schüssel geben. Knobizehe pressen. Dazu geben. Die Sojasauce dazu geben. Alles kurz miteinander vermischen. Kurz warten. Cashew Kerne, gemeinsam mit dem Curry, dem Kurkuma, sowie der Zitronenschale im Mixer oder Universal-Zerkleinerer fein vermahlen währenddessen: Durch die Sojasauce tritt nun das Wasser aus Zucchini und Pilzen aus. Das ist die Basis für die Sauce. Cashwew-Curry Gemisch und Zitronensaft dazu geben. Mit Hefeflocken abbinden und mit Agavesirup abschmecken. Wenn zu flüssig, mehr Hefeflocken dazu. Wenn zu fest, etw. Wasser oder Zitronensaft dazu.

Rote Bete Blätter auf einem Teller verteilen und das Pilzcurry Portionsweise obendrauf geben. In die Hand nehmen und genießen.

 

 

Sonntags Lenz: Schlangengürkchen mit geraspelter Zucchini in AgavenSenf Marinade und dann auch noch mit Erdbeeren obendrauf

 

Schlangengurke?…Joa, die kann man sich doch so schön aufs Gesicht legen, nich? Kurz einwirken lassen und danach sieht man wieder so jung und frisch aus, wie nach einem zwei zweiwöchigen Lanzarote Strandurlaub. NaturBotox für Eilige, sozusagen aber essen? Kann man. Kann man aber auch lassen. Das Aroma eher mittelprächtig findend, biss ich auch dieses Jahr erneut in so ein Teil, in der Hoffnung, dass sich meine Geschmacksknospen das letzte Jahr über so verfeinert und verändert hätten, dass ich plötzlich „Boah, voll lecker!“ denken würde. Immerhin gab es nun erste Gurken aus Eigener Ernte. Saisonal, Regional, Phänomenal und sowieso tausend Mal aromatischer als die Wasser Gürkchen von…nun ja.

Kurz: Die heimische Gurke, sie hatte eine neue Chance verdient. Ich biss rein. Ergebnis: Naja. Schmeckt irgendwie… gurkig, hm. Nix hatte sich geändert. Wieder einmal dachte ich: Schmeckt irgendwie nach Honigmelone aber ohne Honig. Jaa, lecker. Wie so ne richtig schön herbe, unreife Melone…! Ach, nää. Weg damit. Also ab mit dem Rest, mit rein in den Smoothie, drunter geschummelt und mit viel Süß und Banane und so „abgeschmeckt“. Ergebnis: Wieder dieser unangenehme unreife Melonen Beigeschmack, man, man, man. Ach, was solls? Man kann schließlich nicht alles mögen.

Es werden andere Gurken kommen. Gurken, die um einiges knackiger und aromatischer sind. Gurken, in die man einfach so rein beißen und „Hui, lecker Gürkchen“ denken kann. Einlegegürkchen zum Beispiel. Klein, knackig und lecker. Die perfekte Gurke.

Samstag gab es ein kleines Mitarbeiter Fest auf dem BioHof. Es wurde gelacht, getrunken und gefeiert. Später wurde heimelig am Feuer zusammen gesessen und da gab es dann endlich die richtigen Gespräche. Gespräche jenseits von „Hallo wie gehts? Was machste? Oh warte, ich hol mir gerade mal noch schnell was zu trinken und sag so und so noch hallo. Ich komme gleich wieder.“ und er wart nie wieder gesehen… Der Anfang solcher „Betriebsfeiern“ gestaltet sich oft recht wuselig. Man will schließlich möglichst jeden Begrüßen und mit jedem ein paar Sätze wechseln. Wir arbeiten in überwiegend in festen Teams. Die anderen Kollegen, die von anderen Märkten oder die aus unserem Hofladen und die ganzen Feldmitarbeiter, die sieht man über das Jahr betrachtet nicht all zu häufig. Wenn man auf solchen Veranstaltungen den Anspruch hat mit jedem wenigstens drei, vier Sätze zu wechseln, puh ganz schön anstrengend. Kann man sich vorstellen, dass solche Gespräche mit jenem Vorsatz im Hinterkopf, nicht sehr in die Tiefe gehen. Später hingegen, wenn es zu dämmern beginnt und die Temperaturen fallen, dann zieht es uns alle nach und nach zu den Feuerstellen hin. Die Mitarbeiter Reihen haben sich gelichtet. Die, die noch übrig sind sitzen gemütlich bis in die Nacht hinein dicht beieinander. Man lauscht den Geschichten der Anderen. Vielleicht erzählt man selbst ein wenig von sich. Wenn man mag. Ansonsten hört man einfach zu und lässt sich ein wenig von der Harmonie und Gelassenheit die in der Luft liegen einhüllen. Es herrscht eine Atmosphäre, in die man sich so richtig einkuscheln möchte, wärmender als jede Bettdecke und so richtig zum wohlfühlen. Ganz zauberhaft solche Abende.

Jedenfalls gab es natürlich auch ein kleines Buffet, dass gar nicht mal so klein war. Auf der einen Seite wurde ziemlich viel vergrillt. Allerdings gab es auch marinierte TofuGemüsespieße. Auf der anderen Seite gab es ein ziemlich Vielfältiges kaltes Buffet, dass überraschender Weise fast ausschließlich Vegan war. Es gab kleine Feinerreien, wie lecker marinierter Spargel Erdbeersalat, plus einer riesen Schüssel voller frischer Erdbeeren. Natürlich gab es viel Rohkost, ja unter anderem auch Gurkenscheiben…Es gab verschiedene Nudel und Bulgur Salate, ein veganes Agave Senfdressing und eines mit Joghurt. Es gab ein vegetarisches Erdbeerdessert und es gab Balaklawa, für die ich mal ein veganes Auge zugedrückt habe. Das Essen war mal wieder Himmlisch lecker und alle sind hinterher satt und zufrieden gewesen.

Ich habe mich ausgiebigst am kalten Buffet gütlich getan. Ich habe mich da so richtig schön, in mehreren Runden ausgetobt, denn wenn man einen Faible hat fürs Essen und Kochen, da reicht es natürlich nicht, sich etwas vom Buffet auf den Teller zu laden, es zu verspeisen und gut. Nö, da wird erst mal fleißig gebastelt, von allem etwas genommen und nach Laune neu miteinander kombiniert. So landete im Bastelrausch die gemeine Gurkenscheibe zufällig wieder auf meinem Teller. Das Wunder geschah. Als Gemüsegrundlage für ein Löffelchen von dem Bulgur Salat, mit ein wenig Senfdressing oben drauf und mit einer dekorativen Erdbeerhälfte als Garnitur, schmeckte diese eine Gurkenscheibe plötzlich…gut, sehr gut sogar. Erstaunlich. ich teste nochmal und nochmal und nochmal. Es blieb dabei. Lecker. Lecker. Lecker. Is ja doll dachte ich. Da liegt doch noch so ne traurige Gurke seit Tage bei mir rum. Erdbeeren hab ich auch noch da, Senf sowieso, hm. Und wieder einmal bestätigte sich: Wenn man etwas nicht mag, dann hat man nur noch nicht die richtige Zubereitungsweise gefunden. Ich denke da direkt an Petersilie…aber soweit bin ich noch nicht. Die Zeit ist noch nicht reif.

Hier nun das flotte Rezept einer faulen Sonntags Jenny.

Schlangengürkchen mit geraspelter Zucchini und Erdbeeren, ach ja und mit AgavenSenf Marinade

Zutaten:

1 Schlangengurke, in Scheiben geschnitten

1-2 Zucchini, geraspelt

Erdbeeren nach belieben, halbiert

außerdem:

1 Knoblauchzehe, ein paar Löffelchen Senf (Ich hab scharfen und mittel-scharfen gemischt), Agavensirup nach belieben, Saft einer halben Zitrone (höchstens, da selbst Zuckersüße Erdbeeren einen gewissen Säure Anteil haben, dann eher mehr Abrieb hinzugeben) + Zitronen Abrieb, wer mag gibt noch ein wenig Öl und Hefeflocken dazu. Wer hoch motiviert ist röstet noch ein wenig Sesam in der Pfanne. lässt ihn mit ein wenig Agavensirup karamellisieren und hat dann hinterher ein nettes Topping.

Entweder man gibt das Zucchini Gurkengemisch zuerst in ein Sieb, da beides recht viel Flüssigkeit abgibt oder man gibt hinterher mehr Senf oder Hefeflocken hinzu, zum abbinden.

Ansonsten Gurken und Zucchini in eine Schüssel geben. Knoblauchzehe durch die Presse drücken und gemeinsam mit den anderen Zutaten in die Schüssel geben. Dann das Ganze mit der Hand oder zwei Löffeln gut durchmischen. Die Zucchini saugt super die AgavenSenf Marinade auf. Das bleibt da so richtig schön dran kleben. Zum Schluss die Erdbeerhälften zärtlich drunter heben. Fertig. Entweder direkt aus der Schüssel futtern oder sich dann doch noch dazu aufraffen, nett anzurichten, ein paar Fotos zu machen und nebenbei aus der Schüssel zu naschen.

Genießen und weiter faul sein…

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Wenn die Qualität stimmt. BioHofs bestes Gemüse. Gedünstete Zucchini und Zimt – Tomaten

Wenn die Qualität stimmt, dann braucht es nicht viel um ein leckeres Essen auf den Teller zu zaubern. Es braucht nicht viele Zutaten und es braucht nicht viel Zeit.

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So geschehen letzten Sommer. Im Sommer gibt es bei uns auf dem BioHof und auf den Wochenmärkten fast alles an Gemüse aus eigenem Anbau. Alles bedeutet, dass sogar das Fruchtgemüse aus eigenem Anbau stammt. Da weiß man wo es herkommt und besonders weiß man das da die Qualität stimmt. Gerade im Winter ist das besonders was Fruchtgemüse, also Zucchini, Gurken, Paprika, Tomaten und Auberginen so ne Sache. Die mögen unser kaltes Wetter so gar nicht. Da lassen die ganz schnell das Köpfchen hängen. Sprich, die Ware wird weich und oder fleckig. Es ist schon eine Schande, was da manchmal alles aussortiert wird. Das gibt gerade bei Mitarbeiter Meetings immer wieder Anstoß zu hitzigen Diskussionen. Das Ergebnis ist leider stets das selbe. Der Kunde verlangt nach Tomaten und Gurken und… auch im Winter. Keine Tomaten, kein Kunde, Kein Umsatz und irgendwann kein BioHof mehr. Also, keine Diskussion, denn kein BioHof,…keine Option. Immerhin, im Winter gibt es ganz viel Kohl, Kartoffeln, Rettiche, Topinambur, Wintersalate und Sauerkraut, auch aus eigener Demeter Herstellung. Nebenbei, ein besseres Sauerkraut habe ich bisher noch nie gegessen. Es ist Winter. Da gibt es halt deftigeres.

Im Frühling geht es dann aber los mit der leichteren Küche. Aktuell gibt es erste zarte Kohlrabi, Mairübchen, sowie Rübstiel und ganz zarten Wirsing, die man beide auch ganz wunderbar als Salat zubereiten kann. Außerdem gibt es diverse andere Salate aus eigenem Anbau, Rucola und Pflücksalat zum Beispiel sowie ganz viele leckere Kräuter, Fingerrettiche, Radieschen, die haben wir dieses Jahr sogar in der weißen Variante angebaut. Sie schmecken leicht milder als die roten, besonders ihr grün ist etwas zarter im Biss. Sehr lecker. Spargel und Erdbeeren gibt es jetzt natürlich auch aus eigenem Anbau. Da haben wir gerade Hochsaison. Die Leute kommen in Strömen an unseren Stand. Zu Recht. Unser Spargel und unsere Erdbeeren sind einfach der Wahnsinn. Der grüne Spargel ist so zart und frisch grün, lecker im Geschmack, den kann man einfach so roh knabbern. Abends esse ich momentan häufig einfach ein bis zwei Schalen unserer Erdbeeren mit ein paar Datteln oder und einer ein paar Kugeln Bananeneis dazu. Schnell gemacht, einfach und gut. Tolles Abendessen.

Das neuste sind Gurken. Die haben wir nun seit einer Woche aus eigenem Anbau. Es kommt mir was früh vor aber der Folientunnel und unser extrem Nährstoffreicher Boden machen es möglich.

Im Sommer freue ich mich besonders auf die Zucchini und die Tomaten aus eigenem Anbau. Besonders die Tomaten sind nämlich genau wie das Sauerkraut, der Spargel und die Erdebeeren…ach, ja eigentlich wie alles, was wir selber anbauen…einfach göttlich. Die zugekauften Sachen sind ebenfalls meist von ziemlich guter Qualität. Wenn man das mal mit dem Sortiment in den Supermärkten vergleicht….naja. Unsere Tomaten jedenfalls. Wow.  Süß, saftig, dabei vollmundig aromatisch. Dafür gab es sogar schon Preise. Die sind schon echt extrem lecker. Ich mag besonders unsere alten, Samenfesten Sorten. Berner Rosen zum Beispiel. Eine ganz Saftige alte Fleischtomate ist das. Da könnte ich mich rein legen. Die zerfließen im Mund. Die genießt man am besten pur. Und das schönste ist: Das gängige Klischee vom teuren Bio Gemüse…gerade die Tomaten wiederlegen es. Preise von zum Teil 2,45€ das Kilo. Das ist alles andere als teuer. Da ist selbst der Discounter, der ja seltenst Kilo Preise auszeichnet nicht günstiger, von der Qualität mal ganz abgesehen…Unsere Tomaten sind jedenfalls eine wahre Wonne. Und, weil ich mir nun selber den Mund ganz wässrig geredet habe gibt es nun ein Rezept aus dem vergangenen Spät Sommer. Alles aus eigenem Anbau,bis auf den Zimt natürlich:

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zwei Zucchini

zwei bis drei Tomaten

eine Handvoll Liebstöckel, Basilikum o.ä.

etwas Zimt und eine Prise Salz

Die Zucchini halbieren und mit etwas Wasser in einer geschlossenen Pfanne, im leicht dampfenden Wasser etwas weich dünsten. Etwas abkühlen lassen. Tomaten achteln und Scheibenweise auf den Zucchini verteilen. Mit jeweils einer Prise Salz und etwas Zimt würzen. Zum Schluss mit frisch gezupfte Kräuter dekorieren.

Guten Appetit.